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December 6, 2014

Philippinen: Hunderttausende fliehen vor Supertaifun Hagupit

Philippinen: Hunderttausende fliehen vor Supertaifun Hagupit

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Veröffentlicht: 14:25, 6. Dez. 2014 (CET)
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Nach den Prognosen des Joint Typhoon Warning Centers zieht Supertaifun Hagupit direkt über die Philippinen hinweg.

Manila (Philippinen), 06.12.2014 – Tausende Bewohner der Philippinen fliehen vor dem Supertaifun Hagupit, der ab Samstagabend Mitteleuropäischer Zeit die Philippinen überqueren wird, doch Ausläufer des tropischen Wirbelsturms wirken sich bereits aus. Der Sturm war vor knapp einer Woche östlich von Palau entstanden und zog in west-nordwestlicher Richtung über die Philippinensee. Am 5. Dezember um 19:00 Uhr MEZ lag der Sturm noch einige hundert Kilometer östlich der Küste und erreichte andauernde Windgeschwindigkeiten von 240 km/h und in Böen 295 km/h, teilte das Joint Typhoon Warning Center (JTWC) in Honolulu mit. Allerdings wird angenommen, dass der Sturm bei der Annäherung an die Küste an Kraft verliert.

„Ruby“, wie der Taifun von der PAGASA getauft wurde, ist ein extrem niederschlagsreicher Sturm. Nach Messungen des GPM Microwave Imager (GMI) fallen am Rand der Eyewall 76 mm Niederschlag pro Stunde, an der Südseite des Sturmes noch mehr. Aufgrund von Beobachtungen mit dem Suomi-NPP-Satellit von NASA und NOAA, der über den Sturm hinweggeflogen war, hatte das Auge des Taifuns am 5. Dezember einen Durchmesser von 19 km.

Supertaifun Hagupit am 4. Dezember um 3:12 Uhr MEZ

Etwa 50 philippinische Provinzen sind gefährdet durch den Wirbelsturm, dessen Landfall an der Ostküste der Insel Samar erwartet wird, darunter auch Gebiete, die unter den Auswirkungen von Taifun Haiyan besonders gelitten haben. PAGASA, der nationale Wetterdienst der Philippinen, sagt dann eine Zugbahn durch die zentralen Inselgruppen des Inselstaates voraus, während das JTWC, dessen Warnungen vor allem für Einrichtungen der Vereinigten Staaten in der Region bestimmt sind, eine etwas weiter im Norden liegende Zugbahn prognostiziert, die den Sturm knapp südlich an der Millionenmetropole Manila vorbeiführen könnte.

Nach Angaben des Ministeriums für soziale Wohlfahrt und Entwicklung wurden bislang eine halbe Million Bewohner in Sicherheit gebracht, doch könnte diese Zahl noch steigen. „Dieses Mal wird niemand etwas riskieren – weder die Regierung, noch die Bevölkerung oder die internationalen Hilfsorganisationen“, sagt Bradley Mellicker von der Internationalen Organisation für Migration. „Alle erinnern sich daran, was letztes Jahr passierte, und bereiten sich vor, soweit es ihnen möglich ist.“ Doch der Vorsitzende des Philippinischen Roten Kreuzes warnt: Zwar sei das Land diesmal besser vorbereitet, doch „hat die Natur die Angewohnheit, zurückzuschlagen und dich in deinen Hintern zu beißen, man muss also vorbereitet sein auf Überraschungen.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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December 5, 2011

Koblenz: Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

Koblenz: Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft

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Veröffentlicht: 15:09, 5. Dez. 2011 (CET)
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Die im Rhein gefundene Luftmine, erkennbar sind auch die Pumpen mit denen Wasser abgepumpt wurde.

Foto: Holger Weinandt

Koblenz (Deutschland), 05.12.2011 – Das Niedrigwasser im Rhein hatte die britische Luftmine an den Tag gebracht – nach zwei Wochen Vorbereitung und der in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands größten Evakuierung wurde der rund 1.800 Kilogramm schwere Sprengkörper von Mitarbeitern des Kampfmittelräumdienstes im Laufe des 4. Dezember entschärft. Zuvor hatten mehr als 45.000 Bewohner die Evakuierungszone verlassen müssen.

Bereits am Morgen waren Lautsprecherwagen der Polizei durch die Koblenzer Innenstadt gefahren und hatten die Bewohner zum Verlassen ihrer Wohnungen aufgefordert. Man zwinge die Menschen notfalls und lasse Wohnungen durch Schlüsseldienste öffnen, falls die Menschen sich weigerten, teilte Olav Kullak von der Koblenzer Berufsfeuerwehr mit. Bereits am 2. Dezember war die Verlegung von Gefängnisinsassen in andere Haftanstalten in Angriff genommen worden. Außerdem wurden hunderte von pflegebedürftigen Personen aus sieben Altenheimen und Patienten von zwei in der Evakuierungszone liegenden Krankenhäusern evakuiert. 2.500 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rotem Kreuz, Ordnungsamt und Polizei waren an der Evakuierung beteiligt, dazu zahlreiche Freiwillige von Maltesern und Johannitern.

