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September 28, 2008

Interview mit Motorsportfahrer Jörg Müller

Interview mit Motorsportfahrer Jörg Müller

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Veröffentlicht: 00:56, 28. Sep. 2008 (CEST)
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Tourenwagen-Weltmeisterschaftsfahrer Jörg Müller

Deutschland, 28.09.2008 – Der Tourenwagen-Weltmeisterschaftsfahrer Jörg Müller wurde für Wikinews interviewt. Müller ist Kart Deutscher Juniorenmannschaftsmeister, Formel Ford Europameister, Opel Lotus Deutscher Meister, Formel 3 Deutscher Meister, Formel 3 Sieg Monaco, Formel 3 Sieg Macau, Formel 3000 Europameister, Sieg 24 Stunden Rennen in Spa-Francorchamps, Sieg 24 Stunden Rennen in Daytona / USA, Sieg 12 Stunden Rennen in Sebring / USA, ALMS GT Champion, Sieg 24 Stunden Rennen Nürburgring und Tourenwagen Sieg Macau 2004 & 2006 geworden.

Interview

Wie sind Sie zum Motorsport gekommen?

Die meisten Rennfahrer haben im Kartsport angefangen. Bei mir ging es eigentlich noch früher los. Schon im Alter von zwei oder drei Jahren habe ich meinen Vater auf die Kartstrecke begleitet. Ich habe eine ältere Schwester und einen jüngeren Bruder. Meine Mutter bestand immer darauf, dass mein Vater eines der Kinder mit zur Strecke nimmt. Das war immer ich. Ich bin gewissermaßen mit Öl an den Fingern aufgewachsen.

Welcher Titel, den Sie bisher gewonnen haben, war für Sie am bedeutendsten?

Mein Titel in der Formel-3000-Europameisterschaft ist sicher der bedeutendste. Das war damals das, was heute die GP2 ist, also eine Nachwuchsserie für die Formel 1. Dort gingen viele hochtalentierte Piloten an den Start – und ich konnte mich durchsetzen.

Sie waren von 1997 bis 2001 bei verschiedensten Teams in der Formel 1 als Testfahrer unterwegs. Welche Erfahrung konnten Sie sammeln?

Jeder träumt davon, einmal ein Formel-1-Auto zu fahren. Mich hat die Formel 1 aber aus einem ganz handfesten Grund interessiert: Es ist einfach das schnellste und tollste Auto, das man als Rennfahrer steuern kann. Ein Formel-1-Wagen bietet so viel Grip, ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten und Beschleunigungswerte, wie man es bei keinem anderen Fahrzeug sonst erleben kann. Wenn man wie ich so viele Kilometer als Testfahrer zurücklegen durfte, dann habe ich sicher keinen schlechten Job gemacht. Es hat unendlich viel Spaß gemacht.

Warum wurden Sie nie in der Formel 1 als Stammfahrer verpflichtet?

Da müssten Sie wahrscheinlich ein paar andere Leute fragen.

Seit 2002 fahren Sie für das Team Schnitzer. Wie verstehen Sie sich mit ihrem Team? (Schon 1999 hat Jörg Müller mit Schnitzer Le Mans bestritten.)

Das Verhältnis ist sehr familiär – und vielleicht sogar noch mehr. Ich fühle mich bei Schnitzer sehr wohl. Natürlich muss man darauf achten, dass sich in einer solch langen Partnerschaft keine bestimmten Mechanismen einschleifen, die hemmend wirken. Aber daran arbeiten wir ständig.

Wie wichtig war der Sieg bei den 24 Stunden am Nürburgring, und würden Sie auch mal die 24 Stunden von Le Mans fahren?

Vom Fahrerischen macht der Nürburgring noch einmal eine ganze Ecke mehr Spaß als Le Mans, wo natürlich aus anderen Gründen eine einmalige Atmosphäre herrscht. Die Nordschleife ist eine große Herausforderung, und die Fans sind schier unglaublich. Sie campen bei Wind und Wetter an der Strecke – egal ob es regnet oder schneit. Die Unterstützung dort ist etwas ganz Spezielles.

