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May 22, 2006

Ray Nagin ist alter und neuer Bürgermeister von New Orleans

Ray Nagin ist alter und neuer Bürgermeister von New Orleans

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Artikelstatus: Fertig 09:27, 22. Mai 2006 (CEST)
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New Orleans (USA), 22.05.2006 – Ray Nagin wurde am Sonntag, den 21. Mai bei einer Stichwahl erneut zum Bürgermeister von New Orleans gewählt. Für Nagin beginnt damit die zweite Amtsperiode.

Am Montagmorgen waren alle Wahlbezirke ausgezählt. Somit hat sich der schwarze Amtsinhaber mit 52 Prozent der Stimmen gegen seinen weißen Herausforderer mit 48 Prozent der Stimmen durchgesetzt. Nagin geriet während und nach dem Hurrikan Katrina in die Schlagzeilen. Er hatte die US-Bundesbehörden öffentlich kritisiert, sie hätten zu spät reagiert und nicht rechtzeitig Hilfe geschickt.

Seit der Zerstörung von New Orleans haben viele Bewohner die Stadt verlassen. Die Zahl der Toten, die „Katrina“ auf dem Gewissen hat, wurde inzwischen korrigiert. Am 20. Mai 2006 gaben die Behörden neue Zahlen bekannt. Danach kamen 281 mehr Menschen ums Leben als bisher angenommen. Die Zahl der Toten insgesamt beträgt somit 1.577 Menschen. Die Korrektur kam dadurch zustande, dass in der neuen Zahl auch die indirekt durch Katrina gestorbenen Menschen gezählt wurden. Wer zum Beispiel nicht in New Orleans, sondern während der Evakuierung außerhalb der Stadt, zum Beispiel bedingt durch den Stress, starb, wurde in die neue Statistik einbezogen.

Quellen

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January 9, 2006

Der Wiederaufbau von New Orleans bleibt weiterhin umstritten

Der Wiederaufbau von New Orleans bleibt weiterhin umstritten

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Artikelstatus: Fertig 10:37, 9. Jan. 2006 (CET)
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Zerstörtes Gebäude aus dem Stadtviertel Lower Ninth Ward

New Orleans (Vereinigte Staaten), 09.01.2006 – Am kommenden Mittwoch, dem 11. Januar, ist die Veröffentlichung eines Wiederaufbauplans für New Orleans vorgesehen, der grundsätzlich die Rückkehr der Bewohner und den Wiederaufbau in allen von der Überflutung betroffenen Stadtvierteln gestattet. Dessen ungeachtet bleibt diese Vorgehensweise weiterhin sehr umstritten, und es bleibt auch offen, ob Rückkehrern nicht doch noch eine Zwangsumsiedlung drohen könnte.

Joseph C. Canizaro, der Hauptautor des Wiederaufbauplans und Mitglied der Kommission zum Wiederaufbau der Stadt New Orleans, berichtete im Vorfeld der Veröffentlichung, dass Expertenteams Rückkehrwillige beraten sollen, wo und wie ein Wiederaufbau möglich sei. Dabei soll Bauwilligen angeraten werden, besonders gefährdete Viertel wie etwa das Lower Ninth Ward zu vermeiden. Dennoch sieht der Plan kein grundsätzliches Verbot für den Wiederaufbau selbst in den am stärksten betroffenen Gebieten vor.

Mit diesem Wiederaufbauplan gerät die Stadt New Orleans jedoch in Konflikt mit dem Bundesstaat Louisiana. Dieser Plan wird kritisiert, weil er die unangenehmen Entscheidungen aufschiebt. Stattdessen wird gefordert, dass bereits jetzt festgelegt wird, dass Viertel wie der Ostteil der Stadt, das Lower Ninth Ward und Lakeview nicht mehr besiedelt werden. Als problematisch wird auch erachtet, dass voraussichtlich nur ein Teil der ursprünglichen Bevölkerung zurückkehren wird. Daher erscheine es sinnvoll, entsprechend weniger Gebiete wiederaufzubauen, da sonst die Gefahr bestehe, dass neu errichtete Häuser isoliert blieben.

Solche radikalen Maßnahmen stehen aber ebenso in der Kritik, weil sie unverhältnismäßig stark ärmere Afro-Amerikaner treffen würden. Deswegen sieht der Plan vor, dass erst nach einer Wartezeit von zwölf Monaten entsprechend dem Verlauf des Wiederaufbaus entschieden wird, welche Stadtteile eine Zukunft haben werden. In den Stadtteilen, die dann aufgegeben werden, müssten entsprechende Zwangsumsiedlungen finanziert und umgesetzt werden. Genau diese zusätzlichen Kosten stehen besonders bei den Verwaltern von Fördermitteln für den Wiederaufbau in der Kritik.