Die Evakuierungszone betraf ein Gebiet von etwa 1.800 Metern um den Fundort der Luftmine.

Für die 99-jährige, aus Breslau stammende Annelotte Weidlich war die Evakuierung vor allem wegen der Zugluft lästig. „Ich stamme aus Breslau. Dort wurde ich im Krieg evakuiert“, sagte sie. „Dagegen ist das hier gar nichts.“ Die Bombe war in der Nähe des Deutschen Ecks am 20. November von Spaziergängern entdeckt worden. Als bedeutender Verkehrsknotenpunkt wurde Koblenz von den Alliierten im Zweiten Weltkrieg besonders intensiv bombardiert, weshalb noch immer Blindgänger gefunden werden. Diese Evakuierung war bisher die umfangreichste. Die bisher größte Evakuierung betraf am Pfingstmontag 1999 rund 11.000 Koblenzer.

Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes bei der Vorbereitung am 3. Dezember

Foto: Holger Weinandt

Die Entschärfung behinderte auch den Verkehr. Aus Sicherheitsgründen wurde der Zugverkehr auf beiden Rheinufern eingestellt. Die Züge wurden umgeleitet. Auch mehrere Bundesstraßen und zwei Koblenzer Rheinbrücken wurden für den Verkehr gesperrt.

Die Entschärfung begann um 13:40 Uhr. Eine US-Fliegerbombe wurde ebenfalls entschärft. Sie war nahe der Luftmine im flachen Wasser aufgetaucht war. Obwohl die Fliegerbombe verzogen war, verliefen die beiden Entschärfungen ohne Zwischenfälle. Ein Tarnnebelfass der Wehrmacht wurde anschließend gesprengt. „Wir waren mit zehn Mann im Einsatz. Und wir fahren mit zehn Mann nach Hause. Das ist das Wichtigste“, kommentierte der Leiter des Kampfmittelräumdienstes, Horst Lenz, nachher erleichtert. Für die vielen Einsatzkräfte des Roten Kreuzes war der Tag jedoch noch nicht zu Ende. Die evakuierten Personen mussten zurückbefördert werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Evakuierung in Koblenz am 4. Dezember 2011“.

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September 20, 2011

Japan: Massen-Evakuierung wegen Taifun „Roke“

Japan: Massen-Evakuierung wegen Taifun „Roke“

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Veröffentlicht: 23:20, 20. Sep. 2011 (CEST)
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Prognostizierte Zugbahn

Grafik: Joint Typhoon Warning Center

Tokio (Japan), 20.09.2011 – Ein ganzes Land wappnet sich: Japan wird erneut von einem Taifun bedroht. Am Mittwoch soll „Roke“ um 17:00 Uhr Ortszeit (ca. 10:00 Uhr MESZ) in Zentraljapan auf das Festland treffen. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 144 Kilometern pro Stunde wird er sich laut dem japanischen Wetterdienst vermutlich Richtung Nordwesten wenden – dorthin, wo die Atomruine Fukushima liegt. Die Behörden der Stadt Nagoya, wo unter anderem der Hauptsitz von Toyota liegt, hat etwa 80.000 Einwohner, insgesamt rund 30.000 Haushalte, zur Evakuierung angewiesen. Fast eine Million weiterer Einwohner sollen freiwillig die Stadt räumen. Es wird gefürchtet, dass die Flüsse Tenpaku und Shonai über die Ufer treten. Trotz der Warnungen hätten bis Dienstagnachmittag laut CNN erst rund 60 Menschen ihre Wohnungen verlassen. Die meisten würden wahrscheinlich gegen Abend fliehen, wenn der Sturm sich nähere. Die Stadt hatte bereits beim japanischen Militär um Truppen zum Katastrophenschutz angefragt.

Der Taifun „Roke“ am 17. September

Landesweit seien, so berichtete der Fernsehsender NHK, insgesamt 1,32 Millionen Menschen von den Evakuierungen betroffen. Der Taifun nähert sich der Hauptinsel Honshū. Zu rechnen sei mit starken Überschwemmungen, Dammbrüchen und Erdrutschen. Autobahnen wurden gesperrt, der Zugverkehr teilweise eingestellt. Die Behörden rechnen an einigen Orten mit bis zu 80 Millimetern Niederschlag pro Stunde.

