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July 27, 2009

Wiedeking und Porsche gehen getrennte Wege

Wiedeking und Porsche gehen getrennte Wege

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Veröffentlicht: 19:44, 27. Jul. 2009 (CEST)
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Stuttgart (Deutschland), 27.07.2009 – In einer Nachtsitzung des Aufsichtsrates von Porsche (vom 22. Juli auf den 23. Juli 2009) wurde beschlossen, dass Wendelin Wiedeking und Finanzvorstand Holger Härter mit sofortiger Wirkung von ihren Posten im Unternehmen zurücktreten und ihre Aufsichtsratsmandate bei VW und Audi zurückgeben. Nachfolger als Vorstandsvorsitzender ist Michael Macht.

Hintergrund ist ein seit längerem herrschender Machtkampf zwischen Porsche und VW. Derzeit besitzt Porsche rund 51 Prozent der VW-Aktien. Die Übernahme von VW durch Porsche galt bis vor wenigen Monaten noch als großer Coup von Wiedeking. Allerdings hat Porsche in den letzten Monaten einen Schuldenberg von etwa 10 Milliarden Euro angehäuft. Eine Möglichkeit, die Schulden zurückzufahren, ist eine Übernahme Porsches durch VW. VW plant, Porsche als weitgehend unabhängiges Tochterunternehmen ähnlich wie Audi zu führen. Da Wiedeking sich gegen die Übernahme durch VW von Anfang an gewehrt hatte, wurde bereits seit längerem vermutet, dass diese Lösung mit Wendelin Wiedeking an der Porsche-Spitze nicht möglich ist.

Wendelin Wiedeking war seit 1992 Vorstandsvorsitzender von Porsche. Zu diesem Zeitpunkt stand Porsche kurz vor der Pleite, seitdem steigerte sich der Wert des Unternehmens um mehr als das 80-fache. In der Diskussion um überhöhte Manager-Gehälter fiel wiederholt sein Name, da Wiedeking auch weltweit zu den bestbezahlten Managern gehörte. Porsche und Wiedeking haben sich auf eine Ablösesumme von 50 Millionen Euro geeinigt. Die Hälfte dieser Summe soll in eine noch zu gründenden wohltätigen Stiftung fließen. Die Ablösesumme soll erheblich unter der ihm vertraglich zustehenden Summe liegen.

Der neue Vorstandsvorsitzende Michael Macht ist bereits seit 1998 im Vorstand und verantwortlich für Produktion und Logistik. Bereits Anfang der 90er Jahren galt er als rechte Hand Wiedekings und war maßgeblich an der Umstrukturierung Porsches beteiligt.

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July 24, 2009

Porsche-Übernahme durch die Volkswagen AG perfekt – Wiedeking tritt zurück

Porsche-Übernahme durch die Volkswagen AG perfekt – Wiedeking tritt zurück

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Veröffentlicht: 10:54, 24. Jul. 2009 (CEST)
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Stuttgart (Deutschland), 24.07.2009 – Der monatelange Übernahmepoker zwischen Porsche und der Volkswagen Aktiengesellschaft ist beendet. Im Ergebnis wird Porsche in den VW-Konzern integriert. Eine personelle Konsequenz dieses am Donnerstag bekannt gewordenen Beschlusses des Porsche-Aufsichtsrates ist der Rücktritt des langjährigen Porsche-Vorstandsvorsitzenden, Wendelin Wiedeking, der ein anderes Konzept verfolgt hatte.

