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December 28, 2012

New York: Klavierbauer Steinway wird nicht verkauft

New York: Klavierbauer Steinway wird nicht verkauft

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Veröffentlicht: 11:01, 28. Dez. 2012 (CET)
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Henry E. Steinway gründete 1853 das Unternehmen

Steinway Vienna 001.JPG

New York (Vereinigte Staaten), 28.12.2012 – Das weltweit bekannte Unternehmen Steinway kämpft ums Überleben. Am Mittwoch wurde die Entscheidung getroffen, der Hersteller von Saxophonen, Trompeten, Flügeln und Klavieren will es aus eigener Kraft schaffen. Ein Verkauf kommt derzeit nicht in Frage.

Bei dem Unternehmen stagniert der Absatz, die Produktionskosten sind nicht wettbewerbsfähig. Bereits Mitte 2011 war die Investmentbank Allen & Company engagiert worden, um eine Neuausrichtung der Firma herbeizuführen. Im Jahr 2012 fiel der Aktienkurs um zehn Prozent. Stimmen wurden laut, dass die Firma verkauft werden soll. Jetzt versucht man es mit einem neuen Strategieplan. Firmenchef Michael Sweeney: „Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2013“. Die Steinway Hall, die sich Manhattans 57. Straße befindet und im Firmenbesitz ist, steht weiter zum Verkauf.

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January 9, 2010

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen präsentiert neuen Standard für den Download von 5.1 Surround-Musik

Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen präsentiert neuen Standard für den Download von 5.1 Surround-Musik

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Veröffentlicht: 15:25, 9. Jan. 2010 (CET)
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Erlangen (Deutschland), 09.01.2010 – Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS), Erlangen, präsentiert auf der internationalen Consumer Electronics Show (CES), die vom 8. bis 11. Januar in Las Vegas (Vereinigte Staaten) stattfindet, einen neuen Musikstandard zur Codierung von 5.1 Surround-Musik. Das Fraunhofer-Institut trug durch die Erfindung des MP3-Standards (1982) wesentlich dazu bei, dass Musik inzwischen weitgehend verlustfrei kompromiert und die digitalen Daten schnell übers Internet übertragen und auf elektronischen Speichermedien gespeichert werden können. Der neue Surround-Musik-Standard trägt die Bezeichnung MPEG Surround.

So wird es bald möglich sein, 5.1 Surround-Musikdaten verlustfrei und komprimiert übers Internet zu verbreiten. Anwender können entsprechende Musikdateien mit geringem Zeitaufwand herunterladen. Der 5.1-Musikstandard ermöglicht die räumliche Wiedergabe von Musik, die dem Hörer einen dreidimensionalen Musikeindruck vermittelt. Dafür werden fünf Lautsprecher in einer kreisförmigen Anordnung aufgestellt.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „den 5.1 Surround-Standard, ein Mehrkanal-Tonsystem“.

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  • Portal:Wissenschaft

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January 30, 2008

Qtrax startet neue Musiktauschbörse

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Qtrax startet neue Musiktauschbörse

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Veröffentlicht: 17:46, 30. Jan. 2008 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 30.01.2008 – Eine neue Internet-Tauschbörse namens „Qtrax“ startete am 28. Januar 2008. Ihre Macher versprechen, mehr als 25 Millionen Lieder kostenlos und legal zum Download anzubieten. Finanziert werden soll Qtrax durch Werbeeinblendungen.

Qtrax funktioniere so: Das Programm durchsucht den Computer nach Musikdateien und überprüft, ob Qtrax für die Musikdatei die notwendige Lizenz besitzt. Bevor eine Datei hochgeladen wird, überprüft sie Qtrax auf Viren.

Nach Angaben von Qtrax wurde die Tauschbörse mit Unterstützung der Musikindustrie eingerichtet. Kurz nach Bekanntgabe der Information bestritten Warner Music, EMI und Universal jedoch, Lizenzvereinbarungen mit Qtrax abgeschlossen zu haben. Daraufhin räumte Qtrax-Chef Allan Klepfisz ein, es lägen Vereinbarungen mit den drei Plattenstudios vor, die aber teilweise noch nicht unterzeichnet worden seien.

