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July 23, 2011

Airbus erhält Großauftrag von American Airlines

Airbus erhält Großauftrag von American Airlines

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Veröffentlicht: 10:55, 23. Jul. 2011 (CEST)
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A320 bei der Landung

Toulouse (Frankreich) / Fort Worth (Vereinigte Staaten), 23.07.2011 – Die Fluggesellschaft American Airlines bestellte bei dem europäischen Flugzeugbauer Airbus 260 Maschinen. Diese sollen innerhalb der nächsten fünf Jahre gebaut und ausgeliefert werden. Konkurrent Boeing sichert sich weitere 200 Flugzeuge aus dem Großauftrag.

Airbus punktet momentan mit dem modifizierten A320: Dieser wurde mit sparsameren Triebwerken ausgerüstet und wird unter der Bezeichnung A320Neo angeboten. Die ersten Maschinen dieses Typs sollen 2015 ausgeliefert werden. Der Flugzeugtyp steht in direkter Konkurrenz zur Boeing 737, die etwas in die Jahre gekommen ist. Boeing will den Flugzeugtyp durch eine komplette Neuentwicklung ersetzen, sieht sich aber durch Airbus gezwungen, den 737 zu modernisieren.

Erst vor einem Monat hatte Airbus einen großen Auftrag von der Fluggesellschaft AirAsia erhalten. Wegen der gefüllten Auftragsbücher will Airbus die Produktion des A320 von 36 auf 42 Maschinen monatlich steigern.

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January 3, 2011

WikiLeaks: USA drängte Saudi-Arabien zum Kauf von Boeing-Flugzeugen

WikiLeaks: USA drängte Saudi-Arabien zum Kauf von Boeing-Flugzeugen

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Veröffentlicht: 16:56, 3. Jan. 2011 (CET)
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Boeing 777 der Saudi Arabian Airlines

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 03.01.2011 – Laut Medienberichten hat die Enthüllungsplattform WikiLeaks eine Depesche des US-Außenministeriums veröffentlicht, wonach der ehemalige US-Präsident George W. Bush beim saudischen König Abdullah auf den Kauf von Boeing-Flugzeugen zum Nachteil des europäischen Konkurrenten Airbus gedrängt haben soll.

Bestandteil des Kuhhandels mit dem saudischen König Abdallah war offenbar auch eine Sonderausstattung der Privatmaschine des saudischen Königs ähnlich der Air Force One des US-Präsidenten. Im Ergebnis des Deals bestellte die Saudi Arabian Airlines dann im November 2010 zwölf Boeing 777-300 im Wert von mehr als drei Milliarden US-Dollar und acht Boeing 787 (Dreamliner).

Offenbar hat es seit Jahren solche Einmischungen der US-Politik in die Geschäftswelt gegeben, obwohl es Vereinbarungen zwischen den Regierungen der USA und Europas gegeben hat, wonach die Politik sich aus Geschäften in der Luftfahrtbranche heraushalten sollte.

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March 9, 2010

EADS verliert Milliardenauftrag für US-Luftwaffe

EADS verliert Milliardenauftrag für US-Luftwaffe

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Veröffentlicht: 23:00, 9. Mär. 2010 (CET)
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Paris (Frankreich), 09.03.2010 – Der europäische Rüstungs- und Raumfahrtkonzern EADS und sein US-Partner Northrop Grumman zogen am Donnerstag ihr Angebot für den Bau von Tankflugzeugen für das US-Verteidigungsministerium zurück.

In den Medien war der Großauftrag aus dem Pentagon überschwenglich schon als „Geschäft des Jahrhunderts“ bezeichnet worden. Es ging um den Bau von 179 Tankflugzeugen mit einem Gesamtvolumen von rund 35 Milliarden US-Dollar. Vor fast genau zwei Jahren schien EADS den Deal schon in der Tasche zu haben (Wikinews berichtete). Doch dann kam alles anders. Der US-Flugzeugbauer Boeing betrieb intensive Lobbyarbeit. Der Rechnungshof des US-Kongresses erklärte die Ausschreibung daraufhin für fehlerhaft, der Auftrag wurde neu ausgeschrieben. Das Rennen schien wieder offen. Nach Einschätzung des Airbus-Vorstandsvorsitzenden Thomas Enders wurden die Bedingungen nun jedoch so geändert, dass sie genau auf das Angebot des US-Konkurrenten Boeing zugeschnitten waren. Nach bisher unbestätigten Berichten wurde der Firma Boeing außerdem Einsicht in das Angebot von EADS und seines US-Partners Northrop Grumman gewährt und konnte sein Angebot darauf abstimmen.