Seit 2005 fahren Sie in FIA World Touringcar Championship mit. Wie würden Sie die vier Jahre in dieser Rennserie beschreiben?

Es ist schon schade, dass es für mich noch immer nicht mit dem WM-Titel geklappt hat. Ich habe bisher in jedem Jahr die Gelegenheit gehabt, dieses Ziel zu erreichen. Aber aus unterschiedlichen Gründen hat es nicht funktioniert. Das ist schon frustrierend, gehört aber zum Rennsport dazu. Als Rennfahrer hat man immer das Ziel, am Ende des Jahres den Titel zu gewinnen. Daran wird sich auch nichts ändern.

Wie fährt sich ihr Auto derzeit?

Das ändert sich von Strecke zu Strecke und hat in unserer Meisterschaft auch immer viel mit dem jeweiligen Handicapgewicht zu tun, das man an Bord hat. Je weniger zusätzliches Gewicht man dabei hat, desto besser kann man das Auto abstimmen. Grundsätzlich bietet uns der BMW 320si WTCC natürlich eine exzellente Ausgangsbasis, was die Ergebnisse in den vergangenen Jahren beweisen.

Was haben Sie für Ziele mit ihrem Team in dieser Saison 2008?

In der Theorie habe ich noch die Chance, den Titel zu gewinnen. Allerdings ist mein Rückstand in der Fahrerwertung schon beträchtlich. Allerdings soll man nie aufgeben. Irgendwann wird der Punkt kommen, an dem wir uns auch unter den BMW Fahrern unterstützen werden, um die Chancen für den aussichtsreichsten WM-Kandidaten zu erhöhen.

In den Medien war zu hören, dass Sie im Jahr 2009 in die Deutsche Tourenwagen-Masters wechseln und für Mercedes an den Start gehen, und Sie sollen schon mit Norbert Haug über einen Vertrag gesprochen haben. Was ist an dieser Geschichte dran?

Ich habe davon noch nichts gehört.

Wie würden Sie die letzten Minuten vor dem Start beschreiben?

In den letzten Minuten vor dem Start geht einem eigentlich gar nichts mehr durch den Kopf. Ich steige immer relativ spät ins Auto ein, laufe herum und halte einen Smalltalk mit meinen Mechanikern. Wenn ich dann am Steuer sitze, läuft ein gewisser Automatismus ab – und man ist voll und ganz darauf fokussiert, am Start sein Bestes zu geben.

Wie bereiten Sie sich auf ein Rennwochenende vor?

Unsere Rennveranstaltungen dauern in der Regel immer nur zwei Tage. Man ist aber dennoch schon freitags an der Strecke und verbringt viel Zeit mit den Ingenieuren. Wir gehen dann die Daten, Ergebnisse und Fahrwerksabstimmungen durch, die wir in der Vergangenheit auf der jeweiligen Strecke hatten. Das wichtigste Ziel ist immer, dass man ab der ersten Trainingsrunde schnell sein kann.

Wie bitter ist es, wenn Sie das Rennen vorzeitig beenden müssen?

Im ersten Augenblick merkt man die Enttäuschung gar nicht. Dazu sind der Adrenalinspiegel im Körper und die Konzentration wahrscheinlich zu hoch. Man merkt erst, wie frustriert man eigentlich ist, wenn man tatenlos in der Box sitzt und den anderen beim Rennen zuschaut. Man braucht erst eine gewisse Zeit um herunterzukommen.

Mit welchen Rennfahrer verstehen Sie sich und warum?

Richtige Freundschaften gibt es im Motorsport selten. Allerdings ist es auch nicht Sinn und Zweck der Sache, im Privatleben ein gutes Verhältnis zu haben. Natürlich verstehe ich mich mit meinen BMW-Markenkollegen sehr gut, auch wenn wir auf der Strecke Konkurrenten sind. Mit den Fahrern der anderen Hersteller unterhält man sich natürlich auch. Wichtig ist jedoch, dass ich in einem Fahrerlager noch nie jemanden getroffen habe, mit dem ich nicht zurechtkomme.

Welche Rennstrecke auf der Welt mögen Sie, welche nicht, und warum?