Bis zum Jahr 2011 soll die Fusion der beiden Automobilhersteller erreicht sein. Die Marke Porsche soll dabei, ähnlich wie Audi, ihre relative Selbständigkeit im VW-Konzern behalten. Wie das Zusammengehen der beiden Unternehmen im Einzelnen geregelt wird, ist Gegenstand einer Grundlagenvereinbarung, die noch zwischen den Aufsichtsräten und den Großaktionären der Unternehmen ausgehandelt werden muss. Dabei wird auch das Land Niedersachsen seinen Einfluss geltend machen, das 20 Prozent der VW-Anteile hält. Neuer Mitspieler in dem neuen Konzern ist dann wohl auch der Golfstaat Katar, der laut einer dpa-Meldung mit einer Beteiligung von zunächst 17 Prozent im VW-Konzern einsteigen will. Katar gelangt an die VW-Anteile über Aktienoptionen, die bisher von Porsche gehalten wurden. Außerdem gewährt das Emirat Katar der Firma Porsche einen Kredit in Höhe von 750 Millionen Euro, mit dem Porsche einen Kredit in gleicher Höhe ablösen kann, den der Volkswagenkonzern dem in finanzielle Schwierigkeiten geratenen Sportwagenbauer Porsche gegeben hatte.

Die Übernahmeschlacht um Volkswagen und Porsche war von der Firma Porsche ausgegangen und insbesondere von ihrem Vorstandsvorsitzenden, Wendelin Wiedeking, verfolgt worden. Porsche hatte die schrittweise Übernahme von Volkswagen angestrebt, war dann jedoch durch die internationale Finanzkrise in finanzielle Schwierigkeiten geraten, so dass nun seinerseits der VW-Konzern sich anschickte, Porsche als zehnte Marke in seine Produktpalette zu übernehmen.

Wiedeking, der mit einer Abfindung in Höhe von 50 Millionen Euro ausscheidet, war wesentlich an den wirtschaftlichen Erfolgen des Sportwagenbauers mit Sitz in Zuffenhausen bei Stuttgart beteiligt. 1993 hatte er den Vorstandsvorsitz bei Porsche übernommen und das Unternehmen zu einem der erfolgreichsten Automobilbauer weltweit gemacht. Den Börsenwert des Unternehmens beziffert der „Focus“ auf 17 Milliarden Euro. Nachfolger von Wiedeking wird Produktionschef Michael Macht.

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March 13, 2008

VW erzielte bei Automobilen eine Kapitalrendite von 9,5 Prozent

VW erzielte bei Automobilen eine Kapitalrendite von 9,5 Prozent

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Veröffentlicht: 22:42, 13. Mär. 2008 (CET)
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Wolfsburg (Deutschland), 13.03.2008 – Der Vorstandsvorsitzende von VW, Martin Winterkorn, konnte auf der Bilanzpressekonferenz des Konzerns am Donnerstag auf eine positive Geschäftsentwicklung in allen Sparten verweisen. Ehrgeizige Pläne gibt es auch für die Zukunft. Bis 2011 will der Konzern acht Millionen Fahrzeuge verkaufen. Um dieses Ziel zu erreichen, soll die Produktivität jährlich um zehn Prozent gesteigert werden. Außerdem will sich der Autobauer mit einer stark erweiterten Produktpalette noch besser positionieren. 20 neue Modelle will VW auf dem Markt anbieten, neben den Neuentwicklungen in Kernbereichen vor allem im Bereich der SUVs, Vans und Pickups.

Der Konzern erwirtschaftete nach Steuern einen Gewinn von 4,1 Milliarden Euro nach 2,8 Milliarden Euro im Jahr 2006. Darin sind allerdings höhere Beteiligungsergebnisse sowie Gewinne aus gestiegenen Zins- und Wertpapiererträgen enthalten. Der Konzernbereich Automobile entwickelte sich sehr positiv mit einer Kapitalrendite von 9,5 Prozent nach 2,1 Prozent im Vorjahr. Nicht ohne Stolz konnte Finanzvorstand Pötsch darauf verweisen, dass „alle Marken sowie der Finanzdienstleistungsbereich […] ihr Operatives Ergebnis verbessern“ konnten. Den höchsten Gewinn konnte der Automobilbauer mit der Marke Audi erzielen, die 2,7 Milliarden Euro in die Kassen des Konzerns spülte. Die Marke Volkswagen PKW erzielte einen Gewinn von 1,9 Milliarden Euro. Bei der Marke Seat, die im letzten Jahr noch mit einem Verlust von 159 Millionen Euro zu Buche schlug, werden in diesem Jahr schwarze Zahlen geschrieben, immerhin acht Millionen Euro Gewinn. Auch die Nobelmarken Bentley (155 Millionen Euro Gewinn) und Lamborghini (nach VW-Angaben rund eine Milliarde Euro) trugen zum positiven Gesamtergebnis bei.

