WikiNews de

October 14, 2012

Pakistan: Viele Tote durch Selbstmordanschlag

Pakistan: Viele Tote durch Selbstmordanschlag

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 01:53, 14. Okt. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Pakistans Präsident Asif Ali Zardari (2009)

Islamabad (Pakistan), 14.10.2012 – Bei einem Selbstmordanschlag auf einem Markt im Nordwesten Pakistans, welcher sich am gestrigen Samstag ereignete, starben mindestens 16 Menschen. Wie Behörden mitteilten, waren wahrscheinlich Mitglieder der Pro-Regierungsmiliz, welche sich in dem Ort Darra Adam Khel befanden, das Ziel des Attentats. Die Pro-Regierungsmiliz kämpft seit langem gegen die radikal-islamischen Taliban in Pakistan.

Zur Zeit befinden sich noch einige der 25 Verletzten in einem lebensbedrohlichem Zustand, weshalb die Anzahl der Toten noch weiter steigen kann. Augenzeugen zufolge soll sich der Selbstmordattentäter in einem Auto auf dem Marktplatz in die Luft gesprengt haben. Es wurden auch fünfzehn Geschäfte und acht Autos durch die Explosion zerstört. Der Anschlag wurde von Asif Ali Zardari, Pakistans Präsident, und Raja Pervez Ashraf, Pakistans Ministerpräsident, scharf verurteilt.

Vor fünf Tagen hatten Angehörige der Taliban die 14-jährige Kinderrechtsaktivistin Malala Yousafzai im Swat-Tal überfallen, als sie auf dem Weg von der Schule nach Hause war, und ihr schwere Schussverletzungen an Kopf und Hals zugefügt. Das junge Mädchen befindet sich derzeit immer noch auf der Intensivstation. Für die Taliban waren Yousafzais Bemühungen für die Einführung des Bildungsrechts für Mädchen der Grund für diese Tat. Die pakistanische Armee startete in Waziristan, dem Grenzgebiet zwischen Pakistan und Afghanistan, mehrere Offensiven gegen die Taliban und andere terroristische Gruppierungen. Doch bislang schlugen alle Offensiven fehl.

Aufgrund der wenigen Erfolge begrüßt die pakistanische Regierung die Aufstellung traditioneller Milizen, um die pakistanische Armee im Kampf gegen die Taliban zu unterstützen. Jedoch konnten auch die Miliz-Gruppen bis jetzt kaum Siege erringen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 11, 2012

Türkei: Tote nach Attentat vor Istanbuler Polizeiwache

Türkei: Tote nach Attentat vor Istanbuler Polizeiwache

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:34, 11. Sep. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Istanbul (Türkei), 11.09.2012 – Bei einem Selbstmordanschlag vor einer Polizeistation im europäischen Teil Istanbuls wurden am Dienstag mindestens zwei Menschen getötet und fünf weitere verletzt.

Mindestens ein Polizist sowie der Attentäter wurden bei dem Anschlag auf eine Istanbuler Polizeiwache getötet. Die Polizeiwache in Sultangazi, einem Stadtteil im Nordwesten des europäischen Teils von Istanbul, wurde bei der Explosion schwer beschädigt. Offenbar wurden mehrere Menschen durch herabstürzende Gebäudeteile im Inneren des Hauses verschüttet. Die Verletzten wurden in nahegelegene Krankenhäuser gebracht.

Der Täter habe zunächst eine Granate in das Gebäude geworfen und dann sich selbst in die Luft gesprengt, sagte ein Polizeisprecher. Neben dem etwa 25-jährigen Attentäter sei ein Polizist getötet worden, der am Eingang nahe der Sicherheitsschleuse gearbeitet habe. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Terrorismus

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 23, 2011

Selbstmordattentäter tötet afghanischen Ex-Präsidenten

Selbstmordattentäter tötet afghanischen Ex-Präsidenten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 05:00, 23. Sep. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kabul (Afghanistan), 23.09.2011 – In seiner Wohnung getötet wurde der ehemalige afghanische Präsident Burhānuddin Rabbāni. Der Selbstmordattentäter hatte einen unter seinem Turban versteckten Sprengsatz zur Explosion gebracht. Die Explosion tötete Rabbāni und nach Angaben des Fernsehsenders Tolo fünf weitere Personen. Zwei weitere Personen, die sich in der Wohnung aufhielten, wurden verletzt. Unter den Verletzten sei auch ein hochrangiger Berater des derzeitigen Präsidenten Hamid Karzai. Dies wurde aus Polizeikreisen bekannt.

