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November 14, 2010

Vulkan Merapi weiterhin aktiv

Vulkan Merapi weiterhin aktiv – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Vulkan Merapi weiterhin aktiv

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Veröffentlicht: 16:21, 14. Nov. 2010 (CET)
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Yogyakarta (Indonesien), 14.11.2010 – Der Vulkan Merapi in Indonesien stößt erneut Aschewolken aus.

Der Vulkan Merapi im Juli 2005

Währenddessen fanden Rettungskräfte in von Asche bedeckten Dörfern am Hang des Vulkans mindestens neun weitere Leichen. Zudem starben weitere Personen auf Grund von Verletzungen oder Atemwegserkrankungen in Krankenhäusern, ausgelöst durch den Vulkan. Die Zahl der Toten seit dem Ausbruch des Vulkans am 26. Oktober steigt somit auf 250.

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October 27, 2010

Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java: 28 Menschen getötet

Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java: 28 Menschen getötet

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Veröffentlicht: 19:41, 27. Okt. 2010 (CEST)
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Der Vulkan Merapi (Archivfoto)

Karte der Erdbebenregion

Yogyakarta (Indonesien), 27.10.2010 – Der Ausbruch des 2.900 Meter hohen Vulkans Merapi am Dienstag, 25 Kilometer nördlich von Yogyakarta auf der Insel Java, forderte bisher 28 Tote. Wie berichtet wird, sind die meisten Opfer infolge der hohen Temperaturen, die mit dem Ascheregen verbunden waren, verbrannt. Der Merapi gilt als der aktivste auf Indonesien gelegene Vulkan.

Es handelt sich bei dem Vulkanausbruch um die zweite große Naturkatastrophe innerhalb weniger Tage. Am Dienstag hatte ein Tsunami zehn Dörfer an der Westküste der indonesischen Hauptinsel Sumatra verwüstet. Die Wellen waren bis zu drei Meter hoch. Die Zahl der durch den Tsunami getöteten Menschen beläuft sich aktuell auf 175. Nach Behördenangaben werden noch 400 Menschen vermisst.

Vorausgegangen war dem Tsunami ein Erdbeben der Stärke 7,7. Das Beben ereignete sich am 25. Oktober um 14:42 Uhr (UTC) in einer Tiefe von 20,6 Kilometern, etwa 240 Kilometer westlich von Bengkulu (Sumatra).

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June 12, 2008

Indonesien: Hungernde Affen verwüsten Felder

Indonesien: Hungernde Affen verwüsten Felder

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Veröffentlicht: 06:58, 12. Jun. 2008 (CEST)
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Javaneraffe

Yogyakarta (Indonesien), 12.06.2008 – Nach Angaben eines Mitarbeiters einer indonesischen Umweltorganisation haben tausende hungernde Javaneraffen in der Nähe des berühmten buddhistischen Tempels Borobudur hunderte Hektar Farmland verwüstet.

Da der natürliche Lebensraum der Affen nicht genügend Nahrung hergibt und die Zahl der natürlichen Feinde schwindet, hat sich in letzter Zeit die Population der Affen stark vermehrt. Eine Dürre hat die Lage jetzt noch verschlimmert.

Auf der Suche nach Nahrung fielen die Affen in mehrere Dörfer der Provinz Zentral-Java ein, einige sogar bis in die Hinterhöfe, um Früchte, Reis und Gemüse zu stehlen.

Genervte Bauern vertrieben die Tiere mit Knallkörpern oder Gewehrschüssen. Einige Bauern sorgen sich nun, dass sie zuviel Zeit damit verbringen müssen, hungernde Affenhorden zu verscheuchen, anstatt sich um ihre Felder zu kümmern.

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  • Affenplage in Indiens Hauptstadt (26.10.2007)

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February 29, 2008

Pilot des Flugs Garuda Indonesia 200 zur Kündigung gezwungen

Pilot des Flugs Garuda Indonesia 200 zur Kündigung gezwungen

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Veröffentlicht: 22:45, 29. Feb. 2008 (CET)
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Yogyakarta (Indonesien), 29.02.2008 – Der Pilot der Boeing 737, die am 7. März 2007 bei der Landung auf dem Flughafen Yogjakarta abgestürzt war, wurde von seiner Fluggesellschaft zur Kündigung gezwungen. Beim Absturz des Flugs 200 der Fluggesellschaft Garuda Indonesia kamen 21 Menschen ums Leben. Die meisten waren indonesische Staatsangehörige, fünf Passagiere kamen aus Australien, die einer Besuchsreise des australischen Außenministers Alexander Downer gefolgt waren.