Für die Zukunft sieht sich VW durch die Verbindung mit Porsche ebenfalls gut aufgestellt. Winterkorn: „Wir freuen uns auf die bald noch engere Zusammenarbeit.“ Der VW-Chef sieht sogar durch diese Zusammenarbeit „eine völlig neue Ära“ anbrechen. Porsche hält nach dem Fall des VW-Gesetzes 30 Prozent an der Volkswagen AG, plant jedoch eine weitere Aufstockung seiner Anteile auf 50 Prozent.

Umgekehrt besitzt die Volkswagen AG profitable Geschäftsanteile bei den Nutzfahrzeugherstellern MAN und Scania. Auch in der eigenen Nutzfahrzeugsparte konnte VW seine Gewinnmarge nahezu verdoppeln, der Konzern verdiente am Verkauf dieser Fahrzeuge 305 Millionen Euro.

Nach Aussagen des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) trug die positive Gesamtentwicklung in der exportorientierten deutschen Automobilindustrie im Jahr 2007 wesentlich zum Wirtschaftsaufschwung in Deutschland bei. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes, beziffert die Anzahl der Arbeitsplätze, die durch den Wachstumskurs der Automobilindustrie in Deutschland geschaffen wurden auf 8.000. Sowohl im Inland als auch im Ausland konnten nach seinen Worten Rekordwerte bei den Verkaufszahlen erzielt werden. Rekordzuwachsraten konnten dabei nicht nur in Großbritannien (48 Prozent) und in Frankreich (28 Prozent) erzielt werden, sondern auch in Russland, wohin mehr als doppelt so viele Kraftfahrzeuge exportiert werden konnten als im Vorjahr. Ein weiterer Wachstumsmarkt sei auch China, wo der Absatz um über ein Drittel gesteigert werden konnte. Auf dem US-Markt konnten die deutschen Marken entgegen dem Landestrend um vier Prozent zulegen.

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May 12, 2007

VW-Führungsgremien empfehlen den Aktionären die Ablehnung des Porsche-Übernahmeangebots

VW-Führungsgremien empfehlen den Aktionären die Ablehnung des Porsche-Übernahmeangebots

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Artikelstatus: Fertig 22:34, 12. Mai 2007 (CEST)
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Wolfsburg (Deutschland), 12.05.2007 – Aufsichtsrat und Vorstand des Volkswagen-Konzerns haben am Freitag unabhängig voneinander das Aktienübernahmeangebot der Firma F. Porsche AG von 100,92 Euro je Stammaktie und 65,54 Euro je Vorzugsaktie erwartungsgemäß einstimmig abgelehnt. Die Porsche-Vertreter im VW-Vorstand, Wendelin Wiedeking und Holger Härter, enthielten sich bei der Abstimmung der Stimme. Bei dem Angebot des Stuttgarter Autobauers vom 30. April 2007 geht es um ein taktisches Pflichtangebot nach dem Aktiengesetz, das es Porsche künftig erleichtert, seinen Aktienanteil ohne vorheriges offizielles Angebot auf bis zu fünfzig Prozent auszuweiten. Porsche beabsichtigt seinen Aktienanteil bei VW zu erhöhen, nachdem das VW-Gesetz vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) mit großer Wahrscheinlichkeit aufgehoben wird. Das VW-Gesetz beschränkt den Stimmrechtsanteil der Anteilseigner bisher auf höchstens zwanzig Prozent. Porsche beabsichtigt, seinen Aktienanteil von gegenwärtig 27,3 Prozent auf bis zu 31 Prozent der Stammaktien zu erhöhen. Das Angebot liegt unterhalb des gegenwärtigen Aktienkurses der VW-Aktien.

