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May 24, 2016

Suizid-Tragödie bei Kanadas Ureinwohnern

Suizid-Tragödie bei Kanadas Ureinwohnern

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Veröffentlicht: 12:51, 24. Mai 2016 (CEST)
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Der Aufbau einer Infrastruktur für die Ureinwohner Kanadas – hier eine geplante Schule – kommt nur langsam voran

Ottawa (Kanada), 24.05.2016 – In Kanada sind 634 ethnische Gruppen als Ureinwohner registriert. Dazu gehören die Attawapiskat mit rund 2000 Einwohnern nördlich von Ottawa, sowie die Métis und die bekannten Inuits. Insgesamt haben die Ureinwohner etwa einen Anteil von vier Prozent an der Gesamtbevölkerung.

In der Zeit von September 2015 bis April 2016 machten 101 Menschen im Reservat von Attawapiskat Selbstmordversuche. Diese ungewöhnliche Häufung erregte internationales Aufsehen, weil sehr viele Jugendliche darunter waren. Attawapiskat ist nicht nur geographisch isoliert. Der kanadischen Regierung wird vorgeworfen, sie benachteilige die Ureinwohner. Der Jurist und Politiker Bob Rae aus Toronto schreibt dazu: „Ob für Bildung, Gesundheit, Wohnraum oder Kinderfürsorge: Die Ureinwohner erhalten immer weniger als nicht-indigene Gemeinden.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Nordamerika

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October 8, 2014

Fotostrecke: 25.000 gedenken marschierend dem Massaker von Tlatelolco

Fotostrecke: 25.000 gedenken marschierend dem Massaker von Tlatelolco

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Veröffentlicht: 21:50, 8. Okt. 2014 (CEST)
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Mexiko-Stadt (Mexiko), 08.10.2014 – Beim Massaker von Tlatelolco am 2. Oktober 1968 ermordeten Sicherheitskräfte 200 bis 300 friedlich demonstrierende Studierende in einem Stadtteil von Mexiko-Stadt. Am 46. Jahrestag fand ein Gedenkmarsch mit über 25.000 Teilnehmern statt. Die Veranstaltung verlief weitgehend friedlich. Einige Studierende nutzten die Kundgebung, um ihrer Ablehnung einer Bildungsreform unter Staatspräsident Enrique Peña Nieto Ausdruck zu verleihen.

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October 5, 2014

Nach Protesten mit Schusswechsel: Mexikanische Polizei findet Massengrab

Nach Protesten mit Schusswechsel: Mexikanische Polizei findet Massengrab

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Veröffentlicht: 12:01, 6. Okt. 2014 (CEST)
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Iguala (Mexiko), 05.10.2014 – Die mexikanische Polizei hat bei Iguala im mexikanischen Bundesstaat Guerrero ein Massengrab entdeckt. Die Polizei war auf der Suche nach 43 Lehramtsstudenten, die nach einem Schusswechsel mit Polizisten verschwunden waren, als das Massengrab gefunden wurde. Ein anonymer Anrufer hatte die Polizei auf den Tatort aufmerksam gemacht. Ob es sich bei den Toten um die Studenten handelt, ist offiziell nicht bestätigt.

Am 29. September 2014 hatten die Studenten drei öffentliche Busse gekapert, um gegen die Polizeigewalt in ihrem Bundesstaat Guerrero zu demonstrieren. Die Polizei eröffnete daraufhin das Feuer. Sechs Studenten starben, die meisten anderen wurden laut Augenzeugenberichten in Polizeifahrzeuge gebracht, 43 der Studenten werden bisher vermisst. Einige Studenten, die sich vor der Polizei verstecken konnten, haben inzwischen Lebenszeichen an ihre Familien gesandt, halten sich aber weiter versteckt, da sie um ihr Leben fürchten. Wegen des Vorfalls wurden inzwischen 22 Polizeibeamte verhaftet. Es wurden Haftbefehle gegen den Bürgermeister von Iguala und seinen Sicherheitschef erlassen, die beiden befinden sich auf der Flucht. Man geht nicht nur von einer Verwicklung der beiden in die Gewalttat aus, sondern auch von Verbindungen zum Organisierten Verbrechen.

