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March 23, 2016

Russland: Passagierflugzeug abgestürzt – keine Überlebenden

Filed under: Flugzeugabsturz,Themenportal Russland,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Russland: Passagierflugzeug abgestürzt – keine Überlebenden

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Veröffentlicht: 09:47, 23. März 2016 (CET)
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Trümmer von FZ981 an der Landebahn des Flughafens Rostow

Rostow (Russland), 23.03.2016 – Am 19. März 2016 ist kurz nach Mitternacht ein aus Dubai kommendes Passagierflugzeug der Linie Flydubai beim zweiten Landeversuch abgestürzt. Alle 55 Passagiere und sieben Besatzungsmitglieder kamen bei dem Unglück ums Leben. Der Flughafen wurde vorübergehend geschlossen.

Die Maschine war am Flughafen Dubai um 18:37 Uhr gestartet. Der erste Landeanflug rund vier Stunden später wurde rund sieben Kilometer vor dem Flughafen der Stadt Rostow am Don im Süden Russlands abgebrochen. Um 00:28 Uhr begannen die Piloten einen zweiten Landeanflug, brachen diesen aber ebenfalls ab. Um 00:41 Uhr stürzte das Flugzeug nach Angaben der russischen Agentur Tass und des Fernsehsenders LifeNews rund hundert Meter vor der Landebahn ab.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Luftfahrt

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Flydubai-Flug 981“.

Quellen[Bearbeiten]

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November 24, 2015

Russland greift ISIS-Stellungen an

Russland greift ISIS-Stellungen an – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Russland greift ISIS-Stellungen an

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Syrien mit seinen Provinzen

Moskau (Russland), 24.11.2015 – Russische Kriegsschiffe haben am 20 November Cruise Missiles auf Ziele in Syrien abgefeuert und dabei sieben islamistische Stellungen in den nördlich Provincen Raqqa, Idlib and Aleppo getroffen. Col Patrick Ryder kritisierte, bei den russischen Angriffen würden auch gemäßigte syrische Oppositionsgruppe in Mitleidenschaft gezogen. Die Nachrichtensender BBC und Channel 4 veröffentlichten Videos von den Angriffen. Angeblich sollen 600 islamistische Terroristen getötet worden sein.

Bisher richteten sich die meisten Angriffe gegen die Islamisten nicht darauf, diese gezielt zu schlagen. Vielmehr ging es darum, ihr Vordringen zu stoppen. Diese Strategie hat sich seit der Anschläge in Paris am 13. November geändert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Syrien

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January 15, 2015

Schlagabtausch in den Medien: die FAZ und die „Putinversteher“

Schlagabtausch in den Medien: die FAZ und die „Putinversteher“

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Veröffentlicht: 09:11, 15.01.2015 (CET)
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Ein Redakteur der 1949 gegründeten FAZ steht in der Kritik

Frankfurt am Main (Deutschland), 14.01.2015 – „Rassistische Esoterik“, „Falschdarstellungen“ und „böswillige Unterstellungen“ – mit diesen vorwurfsvollen Worten zieht ein Rezensent der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) gegen das Buch „Wir sind die Guten. Ansichten eines Putinverstehers oder wie uns die Medien manipulieren“ zu Felde. Und um das gleich am Anfang zu belegen, bringt er ein Zitat aus dem Buch über die ukrainische Sprache, die „als Bauernsprache keine Worte für die Tiere hat, die nicht auf Feld und Flur leben“. Doch schon ein Blick in das Buch, das im September vergangenen Jahres im Frankfurter Westend-Verlag erschien, beweist, welcher Zitiermethode sich Reinhard Veser als Redakteur der ansonsten seriösen Tageszeitung bedient. Das von ihm gebrachte Zitat stammt nicht von Mathias Bröckers und Paul Schreyer, den Verfassern des Buches, sondern von dem russischen Schriftsteller Michail Bulgakow, der „den entstehenden ukrainischen Nationalismus aber noch viel furchtbarer findet“, wie die beiden Autor in ihrem aktuellen Blog schreiben. Bulgakow ist hauptsächlich als Satiriker bekannt.

Der russische Satiriker Bulgakow

Doch der Blog beschränkt sich nicht auf die Auseinandersetzung um das Buch. Reinhard Veser werfen die beiden Buchautoren vor, er habe seit längerer Zeit „mit Verve in Dutzenden von Artikeln und Kommentaren verbal gegen die russische Politik zu Felde“ gezogen. Außerdem habe er schon im November 2013 gefordert, Putin bei den Verhandlungen über die Ukraine auszuschließen.

