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April 23, 2011

Erdbeben der Stärke 6,9 bei den Salomon-Inseln (Südpazifik)

Erdbeben der Stärke 6,9 bei den Salomon-Inseln (Südpazifik)

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Veröffentlicht: 17:42, 23. Apr. 2011 (CEST)
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Karte der Solomon-Inseln im Pazifik

Erdbebenkarte

Honiara (Salomonen), 23.04.2011 – Vor der Küste der Salomonen-Inseln im Pazifischen Ozean kam es gegen 15:17 Uhr (Ortszeit, 04:16:55 UTC) zu einem Seebeben der Magnitude 6,9. Das Erdbeben ereignete sich in einer Entfernung von etwa 76 Kilometer westlich von Kirakira, der Provinzhauptstadt der Insel Makira und 173 Kilometer südöstlich von Honiora, der Hauptstadt des unabhängigen Inselstaates der Salomonen. Das Hypozentrum des Bebens lag 81 Kilometer unterhalb der Erdoberfläche. (Alle Angaben laut United States Geological Survey (USGS), dem Erdbebenzentrum der Vereinigten Staaten.)

Über Schäden und mögliche Verletzte gab es zunächst keine Informationen. Ein Tsunami wurde von den Behörden nicht erwartet. Die Inselgruppe liegt auf dem so genannten Pazifischen Feuerring, auf dem auch Japan liegt. Erdbeben, Vulkanausbrüche und Tsunamis kommen entlang dieser Zone immer wieder vor. Ursache der geologischen Ereignisse sind Verschiebungen der Erdplatten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Erdbeben

Quellen

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January 4, 2010

Südpazifik: Erdbeben erschüttert Salomoninseln

Südpazifik: Erdbeben erschüttert Salomoninseln

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Veröffentlicht: 21:08, 4. Jan. 2010 (CET)
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Übersichtskarte der Salomonen-Inselgruppe

Das Erdbebengebiet bei Gizo

Gizo (Salomonen), 04.01.2010 – Erdbeben der Stärken 7,2 und 6,5 auf der Momenten-Magnituden-Skala erschütterten am 4. Januar 2010 um 08:48 Uhr beziehungsweise 09:36 Uhr Ortszeit den Meeresboden bei den Salomoninseln im Südpazifik. Das Beben ereignete sich 100 Kilometer süd-südöstlich des Ortes Gizo, der zu der Western-Provinz des Inselstaates der Salomonen auf der Salomon-Inselgruppe gehört, rund 2.100 Kilometer nordnordöstlich von Brisbane (Australien). Die Epizentren der Beben lagen nach Auskunft des Geologischen Dienstes der USA (USGS) in einer Tiefe von etwa 10 beziehungsweise 30 Kilometern unter dem Meeresboden. Das Institut geht davon aus, dass das Beben durch Verschiebungen an der Grenze zweier tektonischer Platten ausgelöst wurde. Demnach schiebt sich die Australische Platte mit einer Geschwindigkeit von 95 Millimetern pro Jahr unter die Pazifische Platte.

Von den lokalen Behörden gibt es Berichte über Erdrutsche auf den Inseln Tetepare und Rendova, die zum New-Georgia-Archipel gehören, wo etwa 500 Häuser zerstört worden seien. Über mögliche Opfer gibt es bisher keine Berichte. Einige Personen sollen sich jedoch leicht verletzt haben, als sie panikartig die Flucht vor einer kleinen Welle ergriffen, die durch das Beben ausgelöst worden war. Eine Tsunami-Warnung war nicht ausgegeben worden.

Die Salomon-Inseln gehören zum so genannten Pazifischen Feuerring, in dem 90 Prozent aller Erdbeben weltweit stattfinden. Bei einem Tsunami im Jahr 2007 waren in der 6000-Einwohner-Stadt Gizo nach einem Beben der Stärke 8,0 über 50 Menschen getötet worden.

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April 9, 2007

Nach Erdbeben bei den Salomonen: Gefahr für die Schifffahrt durch neue Riffe

Nach Erdbeben bei den Salomonen: Gefahr für die Schifffahrt durch neue Riffe

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Artikelstatus: Fertig 19:11, 9. Apr. 2007 (CEST)
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Karte der Salomonen

Gizo (Salomonen), 09.04.2007 – Wie ein Sprecher der salomonischen Seerettung heute mitteilte, hat sich der Meeresboden in der Nähe der Salomonen, wo es vor einer Woche ein Erdbeben der Stärke 8,1 gab, gefährlich verändert. Neue Unterwasser-Riffe könnten dort entstanden sein, die die Schifffahrt gefährden. Dies hätten Bootsfahrer berichtet, die die Gewässer in der Nähe der Provinzhauptstadt Gizo befahren haben.

Das Erdbeben hatte eine Tsunami-Welle ausgelöst, der nach Angaben der christlichen Hilfsorganisation World Vision mindestens 39 Menschen zum Opfer gefallen waren, die UNO geht von 33 Todesopfern aus. Die Situation auf den Inseln des Inselstaates der Salomonen wird immer noch durch die Nachwirkungen der Tsunamikatastrophe vor einer Woche bestimmt. Viele Inselbewohner sind aus Angst vor weiteren Flutwellen bisher noch nicht wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Erst heute gelang es Helfern, die entlegeneren Inseln der Inselgruppe zu erreichen, um Hilfsgüter wie Reis, Zelte und medizinische Geräte zu bringen.

