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January 20, 2010

Boston: Demokraten verlieren Mehrheit im US-Senat

Boston: Demokraten verlieren Mehrheit im US-Senat

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Veröffentlicht: 23:13, 20. Jan. 2010 (CET)
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Der Republikaner Scott P. Brown

Boston (Vereinigte Staaten), 20.01.2010 – Die Demokratische Partei, die parlamentarische Machtbasis des US-Präsidenten Barack Obama, verlor am Dienstag die wichtige Nachwahl für den Senatssitz in Massachusetts, die durch den Tod des demokratischen Senators Edward Kennedy im August 2009 notwendig geworden war. Damit steht das zentrale innenpolitische Reformhaben der Obama-Administration, die Gesundheitsreform, erneut zur Disposition. Die Demokraten besitzen nun nicht mehr die wichtige 60-Stimmen-Mehrheit um eigene Gesetzesvorhaben durchzusetzen. Die Republikaner können nun mit einer sogenannten Sperrminorität von 41 Sitzen jede von den Demokraten eingebrachte Gesetzesinitiative blockieren.

Das Senatsmandat für Massachusetts gewann ein politischer „Noname“, der Republikaner Scott Brown, der zuvor im Senat des Bundesstaates Massachusetts saß. Brown hatte während des Wahlkampfes erklärt, er werde sein Mandat nutzen, um gegen die angestrebte Gesundheitsreform zu stimmen. In der Today Show des US-Fernsehsenders NBC hatte Scott seine politischen Prioritäten so beschrieben: Er werde die Themen Steuern, Regierungsausgaben, Terrorismus und Gesundheit zu seinen Prioritäten machen. Außerdem hat sich Brown für die Beibehaltung der Methode des Waterboarding bei Gefangenenverhören ausgesprochen. Edward Kennedy hatte das wichtige Senatsamt seit mehreren Jahrzehnten ausgeübt. Kennedy hatte die Gesundheitsreform zu seinem zentralen persönlichen Anliegen gemacht.

Brown erreichte nach Auszählung fast aller Stimmen 52 Prozent, während die demokratische Kandidatin Martha Coakley nur 47 Prozent der Stimmen erhielt.

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January 21, 2009

US-Senator Edward Kennedy zusammengebrochen

US-Senator Edward Kennedy zusammengebrochen

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Veröffentlicht: 15:21, 21. Jan. 2009 (CET)
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Edward Kennedy

Robert Byrd

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 21.01.2009 – CNN meldet auf seiner Nachrichtenseite, dass der US-Senator Ted Kennedy nach dem mittäglichen Bankett zur Amtseinführung des neuen Präsidenten Barack Obama zusammengebrochen ist. Er soll einen länger andauernden Anfall erlitten haben. Rettungssanitäter sollen um 14:35 Uhr ET zu dem Ort gerufen worden sein. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht, soll aber wieder auf dem Weg der Besserung sein. Jedoch musste er zur Beobachtung über Nacht im Krankenhaus bleiben. Seine Entlassung aus der Klinik wird für heute erwartet.

Wie Wikinews berichtete, war bei dem Senator im vorigen Jahr ein Gehirntumor entdeckt worden, über den als Ursache für den Zusammenbruch spekuliert wurde.

Spiegel Online berichtete, dass der neue Präsident seine Dankesrede an den Kongress mit Genesungswünschen für den Senator eröffnet habe. Seine Gebete seien bei Senator Kennedy und seiner Familie.

Es musste noch ein weiterer Senator die Veranstaltung verlassen. Zunächst hieß es, auch er sei zusammengebrochen. Bei ihm handelt es sich um den 91-jährigen Senator von West Virginia, Robert Byrd. Ein Mitarbeiter gab Spiegel Online zufolge inzwischen bekannt, dem Senator gehe es gut. Auch CNN berichtet inzwischen, dass Robert Byrd aufgebracht und bestürzt über den Anfall Edward Kennedys gewesen sei. Einer Sprecherin zufolge ist er aber wieder in sein Senatsbüro zurückgekehrt.

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May 22, 2008

Hirntumor bei US-Senator Ted Kennedy diagnostiziert

Hirntumor bei US-Senator Ted Kennedy diagnostiziert

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Veröffentlicht: 14:46, 22. Mai 2008 (CEST)
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Edward (Ted) Kennedy

Massachusetts General Hospital

Boston (Vereinigte Staaten), 22.05.2008 – Wie das Massachusetts General Hospital in Boston am Dienstag mitteilte, leidet der demokratische US-Senator Edward Kennedy an einem bösartigen Hirntumor in der linken Gehirnhälfte. Der 76-jährige Bruder des ehemaligen US-Präsidenten John F. Kennedy war am Samstag nach einem Krampfanfall ins Krankenhaus gebracht worden. Der Senator hat am Mittwoch kurz nach zehn Uhr Ortszeit das Krankenhaus wieder verlassen.

In solchen Fällen besteht die Standardbehandlung in einer Strahlen- und Chemotherapie. Die Ärzte arbeiten jedoch noch daran, die optimale Therapie für den Senator auszuarbeiten. Kennedy geht es inzwischen wieder gut, er sei guter Laune und voller Tatendrang, berichteten die Ärzte. Bis Mittwochmorgen musste der prominente Patient zu weiteren Untersuchungen im Krankenhaus bleiben.

Edward „Ted“ Kennedy gehört zu den dienstältesten Senatoren der Vereinigten Staaten und gilt als einer der schärfsten Kritiker von US-Präsident George W. Bush. Er ist seit 1962 Mitglied des Senats der Vereinigten Staaten.

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