Die FAZ verfügt über eines der größten Korrespondentennetzwerke der Welt und gilt bisher eher als bürgerlich-konservatives Medium. Mathias Bröckers schreibt für die linke taz und das Magazin Telepolis. Paul Schreyer ist ein freier Journalist, der ebenfalls für Telepolis schreibt. Bekannt wurden die Autoren durch voneinander unabhängige Recherchen zu den Hintergründen der Ereignisse vom 11. September 2001.

Themenverwandte Artikel

Wikinews-logo.svg   Portal:Russland

Quellen

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August 7, 2014

Putin wendet sich an China für Rüstungsgüter

Putin wendet sich an China für Rüstungsgüter

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Veröffentlicht: 23:13, 7. Aug. 2014 (CEST)
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Demonstranten gegen den Waffenhandel von Rheinmetall AG (2012)

Moskau (Russland), 07.08.2014 – Im Zuge der Krise in der Ukraine und Russlands Rolle in den Auseinandersetzungen dort hat Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall den Export eines Gefechtsübungszentrums nach Russland untersagt. Die EU hat ein generelles Moratorium für Waffenlieferungen beschlossen, von dem nur einige Ausnahmen für Frankreich und Großbritannien gelten. Nun vermelden chinesische Medien, dass dortige Rüstungsbetriebe Aufträge über mehrere Milliarden US-Dollar in den Bereichen Luft- und Raumfahrttechnik sowie anderer Militärelektronik aus Russland erwarten und bereits mehrere Dutzend Geschäfte konkrete Formen annähmen. Die Einkäufe in China werden als Russlands Reaktion auf die Sanktionen des Westens dargestellt. Die Laufzeit der Lieferungen ist demnach auf die nächsten zwei bis drei Jahre ausgerichtet. China ist Russlands größter Aussenhandelspartner, ihm folgt Deutschland an zweiter Stelle.

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May 30, 2014

EU-Energiekommissar Oettinger führt Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine

EU-Energiekommissar Oettinger führt Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine

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Günther Oettinger 2013

Berlin (Deutschland), 30.05.2014 – EU-Energiekommissar Oettinger führt Verhandlungen zwischen Russland und Ukraine im Streit um weitere Gaslieferungen von Russland an die Ukraine, da die Ukraine ihre Schulden bei Russland nicht beglichen hat. Laut Aussage des EU-Kommissars werden die Verhandlungen durch den schwelenden Konflikt in der Ostukraine erschwert. Des Weiteren teilt er mit, dass Russland ab Juni nur Gas gegen Vorkasse in die Ukraine liefern wolle. Zudem zeigt sich Oettinger beunruhigt über einen möglichen Lieferstopp russischen Gases für die Ukraine, da dann nicht sichergestellt sei, ob die Ukraine weiterhin als Transitland zwischen der EU und Russland fungieren werde. Bei den Verhandlungen bezeichnete EU-Energiekommissar Oettinger den Gaspreis von 485 Dollar für 1.000 Kubikmeter Gas den Russland aktuell von der Regierung in Kiew verlangt als “unzumutbar”, in der EU liegt dieser Wert zwischen 350 und 390 Dollar. Gleichzeitig forderte er die Ukrainische Regierung zu einer Anzahlung an Russland auf, um damit zu beginnen die Gasschulden zu verringern. Im Laufe des Nachmittags haben sich die Konfliktparteien auf Vermittlung von EU-Kommissar Oettinger vorerst verständigt, der ukrainische Versorger Naftogas hat 786 Mio. € überwiesen, dies stellt eine erste Anzahlung der Schulden in Höhe von 5,2 Mrd. Dollar dar. Am Montag sollen die Verhandlungen dann in Brüssel fortgesetzt werden.

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March 27, 2014

G8 der Industrie schließen Russland aus und sorgen damit für Diskussionen auch beim Atomgipfel

G8 der Industrie schließen Russland aus und sorgen damit für Diskussionen auch beim Atomgipfel

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Veröffentlicht: 14:16, 28. Mär. 2014 (CET)
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Sperre aufgrund des G8 in Den Haag.