Ein Zusammenhang mit dem Leichenfund ist nicht bestätigt. In den Medien gibt es jedoch Vermutungen, dass es sich um die Vermissten handelt. Ein Sicherheitsbeamter berichtet von mindestens sechs Leichen. Der Gouverneur von Guerrero, Angel Aguirre, bestätigte, dass die Leichen “grausam geschlachtet” wurden. Er meint allerdings auch, dass es unverantwortlich wäre, vorzeitig Schlüsse auf die Identität der Opfer zu ziehen. Es könnte sich auch um Opfer von Drogenkriminalität handeln. Forensiker bemühen sich nun um die Identifizierung der Toten. Mit einer sehr hohen Zahl von Morden gilt Guerrero als gefährlichster Bundesstaat Mexikos. Er ist Schauplatz blutiger Kämpfe und hat eine hohe Drogenkriminalität und große soziale Probleme.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Mexiko: Ciudad Juárez, die möglicherweise gefährlichste Stadt der Welt (08.03.2011)

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September 21, 2014

Alibaba-Aktie gewinnt 38 Prozent am ersten Handelstag

Alibaba-Aktie gewinnt 38 Prozent am ersten Handelstag

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Veröffentlicht: 21.09.2014, 07:19 (CEST)
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New York (Vereinigte Staaten), 21.09.2014 – Der erste Handelstag der Aktien der Alibaba Group an der New Yorker Börse verlief erwartungsgemäß mit großen Gewinnen für das Wertpapier und unter großer Beachtung von Laien und Fachleuten. Vor der New Yorker Börse, die ganz in Orange – der Farbe von Alibaba – erschien, hatten sich rund 100 Zuschauer, meist Chinesen, versammelt, um Unternehmensgründer Jack Ma zu begrüßen und ein Foto mit ihm zu erheischen. Ma stellte sich aber nicht nur dem vor der Börse versammelten Publikum, sondern gab auch der Presse zahlreiche Interviews – alles mehr im Stil eines Filmstars als eines millardenschweren Unternehmers. Der Handelsstart war für 10:30 Uhr (Ortszeit) angesetzt worden, doch er verzögerte sich außergewöhnlicherweise etwas, da über 1.700 Institutionen Kaufaufträge für die Aktien eingereicht hatten, die von den Offiziellen erst gesichtet werden mussten. Innerhalb der ersten Minuten nach Handelsbeginn wurden dann sofort 100 Millionen Aktien gehandelt.

Mit Beginn ihres Handels erreichte die bis dahin 68 US-Dollar teure Aktie schnell Preise zwischen 92 und 93 US-Dollar – mit einem zwischenzeitlichen Höchststand von 99,89 US-Dollar. Der Preis pendelte sich dann wieder auf etwas niedrigeren Werten ein, und am Schluss der Börse wurde die Aktie mit 93,89 US-Dollar bewertet und hatte damit 38 Prozent zugelegt. Insgesamt war der Handelstag an der New Yorker Börse sehr lebhaft, es wurden weit mehr Aktien umgesetzt als normalerweise an vergleichbaren Tagen. Der Dow Jones Index schloss den zweiten Tag in Folge mit einem Rekord bei 17.279,74 Punkten, andere Indizes verzeichneten jedoch leichte Verluste. Während die Alibaba Aktie kräftig gewinnen konnte, war Yahoo, ein Anteilseigner und nun Verkäufer großer Mengen von Alibabaaktien, ein Verlierer des Tages, obwohl seine Aktien zahlreich gehandelt wurden.