Die Volkswagen AG war wiederum ebenfalls laut Paragraf 27 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes zu einer offiziellen Stellungnahme zu dem Übernahmeangebot von Porsche verpflichtet.

Die Stammaktie von VW wurde am Freitag mit 105,39 Euro je Aktie notiert. Angesichts des Porsche-Angebotes von knapp 101 Euro konnte der Konzern keine positive Empfehlung zum Verkauf von VW-Aktien geben, da er sonst indirekt eingestanden hätte, dass die VW-Aktie weniger wert ist als ihr offizieller Börsenkurs.

Der Konzernbetriebsrat gab ebenfalls eine offizielle Stellungnahme zum Angebot von Porsche ab, die als Anlage zur Stellungnahme des VW-Vorstandes veröffentlicht wurde. Darin begrüßt der Betriebsrat von Volkswagen das Engagement der Firma Porsche bei VW ausdrücklich. Die Arbeitnehmervertreter sehen darin einen „wirksamen Schutz vor der Zerschlagung des VW-Konzerns durch Finanzinvestoren, die lediglich an der kurzfristigen Rendite interessiert sind“. Dies gelte vor allem im Zusammenhang mit der Tatsache, dass das Land Niedersachsen nach Porsche zweitgrößter Anteilseigner bleibe. Der Konzernbetriebsrat drückt außerdem seine Erwartung darüber aus, dass auch unter größerem Einfluss der Porsche Aktiengesellschaft die betriebliche Mitbestimmung der VW-Beschäftigten gewahrt bleibe.

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March 24, 2007

Porsche will seine Anteile bei VW auf über 30 Prozent aufstocken

Porsche will seine Anteile bei VW auf über 30 Prozent aufstocken

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Artikelstatus: Fertig 19:53, 24. Mär. 2007 (CET)
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Stuttgart (Deutschland), 24.03.2007 – Im Vorgriff auf die erwartete Abschaffung des VW-Gesetzes will der Stuttgarter Sportwagenhersteller Porsche seine Anteile an der Volkswagen AG von gegenwärtig 27,3 Prozent auf bis zu 31 Prozent der Stammaktien erhöhen. Einen entsprechenden Beschluss fasste heute der Aufsichtsrat der Porsche AG auf einer außerordentlichen Sitzung. Das so genannte VW-Gesetz beschränkt bisher die Stimmrechte von Anteilseignern auf höchstens 20 Prozent.

Wie es in der Pressemitteilung weiter heißt, beabsichtigt der Vorstand des Unternehmens „diese Ermächtigung kurzfristig auszunutzen“. Das heißt, ab Montag soll allen VW-Aktionären ein entsprechendes Pflichtangebot gemacht werden. Das Pflichtangebot wird nach dem deutschen Aktiengesetz notwendig, weil die Beteiligung von Porsche an VW auf über 30 Prozent steigt. Porsche besitzt noch eine Option zum Kauf von bis zu 3,7 Prozent der Stammaktien, deren Wahrnehmung Porsche etwa eine Milliarde Euro kosten wird. Den Aktionären soll angeboten werden, die von ihnen gehaltenen Stammaktien zum gesetzlichen Mindestpreis von 100,92 Euro zu veräußern. Bei Börsenschluss am Freitag betrug der aktuelle Wert der VW-Stammaktien jedoch 117,70 Euro. Übernahmespekulationen hatten den Kurs der Aktie zeitweilig auf 119,18 Euro hochschnellen lassen. Das geplante Kaufangebot ist daher unter taktischen Gesichtspunkten zu bewerten, wie „Die Welt“ in ihrer Onlineausgabe schreibt. Das unattraktive Übernahmeangebot erlaubt es dem Sportwagenhersteller – laut Aktiengesetz – künftig weitere VW-Aktien zu erwerben, ohne dies vorher öffentlich ankündigen zu müssen. Porsche könnte auf diese Weise bis zu 50 Prozent der VW-Anteile übernehmen. Gegenwärtig ist jedoch eine solche Übernahme nicht geplant. Wie ein Konzernsprecher wissen ließ, verfolgt Porsche die Absicherung des weiteren Einflusses auf den Wolfsburger Autobauer: „Wir behalten mit dieser Aktion das Heft des Handelns in der Hand.“