Ich mag die Kurse in Spa-Francorchamps und Suzuka sehr gerne – leider ist keiner von ihnen im aktuellen WTCC-Kalender. Das sind Klassiker, die einzigartige Passagen und Charakteristika bieten, die man sonst auf keiner anderen Strecke findet. Als Gegenbeispiel möchte ich Pergusa nennen. Dort geht es über hohe Randsteine und sonst nur geradeaus. Das sind langweilige Strecken, auf denen man nicht so gerne antritt.

Haben Sie eine Freundin?

Ja, ich bin seit vielen Jahren mit meiner Freundin zusammen. Und wir sind sehr glücklich miteinander.

Was sind ihre Hobbys?

Ja, obwohl nur wenig Zeit bleibt, diese Hobbys auszuüben. Die meisten Leute erwarten sicher, dass ich nun Jogging und Fitness nenne. Das alles zählt für mich aber nicht als Hobby. Mich in Form zu halten, ist einfach Teil meines Jobs. Meine wirkliche Leidenschaft gilt dem Tauchen. Es gibt für mich nichts Erholsameres. Man schwebt unter Wasser dahin und hört nur noch sich selbst atmen. Das ist Entspannung pur.

Warum leben Sie gerne in Monaco?

Ich bin schon vor elf Jahren nach Monaco gezogen. Mein Manager riet mir damals, diesen Schritt zu gehen. Und ich habe es nicht bereut.

Auto oder Fahrrad?

Die Antwort kann sich jeder selbst geben.

Deutschland oder Monaco?

Beides ist schön.

Pizza oder Nudeln?

Pizza.

Das Interview führte der Wikinews-Benutzer Maus781.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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September 27, 2008

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008: Yvan Muller und James Thompson gewinnen in Imola

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008: Yvan Muller und James Thompson gewinnen in Imola

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Veröffentlicht: 18:23, 27. Sep. 2008 (CEST)
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Imola (Italien), 27.09.2008 – Vom Freitag, den 19. September bis Sonntag, den 21. September fuhren die Fahrer der WTCC auf dem Autodromo Enzo e Dino Ferrari im italienischen Imola.

Im spannenden Qualifying gewann der Schwede Rickard Rydell mit einer Bestzeit von 1:54,761 Minuten vor Muller und Menu. Die Führung wechselte insgesamt fünfmal. Bevor sich Rydell auf die Pole setzte, war Muller auf Platz eins. Für BMW lief es im Qualifying sehr schlecht, denn der bestplatzierte BMW landete mit dem Deutschen Jörg Müller auf Startplatz acht. Müller war eine halbe Sekunde langsamer als Rydell. Hinter Müller reihten sich Augusto Farfus und Andy Priaulx ein. Der Spanier Sergio Hernandez konnte sich auf Platz 14 positionieren und war bester Privatfahrer.

Im ersten Rennen verlor Jörg Müller gleich am Start seinen Platz an Augusto Farfus. In der siebten Runde profitierte Farfus vom Duell von Alain Menu mit James Thompson. Dabei flog Menu von der Strecke, und somit fuhr Farfus von Platz acht auf Platz sieben vor. Yvan Muller überholte den Spitzenreiter Rickard Rydell und fuhr den Sieg nach Hause. Der Deutsche Müller wurde Achter und startete im zweiten Rennen von der Pole, denn es wird dort umgekehrter Reihenfolge gestartet. Andy Priaulx landete enttäuschend auf Platz elf. Bester Privatfahrer wurde hier mit Platz neun der Spanier Sergio Hernandez.

Im zweiten Rennen blieb Gabriele Tarquini am Start stehen, und deshalb krachte Felix Porteiro im BMW ins Heck des Italieners und sorgte für eine Safety-Car-Phase. Der Safety-Car führte das Fahrerfeld durch die Boxengasse, damit die Strecke von den Trümmerteilen gesäubert werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt lag Thompson schon auf Platz drei, und als das Rennen wieder freigegeben wurde, überholte er auch Nicola Larini. In der siebten Runde überholte Thompson den Pole-Mann Müller und fuhr seinen ersten Sieg in dieser Saison im Honda Accord ein. Müller verteidigte den zweiten Platz bis ins Ziel.