Die Vorhut des Sturms hat bereits zwei Opfer gefordert: Ein neunjähriger Junge sei von einem angeschwollenen Kanal in der Stadt Tajimi fortgeschwemmt worden. In der Stadt Shirakawa soll ein 84 Jahre alter Mann in einen Fluss gefallen sein. Beide werden vermisst. Das berichtet die Mainichi Daily News unter Berufung auf Behörden- und Polizeiangaben. Die Süddeutsche Zeitung meldet ein weiteres Opfer. Der Mann soll beim Versuch, einen verstopften Abfluss freizumachen, umgekommen sein. Es soll sich dabei laut der Nachrichtenagentur Jiji um einen 65-Jährigen aus Nagoya handeln.

Bereits Anfang September hatte der Taifun „Talas“ in Japan gewütet. Rund 100 Menschen kamen dabei um. Die Behörden hatten 46.000 Einwohner zur Evakuierung aufgefordert. „Talas“ sei der folgenschwerste Sturm nach dem Taifun von 2004 gewesen, berichtet Die Welt. Zwischen Mai und November liegt der Höhepunkt der Pazifischen Taifunsaison, in der sich im westlichen Pazifik besonders viele tropische Wirbelstürme bilden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Naturkatastrophen
  • Mehr als 50 Japaner sterben durch Taifun Talas (12.09.2011)
  • Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Taifun Roke (2011)“.
  • Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Pazifische Taifunsaison 2011“.

Quellen[Bearbeiten]

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September 12, 2011

Tropensturm Lee: Buschfeuer in Texas und Überschwemmungen im Nordosten der USA

Tropensturm Lee: Buschfeuer in Texas und Überschwemmungen im Nordosten der USA

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Veröffentlicht: 23:07, 14. Sep. 2011 (CEST)
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Das Satellitenbild der NASA zeigt Tropensturm Lee am 3. September, etwa zum Zeitpunkt des Landfalls in Louisiana

New Orleans / Wilkes-Barre (Vereinigte Staaten), 12.09.2011 – Das verbliebene Tief des Tropensturms Lee hat in den Mittelatlantikstaaten und im Nordosten der Vereinigten Staaten zu teilweise historischen Überschwemmungen geführt. In den Bundesstaaten Pennsylvania und New York wurden mehr als 100.000 Menschen dazu aufgerufen, ihre Häuser zu verlassen. In der 45.000 Einwohner zählenden Stadt Binghampton, New York, stieg der Susquehanna River mehr als sechs Meter über die Hochwassermarke auf einen noch nie beobachteten Wert. In Wilkes-Barre, Pennsylvania, weiter flussabwärts überflutete der Fluss Teile des Stadtzentrums. Durch die Auswirkungen des Tropensturmes sind insgesamt mindestens 21 Menschen gestorben.

Lee war ein relativ schwacher tropischer Sturm, der einige Tage über dem Golf von Mexiko vor sich hin dümpelte, bevor er etwa 80 Kilometer westlich von New Orleans an Land ging. Der Sturm fachte in seinen westlichen Randbereichen in Texas einige Buschfeuer an, in denen mehr als 1.600 Häuser und Wohnwagen vernichtet wurden. Eine Frau und ihr Kleinkind kamen im Bastrop County in den Flammen um, weil sie sich nicht rechtzeitig vor dem rasch um sich greifenden Feuer hatten retten können. Von dem Brand war eine Fläche von rund 115 Quadratkilometern betroffen. Zwei weitere Tote durch ein Feuer wurden aus dem Nordosten des Bundesstaates gemeldet.

Dieses von der ISS aufgenommene Foto zeigt Rauchwolken über dem Osten von Texas. Lee hat in seinen Randbereichen Wälder und Grasland zusätzlich ausgetrocknet und so die Buschbrände begünstigt.

Foto: NASA
Sturm fachte Waldbrände an

Texas leidet seit fast einem Jahr an einer extremen Dürre, die in den Sommermonaten mehrfach neue Hitzerekorde begleiteten. Als sich Lee in der Nähe der Halbinsel Yucatán bildete, hatten viele Texaner gehofft, der Sturm würde nach Nordwesten ziehen und helfen, den laufenden Buschbränden ein Ende zu bereiten. Mehr als 180 Brände sind in Texas in den letzten Tagen ausgebrochen.

Der Gouverneur des Bundesstaates hat das Weiße Haus in Washington, D.C., dafür kritisiert, dass Planierraupen und anderes schweres Gerät der amerikanischen Armee in Fort Hood bei dem dortigen Buschfeuer nicht zum Einsatz kamen. „Es ist schwieriger als es sein sollte, diese Kategorie Bundesvermögen von der föderalen Regierung freizukriegen“, sagte Rick Perry. „Wenn man es mit Menschen zu tun hat, die verletzt werden, wenn man es insbesondere mit Menschenleben zu tun hat, die in Gefahr sind, dann ist es mir wirklich egal, wem dieses Vermögen gehört. Wenn es irgendwo auf einem Hof herumsteht und nicht Teil der Lösung des Problems ist, dann ist das ein Problem.“ Der republikanische Politiker ist einer der von der Tea Party unterstützten Bewerber um die republikanische Kandidatur für das Amt des amerikanischen Präsidenten bei der Wahl im November 2012 und bekannt dafür, gegen die Ausgabenpolitik der Bundesregierung der Vereinigten Staaten zu wettern. Nun sagte Perry, er erwarte Bundeshilfen bei der Bewältigung der Brände und ihrer Folgen.