Nach dem ersten Start im Jahr 2002 musste das Unternehmen aber nach kurzer Zeit aufgrund von Urheberrechtsproblemen seine Tauschbörse wieder schließen. Auch im Dezember 2006 scheiterte Qtrax an fehlenden Vereinbarungen mit den vier großen Plattenstudios.

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April 3, 2007

EMI will zukünftig Musik ohne Kopierschutz anbieten

EMI will zukünftig Musik ohne Kopierschutz anbieten

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Artikelstatus: Fertig 22:22, 3. Apr. 2007 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 03.04.2007 – Der Musikkonzern EMI hat angekündigt, bald Musik ohne Kopierschutz im Internet anzubieten. Dies soll zunächst über das Angebot „iTunes“ von Apple erfolgen. Das Unternehmen ist damit der erste große Anbieter der Branche, der digitale Musik in dieser Form verfügbar macht. Zugleich soll die Tonqualität der so angebotenen Musikstücke erhöht werden.

Durch das so genannte „Digital Rights Management“, war es bisher nur sehr eingeschränkt, beziehungsweise überhaupt nicht möglich die heruntergeladenen Lieder zu kopieren, um sie zum Beispiel auf verschiedenen MP3-Playern zu nutzen.

Ob weitere Unternehmen ähnliche Schritte folgen lassen, wurde noch nicht bekannt.

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  • Portal:Internet

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September 6, 2006

Bertelsmann verkauft Musikverlag

Artikelstatus: Fertig 23:25, 6. Sep. 2006 (CEST)
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Gütersloh (Deutschland), 06.09.2006 – Bertelsmann wird seinen Musikverlag BMG Music Publishing für 1,63 Milliarden Euro an Vivendi verkaufen.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres sah sich Bertelsmann gezwungen, einen von der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) gehaltenen 25,1-Prozent-Kapitalanteil zurückzukaufen, um zu verhindern, dass dieses Paket an die Börse geht. „Bertelsmann“ zahlte dafür 4,5 Milliarden Euro an GBL. Damit halten seit dem 1. Juli 2006 die Bertelsmann Stiftung (76,9 %) und die Familie Mohn (u. a. Reinhard Mohn) (23,1 Prozent)) gemeinsam wieder 100 Prozent von Bertelsmann.

Um diesen Rückkauf, zumindest teilweise, zu finanzieren, entschloss sich Bertelsmann seinen Musikverlag BMG Music Publishing zu verkaufen. Der Verkaufsprozess wurde Mitte Juni mit der Aussendung von Prospekten und Geschäftsunterlagen an Interessenten gestartet. Durch eine Versteigerung des Unternehmens sollte der Verkaufserlös deutlich über einer Milliarde Euro liegen.

BMG Music Publishing hat unter anderem Verträge mit Robbie Williams und Coldplay und besitzt die Rechte an über einer Million Musiktiteln. Nach eigenen Angaben erzielte das Unternehmen im vergangen Jahr einen Umsatz von 371 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 81 Millionen Euro.

Mit 1,63 Milliarden Euro war das Angebot des französischen Medienkonzerns Vivendi das Höchste, und heute wurde bekanntgegeben, dass die Transaktion von den Aufsichtsgremien von Bertelsmann und Vivendi bereits genehmigt wurde. Wenn der Kaufpreis wie erwartet noch dieses Jahr überwiesen wird, rechnet Bertelsmann damit, dass der Konzerngewinn dadurch um etwa eine Milliarde Euro höher ausfallen wird.

Durch diesen Zukauf wird die zu Vivendi gehörende Universal Music Group – gemeinsam mit dem Musikverlag Universal Music Publishing – zum weltgrößten Musikverleger.