Am Dienstag zog der US-Partner von EADS, Northrop Grumman, der als Generalunternehmer fungierte, das Angebot beim Pentagon mit der Begründung zurück, dieses habe die Ausschreibung voll auf Boeing zugeschnitten. Der Airbus-Vorstandsvorsitzende Enders schloss sich dieser Einschätzung mit den Worten an: „Wenn unser Partner Northrop Grumman überzeugt ist, dass wir in dem derzeitigen Umfeld keine Chance haben zu gewinnen – egal wie gut unser Angebot ist -, dann kann ich mich dieser Einschätzung nur anschließen.“

Für EADS bedeutet der Verlust dieses Großauftrages nach Einschätzung von Marktbeobachtern einen Tiefschlag. EADS-Vorstandsvorsitzender Louis Gallois kommentierte das Ende des Tankflugzeugprojekts mit den Worten: „Fest steht nur, dass die Amerikaner nun zum ersten Mal seit Jahrzehnten nicht das beste Verteidigungsmaterial haben werden, denn alle wissen, dass der A330 das modernere und leistungsfähigere Flugzeug ist.“

Die Börsianer zeigten sich enttäuscht. Die EADS-Aktie verlor in Paris und Frankfurt um rund fünf Prozent. Im Gegenzug profitierte Boeing von der neuen Situation, die Boeing-Aktie gewann ein Prozent.

Den Großauftrag aus den USA hätte der Konzern EADS gut gebrauchen können. Unter anderem wegen der Finanzierungsprobleme beim Militärtransporter A400M verbuchte der Konzern für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettoverlust von 763 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor konnte EADS noch einen Gewinn von 1,572 Milliarden Euro verbuchen. Aber auch die Mehrkosten beim Bau des Großraumflugzeugs A380 machten dem Konzern zu schaffen.

EU-Kommission und Bundesregierung äußerten indessen Zweifel, ob bei der Vergabe von Aufträgen im Rüstungsbereich der Vereinigten Staaten alles mit rechten Dingen zugegangen sei. Der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) warf den USA vor, den Konkurrenten Boeing bevorzugt zu haben. Brüderle sieht die Gefahr der Einschränkung des freien Wettbewerbs.

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May 31, 2008

EADS: Airbus-Werk in Laupheim soll an Diehl-Thales verkauft werden

Veröffentlicht: 22:35, 31. Mai 2008 (CEST)
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Paris (Frankreich) / Laupheim (Deutschland), 31.05.2008 – Das Airbus-Werk im baden-württembergischen Laupheim soll an das deutsch-französische Gemeinschaftsunternehmen Diehl/Thales verkauft werden. Wie ein Vertreter des Mutterkonzern von Airbus, EADS heute mitteilte, wurde das aus dem deutschen Rüstungsproduzenten Diehl aus Nürnberg und dem französischen Thales-Konzern bestehende Joint-Venture „als bevorzugter Bieter“ ausgewählt.

Das Airbus-Werk in Laupheim soll im Rahmen des großangelegten Sparprogramms „Power8“ aus dem Airbuskonzern ausgegliedert werden. Nach den Lieferschwierigkeiten mit dem Airbus A380 muss der Luftfahrtkonzern mit Milliardenverlusten fertig werden. Insgesamt sechs deutsche und französische Airbus-Standorte sollten daher verkauft werden. Im März war der Versuch für gescheitert erklärt worden, die Werke in Varel, Nordenham und Augsburg zu verkaufen.

Mit dem Nürnberger Rüstungskonzern Diehl und seinem französischen Partner bestehen schon seit längerer Zeit intensive Geschäftsbeziehungen. Diehl/Thales gilt als Hauptzulieferer für Airbus. Die beiden Unternehmen produzieren für Airbus unter anderem Kabinenbeleuchtungen. Im Airbus-Werk Laupheim werden unter anderem Flugzeugkabinen, Ruheräume für die Kabinenbesatzung sowie Klimarohre für alle Airbusmodell hergestellt. In Laupheim sind 1.100 Beschäftigte tätig.

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November 22, 2006

Indonesien bestellt russische Militärtechnik

Indonesien bestellt russische Militärtechnik

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Artikelstatus: Fertig 22:55, 22. Nov. 2006 (CEST)
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Eine russische Su-27

Jakarta (Indonesien), 22.11.2006 – Die indonesische Regierung plant, für mehrere Milliarden US-Dollar Militärtechnik aus Russland und eventuell auch aus Polen zu erwerben. Vergangenen Freitag billigte Präsident Yudhoyono den Kauf von sechs Kampfjets des Herstellers Suchoi, zwei U-Booten der Kilo-Klasse und neun Hubschrauber verschiedenen Typs in einem Gesamtwert von einer Milliarde US-Dollar bis zum Jahr 2010. Der Kauf soll durch einen Kredit Russlands vorfinanziert werden. Im Jahr 2003 erwarb das bevölkerungsreichste muslimische Land bereits zwei Su-27SK und zwei Su-30MK aus Russland.

Nach Aussage des indonesischen Verteidigungsministers Juwono Sudarsono könnte eine 2,5 Milliarden US-Dollar umfassende Anschaffung an polnische Waffenfirmen vergeben werden. Für Polen wäre es der größte Waffenexport nach dem Ende des Kommunismus. Das Land verkauft bereits seit mehreren Jahren Waffentechnik nach Indonesien. Der staatliche PZL-Konzern lieferte bereits Flugzeuge der Marke Skytruck an die indonesische Polizei, die auch für Rettungsaktionen nach der Tsunamikatastrophe eingesetzt worden waren, und elf Hubschrauber im Wert von elf Millionen US-Dollar. Im Januar kommenden Jahres soll die indonesische Küstenwache fünf Patrouillenboote von Polen bekommen. Die indonesische Armee bestellte Luftabwehrtechnik bei dem staatlichen Waffenhersteller Bumar in Polen.

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