Vor der texanischen Küste ertrank ein Surfer. Ebenfalls ertrunken ist ein Jugendlicher, der in der Nähe von Fort Morgan, Alabama, von Wellen erfasst wurde. Ein weiterer Jugendlicher, der an der gleichen Stelle ins Meer gespült wurde, sowie die Mutter eines der beiden, die den beiden hinterhergesprungen war, konnten gerettet werden. Bei Mobile, Alabama, verlor ein Autofahrer auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Versorgungsmast. Der Fahrer starb, und die vier Beifahrer wurden verletzt. Keiner der Insassen war angeschnallt.

Der Sturm wanderte dann in Richtung Alabama und lud dabei mancherorts mehr als 300 Millimeter Regen pro Quadratmeter ab. Schließlich zog er auf der Westseite der Appalachen nordostwärts bis nach Pennsylvania und New York. In den Südstaaten, wo das Erdreich aufgrund einer langen Trockenheit aufnahmefähig war, kam es kaum zu nennenswertem Hochwasser. Weiter nördlich, wohin das immer noch immense Wassermassen mit sich führende Resttief zog, war das nicht so. Hier war das Erdreich mit Nässe gesättigt, vor allem durch die Regenfälle, die in Verbindung mit Hurrikan Irene gefallen waren.

Überschwemmungen mit neuen Höchstständen in Pennsylvania und New York

Einzugsgebiet des Susquehanna River und dessen westlichen Arms

In drei Bundesstaaten wurden in Gebieten, die der Susquehanna River zu überfluten drohte, die Bewohner aufgefordert, ihre Häuser zu verlassen. Von den Evakuierungen waren rund 100.000 Personen betroffen, die meisten davon in Wilkes-Barre und Umgebung. In Wilkes-Barre galt die Evakuierungsanordnung für rund 75.000 Einwohner. Hier ging man bei Ausrufung der Evakuierung davon aus, dass die Deiche gerade ungefähr die Höhe haben, bei der die Behörden den Scheitelpunkt des Hochwassers erwarteten. Im Luzerne County ordneten die Behörden die Evakuierung aller Ortschaften an, die 1972 überschwemmt worden waren. Zahlreiche Pegel zwischen Bloomsburg in der Mitte Pennsylvanias und dem Southern Tier, dem Gebiet New Yorks, das entlang der Staatsgrenze zu Pennsylvania nach Westen streicht, meldeten Rekordwasserstände.

Der Fluss ist seit den schweren Überschwemmungen im Jahr 1972, die andauernde Regenfälle im Zusammenhang mit Hurrikan Agnes ausgelöst hatten, nicht mehr so hoch gestiegen. Wäre der Fluss nur ein wenig höher gestiegen, hätte das Hochwasser die Deichkrone überspült und tausende von Gebäuden überschwemmt. Zwar blieb der Pegel gerade noch unterhalb der kritischen Marke, doch 800 bis 900 nicht ausreichend von Dämmen geschützte Häuser wurden dennoch überflutet.

Wie die Polizei des Luzerne Countys bekanntgab, kam es während der Zeit der Evakuierung zu Plünderungen. Insgesamt zwölf Personen wurden deswegen verhaftet; ihnen droht bis zu zehn Jahre Freiheitsentzug.

Hunderte von Straßen mussten im Osten Pennsylvanias wegen Hochwassers gesperrt werden, darunter die Interstate-Autobahnen I-88, die im Tal des Susquehanna River verläuft, und I-95. Aufgrund eines Steinschlages war auch eine der Hauptzugangsrouten nach Philadelphia, der Schuylkill Expressway, geschlossen. Auch Amtrak musste den Ost-West-Verkehr in New York aussetzen. Präsident Obama rief für New York und Pennsylvania den Notstand aus und machte so das Eingreifen der FEMA möglich, um den örtlichen Behörden beizustehen.

Dämme oder freie Sicht für freie Bürger?

Flutwände wie diese oder Deiche schützten Wilkes-Barre vor der Überflutung

In Wilkes-Barre haben die Dämme gehalten und so die Stadt vor einer umfassenden Überflutung bewahrt. Nur in einzelnen Bereichen der Stadt kam es zu Flutschäden. Im Zentrum leckte ein schadhaftes Fluttor, sodass es in vier Straßenblöcken zu größeren Schäden kam. Im Norden des Stadtgebiets sorgte ein sich rückstauender Bach, der über die Ufer trat, dafür, dass hier teilweise das Wasser fast zwei Meter hoch stand.