Den Haag (Niederlande), 27.03.2014 – Die Gruppe der Acht führenden Industrienationen (G8) schloss beim internationalen Doppelgipfel in Den Haag am 24. März Russland aus Ihrer Gruppe aus. Somit gibt es wieder die G7, die 1998 mit dem Beitritt Russlands in G8 umgenannt wurde. Zudem wird der ursprünglich für Anfang Juni 2014 geplante G8-Gipfel im russischen Sotschi unter Führung der Russischen Föderation abgesagt. Als Ersatz wollen die G7-Staaten sich nun in Brüssel bei einem Gipfel treffen. Eine erneute Aufnahme sei erst möglich, wenn Russland seinen Kurs wieder ändere.

bisherige G8-Staaten

Aufgrund des anhaltenden Konflikts in der Ukraine war es nach einem von Präsident Putin unterstützten Referendum über den Status der Krim am 16. März zur Eingliederung der Halbinsel Krim in die russische Föderation gekommen. Der Ausschluss aus den G8-Staaten erfolgte als Reaktion auf die im Völkerrecht bisher nicht vorgesehene vollständige Abspaltung der bis zu diesem Zeitpunkt autonomen Republik Krim vom ukrainischen Staat. Weder die G8, noch die EU oder die Ukraine erkennen diese Entwicklung an, da das Selbstbestimmungsrecht der Krimbewohner/-innen hier mit der Souveränität und territorialen Integrität der Ukraine kollidiert, die zudem vom Herrschaftsanspruch Russlands über die Krim verletzt werde. Anerkannte Regelungen für Abspaltungen von Staaten sind bisher im Völkerrecht nicht entwickelt – es sei denn, sie sind in der Verfassung des jeweiligen Staates dauerhaft verankert, so wie beim Unabhängigkeitsreferendum in Montenegro 2006. Das katalanische Unabhängigkeitsreferendum wurde gerade kürzlich mit einem Urteil vom 25. März 2014 vom spanischen Verfassungsgericht deswegen für unzulässig erklärt.

Der auf der Konferenz für nukleare Sicherheit anwesende Außenminister der Russischen Föderation Sergei Lawrow reagierte gelassen: Mit den Worten „Jetzt werden alle wichtigen Fragen in der G20 diskutiert“, richtete er seinen Blick auf einen grösseren Kreis der Weltgemeinschaft zur gemeinsamen Lösung globaler Fragen.

NSS-Teilnehmerstaaten (rot=Gastgeberland Niederlande)

Der „Nuclear Security Summit“ (NSS), ein Atomgipfel der Staats- und Regierungschefs zu Sicherheitsmaßnahmen im Umgang mit radioaktivem Material, war bereits schon länger in Den Haag geplant. Auf Einladung von US-Präsident Barack Obama war es kurzfristig vor Beginn der Konferenz am 24. März auch zu einem einstündigen Treffen des kleinen Kreises der G7-Staatenlenker im Catshuis gekommen, der Dienstwohnung des niederländischen Ministerpräsidenten.

Bildergalerie zum Doppelgipfel:

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „NSS-Atomsicherheitsgipfel 2014“.
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „2014 Nuclear Security Summit“ (englischsprachig).
  • Japan wird nukleares Material in die USA exportieren (27.03.2014)
  • Volksabstimmung auf der Krim: Mehr als 96 Prozent stimmen für Anschluss an russische Föderation (18.03.2014)

Quellen[Bearbeiten]

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March 18, 2014

Volksabstimmung auf der Krim: Mehr als 96 Prozent stimmen für Anschluss an russische Föderation

Volksabstimmung auf der Krim: Mehr als 96 Prozent stimmen für Anschluss an russische Föderation

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Veröffentlicht: 19:08, 18. Mär. 2014 (CET)
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Lage der Krim (dunkelgrün) in Relation zur Ukraine (grün) und zur russischen Föderation (braun)

Simferopol (Ukraine), 18.03.2014 – Nach Angaben der Wahlkommission der Regionalregierung der Autonomen Republik Krim haben im Volksentscheid am 16. März 96,6% für den Anschluss an Russland gestimmt. Für den Status quo konnte nicht gestimmt werden. Zur Wahl standen ein Anschluss an die russische Föderation und eine erweiterte Autonomie innerhalb der Ukraine.

Nach ersten Angaben soll die Wahlbeteiligung zwischen 80 und 85 Prozent betragen haben. Die EU und die USA verurteilten die Modalitäten des Volksentscheids als Bruch des Völkerrechts. Auch die Ukraine erkennt das Ergebnis nicht an. Sergej Aksjonow, der Regierungsschef der Krim, kündigte an, alles juristisch Notwendige zu tun, um einen raschen Anschluss der Krim an Russland zu ermöglichen.