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December 14, 2005

Entdecker von Wolfsheim gestorben

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Entdecker von Wolfsheim gestorben

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Artikelstatus: Fertig 20:49, 14. Dez. 2005 (CET)
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Stade (Deutschland), 14.12.2005 – Im Alter von nur 49 Jahren ist der Entdecker der Synth-Pop-Gruppe Wolfsheim, Lothar Gärtner, gestorben.

Wolfsheim hatte von mehreren Plattenlabels Absagen bekommen, als der gebürtige Stader Lothar Gärtner im Jahr 1991 einige Tracks der Gruppe hörte. Die ersten Songproben erregten seine Aufmerksamkeit und er nahm die Gruppe unter Vertrag seiner Plattenfirma „Strange Ways Records“. Gärtner führte die Firma damals noch im Alleinbetrieb. Durch Wolfsheim wurde „Strange Ways Records“ deutschlandweit bekannt und die Firma entwickelte sich zu einem Betrieb mit mehreren Angestellten. Bereits zuvor hatte Gärtner in seinem Label Gruppen wie die „Kastrierten Philosophen“, „The Perc Meets“ und „The Hidden Gentleman“ unter Vertrag genommen.

1999 hat sich Gärtner neuen Musikthemen zugewandt. Er verkaufte seine Firma „Strange Ways Records“ und gründete ein Jahr danach mit seinem Freund Tom Redecker ein neues Plattenlabel, die Firma „Sireena Records“.

Gärtner verstarb nach langer schwerer Krankheit am 3. Dezember 2005 in Stade.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

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September 22, 2005

Österreich verlangt keine Urheberrechtsabgaben auf Festplatten

Österreich verlangt keine Urheberrechtsabgaben auf Festplatten

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Wien (Österreich), 22.09.2005 – Der Oberste Gerichtshof Österreichs (OHG) mit Sitz in Wien hat kürzlich in einem Urteil entschieden, dass es keine Urheberrechtsabgaben auf Festplatten in Computern sowie externe Festplatten geben wird. Die auf diese Urheberrechtsabgabe folgende Preiserhöhung der betroffenen Geräte entfällt deshalb.

Für fest eingebaute Speichermedien, beispielsweise in MP3-Playern und Speichermedien für Geräte, die hauptsächlich für die Vervielfältigung zum eigenen und privaten Gebrauch verwendet werden, gibt es wie bisher allerdings eine Urheberrechtsabgabe. Hier unterscheidet der OGH nicht zwischen analogen und digitalen Speichermedien.

Themenverwandte Artikel

  • Verwertungsgesellschaften in Österreich

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September 5, 2005

Urteil zur Musik-Tauschbörse „KaZaA“: Betreiber tragen Mitschuld an Copyright-Verletzungen

Urteil zur Musik-Tauschbörse „KaZaA“: Betreiber tragen Mitschuld an Copyright-Verletzungen

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Artikelstatus: Fertig 03:42, 6. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Sydney (Australien), 05.09.2005 – Der „Australian Federal Court“ hat Sharman Networks und Altnet, den Betreibern der Online-Musik-Tauschbörse „KaZaA“, zwei Monate Zeit gegeben, den Tausch urheberrechtlich geschützter Musik wirksam zu unterbinden. Das oberste Bundesgericht Australiens gab damit einer Klage von über 30 Unternehmen der Musikbranche, darunter EMI, Sony BMG, Universal Music und Warner Music, größtenteils statt.

Die Betreiber hatten argumentiert, es sei ihnen nicht möglich, die getauschten Inhalte zu kontrollieren. Das Gericht folgte aber der Argumentation der Kläger, die Betreiber hätten verfügbare Techniken wie Filter einsetzen können, um illegalen Tausch zu verhindern. Richter Murray Wilcox erklärte, die Beklagten hätten dazu beigetragen, „dass KaZaA-Nutzer von den Klägern gehaltene Copyrights auf Tonaufnahmen verletzen“, und Urheberrechtsverletzungen als „cool“ ansehen.

Konkret wurden die KaZaA-Betreiber verurteilt, eine neue Version der Tauschsoftware zu entwickeln. Diese dürfe nur mit Musikstücken funktionieren, die ausdrücklich zum Tausch freigegeben sind. Die Benutzer älterer Versionen sollten mit „maximalem Druck“ angehalten werden, diese neue Version zu verwenden, etwa mit deutlichen Warn- und Updatehinweisen auf der KaZaA-Website. Keinen Erfolg hatten die Kläger in anderen Klagepunkten, unter anderem dem Vorwurf der Bildung einer verschwörerischen Gemeinschaft. Zum Thema Schadensersatz wird es ein gesondertes Verfahren geben.

Die Entscheidung in Australien wurde von der deutschen Musikindustrie positiv aufgenommen. Das Urteil sei „wegweisend für die Branche“, sagte Gerd Gebhardt, Vorsitzender der deutschen Phonoverbände (IFPI), in Berlin. „Wir gehen davon aus, dass illegale P2P-Dienste in Zukunft weniger, legale Angebote noch stärker genutzt werden.“

Die Anwälte der „KaZaA“-Betreiber haben angekündigt, gegen das Urteil in Berufung zu gehen.

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February 21, 2005

Prominente starten Unterschriftenaktion gegen die Kriminalisierung der Privatkopie

Prominente starten Unterschriftenaktion gegen die Kriminalisierung der Privatkopie

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Artikelstatus: Fertig 21. Feb. 2005 (CET)
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Berlin (Deutschland), 21.02.2005 – Mindestens acht Millionen Franzosen haben irgendwann einmal rechtlich geschützte Musik über das Internet heruntergeladen und sich damit strafbar gemacht. Über 20.000 davon sind in die Offensive gegangen und fordern eine öffentliche Debatte über die aktuelle Rechtslage.

Seit heute 10:30 MEZ gibt es nun auch in Deutschland eine Unterschriftenaktion gegen die Kriminalisierung der Privatkopie. Die Nutzer von Tauschbörsen sollen weder verunsichert noch eingesperrt werden. Auch die Perspektive, dass der Staatsanwalt im Morgengrauen klingelt und den Rechner der Familie beschlagtnahmt, weil geschützte Medien getauscht wurden, soll der Vergangenheit angehören. Stattdessen soll eine Kulturflatrate von fünf Euro pro Nutzer und Monat die Künstler entschädigen.

Zu den prominenten Erstunterzeichnern zählen Frank Fenstermacher von den Fehlfarben, der Ingeborg-Bachmann-Preisträger Peter Glaser, der Bremer Jura-Professor Wolfgang Däubler, der Wuppertaler Umweltwissenschaftler Wolfgang Sachs, Katja Husen, Mitglied im Bundesvorstand der Grünen, Frank Rosengart vom Chaos Computer Club, Rena Tangens vom FoeBuD, Professor Elmar Altvater und Georg Greve, Präsident der Free Software Foundation (FSF) Europe.

Die Erklärung kann im Internet unter fairsharing.odem.org eingesehen werden und dort auch unterschrieben werden. Es steht eine Druckversion zur Verfügung und an einer anonymisierten Möglichkeit zur Unterzeichnung wird derzeit noch gearbeitet. Das bekannte Verfahren, eine Unterzeichnung erst dann aufzunehmen, wenn sie per E-Mail bestätigt wurde, sichert die Unterschriftenliste gegen Mißbrauch. Der Hautpsitz des deutschen Fairsharing Netzwerk ist in Berlin angesiedelt.

Natürlich ist auch eine Kulturflatrate nicht ohne Probleme, erinnert sie doch viele an die ungeliebte GEZ Gebühr für den Fernseher. Trotzdem, so argumentiert die Initiative, ist eine Flatrate das geringere Übel, da sie die Kontrolle der Musikindustrie über die Verteilmechanismen vermindern würde. Deren Lobby versucht daher, den alternativen Ansatz der Flatrate einstweilen zu blockieren.

Eine andere, bereits seit längerer Zeit laufende Initiative hat zur Petition Rettet die Privatkopie bereits mehr als 48.000 Unterschriften gesammelt. Aber auch die Parteien selber werden bereits aktiv, so etwa eine Initiative der Jungen Union in Hessen.

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January 29, 2005

Angriff auf die Pressefreiheit

Angriff auf die Pressefreiheit – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Hannover (Deutschland), 29.01.2005 – Das organisierte deutsche Musikgewerbe mahnte den Heise Verlag wegen angeblicher Verletzung des neuen Urheberrechtsgesetzes ab. Der Verlag hatte in seinem heise.de Newsticker über ein Programm zum Knacken von Kopierschutzmechanismen berichtet. Die Deutschen Phonoverbände sehen darin eine unzulässige Werbung für eben diesen „Kopierschutzknacker“.

Die Unternehmen BMG, Edel, EMI, Sony Music, Universal Music und Warner Music vom Bundesverband der phonografischen Wirtschaft stellen ihre unmittelbaren Interessen,den Profit, deutlich über wesentlich höhere, geschützte Rechtsgüter, verankert im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland, der Europäischen Menschenrechtskonvention, und der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen.

Zwar gibt es in Deutschland seit kurzer Zeit eine neues Gesetz zum Schutz von Urheberrechte, die Auslegung, Interpretation und Verfassungsmäßigkeit dieses Gesetzes steht aber noch vor der Feuerprobe, weil es in Konkurrenz zu erheblich höheren und durch das Grundgesetz geschützte Rechte steht. Das Grundgesetz steht im Rang über allen anderen Rechtsnormen der deutschen Gesetzgebung. Über seine Einhaltung und Auslegung wacht das Bundesverfassungsgericht.

Auch in den USA gehört die Meinungsfreiheit „freedom of speech“ als „first amendment“ zu den Bill of Rights der US-Verfassung.

Für die Mitgliedstaaten des Europarats schafft Artikel 10 der Europäischen Menschenrechtskonvention einen Mindeststandard für die Meinungsfreiheit. Innerhalb der Europäischen Union ist die Meinungs- und Informationsfreiheit in Artikel 11 der Charta der Grundrechte geregelt.

Die UNO regelt die Meinungsfreiheit im Artikel 19 der Menschenrechtscharta: „Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“

Forderung zur mehr Transparenz, unter welchen Bedingungen ein solches kontroverses Gesetzeswerk zustande kommen konnte, ob auch hier eventuell, wie im Falle RWE und Laurenz Meyer, die verantwortlichen Parlamentarier für dieses Gesetz unter ähnlichen Bedingungen gearbeitet haben. Ob sie fachlich kompetent und ausgewogen, im Interesse des ganzen Deutschen Volkes, dieses Gesetz auf den Weg gebracht haben. Ob die speziellen Profit-Interessen in der Musikindustrie überrepräsentiert sind.

Der Begriff Pressefreiheit bezeichnet das Recht der Presse auf freie Ausübung ihrer Tätigkeit, vor allem das unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen. In Deutschland ist dies im Grundgesetz Artikel 5 verankert: „Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Das Grundgesetz steht im Rang über allen anderen Rechtsnormen der deutschen Gesetzgebung. Über seine Einhaltung und Auslegung wacht das Bundesverfassungsgericht.

Auch die Informationsfreiheit ist geschützt durch den Artikel 5 im Deutschen Grundgesetz, und ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Forschung und Entwicklung.

Auf der Seite des Heise Verlags äußern empörte Heise Leser ihre Meinung zu dem Verhalten der Musik Industrie, es formiert sich massiver Widerstand. Der Heise Verlag wird von seinen Lesern ermutigt sich nicht einschüchtern zu lassen. Aufruf für einen Musterprozess vor dem Bundesverfassungsgericht, inklusive Fundraising zur Finanzierung. Auch wird schon seit längerem im gesamten Internet zu einem Boykott gegen die im Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft vertretene Musik Industrie aufgerufen.

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