Garuda stellte dem Piloten Marwoto Komar ein Ultimatum und forderte seine Kündigung. Dieser Forderung kam er schließlich nach. Hätte er dies nicht getan, wäre er von der Fluggesellschaft entlassen worden. Die Nachricht erfolgte zeitgleich mit der Meldung, dass Polizei- und Zollbeamte Dokumente an Staatsanwälte weitergeleitet haben. Darin ist die Empfehlung gegeben worden, Komar wegen fahrlässiger Tötung durch den Absturz zu verurteilen. Die Höchststrafe dafür beträgt sieben Jahre Gefängnis.

Der Abschlussbericht zur Flugzeug-Katastrophe führt auf, dass Komar 15 Warnungen des Ground Proximity Warning Systems ignoriert hat, die ihn informieren sollten, dass er mit einer zu hohen Geschwindigkeit zur Landung ansetzte. Das Flugzeug setzte letztendlich mit der doppelten der für eine sichere Landung maximal zulässigen Geschwindigkeit auf dem Boden auf. Das Flugzeug schoss in Folge dessen über die Landebahn hinaus und fing Feuer.

Kamal Firdaus, ein Rechtsvertreter von Herrn Komar, sagte: „Wir bedauern, dass Garuda Marwoto so schnell vor die Wahl gestellt hat, gefeuert zu werden oder selbst zu kündigen.“

Komar wurde Anfang dieses Monats verhaftet, aber am 15. Februar auf Kaution wieder freigelassen. Er gilt als der erste Pilot, der sich für einem Unfall oder Zwischenfall in der Luftfahrt in Indonesien strafrechtlich verantworten muss.

Quellen

Dieser Artikel basiert auf einer Übersetzung des Artikels Garuda Indonesia Flight 200 pilot forced to resign der englischsprachigen Wikinews vom 28.02.2008.

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May 30, 2006

Opferzahlen in Indonesien steigen weiter

Opferzahlen in Indonesien steigen weiter

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Artikelstatus: Fertig 09:11, 30. Mai 2006 (CEST)
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Yogyakarta (Indonesien), 30.05.2006 – Die Opferzahlen nach dem Erdbeben in Indonesien steigen weiter. Der indonesische Vizepräsident Jusuf Kalla teilte am 28. Mai mit, dass die Behörden bis zu diesem Zeitpunkt 4.600 Tote registiert hätten, bis zu 20.000 Menschen seien verletzt worden. Am schlimmsten betroffen ist die Stadt Bantul, südlich von Yogyakarta. Dort sind nach Angaben der BBC mehr als 2.000 Menschen ums Leben gekommen.

Nach Schätzungen des indonesischen Roten Kreuzes haben rund 200.000 Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Eine Diakoniemitarbeiterin sagte, dass unbedingt mehr Ärzte, Medikamente und medizinische Geräte benötigt würden. Noch am Samstag rief die Regierung für die nächsten drei Wochen den Notstand aus. Die Zahl der Toten stieg derweil auf 5.136. Erste Hilfe von der UN traf am Montag ein. Allerdings reichte die Menge noch nicht aus.

Experten bestätigten in der Zwischenzeit auch, das zwischen einem möglichen Ausbruch des Vulkans Merapi und dem Erdbeben ein Zusammenhang besteht. Dieser liegt 35 Kilometer nördlich von Yogyakarta und etwa siebzig Kilometer vom Epizentrum des Bebens entfernt.

Themenverwandte Artikel

  • Schweres Erdbeben auf der indonesischen Insel Java (27.05.2006)

Quellen

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May 27, 2006

Schweres Erdbeben auf der indonesischen Insel Java

Schweres Erdbeben auf der indonesischen Insel Java

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Artikelstatus: Fertig 19:37, 27. Mai 2006 (CEST)
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Epizentrum des Erdbebens. Quelle: US Geological Survey

Yogyakarta (Indonesien), 27.05.2006 – Auf der indonesischen Insel Java hat sich am 27. Mai um 06:00 Uhr Ortszeit ein schweres Erdbeben ereignet. Es hatte die Stärke 5,9 auf der Richterskala, das Epizentrum lag rund 37 Kilometer südlich der Stadt Yogyakarta im Meer. Viele Gebäude wurden beschädigt, Telefon- und Stromleitungen waren an vielen Orten unterbrochen. Der zuerst befürchtete Tsunami blieb aber aus.

In den ersten Schadensmeldungen hieß es, in der Stadt Yogyakarta seien die meisten Opfer registriert worden. Die vier Hospitäler sprachen am Vormittag mitteleuropäischer Zeit zuerst von 200 Toten, in der Umgebung wurden weitere 100 Tote gezählt. Die Zahl der Verletzten wurde mit etwa 1.000 angegeben.

Der Spiegel meldet danach unter Berufung auf die Nachrichtenagenturen rüd, Reuters und AFP, dass die Zahl der Toten bei 440 liege, mehr als 2.800 seien verletzt worden. Die Opferzahlen könnten aber noch ansteigen. Die Angabe über die Stärke des Erdbebens unterscheidet sich von den ersten Meldungen. Erdbebenforscher aus den USA registrierten eine Erdbebenstärke von 6,2. Demnach lag das Epizentrum etwa 50 Kilometer südlich von Yogyakarta in einer Tiefe von 33 Kilometern.

Um 12:56 Uhr meldete Reuters, die Anzahl der Todesopfer sei auf 2.276 angestiegen, weitere Tausende seien verletzt worden. Die Agentur beruft sich dabei auf einen Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Außerdem werden noch Menschen unter den Trümmern der eingestürzten Gebäude vermutet. Nach dem Erdbeben verstärkte sich der Rauch aus dem Vulkan Merapi, das Erdbeben selber habe aber nichts mit den Aktivitäten des Vulkans zu tun, führten Wissenschaftler aus.

Nach der dpa-Meldung von 15:05 Uhr, die das Handelsblatt online veröffentlichte, kamen über 2.700 Menschen ums Leben. Die Krankenhäuser in der Region seien hoffnungslos überfordert und überfüllt. Die Verletzten liegen auf dem Fußboden und warten auf Hilfe. Der Flughafen von Yogyakarta wurde wegen Rissen in der Rollbahn geschlossen. Das DRK meldete den Einsturz eines Krankenhauses, manche Stadtteile seien bis zu 80 Prozent zerstört.

Die Nachrichtenagentur APA berichtet in einer Meldung um 17:05 Uhr von über 3.000 Toten. Die Zahl könne noch weiter steigen. Der indonesische Präsident Susilo Bambang Yudhoyono trieb die Hilfskräfte und Behörden während eines Besuches in der Krisenregion zur Eile an. Man will zuerst die medizinische Behandlung der Überlebenden gewährleisten und sie dann in Sicherheit bringen.

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April 14, 2006

Indonesische Behörden warnen vor Vulkanausbruch

Indonesische Behörden warnen vor Vulkanausbruch

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Artikelstatus: Fertig 17:25, 14. Apr. 2006 (CEST)
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Yogyakarta (Indonesien), 14.04.2006 – Experten des „Volcanology Technology Development and Research Center“ (BPPTK) in Yogyakarta warnen vor einem baldigen Ausbruch des fast 3.000 Meter hohen Mount Merapi, einem der aktivsten Vulkane Indonesiens, auf der indonesischen Insel Java.

Die indonesischen Behörden hatten die Sicherheitstufe am 6. März von „Normaler Aktivität“ auf „Vorsicht“ für den Vulkan angehoben. Am Mittwoch, den 12. April, ist nach einem relativ starken Erdbeben im Krater die zweithöchste mögliche Alarmstufe ausgerufen worden, bei der ein Ausbruch ziemlich bald zu erwarten ist. Eine 250 Meter hohe Rauchsäule steigt über dem Mount Merapi in den Himmel, höher als normal. Ein Mitarbeiter des Forschungszentrums sagte: „Am ehesten erwarten wir den Ausbruch in drei Monaten, spätestens in 19 Monaten. Der Prozess startete im Juli 2005, und das ist mittlerweile neun Monate her.“ Für Touristen und Einheimische ist die Besteigung des Berges mittlerweile untersagt worden.

Bewohnern, die in der Nähe des Vulkans leben, wurde mittlerweile geraten, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Inzwischen hat auch das australische Außenministerium (DFAT) eine Reisewarnung für die Gegend herausgegeben, die wegen ihrer weltberühmten Tempelanlagen von Borobudur und Prambanan vor allem bei ausländischen Touristen beliebt ist. Bei dem letzten Ausbruch, im Februar 2001, spuckte der Mount Merapi heiße Asche in östliche Richtung, die über der Stadt Surakarta niederging. Die letzte größere Eruption im Jahr 1994 kostete immerhin 43 Menschenleben.

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