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July 2, 2012

Autofahrer rast in Polizeigebäude

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Veröffentlicht: 19:44, 2. Jul. 2012 (CEST)
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Polizeidirektion Braunschweig, Friedrich Voigtländerstrasse

Braunschweig (Deutschland), 02.07.2012 – Am frühen Sonntagmorgen ist ein 37-jähriger Autofahrer ungebremst in eine Außenwand des Polizeikommissariats Süd in Braunschweig gerast. Am Montag wurde gegen den Mann ein Haftbefehl wegen versuchten mehrfachen Mordes erlassen. Nach Aussage eines Polizeisprechers gehe der Haftrichter davon aus, dass der Autofahrer die Polizeibeamten umbringen wollte. Der schwer verletzte Raser musste mit hydraulischen Geräten aus dem Auto gerettet werden. Das Auto prallte an der schräg verlaufenden Hauswand der Polizeistation ab.

Der 37-Jährige hatte bereits im Mai seinen Führerschein wegen Fahrens unter Alkoholeinfluss verloren. Nur wenige Stunden vor der Unfallfahrt hatten Polizisten den Mann auf sein unbeleuchtetes Fahrrad angesprochen und bemerkten dabei eine Alkoholfahne. Auf der Dienststelle entnahmen die Beamten dem Mann eine Blutprobe und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.

Die Polizisten im Polizeikommissariat kamen nochmal mit dem Schrecken davon. Die Außenwand des Polizeigebäudes wurde bei dem Aufprall des Autos stark beschädigt. Der Polizeibetrieb konnte weitergehen, da ein Statiker keine Hinweise für eine eventuelle Einsturzgefahr fand. Nach Polizeiaussagen soll sich der Schaden auf mehrere Zehntausend Euro belaufen.

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May 6, 2011

Autobahn München – Salzburg: Georgier flüchtet vor der Polizei

Autobahn München – Salzburg: Georgier flüchtet vor der Polizei

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Veröffentlicht: 19:11, 6. Mai 2011 (CEST)
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Holzkirchen (Oberbayern) (Deutschland), 06.05.2011 – Am Mittwochnachmittag versuchten Beamte der Fahndungskontrollgruppe einen Mercedes der C-Klasse auf der Bundesautobahn 8 bei Holzkirchen (Oberbayern) anzuhalten. Der Fahrer missachtete die Anhaltesignale. An der Anschlussstelle Weyarn kam es zu einem Unfall und zur Anhaltung des Fahrzeugs.

Bei Weyarn sollte der Mercedes durch zwei Streifen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd zum Anhalten gebracht werden. Hier versuchte der Fahrzeuglenker des Mercedes zwischen Polizeifahrzeug und Mittelleitplanke durchzufahren. Es kam zum Unfall, bei dem ein Beamter leicht verletzt wurde. Danach endete die Flucht.

Beim Lenker des Mercedes handelte es sich um einen 47-jährigen Georgier, einen ehemaligen Polizisten. Er gab an, dass er einen Raubüberfall auf sich vermutet habe und deshalb geflüchtet sei. Er schöpfte Verdacht, nachdem er bei Holzkirchen durch ein ziviles Fahrzeug der Polizei angehalten werden sollte. Wie sich bei der Vernehmung herausstellte, konnte er sich nicht vorstellen, dass es in Deutschland Polizisten in Zivil gebe.

Nach seiner waghalsigen Flucht und der Verletzung des Polizeibeamten muss sich der Georgier unter anderem wegen Straßenverkehrsgefährdung, fahrlässiger Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verantworten. Nach der Erhebung einer Sicherheitsleistung von 600 Euro konnte er seine Fahrt fortsetzen.

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April 19, 2011

Landkreis Unterallgäu: Öl auf die Fahrbahn geschüttet – Motorradfahrer verunglückt tödlich

Landkreis Unterallgäu: Öl auf die Fahrbahn geschüttet – Motorradfahrer verunglückt tödlich

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Veröffentlicht: 16:28, 19. Apr. 2011 (CEST)
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Mindelheim (Deutschland), 19.04.2011 – Am Sonntagnachmittag, dem 17. April 2011, rutschte ein 37-jähriger Motorradfahrer auf der Staatsstraße 2013 zwischen Markt Rettenbach und Ottobeuren in einer Rechtskurve mit seinem Motorrad weg. Ein Unbekannter hatte mehrere Liter Öl auf die Fahrbahn geschüttet und so die Unfallursache gesetzt. Der Motorradfahrer starb noch an der Unfallstelle.