Fachleute sind skeptisch, ob sich diese Alibaba-Euphorie halten wird. Einerseits erinnern sich noch viele an den Start der Facebookaktie, die sehr schnell auf den Wert ihres Börsengangs und sogar darunter absank, nachdem auch sie einen fulminanten Handelsstart hingelegt hatte. Dann sagen selbst Fachleute, dass sie Probleme hätten, die Gewinnerwartungen des Unternehmens – entscheidend für den Wert von Aktien – zuverlässig einzuschätzen, da die Unternehmensstruktur sehr kompliziert und die Bilanz dementsprechend schwer zu verstehen sei. Es waren im Rahmen des Börsengangs auch Bedenken zur Entscheidungsstruktur im Unternehmen geäußert worden, die weniger den Aktionären als Ma und seinen getreuen Managern den entscheidenden Einfluss auf das Unternehmen sichert. Das Credo von Ma, dass die Aktionäre erst an dritter Stelle seiner Wertschätzung stehen, während die Kunden auf Platz eins und die Unternehmensmitarbeiter auf Platz zwei lägen, scheinen nicht unbedingt Werbung für die Aktie zu sein. Aber Ma hat aber auch gesagt, dass die Aktionäre sehr wohl seine Aufmerksamkeit haben und er sich Gedanken darum macht, wie er sie in den nächsten fünf bis zehn Jahren zufriedenstellen kann.

Das Geld, das durch den Börsengang eingenommen wurde, könnte nun einen aggressiven Expansionskurs des Unternehmens nicht nur in China – wo es mit 80 Prozent Marktanteil ohnehin schon Onlinehandelsmarktführer ist -, sondern vor allem in den USA und Europa ermöglichen. Starke Zuwächse in Umsatz und Gewinn sind damit sehr wahrscheinlich, heißt es dazu. Das wäre dann das, was sich Aktionäre wünschen.

Alibaba-Präsentation (2012)

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Alibaba Aktien für 68 US-Dollar ausgegeben (19.09.2014)

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September 19, 2014

Alibaba Aktien für 68 US-Dollar ausgegeben

Alibaba Aktien für 68 US-Dollar ausgegeben

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Veröffentlicht: 19.09.2014,16:29 (CEST)
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Alibaba Firmenzentrale in Hangzhou

New York (Vereinigte Staaten), 19.09.2014 – Die Aktien der chinesischen Internethandelsplatform Alibaba Group werden zu einem Kurs von 68 US-Dollar ausgegeben; das wurde zum Ende des Börsengangs am Donnerstag bekannt gegeben. Der Handel mit den Aktien an der New Yorker Börse soll heute aufgenommen werden. Die Investmentbanken hinter dem Börsengang rechnen mit einem Kurssprung für die Aktie zu Handelsbeginn von 10 bis 15 Prozent.

Der Börsengang hat eine Summe von 21,8 Millarden US-Dollar für die bisherigen Aktieninhaber erbracht. Dem Gründer des Unternehmens, Jack Ma, sollen davon 14 Milliarden gehören, während weitere leitende Angestellte zu Millionären wurden. Eine Gruppe von 27 Managern um Ma, die man die „Alibaba Partner“ nennt, werden auch nach dem Börsengang die Mehrheit der Mitglieder des Direktoren-Boards bestimmen können, obwohl die japanische Softbank, die keine Anteile verkaufte, jetzt mit 32 Prozent der größte Anteilsinhaber ist. Damit wird die Machtstruktur im Unternehmen nicht verändert. Um sie beibehalten zu können, wählte Alibaba die New Yorker Börse. An der Hongkonger Börse lassen die Bestimmungen eine solche Konstellation nicht zu. Die Beibehaltung der Führungsstruktur soll nach Unternehmensangaben den „innovativen Geist“ von Alibaba sichern. Auf Minderheitsaktionäre könnte dies aber abschreckend wirken.

Wie bekannt wurde, war die Aktie beim Börsengang weit überzeichnet. 35 bis 40 institutionelle Anleger wollten jeweils Aktienpakete im Wert von über einer Milliarde US-Dollar erwerben, hatten aber entsprechend Schwierigkeiten, ihre Aufträge vollständig erfüllt zu bekommen. Die als Unterzeichner hinter der Aktienausgabe stehenden Investmentbanken haben nun noch 30 Tage Zeit weitere Aktien auf den Markt zu bringen. Sollte dies geschehen, dann könnte das Ergebnis des Börsengangs, der im Augenblick hinter denen der beiden chinesischen Banken ABC und ICBC der drittgrößte der Geschichte ist, sogar noch auf bis zu 25 Milliarden anwachsen, was ihn dann an die Spitze setzen würde.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Alibaba erhöht den Preis für sein Aktienangebot (19.09.2014)