Seit Ende des 18. Jahrhunderts hatte die Krim zu Russland gehört, im Jahre 1954 war die Halbinsel anlässlich des 300-jährigen Jubiläums des Vertrags von Perejaslaw der Ukraine angegliedert worden. Sie hatte den Status einer autonomen Republik in der Ukraine inne. Insbesondere nach den Euromaidan-Protesten mit dem Sturz Janukowytschs kam es zu teils bewaffneten Unruhen (Krimkrise 2014).

Am 17. März erließen sowohl die europäische Union als auch die USA Sanktionen gegen Russland. Unter anderem wurden Konten eingefroren und bestimmten ranghohen Personen aus Russland und Ukraine die Einreise verboten, u. a. auch dem früheren ukrainischen Präsidenten Wiktor Janukowytsch. Die Bundesregierung verurteilte die Vorgänge auf der Krim scharf.

Unterdessen erklärte Wladimir Putin, den Willen der Krim-Bürger respektieren zu wollen. Sergej Newerow, der Vizechef der russischen Duma kündigte an, dass Moskau nun die rechtlichen Voraussetzungen für den Beitritt der Krim schaffen werde.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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February 9, 2014

Olympische Winterspiele in Sotschi: Erste Goldmedaille für Österreich geht an Matthias Mayer

Olympische Winterspiele in Sotschi: Erste Goldmedaille für Österreich geht an Matthias Mayer

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Veröffentlicht: 18:48, 9. Feb. 2014 (CET)
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Sotschi (Russland), 09.02.2014 – Schon am zweiten Wettkampftag darf die Österreichische Mannschaft der 22. Olympischen Winterspielen die erste Goldmedaille ihr Eigen nennen. In der Disziplin Abfahrtsfahren der Männer holte Matthias Mayer mit einer Zeit von 2:06,23 den 1. Platz. Es ist der erste Podestplatz für den 23-Jährigen bei einem Abfahrts-Welt-Cup. Zweiter wurde Südtiroler und ehemaliger Super-G-Weltmeister Christof Innerhofer der damit die erste italienische Medaille bei diesen Wettkämpfen holte. Bronze ging an den Norweger Kjetil Jansrud, der bereits 2010 Silber im Riesenslalom erreichte.

Matthias Mayer bei der Einkleidung des österreichischen Teams

Matthias Mayer überholte mit diesem Wettkampf seinen eigenen Vater Helmut Mayer, der auch schon Skirennläufer gewesen war. Dieser erreichte bei den Olympischen Winterspielen 1988 in Calgary lediglich die Silber-Medaille im Super-G.

Die momentanen (Stand: 9. Feb. 2014, 16:46) Spitzenreiter an Medaillen sind Norwegen mit zweimal Gold, einmal Silber und gleich dreimal Bronze. Dicht dahinter liegt die Niederlande, die bloß zwei Bronze weniger bisher erreicht hat. Österreich liegt zurzeit auf dem fünften Platz, die Schweiz belegt den sechsten und Deutschland ist noch medaillenlos.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

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November 24, 2013

Raketenstart in Plessezk: Swarm-Satelliten sollen Erdmagnetfeld untersuchen

Raketenstart in Plessezk: Swarm-Satelliten sollen Erdmagnetfeld untersuchen

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Veröffentlicht: 14:33, 24. Nov. 2013 (CET)
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Raketenstart auf dem Weltraumbahnhof Plessezk (Archivbild, August 1991)

Plessezk (Russland) / Darmstadt (Deutschland), 24.11.2013 – Am Freitag (22.11.) hat die europäische Weltraumorganisation ESA drei Satelliten ins All schießen lassen. Die Rockot-Trägerrakete startete um 13.02 Uhr (MEZ) vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plessezk. Aufgabe der vom Raumfahrtunternehmen Astrium gebauten „Swarm“-Satelliten ist die Überwachung des Erdmagnetfeldes. Der Start verlief ohne Probleme.

Die Steuerung der drei jeweils fast eine halbe Tonne schweren Satelliten erfolgt im ESA-Kontrollzentrum in Darmstadt. Acht Jahre lang wurde die Mission vorbereitet.