Bislang hat der Bürgermeister der Stadt New Orleans, Ray Nagin, den Plan noch nicht unterzeichnet.

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Quellen

  • The New York Times Online: „All Parts of New Orleans Included in Rebuilding Plan“ (englischsprachige Quelle) (08.01.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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September 16, 2005

Bush verspricht gigantisches Wiederaufbauprogramm für New Orleans

Bush verspricht gigantisches Wiederaufbauprogramm für New Orleans

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Artikelstatus: Fertig 18:08, 16. Sep. 2005 (CEST)
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George W. Bush 2003

New Orleans (Vereinigte Staaten), 16.09.2005 – In einer vielbeachteten Rede an die Nation hat sich der amerikanische Präsident George W. Bush vom zerstörten New Orleans aus an seine Landsleute gewandt. Nach der zum Teil heftigen Kritik an der schwerfälligen Organisation der Hilfsmaßnahmen für die vom Hurrikan „Katrina“ zerstörte Stadt New Orleans im Südosten der USA und sinkender Zustimmung der Bevölkerung für die Politik des US-Präsidenten war dies die erste Rede, mit der sich der Präsident direkt an die Nation wandte.

George Bush übernahm erneut die politische Verantwortung für die mangelhafte Arbeit einiger Bundesbehörden im Zusammenhang mit der Hurrikankatastrophe. Insbesondere wies er auf Koordinationsprobleme hin, die in den ersten Tagen nach dem Hurrikan eine effektivere Hilfe verhindert hätten.

New Orleans nach Hurrikan Katrina (29.08.2005 17:24)

Ohne genaue Zahlen zu nennen, versprach Bush für das zerstörte New Orleans „eines der größten Wiederaufbauprojekte, die die Welt je gesehen“ habe. Aus Kreisen der US-Parlamentarier wurden jedoch erwartete Kosten in Höhe von 200 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau veranschlagt. Kurzfristiges Ziel der geplanten Maßnahmen sei es, die „Leute bis Mitte Oktober aus den Notunterkünften herauszubekommen“. „In der ganzen Gegend, die vom Hurrikan getroffen wurde, werden wir alles tun, was nötig ist, wir werden so lange bleiben, wie es nötig ist, um den Bürgern zu helfen, ihre Gegend und ihre Leben wiederaufzubauen. Und alle, die die Zukunft der halbmondförmigen Stadt bezweifeln, müssen wissen, dass es unmöglich ist, sich Amerika ohne New Orleans vorzustellen und diese großartige Stadt wird wieder aufstehen“, sagte Bush in seiner Ansprache.

Erstmals ging George W. Bush in seiner Rede im Zusammenhang mit der Einschätzung der Lebensverhältnisse in dieser Region auch auf das Thema Armut ein, die jeder im Fernsehen habe sehen können. Er wies darauf hin, dass diese ihre Wurzeln unter anderem im Rassismus habe. Das Aufbauprogramm für New Orleans werde sich die Verbesserung der Lebensverhältnisse der verarmten Bevölkerungsschichten zum Ziel setzen.

Kurz vor der Rede Bushs hatte der Bürgermeister der zerstörten Stadt, Ray Nagin, gesagt, Geschäftsleute könnten in das historische Touristenviertel „French Quarter“ zurückkehren. In den nächsten Tagen würden auch die ehemaligen Bewohner dieser Gebiete nach und nach die Erlaubnis zur Rückkehr erhalten.

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Quellen

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September 7, 2005

Zwangsevakuierung von New Orleans

Zwangsevakuierung von New Orleans – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Zwangsevakuierung von New Orleans

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Artikelstatus: Fertig 20:07, 7. Sep. 2005 (CEST)
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New Orleans (USA), 07.09.2005 – Für die durch den Hurrikan Hurrikan Katrina zerstörte Stadt wurde von Bürgermeister Ray Nagin die Zwangsevakuierung verfügt.

Grund dafür ist unter anderem die große Seuchengefahr. Im Astrodome sind die ersten Fälle von Magen-Darm-Infektionen (EHEC) aufgetaucht und laut CNN ist das Wasser in den Straßen von New Orleans mit Coli-Bakterien verseucht.

Der Evakuierung hat jeder Folge zu leisten. Auch Personen, die sich auf Privatgrund befinden oder nicht evakuiert werden wollen.

Quellen

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September 2, 2005

Chaos in New Orleans: Bürgermeister fordert mehr Unterstützung

Chaos in New Orleans: Bürgermeister fordert mehr Unterstützung

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Artikelstatus: Fertig 19:22, 2. Sep 2005 (CEST)
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New Orleans (Vereinigte Staaten), 02.09.2005 – Trauer und Wut beherrschen die Stimmung in dem vom Hurrikan „Katrina“ verwüsteten New Orleans. Trauer über wahrscheinlich tausende Tote, die in den Fluten ertrunken sind, nachdem die Dämme der Stadt gebrochen waren. Und Wut über die hoffnungslose Lage und nur schleppend eintreffende Hilfe seitens der Bundesregierung. In einem verzweifelten Hilferuf wandte sich der Bürgermeister der Stadt heute in einem Radiointerview an die Bundesbehörden.