Beamte der Polizeiinspektion Memmingen versuchten erfolglos, den Mann wiederzubeleben. Bei der Unfallaufnahme wurden im Bereich der Kufe an zwei Stellen der Fahrbahn Ölflächen und Glassplitter festgestellt. Ein Zeuge meldete bei der Polizei weitere ölverschmutzte Fahrbahnoberflächen in Markt Rettenbach. Die Polizei konnte zehn Verunreinigungen der Fahrbahn finden; der Polizeihubschrauber war zur Suche angefordert worden. An den Stellen wurden jeweils Glassplitter gefunden. Möglicherweise hat der Täter das Öl in Glasflaschen transportiert und bewusst ausgebracht, um einen Unfall zu verursachen.

Die Polizei in Memmingen hat eine Ermittlungsgruppe eingerichtet. Bei der vorsätzlichen Aufbringung der Flüssigkeit auf die Fahrbahn, die zu dem tödlichen Unfall geführt hat, handelt es sich um ein Tötungsdelikt und einen gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Tötungsdelikte
  • Portal:Verkehrsunfälle

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April 23, 2010

Eimer mit Bauschutt von Autobahnbrücke geworfen: Schneller Ermittlungserfolg der Hamburger Polizei

Eimer mit Bauschutt von Autobahnbrücke geworfen: Schneller Ermittlungserfolg der Hamburger Polizei

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Veröffentlicht: 20:24, 23. Apr. 2010 (CEST)
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Der Eimer wurde von einer Brücke der A1 geworfen.

Hamburg (Deutschland), 23.04.2010 – Von der Autobahnbrücke „An der Glinder Au“ – der viel befahrenen Autobahn 1 in Höhe von Hamburg-Billstedt – wurde am vergangenen Mittwochabend ein Eimer mit Bauschutt geworfen. Der Eimer durchschlug die Windschutzscheibe eines Personenwagens vom Typ „Renault Laguna“, der laut Polizei mit einer Geschwindigkeit von 100 Kilometern pro Stunde in südlicher Richtung unterwegs war. Der 41-jährige Fahrer wurde dabei von Trümmerteilen am Kopf und am linken Arm getroffen. Vor dem Aufschlag auf die Scheibe war der Eimer an den Holm geprallt, was seine Geschwindigkeit deutlich bremste. Der nur leicht verletzte Fahrer verhinderte durch den Verzicht auf eine Vollbremsung Schlimmeres und ließ sein Fahrzeug auf dem Standstreifen ausrollen. Das Landeskriminalamt Hamburg nahm sofort Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und versuchten Mordes auf.

Die sofort eingeleitete Fahndung ergab dabei einen Hinweis auf einen an der Tat möglicherweise beteiligten 17-jährigen Jugendlichen. Zeugen wollen außerdem drei unbekannte Täter beobachtet haben, wie sie angeblich einen Gegenstand, möglicherweise den Eimer, von der Autobahnbrücke in die Tiefe stürzen ließen. Zwei Tatverdächtige nahm die Polizei im Verlauf des Donnerstags vorläufig fest. Dabei handelt es sich um zwei 16- beziehungsweise 17-jährige Jugendliche. Der 16-Jährige soll gegenüber Beamten der Mordkommission den Eimerwurf bereits zugegeben haben. Der 17-jährige aus dem Hamburger Stadtteil Mümmelmannsberg stammende Jugendliche hatte ihn nach seiner Aussage zu der Tat angestiftet.

Wegen des Verdachts auf Ausübung eines versuchten Tötungsdeliktes wurden beide Verdächtigen in Untersuchungshaft genommen und sollen am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden. Der bei der Tat verwendete Eimer mit Bauschutt soll laut Ermittlungen von Unbekannten am Brückenrand abgestellt worden sein um den Abfall so möglicherweise illegal zu entsorgen. Es ist nicht der erste Anschlag dieser Art. In den letzten Jahren ist es mehrfach zu Anschlägen von Autobahnbrücken mit Wurfgeschossen auf vorbeifahrende Fahrzeuge gekommen, die teils auch tödlich endeten.

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March 14, 2009

Heckenschütze bedroht Hessische Neuwagentransporte

Heckenschütze bedroht Hessische Neuwagentransporte

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Veröffentlicht: 16:29, 14. Mär. 2009 (CET)
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Wiesbaden (Deutschland), 14.03.2009 – Mehrfach wurden auf Hessens Autobahnen Autotransporter von Neuwagen mit Geschossen angegriffen. Es handelte sich in bekannten drei Fällen um Treffer, wo Projektile hinter dem Fahrerhaus einschlugen und Neuwagen mit glatten Durchschüssen beschädigten. In einem Fall sei ein Projektil steckengeblieben und sichergestellt worden. Es werde jetzt ballistisch ausgewertet. Dieser Sachverhalt ist in der Hessenschau erläutert worden.