Die Untersuchung des Erdmagnetfeldes ist auf mindestens vier Jahre angelegt. Zwei der Satelliten werden auf einen Höhe von 460 Kilometern, der dritte auf einer Höhe von 530 Kilometern die Erde umrunden und dort unter Anderem mit einem Vektorfeld-Magnetometer die Magnetfeld-Richtung vermessen. Ebenfalls untersucht werden auch Stärke und Schwankungen des Magnetfeldes. In diesem Zusammenhang können auch die Ergebnisse der im Jahr 2000 gestarteten ESA-Mission „Cluster“ mit in Betracht gezogen werden, in deren Rahmen Bedingungen innerhalb des Erdmagnetfeldes und deren Wechselwirkungen mit geladenen Teilchen des Sonnenwindes untersucht werden. Die „Cluster“-Satelliten umkreisen die Erde in einer Entfernung von etwa 10.000 Kilometern.

Neben der Untersuchung des Erdmagnetfeldes selbst sollen die drei „Swarm“-Satelliten auch Vorhersagen zu Störungen durch Sonnenwind und Gefahren durch kosmische Strahlungen treffen können. Als Nebeneffekt können die hochauflösenden Magnetfeldmessungen auch bei der Kartierung von magnetischen Gesteinen und Sedimenten helfen, was zum Auffinden von neuen Erzlagerstätten führen könnte.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Raumfahrt

Quellen

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September 3, 2013

Greenpeace-Schiff gestoppt – russische Küstenwache durchsucht Arctic Sunrise

Greenpeace-Schiff gestoppt – russische Küstenwache durchsucht Arctic Sunrise

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Veröffentlicht: 19:07, 3. Sep. 2013 (CEST)
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Greenpeace-Schiff
Arctic Sunrise 2007

Moskau (Russland) / Hamburg (Deutschland), 03.09.2013 – Bei Protestaktionen im Nordpolarmeer wurde am 26. August das Greenpeace-Schiff Arctic Sunrise von der russischen Küstenwache gestoppt und durchsucht. Unter Androhung von Schusswaffengebrauch führten vier Beamte der Viktor Kingisepp eine „Inspektion“ auf dem Eisbrecher durch und verhängten eine Vier-Seemeilen-Verbotszone um die Geolog Dmitriy Nalivkin. Vorangegangen war eine Schlauchbootaktion mit „Save-the-Arctic“-Bannern, um mit der permanenten Anwesenheit bei Erdölexplorationen von Rosneft und ExxonMobil deren Aktivitäten in der Karasee zu dokumentieren sowie die Öffentlichkeit auf die Schäden am arktischen Ökosystem hinzuweisen. Die russischen Behörden hatten bereits am 21. August eine Weiterfahrt untersagt.

Hintergrund ist das Engagement von Greenpeace für ein Schutzgebiet „Hohe Arktis“, in dem die Förderung von Öl und Gas sowie die industrielle Fischerei verboten werden sollen. Die Arktis dürfe nicht „wirtschaftlichen Interessen geopfert werden“. Die deutsche Bundesregierung wurde bereits im April aufgefordert, bei der UNO die Einrichtung eines Schutzgebietes „Hohe Arktis“ zu beantragen. Die Arktis gehöre allen Menschen, Thema ist daher auch das Verhindern Ausbeutung der ökologisch sensiblen Region nördlich des Polarkreises.[1]

„Die Durchsuchungsaktion der russischen Küstenwache entspricht nicht internationalem Recht und wurde gegen den ausdrücklichen Willen der Crew und unter Gewaltandrohung durchgeführt“, so Benjamin Borgerding von Greenpeace Deutschland. Ebenso wenig gerechtfertigt sei eine Vier-Seemeilen-Verbotszone um die Geolog Dmitriy Nalivkin. Seismische Untersuchungen bei der Suche nach Erdöl oder Erdgas haben meist eine verheerende Schallweiterleitung im Meer zur Folge. Diese Schallwellen können bei Walen schwere Schäden zur Folge haben und schlimmstenfalls zum Tod führen. Solche Erdölexploration verstoße im dortigen Arktis-Naturpark gegen russisches Recht. Christoph von Lieven (Greenpeace Deutschland) sieht auch die Bundesregierung in der Verantwortung: Deutschland als mit Abstand größter Abnehmer von russischem Öl und Gas solle seinen Einfluss zum Schutz der Arktis geltend machen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Russland beansprucht Arktis (30.07.2007)
  • NASA-Satelliten enthüllen abschmelzende arktische Eisflächen (30.09.2005)
  • Portal:Greenpeace
  • Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Portal:Umwelt- und Naturschutz“.
  • Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Portal:Arktis“.

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Protestpostkarte Ihre Stimme für ein Schutzgebiet „Hohe Arktis“, April 2013

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