Andere Ortschaften in der Nähe kamen nicht so glimpflich davon, etwa das 5.000 Einwohner zählende West Pittston, auf dem westlichen Flussufer. Hier hat das Hochwasser manche Häuser bis zum zweiten Stockwerk überschwemmt. Der Stadt kam nun eine vor fast 40 Jahren getroffene Entscheidung teuer zu stehen. Damals – nach dem verheerenden Hochwasser durch Hurrikan Agnes – hatten sich die Bewohner der Stadt gegen neue, höhere Deiche entschieden. Sie bewerteten den freien Ausblick auf den Fluss höher als das Risiko eines extremen Hochwassers.

Nun haben fehlende Dämme die Überflutung der Stadt nicht nur ermöglicht, sondern die Wirkung wurde wahrscheinlich dadurch verstärkt, dass das Hochwasser in dem engen Tal durch die Dämme in Wilkes-Barre gehindert wurde, nach Osten zu strömen und sich folglich Entlastung auf der anderen Flussseite suchte: durch West Pittston. Nach ersten Schätzungen kam es bei 880 Häusern in der Stadt zu Hochwasserschäden. Bei 628 davon lief nur der Keller voll, doch in 236 von ihnen stand das Wasser im Erdgeschoss. Bei 16 Häusern stieg das Wasser bis zum ersten Obergeschoss.

Die Bewohner West Pittstons machen insbesondere die Eight Street Bridge, die den Susquehanna River etwa fünf Kilometer südlich der Stadt in der Jenkins Township überquert, für die Auswirkungen des Hochwassers verantwortlich. Dieses Bauwerk – erst im Frühjahr 2011 eröffnet – habe wie ein Damm das Wasser des Flusses gestaut. Die Wasserbauingenieure haben noch keine Gelegenheit gehabt, dies anhand der gemessenen Pegelstände und der registrierten Abflussmenge nachzuvollziehen. Nach Angaben von James May, einem Sprecher für das Ministerium für Verkehr Pennsylvanias, haben die Brückenbauer die Auswirkungen von hohen Wasserständen bei ihren Planungen ausreichend berücksichtigt, doch Schilderungen einzelner Betroffener sind für die Ortsansässigen Begründung genug. So berichtete Michael Butera, ein nur eine Seitenstraße vom Flussufer wohnender Rechtsanwalt, in seinem Wohnzimmer habe nun das Wasser anderthalb Meter höher gestanden als 1972 nach dem Durchzug von Hurrikan Agnes.

Lee verhinderte Schlimmeres

Dieses Satellitenbild vom 6. September verdeutlicht, wie die über dem Festland liegenden Reste von Tropensturm Lee dem herannahenden Hurrikan Katia (rechts) den Weg versperrten.

Mehrere Tage nach dem Landfall von Lee steckte das Resttief tagelang fast bewegungslos zwischen einer Front im Westen und dem herannahenden Hurrikan Katia im Osten fest. Dass das System so verhinderte, dass Katia auf die Ostküste der Vereinigten Staaten trifft und diesen Hurrikan nach Nordosten ablenkte, ist den Bewohnern in der Region nur ein schwacher Trost, denn statt des Hurrikans überschüttete sie nun tagelanger Regen mit Unmengen Wassers.

Den im August am schwersten von den Auswirkungen durch Hurrikan Irene getroffenen Gebieten, etwa in Vermont und im Nordosten New York, blieben neuerliche Unwetter weitgehend erspart, doch das Tal des Passaic River in New Jersey traf es erneut. „Wir haben gerade die Aufräumarbeiten nach der Flut durch Irene beendet“, klagte die bei Shenectady, New York, evakuierte Edith Rodriguez. „Nun müssen wir wieder von vorne anfangen.“

124 Klär- und Wasseraufbereitungsanlagen wurden zumindest teilweise überflutet. In 14 von ihnen sei der Betrieb vollständig unterbrochen worden und ungeklärtes Wasser habe sich mit dem Hochwasser vermengt, teilte ein Behördensprecher mit. Diese Verschmutzung stellt für die Bewohner, die früh in ihre Häuser zurückkehren, um zu retten, was kaum zu retten ist, eine zusätzliche Gefährdung dar.

Die Behörden Pennsylvanias teilten mit, dass in dem Bundesstaat zwölf Personen ertrunken seien. Nach Angaben der Associated Press ertranken in Maryland eine Person und in Virginia drei Personen. Im Fairfax County in Virginia wurden bei zwei nicht zusammenhängenden Zwischenfällen zwei Personen vom Wasser erfasst und mitgerissen. Eines der Opfer, ein Kind, ertrank im Piney Branch Creek in Vienna. Bei der anderen Person handelte es sich um eine erwachsene Person. Das dritte Opfer in Virginia wurde aus dem Anne Arundel County gemeldet. Insgesamt gehen auf das Konto von Tropensturm Lee mindestens 21 Tote, einschließlich der fünf Opfer in den Südstaaten.