Nach der Vorlage eines Rechtsgutachtens durch den Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof (EuGH) – Wikinews berichtete – geht der Aufsichtsrat der Porsche AG davon aus, dass das Gesetz fallen wird. Porsche verspricht sich von der Aufstockung seiner Aktienanteile an VW Vorteile für beide Unternehmen, die auf eine Erfolgsgeschichte vieler gemeinsamer Entwicklungen zurück blicken könnten. Dies gelte „insbesondere vor dem Hintergrund des Rationalisierungs- und Konsolidierungsdrucks in der weltweiten Automobilindustrie aufgrund des zunehmenden internationalen Wettbewerbs, vor allem durch die aufstrebenden Automobilnationen Japan, China (inzwischen zweitgrößter Automobilproduzent der Welt), Indien, Malaysia, Russland und andere“.

Das Land Niedersachsen, das etwa 20 Prozent der VW-Anteile hält, begrüßt das Engagement von Porsche zwar einerseits, will nach den Worten seines Ministerpräsidenten, Christian Wulff (CDU), aber Hauptaktionär von VW bleiben. Das Pflichtangebot von Porsche will das Land ablehnen.

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May 26, 2006

Panamera-Fertigung in Leipzig perfekt

Panamera-Fertigung in Leipzig perfekt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Panamera-Fertigung in Leipzig perfekt

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Artikelstatus: Fertig 23:07, 26. Mai 2006 (CEST)
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Stuttgart / Leipzig / Hannover (Deutschland), 26.05.2006 – Am 19. Mai gab der Stuttgarter Porsche-Konzern eine Erklärung zur Fertigung des neuen Sportcoupés, des „Panamera“, heraus. Demnach hat sich der Konzern festgelegt, die Produktion des neuen Viertürers definitiv nach Leipzig zu verlegen.

Die neue Panamera-Serie bedeutet für Leipzig die Schaffung von 600 neuen Arbeitsplätzen. Bei der Herstellung des Panamera arbeitet Porsche mit der Volkswagen AG zusammen. Das VW-Werk Hannover liefert an Porsche die Rohkarosse für den neuen Wagen.

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  • Porsche bringt 2009 den „Panamera“ heraus (14.08.2005)

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August 14, 2005

Porsche bringt 2009 den „Panamera“ heraus

Porsche bringt 2009 den „Panamera“ heraus

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Stuttgart / Leipzig (Deutschland), 14.08.2005 – Porsche bringt voraussichtlich 2009 ein neues Sportcoupé, den „Panamera“, heraus. Angaben der Betriebsleitung zufolge soll die Serie in Leipzig gebaut werden.

In den nächsten Wochen sind Verhandlungen des Porsche-Managements mit dem Betriebsrat über letzte Details für die Produktion in Leipzig geplant. Noch im August soll mit den Gesprächen begonnen werden.

Betriebsratschef Uwe Hück sieht darin eine Chance zur Standortsicherung für das Werk Leipzig und weist auf den notwendigen Personalausbau hin. Gemeinsam mit dem Leipziger Werk und der IG Metall macht sich Hück für den Oststandort stark. Die neue Panamera-Serie würde in Leipzig einen Aufbau von 600 Arbeitsplätzen bedeuten.

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