Rabbāni hatte den Selbstmordattentäter und einen weiteren Taliban empfangen, um Friedensverhandlungen zu führen. Dies berichtete die BBC. Die Wohnung Rabbānis liegt im schwer bewachten Diplomatenviertel Kabuls, unweit der Botschaft der Vereinigten Staaten. Erst vor einer Woche hatten Taliban-Kämpfer einen Großangriff auf diese sogenannte „Grüne Zone“ geführt, der erst nach fast zwanzigstündigen Gefechten abgewehrt werden konnte. Bei den Gefechte waren mindestens 14 Zivilisten getötet worden, darunter auch drei Kinder.

Rabbāni, dessen Mudschaheddin während der sowjetischen Besetzung Afghanistans eine nicht geringe Rolle im Kampf gegen die Okkupationsarmee spielten, war von 1992 bis 2001 Staatspräsident seines Landes. Als die Taliban 1996 Kabul eroberten und ihn de facto des Amtes enthoben, ging er nach Tadschikistan und führte von dort aus den Widerstand der Nordallianz gegen das Regime in Kabul. Er kehrte 2001 zurück und übergab sein Amt an seinen Amtsnachfolger Karzai. Im Oktober 2010 wurde Rabbāni von Karzai zum Vorsitzenden des Hohen Friedensrates ernannt, der sich um die Aussöhnung mit den Taliban bemühen sollte. Erfolge hatte der Friedensrat bislang kaum erreicht, auch wenn Friedensrat-Mitglied Sadika Balkhi den Tod Rabbānis als schweren Rückschlag in den Bemühungen um einen Frieden bezeichnete und die Arbeit des Ermordeten als erfolgreich würdigte.

Das Pentagon bezeichnete laut Verteidigungsminister Leon Panetta den Anschlag als „Teil einer Strategie der Taliban, Anschläge auf ranghohe Politiker zu verüben“. Auch US-Generalstabschef Mike Mullen sagte, die Taliban seien aufgrund ihrer Schwächung durch die Erfolge der internationalen Militärkoalition zu „spektakulären Angriffen“ übergegangen. Trotz der Schwächung der Taliban müssten diese Anschläge ernst genommen werden, betonte Mullen. Aus strategischer Sicht seien sie bedeutend.

  • Portal:Afghanistan
  • Portal:Terrorismus

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 13, 2011

Somalia: Bombenanschlag tötet Innenminister

Somalia: Bombenanschlag tötet Innenminister

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:04, 13. Jun. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
Karte Map Somalia.gif

Mogadischu (Somalia), 13.06.2011 – Durch die Explosion einer Bombe wurde der somalische Innenminister Abdi Schakur Hassan in seinem Haus in der somalischen Hauptstadt Mogadischu getötet. Bei dem Anschlag handelte es sich um den dritten Selbstmordanschlag in Mogadischu innerhalb von zwei Wochen. Am 9. Juni wurden durch eine Bombenexplosion im Hafen Mogadischus eine Person getötet und vier weitere verletzt. Bereits am 30. Mai hatte ein Mann durch eine Bombenexplosion zwei Soldaten der Afrikanischen Union (AU) getötet. Bei dem Angriff kamen auch zwei weitere mutmaßliche Attentäter ums Leben.

Der Kommandeur der Truppen der Afrikanischen Union, die in Somalia stationiert sind und die Übergangsregierung stützen, Generalmajor Nathan Mugisha, bezeichnete den Tod des ermordeten Innenminister als „einen traurigen und sinnlosen Verlust“. Übergangspräsident Sharif Sheikh Ahmed kündigte eine Untersuchung an.

Inzwischen hat sich die Miliz al-Shabaab zu dem Anschlag auf Abdi bekannt. Die Erklärung wurde von einer islamistischen Website verbreitet. „Durch die Gnade des allmächtigen Gottes wurde der Innenminister der abtrünnigen Regierung und [Minister] ihrer nationalen Sicherheit am Freitagnachmittag getötet… eine von den Mudschaheddin installierte Bombe explodierte in seinem Haus, genauer unter seinem Bett. Nach der Explosion wurde er ins Krankenhaus gebracht, doch nichts war übrig, nur ein verrotteter Leichnam“[1], hieß es in der Erklärung.