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April 2, 2007

Salomonen-Inseln: Mindestens zwölf Tote durch Tsunamiwelle

Salomonen-Inseln: Mindestens zwölf Tote durch Tsunamiwelle

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Artikelstatus: Fertig 19:16, 2. Apr. 2007 (CEST)
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Lage der Salomonen

Honiara (Salomonen), 02.04.2007 – Zwölf Menschen starben am Morgen durch eine bis zu zehn Meter hohe Tsunamiwelle in der Provinzhauptstadt Gizo auf den Salomonen, einer Inselgruppe im Südpazifik. Auf den Inseln Choiseul und Mono soll es ebenfalls Tote gegeben haben. Ursache des Tsunamis war ein Erdbeben der Stärke 8,0, das 40 Kilometer südöstlich von Gizo ausgelöst worden war. Das Epizentrum des Bebens soll zehn Kilometer unter dem Meeresboden gelegen haben.

Nach Aussage des Gouverneurs der Salomonen-Provinz, Alex Lokopio, wurden an der Küste durch die Wucht des Aufpralls der Welle alle Häuser zerstört. Die Wassermassen sollen bis zu 200 Meter ins Landesinnere vorgedrungen sein. In der Stadt Gizo sollen zwei bis dreitausend Menschen obdachlos sein. Augenzeugen sahen viele Leichen im Meer vor der Küste treiben. Tausende Einwohner der Provinz sollen aus Angst vor weiteren Flutwellen in die Berge geflohen sein.

Das Tsunami-Warnzentrum auf Hawaii hatte um 22.39 Uhr MESZ einen Tsunami-Alarm für große Teile des Pazifik ausgegeben. Australien hatte für seine Ostküste ebenfalls eine Tsunami-Warnung ausgesprochen.

Wie channelnewsasia.com berichtet, wird innerhalb der nächsten Tage mit einem zweiten starken Erdbeben in der Region gerechnet. Professor Kevin McCue, vom Seismologischen Zentrum Australiens, gibt die Wahrscheinlichkeit eines solchen Bebens mit über 50 Prozent an. Diese Annahme stützt sich auf historische Vergleiche. In den Jahren 1971, 1973, 1974 und 1977 folgten solchen Beben in der Region jeweils kurzfristig ebenso starke Beben.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Erdbeben bei den Salomonen 2007“.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Naturkatastrophen
  • Portal:Ozeanien

Quellen

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April 19, 2006

Unruhen nach Wahl eines neuen Premierministers auf den Salomon Inseln

Unruhen nach Wahl eines neuen Premierministers auf den Salomon Inseln

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Artikelstatus: Fertig 21:49, 19. Apr. 2006 (CEST)
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Lage der Salomonen

Honiara (Salomonen), 19.04.2006 – Dienstagnacht, nach der Wahl eines neuen Premierministers, kam es in der Hauptstadt der Salomonen, Honiara, zu schweren Ausschreitungen. Die Polizei verhaftete 49 Menschen und setzte Tränengas ein, als bis zu 1.000 zum Teil betrunkene Personen in dem Stadtteil Chinatown Geschäfte plünderten und Häuser anzündeten. Ein australischer Augenzeuge sagte: „Es sieht so aus, als empfinden sie richtigen Hass gegenüber Chinesen […] Sie haben Chinatown niedergebrannt. Dort ist nichts übrig.“ Sicherheitskräfte der RAMSI, die den Ort des Geschehens etwa 30 Minuten später erreichten, wurden mit Steinen beworfen. Zwei neuseeländische und 17 australische Sicherheitskräfte wurden verletzt.

Die Unruhe begann nach der Ernennung des 56-jährigen Snyder Rini zum neuen Premierminister durch das neugewählte Parlament. In der Wahl vom 5. April hatte die alte Regierung eine empfindliche Niederlage erhalten, allein elf ehemalige Minister verloren ihren Sitz im Parlament. In der Stichwahl zwischen Snyder Rini und dem Rivalen Job Dudley Tausinga bekam Rini 27 Stimmen und Tausinga nur 23, nachdem der ehemalige Premier Manasseh Sogavare vorher mit nur elf Stimmen ausgeschieden war. Ein Sprecher von Tausinga sprach von Stimmenkauf. „Einigen unserer Mitglieder wurde zwischen 130 SBD – etwa 25 US-Dollar – und 150.000 SBD – 9800 US-Dollar – versprochen, wenn sie ihre Stimme der anderen Gruppe geben.“

Der neugewählte Premierminister möchte heute seine 20 Kabinettsmitglieder bekanntgeben. Er bestritt, dass seine Wahl mit chinesischen Geldern beeinflusst wurde und sagte, die Menschen hätten das Recht ihre Unzufriedenheit auszudrücken, aber besser mit anderen Mitteln als auf der Straße.

Etwa 280 australische Sicherheitskräfte befinden sich schon vor Ort, die nach den blutigen ethnischen Zusammenstößen im Jahr 2003 mit mehreren hunderten Toten und 20.000 Vertriebenen in den Inselstaat kamen, um wieder Ordnung herzustellen. Australiens Premierminister John Howard gab inzwischen bekannt, dass am Nachmittag 110 Soldaten von Townsville mit vier C-130-Transportflugzeugen der RAAF entsandt werden, um Ordnung und Ruhe wieder herzustellen. Am Mittwoch wird er mit der neuseeländischen Premierministerin Helen Clark zusammentreffen, um ein gemeinsames Vorgehen abzustimmen. Neuseeland wird bis zu 55 Männer bereitstellen, die den Flughafen und das Gefängnis von Honiara sichern sollen. Zusätzlich sollen 70 Angehörige der Australian Federal Police die Truppen verstärken.

Quellen

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