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September 16, 2014

Alibaba erhöht den Preis für sein Aktienangebot

Alibaba erhöht den Preis für sein Aktienangebot

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Veröffentlicht: 20:42, 16. Sep. 2014 (CEST)
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Alibaba (2012)

New York (Vereinigte Staaten), 16.09.2014 – Das Aktienangebot der chinesischen Internethandelsplattform Alibaba scheint die Erwartungen, an diesen als wichtigsten Börsengang des Jahres bezeichneten Verkauf zu übertreffen. Kurz vor Ende des Zeichnungszeitraums für die neuen Aktien von Alibaba wurde bekanntgeben, dass entgegen dem ursprünglich geplanten Ausgabekurs zwischen 60 und 66 US-Dollar der Preis nun zwischen 66 und 68 US-Dollar pro Aktie festgesetzt werden soll. Nach einigen Meldungen könnte der Aktienpreis sogar noch weiter angehoben werden und möglicherweise 70 Dollar übersteigen, doch wäre hierfür eine erneute Genehmigung durch die amerikanische Börsenaufsichtsbehörde notwendig. Der bereits einnmal erhöhte Preisrahmen aber auch der Umstand, dass das Aktienangebot bereits am 17. September – und nicht wie ursprünglich geplant einen Tag später – beendet werden sollen, deuten auf eine rege Nachfrage nach den Wertpapieren hin.

Es bleibt Alibaba trotz der neuen Preisankündigung noch immer freigestellt, den genauen Ausgabekurs festzulegen, doch wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, hieß es dazu von Unternehmensseite, man plane einen „anlegerfreundlichen“ Aktienpreis. Bereits das untere Ende des neuen Preisrahmens würde mit Einnahme von rund 21 Milliarden US-Dollar eine Rekordeinnahme darstellen. Falls die beteilgten Investmentbanken ihre Zeichnungsrechte ausüben, sind sogar 25 Millarden US-Dollar Einnahme möglich. Im Vergleich dazu erreichte Facebook bei dem bisher größten Börsengang eines Internetunternehmens 16 Milliarden US-Dollar an Einnahmen. Die offizielle Preisfestlegung soll weiterhin wie geplant am 18. September erfolgen. Der Handel an der New Yorker Börse könnte dann am 19. September beginnen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Alibaba Group kurz vor Rekordbörsengang (08.09.2014)

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September 8, 2014

Alibaba Group kurz vor Rekordbörsengang

Alibaba Group kurz vor Rekordbörsengang

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Veröffentlicht: 22:25, 8. Sep. 2014 (CEST)
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Jack Ma (2008) – Gründer der Alibaba Group

New York (Vereinigte Staaten), 08.09.2014 – Der chinesische Internethandelsgigant Alibaba startet heute seinen mit Spannung erwarteten Börsengang. Dabei sollen im Rahmen von „Roadshows“ zuerst Aktien zu einem Preis von geschätzten 60 bis 66 US-Dollar an internationale Investoren veräußert werden. Ab dem 19. September sollen die Aktien dann an der New Yorker Wallstreet gehandelt werden.

Bei diesem Börsengang werden zunächst 320 Millionen Aktien ausgegeben, davon 123 Millionen von Alibaba selbst. Weitere Anteilseigner sind Yahoo und der japanische Technologiekonzern Softbank sowie der Gründer Jack Ma und der Vice-Chairman von Alibaba, Joe Tsai. Entsprechend einer Gesamtzahl von ca. 2,4 Milliarden Aktien laut Börsenprospekt setzt der Börsengang den Wert des Unternehmens je nach endgültigem Kurs auf bis zu 162 Milliarden US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld sogar einen Wert von 200 Milliarden nicht ausgeschlossen. Im Vergleich dazu wird Google heute mit 400 Milliarden US-Dollar und Facebook mit 200 Milliarden US-Dollar bewertet. Aber nicht allein der Wert des Unternehmens ist es, der für Aufsehen sorgt, sondern die Einnahmeerwartung des Börsengangs für das Unternehmen und die Anteilseigner, die mit bis zu 21 Milliarden US-Dollar Facebooks Börsengang – den mit 16 Milliarden US-Dollar bisher größten eines Internetunternehmens – übertreffen würde. Das Unternehmen würde, wenn es die Erwartungen erfüllt, auch nur knapp unter dem größten Börsengang aller Zeiten bleiben, den 2010 mit gut 22 Millarden US-Dollar die staatliche chinesische Agricultural Bank of China absolvierte.