Nach Behördenberichten soll es sich bei der Selbstmordattentäterin um die Nichte des Innenministers handeln. Diese hatte ihren Onkel wiederholt besucht und sei deswegen nicht ausreichend kontrolliert worden. Die Teenagerin wurde durch die Explosion auf der Stelle getötet. Der Minister erlag seinen schweren Verletzung an Beinen und Unterleib im Benadir-Krankenhaus, bevor er zur weiteren Behandlung nach Kenia geflogen werden konnte.

Nach Polizeiangaben wurden zwei Verdächtige festgenommen. Einer der Verhafteten soll ein Bruder der Attentäterin sein. Bei der Explosion kamen keine weiteren Personen zu Schaden. Der Minister war eine Schlüsselfigur in den Bemühungen der Regierung, gegen die aufständische Al-Shabaab-Miliz vorzugehen. Analysten gehen deswegen davon aus, dass der Anschlag eine Vergeltungsmaßnahme war.

Die amerikanische Bundespolizei FBI gab am Donnerstag (9. Juni) bekannt, dass der Attentäter, der am 30. Mai in Mogadischu sich und zwei AU-Soldaten tötete, ein Mann aus dem US-Bundesstaat Minnesota gewesen sei. Dies habe man anhand von Fingerabdrücken festgestellt. Der 27-jährige Farah Mohamed Beledi, der nach Angaben der Tageszeitung Minneapolis-St. Paul Star Tribune ein langes Vorstrafenregister haben soll, habe die Vereinigten Staaten 2009 verlassen und sich den Islamisten angeschlossen. Beledi gehörte zu einer Gruppe von 13 Personen, denen von einer Grand Jury in Minnesota „terroristische Vergehen“ zur Last gelegt werden. Das FBI prüft noch, ob unter den beiden weiteren bei dem Attentat getöteten Angreifern andere US-Bürger waren.

Unterdessen kam es in der Hauptstadt Mogadischu und anderen Teilen des Landes zu teilweise gewaltsamen Protesten, bei denen in der Stadt nach Aussagen von Augenzeugen und Behörden fünf Personen getötet wurden. Die Demonstranten wandten sich gegen einen Kompromiss um die Verlängerung des Mandates der derzeitigen Präsidenten und des Parlaments. Der Kompromiss sieht den Rücktritt von Premierminister Mohamed Abdullahi Mohamed innerhalb von 30 Tagen vor. Die Demonstranten, unter ihnen viele Regierungssoldaten, verlangten ein Verbleiben Mohameds im Amt, da sie ihn für den einzigen ehrlichen Politiker Somalias seit Jahren hielten. Demonstriert wurde auch in Belet Hawo, einer Stadt in Grenznähe zu Kenia und in Galcaiyo, nordöstlich von Mogadischu gelegen.

Das Mandat für die derzeitige Übergangsregierung wäre normalerweise im August ausgelaufen, doch Übergangspräsident Sharif Sheikh Ahmed und Parlamentspräsident Sharif Hassan Sheikh Aden haben sich darauf geeinigt, die Mandate von Parlament und Staatspräsident zu verlängern und erst im August 2012 Wahlen auszuschreiben. Die Unterzeichnung des Abkommens erfolgte am Donnerstag in der ugandischen Hauptstadt Kampala in Anwesenheit des UN-Sondergesandten für Somalia, Augustine Mahiga. Nach Ansicht von Beobachtern behinderte der Streit zwischen den beiden Politikern (Sharif Ahmed und Aden) gegen islamistische Militante und gefährdete die erzielten militärischen Fortschritte gegen die Rebellen.

Seit dem Sturz des Diktators Mohamed Siad Barre im Jahr 1991 ist Somalia ohne wirksame Zentralregierung. Die Übergangsregierung kontrolliert mit Hilfe der Truppen der Afrikanischen Union nur Teile der Hauptstadt Mogadischus. Der Rest des Landes am Horn von Afrika wird von Kriegsherren und Milizen beherrscht. Im Norden des Landes bestehen mit Somaliland und Puntland zwei praktisch unabhängige stabilisierte Defacto-Regime. Die Mitte und der Süden Somalias stehen unter Kontrolle islamistischer Milizen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

Einzelnachweise

  1. Wortlaut des englischen Originals lt. Reuters: „By the grace of God Almighty, the interior minister of the apostate government and its national security (interior) minister was killed in the afternoon on Friday… a bomb exploded planted by the mujahideen inside the home, specifically under his bed. After the blast he was taken to hospital but nothing was left, only a rotten corpse.“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 26, 2011

Kabul: Schießerei im afghanischen Innenministerium – zwei Tote

Kabul: Schießerei im afghanischen Innenministerium – zwei Tote

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:31, 26. Feb. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kabul

Kabul (Afghanistan), 26.02.2011 – Zwei Militärberater der Vereinigten Staaten wurden bei einer Schießerei im afghanischen Innenministerium in Kabul getötet. Dies bestätigte die Internationale Schutztruppe ISAF. Nach dem Attentat, zu dem sich die Taliban bekannt hatten, hat die ISAF sämtliche westliche Berater aus den afghanischen Ministerien zurückgerufen. Der Täter soll ein afghanischer Staatsbürger sein. Ihm sei die Flucht gelungen.