Inzwischen empfiehlt das ermittelnde hessische Landeskriminalamt in Wiesbaden, dass Fahrer schusssichere Westen tragen sollten. Dies sei laut Polizeiangaben bislang in einem Fall realisiert worden. Es seien zwei hessische Transportunternehmen betroffen, so die Ermittlungsbeamten. Die Sache wurde mittlerweile von der Staatsanwaltschaft Wiesbaden übernommen, welche ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit vorsätzlicher Sachbeschädigung eingeleitet hat: Nicht auszudenken, wenn statt eines Neufahrzeuges der Fahrer während der Fahrt getroffen werden würde.

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  • Portal: Straftaten und Ermittlungsverfahren

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May 21, 2008

Verdächtiger des Holzklotzwurfes von Oldenburger Autobahnbrücke festgenommen

Verdächtiger des Holzklotzwurfes von Oldenburger Autobahnbrücke festgenommen

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Veröffentlicht: 23:38, 21. Mai 2008 (CEST)
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Oldenburg (Oldb) (Deutschland), 21.05.2008 – Im Fall des tödlichen Holzklotzwurfes von einer Autobahnbrücke über die Bundesautobahn 29 bei Oldenburg (Oldb) hat die Oldenburger Polizei jetzt einen bedeutenden Fahndungserfolg erzielt. Es wurde ein 30-jähriger Mann aus der Gemeinde Rastede als mutmaßlicher Täter ermittelt und heute verhaftet. Gegen den Mann wurde vom Amtsgericht Oldenburg am gestrigen Dienstag ein Haftbefehl erlassen. Der Mann gilt als dringend tatverdächtig, am 23. März 2008 (Ostersonntag) gegen 20 Uhr von einer Autobahnbrücke zwischen dem Autobahnkreuz Oldenburg-Nord und der Anschlussstelle Oldenburg-Ohmstede einen Holzklotz auf die Fahrbahn geworfen zu haben, wobei eine Frau, die als Beifahrerin in einem Fahrzeug unter der Brücke hindurch gefahren war, getötet wurde.

Die Anklage lautet auf Mord und gefährlichen Eingriff in den Straßenverkehr. Die Verhaftung erfolgte auch, weil Fluchtgefahr besteht, sagte der leitende Staatsanwalt bei einer Pressekonferenz, die heute in Oldenburg stattfand. Bei dem Mann, der heute Morgen festgenommen wurde, handelt es sich um einen drogenabhängigen Aussiedler aus Kasachstan, der seit 16 Jahren in Deutschland lebt und auch die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt. Als Motiv der Tat habe der Mann „Frust“ angegeben.

Der Mann war der Polizei bisher bereits als angeblicher Zeuge des Vorfalls bekannt. Er meldete sich bei der Polizei am 5. April – kurz nachdem die Polizei einen Massen-Gentest angekündigt hatte – und sagte aus, der Holzklotz habe sich bereits seit längerer Zeit auf der Brücke befunden, bevor der tödliche Wurf stattgefunden habe. Er habe den Holzklotz eigenhändig von der Fahrbahn geräumt, als er mit seinem Fahrrad die Brücke überquerte. Diese Aussage hatte den Verdacht der Ermittlungsbeamten geweckt. Der Mann hatte angegeben, er sei gerade auf dem Weg zu seinem Drogendealer gewesen, als ihm der Holzklotz auf der Fahrbahn aufgefallen war. Da habe er sich entschieden, den Klotz beiseite zu räumen. Diese Darstellung des Vorgangs war von den Beamten für unwahrscheinlich und wenig glaubwürdig eingeschätzt worden. Weitere Ermittlungen führten dann zu weiteren Indizien, die den Anfangsverdacht gegen den Mann erhärteten. So wurden auf dem Grundstück des Mannes ähnliche Holzklötze gefunden, die ebenfalls – wie der zur Tat verwendete Holzklotz – aus Pappelholz bestanden und einen ähnlichen Verwitterungsgrad aufwiesen. Diese und weitere Gegenstände von dem Grundstück werden zurzeit noch kriminaltechnisch untersucht.

Die Polizei verhörte den Mann heute mehrere Stunden. Dabei legte der Verdächtige nach etwa drei Stunden Verhördauer auch ein Geständnis ab, wie Staatsanwaltschaft und Polizei auf der Pressekonferenz heute mitteilten. Während des insgesamt etwa neun Stunden dauernden Verhörs wurde der Verdächtige ärztlich betreut, er litt an Entzugserscheinungen wegen seiner Heroinsucht.

Der sechs Kilogramm schwere Holzblock war am Ostersonntag von der Brücke geworfen worden und hatte dabei die Windschutzscheibe des Personenwagens durchschlagen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die 33-jährige Beifahrerin tödlich getroffen. Die Frau, Mutter von zwei Kindern, verstarb noch am Unfallort. Ihre beiden Kinder, die im Fond des Wagens saßen, und ihr Mann, der das Fahrzeug steuerte, überlebten.

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