Im Geschäftsjahr 2013 hat Alibaba 7,95 Milliarden US-Dollar Umsatz gemacht. Im Vergleich dazu hat Amazon im gleichen Zeitraum 74,45 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Aber Alibaba hat damit 3,56 Milliarden US-Dollar Gewinn gemacht, während Amazon es nur auf 0,27 Milliarden schaffte. Das liegt daran, dass Alibaba anders als Amazon immer nur als Vermittler auftritt und grundsätzlich nicht als Verkäufer. Das Volumen der vermittelten Interneteinkäufe wird für 2014 auf knapp 300 Milliarden Euro taxiert. Die Wachstumszahlen von Alibaba liegen dabei im Bereich von 40 Prozent im Jahresdurchschnitt, und es beherrscht rund 80 Prozent des chinesischen Internethandels. Aber ob sich dies in Zukunft so weiter entwickeln wird, darüber gibt es Bedenken. Konkurrenz erwächst dem Unternehmen etwa von Amazon, das mit einem eigenen Ableger in China vertreten ist. Beachtenswert ist auch, dass Wanda, ein chinesisches Handelsunternehmen, das bisher vor allem mit Einkaufszentren und Warenhäusern in Erscheinung getreten ist, sich mit Alibabas Konkurrenten Baidu und Tencent zusammengeschlossen hat, um die Internethandelplattform e-Wanda zu gründen, die ein ähnliches Angebotsprofil wie Alibaba hat.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Chinesische Internetfirmen wollen an die Börse (18.03.2014)
Wikinews-logo.svg   Facebook goes Wall Street (01.05.2012)

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September 4, 2014

Fotostrecke: Die US Open in ihrer 134. Auflage

Fotostrecke: Die US Open in ihrer 134. Auflage

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Veröffentlicht: 07:39, 4. Sep. 2014 (CEST)
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New York (Vereinigte Staaten), 04.09.2014 – Die US Open 2014 wurden am 25. August im USTA Billie Jean King National Tennis Center eröffnet. Das letzte Grand-Slam-Tennisturnier des Jahres endet am 8. September. Im Dameneinzel verteidigt Serena Williams ihren Titel, während Rafael Nadal, der Titelverteidiger im Herreneinzel, verletzungsbedingt nicht teilnehmen kann. Die traditionsreiche Veranstaltung begeht ihre 134. Auflage mit Preisgeldern in der Höhe von 38,3 Millionen Dollar, so viel wie nie zuvor.

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August 15, 2014

Fotostrecke: Nisei Week 2014

Fotostrecke: Nisei Week 2014 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fotostrecke: Nisei Week 2014

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Veröffentlicht: 00:23, 15. Aug. 2014 (CEST)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 15.08.2014 – Die 74. Nisei Week findet von 8. bis 17. August in Little Tokyo, einem Stadtteil von Los Angeles, statt. Das Festival ist der japanischen Kultur in den Vereinigten Staaten gewidmet. Nisei bezeichnet einen Amerikaner japanischer Abstammung der zweiten Generation.

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July 18, 2014

Oberster US-Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland ist ausgereist

Oberster US-Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland ist ausgereist

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Veröffentlicht: 18:07, 11:38 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 18.07.2014 – Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist der oberste Mitarbeiter der amerikanischen Geheimdienste in Deutschland ausgereist. Der Geheimdienstler hatte nach der Aufdeckung eines zweiten möglichen Falls von Spionage gegen die Bundesregierung innerhalb weniger Tage, die Aufforderung der deutschen Regierung erhalten, das Land zu verlassen. Da er nicht zur Persona non grata erklärt worden war, hatte er mehr Zeit als die in jenem Fall üblichen 72 Stunden für die Ausreise und er folgte nach einer Woche nun lediglich einer „Bitte“ der Regierung. Wie die Tagesschau meldet, soll die Person über den Flughafen Frankfurt am Main ausgereist sein.

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