„Da sind Tausende gestorben und jeden Tag sterben weitere und wir können es nicht auf die Reihe bekommen, die Hilfe zu organisieren? Jemand muss sich verdammt nochmal ins Flugzeug setzen und herkommen und diese Fragen auf der Stelle lösen!“, wetterte der Bürgermeister Ray Nagin.

Nach wie vor ist die Evakuierung des Superdome in New Orleans, der als Notunterkunft für tausende Menschen diente, nicht gelöst. Die sanitären Verhältnisse dort seien katastrophal. Auch von Vergewaltigungen war die Rede. Immer noch fehlen Busse, um die Menschen zu einem Ausweichquartier in einem Stadion in Houston (Texas) zu transportieren. Aus Houston heißt es, der Platz dort reiche auch nicht aus, um die aus dem Superdome Evakuierten aufzunehmen. Wegen Überfüllung musste die dortige Arena geschlossen werden, Flüchtende aus den Katastrophengebieten mussten abgewiesen werden. Neue Ausweichquartiere sollen nun in San Antonio (Texas), etwa 800 Kilometer von New Orleans entfernt, geschaffen werden.

Nach Angaben von Heimatschutzminister Michael Chertoff erstreckt sich das Katastrophengebiet über eine Fläche von 233.000 Quadratkilometern. Die Situation in der Region um New Orleans ist nach Aussage der Gouverneurin von Louisiana, Kathleen Blanco, nach wie vor dramatisch. Bis zu 300.000 Menschen säßen in der Region immer noch fest. Es gäbe kein Trinkwasser und keine Medikamente, die Nahrung sei knapp. Wegen dieser Not greifen die Menschen zur Selbsthilfe. Plünderungen sind an der Tagesordnung. Die Polizisten der Stadt sind der Situation nicht mehr gewachsen. Mehrere von ihnen hätten bereits den Dienst quittiert. Dies gab der Polizei-Superintendent H.L. Whitehorn bekannt. Viele Beamte hätten durch den Hurrikan selbst ihren Besitz verloren und wollten sich jetzt nicht dem Risiko aussetzen, von Plünderern erschossen zu werden.

Auch das Krisenmanagement des Präsidenten Georg Bush gerät inzwischen in die Kritik. Beim Kongress der Vereinigten Staaten hat die Regierung Mittel in Höhe von 10,5 Milliarden Dollar angefordert. Mit einer positiven Entscheidung wird gerechnet.

Regierungen aus allen Regionen der Welt haben den USA inzwischen ihre Hilfe angeboten, darunter auch Deutschland, in dessen Namen Bundeskanzler Schröder sowie der Außenminister Fischer ihre Hilfe zugesichert haben. Wie ein Pressesprecher des US-Außenministeriums mitteilte, will die US-Regierung diese Hilfsangebote auch in vollem Umfang in Anspruch nehmen: „Wir nehmen alles an, was die schwierige, tragische Situation der Menschen, die von Hurrikan Katrina betroffen sind, leichter macht“, sagte er. Er fügte hinzu: „Es sollte uns ermutigen, dass die Welt den Amerikanern in Notzeiten die Hand reicht.“

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August 28, 2005

Angst vor dem Hurrikan: New Orleans wird evakuiert

Angst vor dem Hurrikan: New Orleans wird evakuiert

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Artikelstatus: Fertig 19:01, 28. Aug 2005 (CEST)
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Hurrikan Katrina, 28.08.2005, 14:45 UTC

New Orleans (USA), 28.08.2005 – Die Besorgnis in den USA wächst. Nachdem am Sonntag der Hurrikan „Katrina“ auf die höchste „Stufe 5“ heraufgestuft wurde, hat der Bürgermeister Ray Nagin die Evakuierung seiner Stadt New Orleans angeordnet.

Die Menschen sollen sich nach der Weisung des Bürgermeisters ins Landesinnere flüchten, da zu erwarten sei, dass die Dämme überflutet werden. Die Schutzeinrichtungen liegen alle unterhalb des Meeresspiegels. Das Hurrikan-Zentrum befürchtet sechs bis acht Meter hohe Wellen, die in der Nacht zum Montag auftreten werden.

Auch der US-Präsident George W. Bush rief inzwischen die Bevölkerung der Küste auf, sich in Sicherheit zu bringen. Bereits am Samstag verhängte er den Notstand über Louisiana.

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  • New Orleans entgeht einer größeren Katastrophe (29.08.2005)
  • Todesopfer und Zerstörungen durch den Hurrikan „Katrina“ (30.08.2005)

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