Ausgewählte Regenmengen durch Lee
Colonial Beach, Virginia 532 mm
Elizabethtown, Pennsylvania 396 mm
Holden, Louisiana 392 mm
Waveland, Mississippi 358 mm
Florence, Mississippi 342 mm
Harrisburg Airport, Pennsylvania 338 mm
Fyffe, Alabama 329 mm
Mobile, Alabama 328 mm
Lancaster, Pennsylvania 319 mm
Albertville, Alabama 316 mm
Cleveland, Tennessee 310 mm
Gulfport, Mississippi 297 mm
Charleston, Tennessee 292 mm
Reston, Virgina 291 mm
La Fayette, Georgia 280 mm
New Orleans/Moisant, Louisiana 279 mm
Clarksburg, Maryland 269 mm
Ringgold, Georgia 259 mm
Binghampton/Broome, New York 256 mm
Milton, Florida 255 mm
Quelle: NOAA Hydrological Prediction Center
Kritik über die Finanzierung hydrographischer Einrichtungen

Der Scheitel des Hochwassers in Wilkes-Barre wurde zunächst irrtümlich bereits am Donnerstag (8. September) in der Nacht gemeldet, doch beruhten diese Informationen auf falschen Messdaten des Pegels an der North Street Bridge auf der Ostseite des Susquehanna River. Diese hatten mehrere Stunden eine Wasserhöhe von 11,83 Metern angezeigt, weswegen man irrtümlich davon ausging, dass der Höhepunkt des Hochwassers bereits erreicht sei – gut einen halben Meter unterhalb der von den Hydrologen vorhergesagten Höhe.

Doch das Wasser stieg weiter, und inzwischen stellte sich heraus, dass bei dieser Wasserhöhe das mechanische Maximum der Messeinrichtung erreicht war. Das Gerät meldete diesen Wasserstand unbeirrlich solange weiter, bis schließlich das steigende Wasser die Elektronik zur Übertragung der Messdaten erreichte und zum Verstummen brachte – oberhalb der Marke von 12,5 Metern. Tatsächlich erreichte das Hochwasser einen Stand von 13,01 Metern, etwa einen halben Meter oberhalb der Marke von 1972, etwa 40 Zentimeter unterhalb der Krone der Deiche, die Wilkes-Barre schützten.

„Was da passiert ist, ist nicht selten bei einem Hochwasser des Ausmaßes, das wir in dieser vergangenen Woche hatten“, sagte Robert Hainly, der stellvertretende Leiter des wasserwirtschaftlichen Zentrums des United States Geological Survey (USGS) für Pennsylvania. Das Gerät „arbeitete bis zu seinem letzten Atemzug und hörte dann auf“. Die elektronische Einrichtung der Messstelle sei höher montiert, als das Hochwasser nach Hurrikan Agnes gereicht habe, teilte Hainly mit, doch plane die Behörde die Messeinrichtungen anzuheben, sodass es bei einem künftigen Hochwasser nicht mehr zu einer derartigen Konfusion kommen könne. Wie Hainly mitteilte, soll es aus dem gleichen Grund an mindestens sechs Messstellen in Pennsylvania zu einem Versagen der Messeinrichtungen gekommen sein.

Doch steht vor dem Hintergrund der vom Kongress der Vereinigten Staaten beschlossenen Sparmaßnahmen die Zukunft des gesamten Pegelnetzes zur Disposition. Rund 2,4 Millionen US-Dollar sind jährlich notwendig, um in New York, Pennsylvania und an einigen südlich davon liegenden Stellen das Vorhersage- und Warnsystem zu betreiben. Davon entfällt eine Million US-Dollar direkt auf den Betrieb von Flusspegeln und Regenmessern. Diese Geräte sind Voraussetzung für genaue Vorhersagen über das Eintreffen von Hochwasser und die Ausgabe rechtzeitiger Warnungen an die Bevölkerung. Deren Finanzierung hat der Kongress gestoppt. Der Betrieb bis zum Ende des laufenden Finanzjahres, dem 30. September 2011, wurde mit Mitteln des Umweltschutzministeriums und des USGS in Höhe von 270.000 US-Dollar sichergestellt, und der Bundesstaat will auch für die Kosten für den Betrieb der auf seinem Gebiet liegenden Einrichtungen im Jahr 2012 aufkommen, doch die Zukunft des Systems ist dennoch unklar.

Laut Susan Obleski, der Sprecherin der Kommission für das Einzugsgebiet des Susquehanna River, war bereits 2011 die Finanzierung des Messnetzes aus Mitteln verschiedener Quellen des Bundesstaates und nationaler Behörden – neben dem USGS auch durch den National Weather Service – zusammengestoppelt. Selbst wenn sich Pennsylvania wie 2011 an der Finanzierung beteilige, so Obleski, „wissen wir nicht, wie es für 2012 mit dem Rest des Systems steht“.