Afghanische Medien berichteten kurz nach dem Anschlag; demnach soll es sich bei den Opfern um hochrangige US-Militärberater handeln. Das Wall Street Journal bestätigte dies. Ein Mitarbeiter des Ministeriums gab an, dass vor dem Anschlag ein Streit im ganzen Gebäude zu hören gewesen sei. ISAF-Sprecher Carsten Jacobson bestätigte, in einer hochgesicherten Kommando- und Kontrollzentrale des Ministeriums seien zwei Personen getötet worden. Weitere Einzelheiten nannte er nicht.

Das Attentat ereignete sich am fünften Tag lebhafter Proteste gegen die NATO. Diese Proteste, bei denen bislang mindestens 28 Personen getötet wurden, hatten begonnen, nachdem am US-amerikanischen Stützpunkt in Bagram Reste verbrannter Koranausgaben gefunden wurden. Die Tat sei die Reaktion auf diese Verbrennungen, teilten die Islamisten auf einer Website mit. Ein NATO-Sprecher bestätigte den Eingang einer E-Mail, in der sich die Taliban zu dem Anschlag bekennen. Die deutsche Bundeswehr hat wegen der Proteste ihren Stützpunkt in Talokan, der im März geschlossen hätte werden sollen, aus Sicherheitsgründen vorzeitig aufgegeben und sich nach Kundus zurückgezogen.

Am Sonnabend wurde auf einer Militärbasis im Nordwesten des Landes eine Bombe gefunden, wie sie auf das Gelände gekommen war, ist ungeklärt. Beim Versuch der Entschärfung waren sechs afghanische Soldaten getötet und 14 verletzt worden. In vielen Teilen des Landes halten die Proteste wegen der Koranverbrennungen an; so stürmten Demonstranten in der Provinz Laghman das Büro des Gouverneurs.

Am Samstag kam eine Erklärung aus dem Weißen Haus in Washington: „Die USA bleiben bei der Partnerschaft mit der afghanischen Regierung und dem afghanischen Volk, um unser gemeinsames Ziel zu erreichen, Al-Kaida zu zerschlagen.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 25, 2011

Anklage gegen den Attentäter von Tucson

Anklage gegen den Attentäter von Tucson

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:21, 25. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Phoenix (Vereinigte Staaten), 25.01.2011 – Am Montag wurde der mutmaßliche Attentäter von Tucson dem Gericht in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona vorgeführt. Er wurde angeklagt wegen zweier Morde und drei Mordversuchen. Der zunächst als „geistig verwirrt“ dargestellte 22-jährige Jared Loughner bekannte sich nicht schuldig. Er folgte den Ausführungen des Richters ruhig und konzentriert. Im Falle einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Die Justiz kündigte an, dass weitere Anklagepunkte hinzukommen können.

Loughner war bei der Vorführung an Händen und Füßen gefesselt. Sein Kopf war kahlrasiert, an der rechten Schläfe hatte er eine Wunde.

Die angeschossene Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords befindet sich weiter in einem kritischen Zustand. Bei dem Attentat wurden sechs Personen getötet und 13 verletzt. Das Motiv des Täters liegt noch im Dunklen.

US-Präsident Barack Obama und seine Frau hielten am Montag eine Gedenkminute für die ermordete demokratische Abgeordnete am Weißen Haus ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 10, 2011

Mehrere Tote bei Attentat auf US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords

Mehrere Tote bei Attentat auf US-Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 09:32, 10. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Gabrielle Giffords (2007)

Tucson (Vereinigte Staaten), 10.01.2011 – Bei einem Attentat auf die demokratische Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords starben sechs Personen, darunter ein neunjähriges Mädchen und der Bundesrichter John Roll. Giffords erlitt einen Kopfschuss. Nach Angaben einer der behandelnden Ärzte habe Giffords jedoch gute Chancen auf eine Genesung. Außerdem wurden bei der Schießerei noch dreizehn weitere Personen verletzt. Der Zustand von insgesamt fünf Verletzten ist kritisch. Umstehende konnten den Schützen niederringen. Er befindet sich im Gewahrsam der Polizei.

