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June 3, 2009

Greifswald: Feuerwehr quittiert den Dienst

Greifswald: Feuerwehr quittiert den Dienst

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Veröffentlicht: 10:54, 3. Jun. 2009 (CEST)
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Greifswald (Deutschland), 03.06.2009 – Im mecklenburg-vorpommerischen Greifswald ist es in der vergangenen Woche zu einem gefährlichen Streik gekommen. Rund 40 Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr quittierten am 26. Mai geschlossen den Dienst und legten ihre Ausrüstung demonstrativ vor dem Rathaus nieder. Damit war die Freiwillige Feuerwehr der Stadt nicht mehr einsatzbereit.

Als Grund für diesen Streik wurden der schlechte bauliche Zustand der Feuerwehrunterkünfte und veraltete Technik genannt. Infolge dessen habe das alte Gerätehaus geräumt werden müssen, ein neues Gerätehaus würde jedoch erst 2015 zur Verfügung stehen und auch Bauarbeiten an einem Übergangsgebäude seien nicht begonnen worden.

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May 29, 2008

Bruchmühlbach-Miesau: Großbrand zerstört Mehrfamilienhaus

Bruchmühlbach-Miesau: Großbrand zerstört Mehrfamilienhaus

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Veröffentlicht: 12:19, 29. Mai 2008 (CEST)
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Bruchmühlbach-Miesau (Deutschland), 29.05.2008 – Am Mittwoch, den 28. Mai 2008 brannte im pfälzischen Landkreis Kaiserslautern gegen Mittag ein Mehrfamilienhaus. Dabei entstand ein Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 300.000 Euro und zwei Bewohner wurden leicht verletzt.

Der Brandherd liegt nach vorläufigen Erkenntnissen im ersten Obergeschoss, von wo aus das Feuer dann auf den Dachstuhl übergriff. Die Brandschäden sind so erheblich, dass das Gebäude vermutlich nicht mehr bewohnt werden kann. Besonders der Dachstuhl brannte trotz raschen Eingreifens der Feuerwehr komplett aus. Hinzu kommen erhebliche Schäden durch das Löschwasser, welches die Lehmdecken der unteren Stockwerke beschädigte. Bis auf Weiteres wird deshalb von einer Einsturzgefahr ausgegangen.

Mit insgesamt 80 Einsatzkräften waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Bruchmühlbach-Miesau, Ramstein, Hauptstuhl Landstuhl vor Ort, welche von der US-Feuerwehr des Waffendepots Bruchmühlbach-Misau unterstützt wurden. Die Kriminalpolizei hofft mit ihren Ermittlungen Aufschluss über die Brandursache geben zu können.

Quellen

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August 31, 2006

Wolmirstedt: Vier Feuerwehrleute bei Unfall getötet

Wolmirstedt: Vier Feuerwehrleute bei Unfall getötet

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Artikelstatus: Fertig 17:47, 31. Aug. 2006 (CEST)
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Wolmirstedt (Deutschland), 31.08.2006 – Bei einer genehmigten Alarmübung der Freiwilligen Feuerwehr verloren am Montag, den 16. Juni 2006 auf der Kreisstraße K 1170 bei Glindenberg vier junge Männer ihr Leben.

Im Rahmen einer Einsatzübung wurde die Freiwillige Feuerwehr Wolmirstedt zu einem Feuer in einem Kindergarten im Nachbarort Glindenberg gerufen. Dass es sich dabei um eine Übung handelte, war zu diesem Zeitpunkt nur den Wehrleitern der beiden Gemeinden bekannt.

Der mit Blaulicht und Martinshorn fahrende Löschzug der Wehr aus Wolmirstedt befuhr unter Anwendung von Sonderrechten (gem. § 35 StVO) eine Kreuzung. Dort kam es gegen 18:45 Uhr zu einem Zusammenstoß zwischen einem Van und dem an zweiter Stelle im Löschzug fahrenden Löschfahrzeug. Das Einsatzfahrzeug überschlug sich mehrmals und prallte gegen einen Baum. Schließlich blieb es auf dem Dach liegen.

Bei diesem Unfall wurden die Maschinistin des Löschfahrzeugs, die Fahrerin des Vans sowie vier Kräfte der Feuerwehr zum Teil schwer verletzt. Vier weitere Insassen des Löschfahrzeugs im Alter zwischen 22 und 24 Jahren verstarben noch an der Unfallstelle. An beiden Unfallfahrzeugen entstand Totalschaden.

An dieser Kreuzung hätte die Fahrerin des Vans eigentlich Vorfahrt gehabt. Bei Einsatzfahrten mit Blaulicht und Martinshorn wird diese Regelung jedoch aufgehoben, so dass die Einsatzfahrzeuge Vorfahrt haben. Aus diesem Grund wurde ein unabhängiger Gutachter beauftragt, um ein unfallanalytisches Gutachten zu erstellen.

Insgesamt waren über 100 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Notärzten und Notfallseelsorgern bis in die späten Abend- und Nachtstunden an der Unglücksstelle im Einsatz.

Quellen

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