Obleski kritisierte den Kongress dafür, ein kosteneffektives Programm zu kürzen, obwohl es dem Schutz der öffentlichen Gesundheit und Sicherheit sowie dem allgemeinen Wohlstand diene.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Atlantische Hurrikansaison 2011“.

Quellen[Bearbeiten]

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March 31, 2009

Massenevakuierung von Langenhagen: Bombenentschärfung von sechs britischen Fliegerbomben

Massenevakuierung von Langenhagen: Bombenentschärfung von sechs britischen Fliegerbomben

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Veröffentlicht: 07:13, 31. Mär. 2009 (CEST)
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Hannover (Deutschland), 31.03.2009 – Wegen einer Bombenentschärfung wurde am Sonntag, den 29. März der gesamte Ort Langenhagen mit derzeit etwa 15.000 Einwohnern im Verlauf des Vormittags evakuiert, ebenso wurde kurz vor Beginn der Bombenentschärfung die in der Nähe gelegene Bundesautobahn 2 zwischen Herrenhausen und Kreuz Hannover-Ost gesperrt. Die Bahnstrecke Hannover–Hamburg wurde abgeriegelt. Ausfallstraßen und innerstädtische Verbindungen wurden gesperrt. Es kam zu kurzen Staus auf der A 2 und Behinderungen im Zugverkehr.

Die Verlegung der Bewohner von Altersheimen und Seniorenheimen wurde durch den Einsatz von Krankentransportwagen ermöglicht. Ungefähr 1.000 Einsatzkräfte begleiteten die Aktion. Die Polizei musste mit den Rettungskräften die Anwohner nur zum Teil aus ihren Häusern klingeln, die meisten hatten sie schon verlassen.

Die Entschärfung der sechs britischen Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg durch Sprengmeister Thomas Gesk ging ab 14 Uhr fast reibungslos vonstatten. Die sechste bereitete jedoch wegen eines Säurezünders, der mit einer so genannten Raketenklemme mit sehr hoher Geschwindigkeit ferngesteuert herausgedreht werden musste, zunächst Probleme. Der Stadtsprecher Peter Probosch bezeichnete die Bevölkerung als sehr kooperativ, und die Polizei gab gegen 17 Uhr Entwarnung.

Gesperrt war zwischen 14 Uhr und 17 Uhr; die Vollsperrung der Verkehrswege wurde anschließend aufgehoben, und die Bewohner konnten in ihre Häuser zurückkehren. Die Senioren wurden mit Krankentransportwagen zurückverlegt.

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  • Portal: Feuerwehr

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December 9, 2005

Chicago: Ein Todesopfer bei Bruchlandung einer Boeing

Chicago: Ein Todesopfer bei Bruchlandung einer Boeing

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Artikelstatus: Fertig 20:20, 9. Dez. 2005 (CET)
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Boeing 737 der Ukraine International

Flughafen Chicago

Chicago (USA), 09.12.2005 – Bei starkem Schneetreiben ist am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr Ortszeit auf dem Midway-Flughafen in Chicago eine Passagiermaschine mit 103 Personen an Bord verunglückt. Das Flugzeug kam aus der Stadt Baltimore im US-Bundesstaat Maryland.

Die Boeing 737 der Southwest Airlines kam beim Landeanflug von der Bahn ab, rutschte durch einen Zaun am Rand des Flughafens und geriet auf eine Straße. Dort kollidierte sie mit einem Auto, das mit einer fünfköpfigen Familie besetzt war. Ein zweites leerstehendes Auto wurde unter dem Flugzeug begraben. Die Passagiere wurden danach über Notrutschen aus der Maschine evakuiert.

Eines der beiden Kinder (6) im Auto starb, die Eltern erlitten schwere Verletzungen. Insgesamt wurden zehn Menschen bei dem Unglück verletzt. Zwei Erwachsene und zwei Kinder wurden in ein Krankenhaus gebracht. Am Flugzeug brach das Fahrwerk, ein Triebwerk wurde abgerissen.

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  • Portal:Luftfahrt
  • Themenportal Verkehrsunfälle
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September 23, 2005

„Rita“ schwächt sich leicht ab

„Rita“ schwächt sich leicht ab – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Rita“ schwächt sich leicht ab

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3-Tage-Vorhersage für „Rita“

Miami (USA), 23.09.2005 – Der Hurrikan „Rita“ hat sich laut Meterologen aus dem „Hurricane Centre“ leicht beruhigt und ist in Kategorie vier zurückgestuft worden. Seine Geschwindigkeit beträgt momentan 240 Kilometer pro Stunde, er steuert jedoch weiterhin nord-nordwestlich auf die texanische Küstenregion zu.