Das Attentat ereignete sich am 8. Januar kurz nach zehn Uhr morgens Ortszeit bei einem Bürgertreff in einem Einkaufszentrum in Casas Adobes nördlich der Stadt Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Der Täter, der von den US-Bundesbehörden als der zweiundzwanzigjährige Jared Lee Loughner identifiziert wurde, hatte nach Angaben von Augenzeugen zunächst aus nächster Nähe die Kongressabgeordnete in den Kopf geschossen und feuerte dann ungezielt um sich. Als er eine Pause zum Nachladen machte, konnte er überwältigt werden.

Loughner hat möglicherweise nicht alleine gehandelt. Wie der Sheriff des Pima Countys, Clarence Dupnik, mitteilte, fahnde man nach einem Mann im Alter von 50 bis 60 Jahren, der gemeinsam mit dem Täter zum Tatort gekommen sei. Über das Tatmotiv gebe es noch keine Erkenntnisse. Doch konstatierte Sheriff Dupnik ein Klima des Hasses in Arizona, sprach von „einer Bösartigkeit, die die politische Szene durchdrungen hat und gewählte Beamte ständigen Drohungen aussetzt.“ Der Sheriff kritisierte, dass nach seiner Meinung „Arizona unglücklicherweise … zu einer Art der Hauptstadt davon wurde.“ „Wir wurden zum Mekka für Vorurteile und Bigotterie“, fügte Dupnik hinzu.

Das Verbrechen wurde mit einer halbautomatischen Pistole ausgeführt, teilte Sheriff Dupnik der Presse mit.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Attentat auf Gabrielle Giffords“.
  • Portal:Politik in den Vereinigten Staaten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 12, 2010

Selbstmordanschlag in Stockholm

Selbstmordanschlag in Stockholm – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Selbstmordanschlag in Stockholm

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:41, 12. Dez. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Das Attentat wurde in der Einkaufsstraße Drottninggatan verübt (Archivbild)

Stockholm (Schweden), 12.12.2010 – Ein Selbstmordattentäter hat sich am Samstagnachmittag in einer Einkaufsstraße in Stockholm in die Luft gesprengt. Dabei wurde der Attentäter getötet und zwei Personen leicht verletzt.

Der Selbstmordattentäter trug einen Rucksack mit sich, in dem sich Rohrbomben und Nägel befanden. Kurz zuvor war ein parkender Personenwagen in der Innenstadt explodiert. Kurz vor dem Attentat war eine E-mail bei einer schwedischen Nachrichtenagentur eingegangen, die vermuten lässt, dass das Attentat von einem Islamisten unter anderem aus Rache für die Beteiligung Schwedens am Afghanistankrieg verübt wurde.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 11, 2010

Irak: Terroranschlag gegen Christen

Irak: Terroranschlag gegen Christen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Irak: Terroranschlag gegen Christen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:06, 11. Nov. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Bagdad (Irak), 11.11.2010 – In der irakischen Hauptstadt sind bei einem Terroranschlag in einem vornehmlich von Christen bewohnten Stadtteil fünf Menschen getötet worden; es gab 30 Verletzte. Die Verursacher sind bisher nicht bekannt. Beobachter rechnen damit, dass die bereits eingesetzte Fluchtwelle von irakischen Christen anhalten wird. Vertreter der christlichen Konfessionen in Europa haben sich bestürzt gezeigt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 31, 2010

Selbstmordanschlag in Istanbul: mindestens 22 Verletzte

Selbstmordanschlag in Istanbul: mindestens 22 Verletzte

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Hier explodierte am Sonntagmorgen ein Sprengsatz: Der Taksim-Platz

Veröffentlicht: 14:45, 31. Okt. 2010 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Istanbul (Türkei), 31.10.2010 – Heute morgen ereignete sich am Taksim-Platz in Istanbul, einem der belebtesten Plätze, ein Selbstmordattentat. Dabei wurden mindestens 22 Menschen verletzt: zwölf Passanten und zehn Polizisten, davon zwei schwer. Der Attentäter selbst kam ums Leben. Berichten zufolge wollte er vor der Tat den auf dem Platz tags und nachts stehenden Polizeibus stürmen, was aber von den Polizisten verhindert wurde. Nach dem Anschlag wurde noch eine zweite Bombe gefunden, welche sich unter dem Leichnam des Terroristen befand. Die Ziele des Anschlags sind noch unklar.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Türkei

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »