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May 26, 2011

Trennungsvater verteilt Flugblätter – Strafanzeige

Trennungsvater verteilt Flugblätter – Strafanzeige

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Veröffentlicht: 11:20, 27. Mai 2011 (CEST)
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Siegen (Deutschland), 26.05.2011 – In den letzten Tagen sorgte die Auseinandersetzung eines Trennungsvaters mit der Verwaltung des Siegener Jugendamtes für Furore. Zunächst soll der Vater in der vergangenen Woche E-Mails verschickt haben, in denen er die Jugendamtsleiterin und andere städtische Organe als „inkompetent“ bezeichnet habe, berichtete am 17. Mai die Siegener Zeitung.

Strafanzeige war Folge der Aktion

Dies hatte eine Strafanzeige durch Bürgermeister Steffen Mues (CDU) zur Folge. Doch der Vater legte nach. Am Wochenende habe er, nach eigener Angabe, zusammen mit einigen Helfern etwa 10.000 Flugblätter in der Krönchenstadt verteilt. In diesen wirft er der Jugendamtsleitung fachliche Inkompetenz vor und beruft sich auf den Experten Professor Jopt, der die Fachausbildung der Jugendämter scharf kritisiert und das dortige Personal als „wohlmeinende Dilettanten“ bezeichnet.

So sei es im Fall seiner Kinder auch, äußert der Vater auf dem Flugblatt, zu dessen Verteilung er als „Pranger“ Scheibenwischer „missbraucht“ (Siegener Zeitung) habe.

Berichterstattung der Siegener Zeitung bemängelt

Nach zwei Artikeln über den eskalierenden Streit zwischen Trennungsvater und Behörde zeigt dieser Unverständnis über die Berichterstattung. Solche Fälle seien an der Tagesordnung, auch wenn man sie in der Öffentlichkeit nicht adäquat wahrnehme. Aufrütteln und nicht beleidigen habe er wollen, betont er zudem in einer Mitteilung an die örtliche Presse, die der VAfK-Kreisgruppe Siegen-Wittgenstein vorliegt. Auf „Einzelfälle“ könne man das Phänomen allein aufgrund der Vielzahl der Fälle des Kontaktabbruches von Scheidungskindern und ihren nicht mehr mit ihnen zusammenlebenden Eltern nicht reduzieren.

Weitere Eltern erstatten offenbar Anzeige gegen Behörden

Nach bisher unbestätigten Angaben aus Reihen des Väteraufbruch für Kinder und anderer betroffener Eltern hat, unmittelbar nach dem Aufruhr, den Mails und Flugblätter verursacht haben, eine zweistellige Anzahl betroffener Eltern aus Siegen Strafanzeige gegen behördliche Stellen „wegen der aktiven Vereitelung der Elternpflicht zum und des Kindesrechtes auf Umgang“ erstattet.

Zustimmung für den Aktivisten in der Bevölkerung groß

Auf einschlägigen Plattformen in den Sozialnetzwerken „Wer kennt wen“ und „Facebook“ hat die bisherige Berichterstattung überwiegend Unverständnis, allerdings auch zahlreiche Sympathiebekundungen für den Flugblattaktivisten ausgelöst. Zwar habe er die Namensnennung, das Foto und die Adresse der Leiterin der Siegener Jugendhilfe auch weglassen können. Das Anliegen selbst sei jedoch „verständlich“, da es nun einmal in der Natur des Familienlebens liege, dass Eltern um den Kontakt zu ihren Kindern kämpfen. Die Scheidung sei schließlich eine Angelegenheit, aus der man den Nachwuchs prinzipiell heraushalten solle.

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March 30, 2011

„Hitlergruß“ – Angeklagter verurteilt, Berufung angekündigt

„Hitlergruß“ – Angeklagter verurteilt, Berufung angekündigt

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Veröffentlicht: 20:25, 30. Mär. 2011 (CEST)
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Siegen (Deutschland), 30.03.2011 – Das mutmaßliche Verwenden des Hitlergrußes brachte am 29. März einem jungen Mann eine Geldstrafe von 1.000 Euro ein. So entschied das Amtsgericht Siegen in erster Instanz und folgte damit dem Antrag der Staatsanwaltschaft.

Zwei Männer hatten sich im vergangenen Sommer während des Verlaufs der Fußball-Weltmeisterschaft in der Siegener Innenstadt aufgehalten und Alkohol konsumiert. Um nicht die von Drogenabhängigen häufig als Fixerstuben missbrauchten städtischen Toiletten benutzen zu müssen, suchten sie sich ausgerechnet den Stellplatz der Dienstfahrzeuge der Bundespolizei aus, um ihr Geschäft zu verrichten. So jedenfalls begründete der Angeklagte das Verhalten.

Das brachte die Beamten auf den Plan. Sie verhängten ein Ordnungsgeld von 25 Euro und schickten die beiden dorthin gebrachten Wildpinkler wieder aus der Wache.

Dem jüngeren der beiden Männer scheinen dann die Nerven durchgegangen zu sein. Er habe – auf einem nicht mit einem Aufzeichnungssystem versehenen Überwachungsmonitor erkennbar – den rechten Arm gehoben und laut „Heil Hitler“ gerufen, weswegen man ihn erneut in die Wache zitierte. Genau gesehen und gehört habe er das, äußerte der als Zeuge geladene Polizeibeamte am Dienstag in der Verhandlung, in der er, entgegen einem Antrag des Angeklagten, unvereidigt blieb.

Der bestritt den Vorwurf vehement. Er habe durch das laute Ausrufen des Wortes „eitler“, was wie der NS-Gruß habe klingen sollen und als „vielleicht unkluge aber mitnichten strafbare Provokation gegen die Beamten“ gemeint gewesen sei, lediglich seinem Frust Luft machen wollen. Wenn man den Hitlergruß da hineininterpretiere, dann sei das für ihn „jetzt, nach der Richtigstellung, vorsätzliche falsche Verdächtigung durch einen Beamten im Dienst, in Tateinheit mit uneidlicher Falschaussage vor Gericht“, weswegen er Anzeige erstatten werde.

Der andere damals alkoholisierte Mann druckste herum und machte den Eindruck, dass ihm die Sache peinlich war. In der Sache bestätigte er den Angeklagten. Er habe sich neben diesem aufgehalten und gehört, wie dieser: „Ich bin eitler!“ gesagt habe. Einen Hitlergruß habe er weder gesehen noch gehört. „Dafür hätte er sich von mir auch eine gefangen!“ sagte der Zeuge im Hinblick auf den Angeklagten. Mehrfache Nachfragen und Strafandrohungen der Staatsanwaltschaft beantwortete er mit der Aussage, nur das angeben zu können, was er gehört und gesehen habe.

Eine als Zeugin geladene junge Frau, die verspätet bei Gericht eintraf, konnte nur aussagen, dass sie betrunkene Männer laut rufen gehört habe. Wegen ihrer kleinen Schwester sei ihr dies unangenehm gewesen. Belasten oder entlasten wollte sie den Angeklagten aber nicht. „Ich habe das gar nicht so genau mitbekommen“, war ihre Anmerkung zur Nachfrage der Staatsanwältin.

Schon beim ersten Aufenthalt in der Wache habe sich der Angeklagte „tendenziell ausländerfeindlich – aber nicht strafbar“ geäußert. Dagegen habe man ihm „unmissverständlich gesagt, dass wir so etwas hier nicht wollen“. Auch dieser Aussage des Polizisten widersprach der Angeklagte. Ob er – wie nach seiner Auskunft geschehen – gesagt habe, dass die Polizei „sich lieber um ein paar migrantische Mitbürger kümmern“ solle, „die sich hier danebenbenehmen“, oder ob er mit Parolen gehetzt hätte, seien „nicht nur im Detail, sondern komplett verschiedene Dinge. Hier ist absolut die Wahrnehmung verrutscht, der Beamte hat zurecht gesagt, dass meine Äußerungen nicht strafbar sind. Nur um die Strafbarkeit kann es vor Gericht gehen, nicht um ein mögliches ungutes Gefühl.“

Das Urteil, das Richterin Stumm nach einer Dreiviertelstunde fällte, legte dem Angeklagten schließlich eine Geldstrafe von eintausend Euro in hundert Tagesraten auf. Der Beamte sei glaubwürdig und eine Belastungstendenz nicht erkennbar. Es genüge bereits, sich „durch mögliche Parolen die den Anschein erwecken könnten, dass man einer extremen Gesinnung zuspreche“, strafbar zu machen. Ob man tatsächlich Extremist sei, sei hier irrelevant.

Nach dem Urteil kommentierte der Angeklagte den Fall wie folgt: „Die Urteilsbegründung ist reichlich dürftig. Ironische Zoten wie: ,Heil Hitler – von seiner schlimmen Krankheit’ (Harald Schmidt) darf man unter dieser Voraussetzung auch nicht mehr anbringen. Dem gern gehegten und gepflegten Missverständnis kann man nur die Rechtsmittel, die uns zur Verfügung stehen und die Öffentlichkeit entgegensetzen.“ Dies werde er jetzt tun.

Bis zur endgültigen Urteilsfindung bleibt das Urteil vom 29. März vorläufig außer Kraft.

Die Siegener Justizbehörden befassen sich derzeit mit einem weiteren Fall, der gewisse Ähnlichkeiten aufweist. Der Bürgermeister der Stadt Netphen, Paul Wagener (parteilos), hatte einen Bürger angeblich in die Nähe des Dritten Reiches gerückt. Der war dagegen vor Gericht gezogen und hatte einen Strafbefehl erwirkt. Da auch der Bürgermeister Rechtsmittel eingelegt hat, steht ein Urteil ebenfalls noch aus.

Quellen

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February 18, 2010

Siegen: Abgeordnete Humme und Brase trafen Trennungsväter

Siegen: Abgeordnete Humme und Brase trafen Trennungsväter

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Veröffentlicht: 18:45, 18. Feb. 2010 (CET)
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Siegen (Deutschland), 18.02.2010 – Am Montag um 18 Uhr hatten der Bundestagsabgeordnete Willi Brase und seine SPD-Fraktionskollegin Christel Humme, stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, zum Gespräch in die Siegerlandhalle eingeladen. Thema war die Situation nichtehelicher Familien vor dem Hintergrund der gesetzlichen Regelung, dass Mütter bisher dem Vater die Sorge für gemeinsame Kinder verweigern konnten.

Beide Politiker verwiesen auf die noch von der damaligen Justizministerin Brigitte Zypries (SPD) in Auftrag gegebene Studie, deren Ergebnis bis Ende des Jahres vorliegen solle. Marcus Gnau, Anwalt und Mitglied des Väteraufbruch für Kinder, gab zu bedenken, dass Väter „nur wegen ihres Geschlechts und fehlender Verheiratung als erziehungsunfähig hinzustellen frustrierend und rechtlich problematisch“ sei.

„Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat 2003 die bestehende Regelung für rechtens erklärt. Punkt. Wir hören in der Politik auch Mütter, die erzählen uns das Gegenteil“, warf Willi Brase in den Raum. Ein Vater hatte geäußert, dass „schlechte Einzelbeispiele nicht für allgemeine, grundrechtliche Regelungen taugen“. Zu oft werde „mit möglichem Missbrauch und Gewalt“ argumentiert, was „allerdings auch bei verheirateten Vätern und Müttern möglich“ sei. „Niemand käme auf die Idee, weil Mütter in hoher Zahl Kinder vernachlässigt, getötet oder misshandelt haben, deren Grundrechte von vorneherein einzuschränken“, so ein weiterer Trennungsvater. Der Gesetzgeber sei ausschließlich das Volk und habe versäumt, schon früher den Auftrag des BVerfG umzusetzen, die Entwicklung der Familien ohne Trauschein zu prüfen. Auch zeige die Erfahrung der vielen Betroffenen, so die anwesenden Väter, dass schon jetzt selbst der Umgang mit den Kindern bei einer großen Zahl von Scheidungen oder Trennungen nicht funktioniere. „Solange das Gericht nur Sanktionen hiergegen erlassen ,kann’, nicht aber ,soll’, wird das problembehaftet und unverbindlich bleiben“, ergänzte Anwalt Gnau.

Brase legte nach: „In Unterhaltsdingen ist einiges im Argen, was ich mit meinen Steuergeldern bezahlen muss.“ Aus den Reihen der Väter merkte ein ehemaliges Siegener Ratsmitglied an, dass die Ursache für Zahlungsverweigerung womöglich „in der Väterentrechtung und Reduzierung auf den Alimentierer, mit allen Konsequenzen für die Psyche eines solchen Vaters“ liege.

Christel Humme räumte ein, dass „in unserer deutschen Geschichte ein besonderer Mutterkult“ existiere, „man denke beispielsweise an das Mutterkreuz. Die Gesellschaft muss sich da verändern. Das geht nicht so schnell, wie es einige vielleicht wollen. Elternrechte sind bei uns, im Vergleich zu denen der Kinder, zu stark im Vordergrund. Jeder Maßstab kann sich nur am Kindeswohl orientieren.“

Dieses, so erklärten alle Anwesenden schließlich übereinstimmend, müsse vorrangig sein und besonderen Schutz genießen. Es gehe um Gegenwart und Zukunft unserer Gesellschaft. „Die Entwicklung hätten wir schon vor 10, 20 Jahren unter die Lupe nehmen und gesetzlich prüfen lassen sollen“, beendete Willi Brase die Runde nach gut anderthalb Stunden. „Wir wollen ja wirklich etwas ändern, sonst hätten wir uns heute Abend keine Zeit für Sie genommen. Mehrheiten kommen nunmal nicht ‘mal eben so zustande.“

Quellen[Bearbeiten]

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  • Siegen@VAfK.de: „Presseerklärung des Väteraufbruch für Kinder e. V., KG Siegen-Wittgenstein“

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June 15, 2008

Südwestfalen: Sportfreunde Siegen stellen Konzept vor

Filed under: Siegen,Themenportal Sport,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Südwestfalen: Sportfreunde Siegen stellen Konzept vor

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Veröffentlicht: 10:41, 15. Jun. 2008 (CEST)
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Siegen (Deutschland), 15.06.2008 – Der insolvente Fußballclub Sportfreunde Siegen hat jetzt ein Konzept vorgestellt, mit dem er in der NRW-Liga bestehen könnte. Dabei orientierten sich die Verantwortlichen an einem Sechs-Punkte-Plan, der bereits in den Tagen zuvor aufgestellt wurde. Die Kernaussage: Trotz radikaler Kosteneinsparung sollen die sportlichen Strukturen erhalten bleiben. Einsparungen sollen vor allem bei den Personalkosten und Sachkosten in der Geschäftsstelle und bei den Gehältern der ersten Mannschaft erfolgen. Der Verein will verstärkt auch wieder auf ehrenamtliches Engagement setzen. Potenziellen Sponsoren soll nun das neue Konzept vorgestellt werden.

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June 13, 2008

Südwestfalen: Sportfreunde stellen Konzept vor

Filed under: Artikelstatus: Im Entstehen,Siegen,Sport,Unveröffentlicht — admin @ 5:00 am
Im Entstehen
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Siegen (Deutschland), 13.06.2008 – Der insolvente Fußballclub Sportfreunde Siegen hat jetzt ein Konzept vorgestellt, mit dem er in der NRW-Liga bestehen könnte.

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June 2, 2008

Siegen: Sportfreunde verpassen 3. Liga

Siegen: Sportfreunde verpassen 3. Liga – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Siegen: Sportfreunde verpassen 3. Liga

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Veröffentlicht: 17:09, 2. Jun. 2008 (CEST)
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Siegen (Deutschland), 02.06.2008 – Der von einer Insolvenz bedrohte Fußballclub „Sportfreunde Siegen“ hat die Qualifikation zur 3. Liga verpasst. Die CDU-Fraktion im Rat der Stadt Siegen hatte dem Verein im Falle des Erreichens des sportlichen Zieles den Erlass der Stadionmiete zugesagt. Die Sportfreunde Siegen haben zurzeit ein Defizit in Höhe von 500.000 Euro, außerdem muss für die kommende Saison eine Liquidität von mindestens 1,8 Millionen Euro nachgewiesen werden, um die Lizenz für die 4. Liga zu erhalten.

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May 30, 2008

Siegen: CDU will Sportfreunden die Stadionmiete erlassen

Siegen: CDU will Sportfreunden die Stadionmiete erlassen

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Veröffentlicht: 16:25, 30. Mai 2008 (CEST)
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Siegen (Deutschland), 30.05.2008 – Der von einer Insolvenz bedrohte südwestfälische Fußballclub Sportfreunde Siegen erhält nun Hilfe von der Mehrheitsfraktion des Siegener Stadtrates. Der Rat erlässt den Kickern im Erfolgsfall die Stadionmiete. Bürgermeister Steffen Mues teilte mit: „Ich habe mit den Ratsfraktionen abgestimmt, den Sportfreunden bei Erreichen der dritten Liga die Stadionmiete zu erlassen. Das entspricht einer Summe von 100.000 Euro. Wenn sich weitere 24 Sponsoren finden, die den selben Betrag zur Verfügung stellen, dann kann das Ziel, die Lizenz zu erhalten, noch erreicht werden.“

Bis Montag muss der Verein potente Geldgeber gefunden haben, da ansonsten der Gang zum Amtsgericht droht. Der langjährige Mäzen Manfred Utsch ist nicht mehr bereit, Alleinverantwortung zu übernehmen: „Ich bin alleine nicht mehr bereit, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen.“

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  • Sportfreunde Siegen vor Insolvenz? (29.05.2008)

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May 2, 2005

Papst-Golf bei eBay auf 60.000 Euro gestiegen

Papst-Golf bei eBay auf 60.000 Euro gestiegen

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Artikelstatus: Fertig 15:09, 18. Mai 2005 (UTC)
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Papst Golf im Juli 2005 in Berlin

Vatikanstadt / Berlin / Olpe (Deutschland), 02.05.2005 – Der Papst-Golf, den ein 21-Jähriger aus Olpe bei eBay zum Kauf angeboten hat, steht derzeit bei einem Angebot von 62.595,00 Euro. Bisher liegen 136 Gebote vor.

Der Sauerländer hat den im März 1999 zugelassenen Golf am 25.04.2005 in eBay zu einem Startpreis von 9.999 Euro platziert. Der Mindestpreis wurde innerhalb kürzester Zeit erreicht. Das Zehn-Tage-Angebot endet kommenden Donnerstag, 05.05.2005 um 19:30 Uhr MESZ.

Innerhalb kürzester Zeit hatten über eine Million Internet-Nutzer das Angebot angesehen. Der 21-Jährige hatte das „Papa-Mobil“ im Januar 2005 bei einem Autohändler in Siegen gekauft.

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April 29, 2005

Papst-Golf bei eBay im Angebot

Papst-Golf bei eBay im Angebot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Papst Golf im Juli 2005 in Berlin

Vatikanstadt / Berlin / Olpe (Deutschland), 29.04.2005 – Ein 21-Jähriger aus Olpe ist Besitzer des ehemaligen Golfs von Joseph Kardinal Ratzinger, dem jetzigen Papst Benedikt XVI. Jetzt hat er den Golf bei eBay zum Kauf angeboten.

Im Internet-Auktionshaus eBay bricht dieses Angebot sämtliche Rekorde. Die Berliner Zentrale von eBay gab bekannt, der Golf ist der meistangesehene Artikel, den eBay Deutschland bisher hatte.

Innerhalb kürzester Zeit hatten knapp 900.000 Internet-Nutzer das Angebot angesehen. Der 21-Jährige aus dem Sauerland hatte das im Jahr 1999 auf Ratzinger zugelassene Auto im Januar 2005 bei einem Autohändler in Siegen gekauft. Derzeit stehen Summen von etwa 45.000 Euro für das Papa-Mobil im Raum.

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March 26, 2005

ThyssenKrupp verkauft EWK

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ThyssenKrupp verkauft EWK

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Witten (Deutschland), 26.03.2005 – Der Stahlkonzern ThyssenKrupp hat sich von der Edelstahltochter „Edelstahl Witten-Krefeld“ (EWK) getrennt. Das bisherige Tochterunternehmen wurde an die zur Düsseldorfer Schmolz+Bickenbach gehörenden Swiss-Steel verkauft. Alle Arbeitsplätze sollen erhalten bleiben. Es sind 1.400 in Witten, 600 in Krefeld und 40 in Hattingen. Der endgültige Vertragsabschluß wird im Mai erfolgen, geplant ist eine rückwirkende Übernahme zum 1. Oktober 2004. Zuvor hatte Schmolz+Bickenbach ein Stahlwerk in Siegen gekauft.

Damit ist die Umstrukturierung von ThyssenKrupp auf reine Flachstahlproduktion abgeschlossen. Seit der Fusion von Thyssen und Krupp-Hoesch im Jahr 1999 hatte ThyssenKrupp Schritt für Schritt sämtliche Langprodukt-Aktivitäten veräußert. Die verkauften Unternehmensteile machten insgesamt einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro, im Gegenzug wurden Unternehmen mit einem Umsatz von sieben Milliarden Euro erworben.

Durch den Verkauf der EWK ist mit Thyssen der einstige Hauptarbeitgeber aus Witten verschwunden. EWK ist mit 1.400 Angestellten noch immer der größte Arbeitgeber Wittens. Das Ruhrgebiet ist die strukturschwächste Region in Westdeutschland, die Arbeitslosenquote in Witten beträgt 9,8 Prozent.

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