Bisher wurden über 1.000.000 Menschen aus den betroffenen Regionen evakuiert, die BASF rief über 1.500 ihrer Mitarbeiter von den Bohrinseln zurück auf das Festland. BASF hat fünf Standorte komplett geschlossen. Die Mitarbeiter wurden nach Angaben des Chemiekonzerns in New Jersey alle anderweitig untergebracht, sei es bei Freunden oder Verwandten in anderen Landesteilen der USA, teilweise sind deutsche Mitarbeiter nach Deutschland zurückgeflogen.

Von Entwarnung sei jedoch nicht zu sprechen, so US-Präsident George W. Bush. Es wird weiterhin erwartet, dass der Hurrikan heute in den späten Abendstunden oder morgen früh auf die Küste treffen wird. Bis dahin wird er sich zwar weiter abschwächen, trotzdem aber ein „extrem gefährlicher“ Hurrikan bleiben.

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September 22, 2005

Hurrikan „Rita“ entwickelt sich zur Katastrophe

Filed under: Evakuierung,Hurrikan Rita,Miami,NASA,Themenportal Nordamerika — admin @ 5:00 am

Hurrikan „Rita“ entwickelt sich zur Katastrophe

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Miami (USA), 22.09.2005 – In den frühen Morgenstunden gab das „Hurricane Centre“ der USA bekannt, dass sich der Hurrikan „Rita“ zum drittstärksten Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen entwickelt hat. Mittlerweile ist er in die Kategorie fünf eingestuft worden und zieht momentan mit einer Windgeschwindigkeit von 260 Kilometern pro Stunde über den Golf von Mexiko direkt auf die Küstenregion zu. Vorsorglich wurden über 100.000 Menschen aus den bereits von Hurrikan „Katrina“ Anfang September zerstörten Regionen evakuiert. Es besteht die begründete Sorge, dass die aufgeweichten und notdürftig reparierten Dämme in New Orleans nicht halten. Die NASA-Bodenstation in Houston traf ebenfalls entsprechende Vorkehrungen und schloss die Basis.

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September 21, 2005

Bush ruft zur Flucht vor Hurrikan Rita auf

Bush ruft zur Flucht vor Hurrikan Rita auf

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Artikelstatus: Fertig 22:49, 21. Sep. 2005 (CEST)
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Washington D.C. / Houston (Vereinigte Staaten), 21.09.2005 – US-Präsident George W. Bush hat am Mittwoch in einer Rede an die Bewohner der durch Hurrikan “Rita” gefährdeten Gebiete appelliert, zu flüchten. Etwaige Zwangsevakuierungen müssten befolgt werden, sagte Bush.

Die Hoffnung, dass “Rita” nicht zu einem hochgefährlichen Sturm heranwachse, bestehe zwar, doch, so Bush, “wir müssen auf das Schlimmste gefasst sein”. Zwangsevakuierungen wurden für die Städte Galveston und New Orleans angeordnet. In der von Hurrikan “Katrina” schwer zerstörten Jazz-Metropole stehen derzeit rund 500 Busse bereit, um Flüchtlinge aus der Stadt zu bringen. Jene Einwohner der Millionenstadt Houston, die in tiefer gelegenen Gebieten oder in Wohnwagen leben, wurden ebenfalls aufgefordert, die Stadt zu verlassen. Experten rechnen für den Fall, dass der Hurrikan die Südküste erreicht, mit einer Flutwelle von sechs Metern Höhe.

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Tropensturm Rita hat sich zum Hurrikan gewandelt

Tropensturm Rita hat sich zum Hurrikan gewandelt

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Artikelstatus: Fertig 14:43, 21. Sep. 2005 (CEST)
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Washington D.C. (USA), 21.09.2005 – Der Tropensturm Rita hat sich in den letzten Stunden wie erwartet zu einem Hurrikan entwickelt. Bereits gestern hatte Rita Kurs auf Texas genommen und in den Südstaaten der USA Furcht vor einer neuen Naturkatastrophe wie in New Orleans ausgelöst, jetzt hat er die Hurrikan-Stärke zwei erreicht.

Das „National Hurricane Centre“ der USA geht davon aus, dass er Kategorie fünf erreichen wird. Momentan befindet er sich noch mit einer Geschwindigkeit von 210 Kilometer pro Stunde über dem Atlantik in der Nähe der Küstenregion von den Bahamas, Süd-Florida und Kuba. Es ist bereits der siebzehnte benannte Hurrican in diesem Jahr.

Der Gouverneur Rick Perry aus Texas rief vor einigen Stunden den Notstand aus. Erstmals in der Geschichte der Küstenstadt Galveston ordneten die Behörden die Zwangsevakuierung von fast 60.000 Bewohnern an. Zuvor hatten schon Tausende die Stadt freiwillig verlassen. Der Bürgermeister von New Orleans forderte alle Bewohner seiner Stadt, welche in dieser Woche bereits in ihre Häuser zurückkehrten, zu sofortigem Rückzug auf. Kämen sie dem nicht nach, so „schütze sie Gott“.

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