In der Gesamtwertung liegt Y. Muller mit 80 Punkten in Führung. G. Tarquini hat zwölf Punkte Rückstand auf Muller. Auf dem dritten Platz liegt R. Rydell mit 62 Punkten.

Quellen

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September 11, 2008

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008: Augusto Farfus und Felix Porteiro gewinnen in Oschersleben jeweils ein Rennen

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008: Augusto Farfus und Felix Porteiro gewinnen in Oschersleben jeweils ein Rennen

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Veröffentlicht: 10:42, 11. Sep. 2008 (CEST)
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Oschersleben (Bode) (Deutschland), 11.09.2008 – Vom Freitag, den 29. August bis Sonntag, den 31. August fuhren die Fahrer der WTCC auf dem Motorsport Arena Oschersleben im deutschen Oschersleben.

Das Qualifying war sehr spannend, denn es wechselte die Führung auf Platz eins. Zwischendurch lag auch Augusto Farfus auf Platz eins. Er landete am Ende auf Startplatz fünf. Rob Huff konnte in seiner Karriere zum ersten Mal ein Qualifying gewinnen. Es gelang Huff, sich in der allerletzten Minute gegen Gabriele Tarquini und Tiago Monteiro durchzusetzen. Für die BMW lief es insgesamt nicht sehr gut. Weltmeister Andy Priualx kam auf Startplatz acht. Pierre-Yves Corthals kam auf Platz 14 und war bester Privatfahrer.

Beim ersten Rennen kam es in der ersten Kurve zu mehreren Zusammenstößen. Nicola Larinis Auto wurde gleich von zwei SEAT-Piloten beschädigt, so dass er nicht weiterfahren konnte. Der Deutsche Jörg Müller rollte mit seinem BWM aus. Müller nahm kurz vor Schluss das Rennen noch einmal auf und landete am Ende auf Platz 26. Farfus war beim fliegenden Start der Gewinner, fuhr von Platz fünf aus ganz nach vorne und gewann denn ersten Lauf. Der Italiener Gabriele Tarquini fuhr zwischenzeitlich auf Platz zwei, wurde aber von den Fahrern Huff und Menu noch überholt. Andy Priaulx wurde von Tarquini von Strecke abgedrängt. Dabei beschädigte er sein Fahrzeug und fiel auf Platz 21 zurück. Stefano D’Aste wurde bester Privatfahrer und Franz Engstler schied schon in der ersten Runde aus.

Das zweite Rennen begann sehr turbulent. Porteiro konnte sich mit Coronel sehr früh vom Fahrerfeld absetzen. Den Niederländer konnte Porteiro im weiteren Rennverlauf gut in Schach halten. Hinter dem Spitzenduo wurde sehr hart im die Plätze gekämpft. Jordi Gene wurde in der siebten Runde von Huff. Huff verteidigte seinen dritten Platz bis ins Ziel. Gene konnte alle Angriffe abwehren und wurde im Ziel als vierter gewertet. Augusto Farufs musste kampflos Priaulx vorbeilassen. Der Spanier Sergio Hernandez war mit Platz sieben bester Privatfahrer. Achter wurde der Franzose Yvan Muller. Jörg Müller startete mit einer Aufholjagd von Platz 26 und wurde nicht mit einer Platzierung in den Punkteplätzen belohnt.

Yvan Muller konnte seine Führung in der Gesamtwertung mit 66 Punkten vor Tarquini und Priaulx behaupten, die 64 bzw. 53 Punkte erreichten.

Quellen

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July 14, 2008

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008: Rickard Rydell und Tiago Monteiro gewinnen in Estoril

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008: Rickard Rydell und Tiago Monteiro gewinnen in Estoril

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Veröffentlicht: 20:14, 14. Jul. 2008 (CEST)
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Estoril (Portugal), 14.07.2008 – Vom Freitag, den 11. Juli bis Sonntag, den 13. Juli fuhren die Fahrer der WTCC auf dem Circuito do Estoril im portugiesischen Estoril.

Den deutschen Jörg Müller könnte man in der Startaufstellung nicht vorne erwarten, obwohl er im zweiten freien Training die zweitbeste Zeit fuhr. Im Qualifying fuhr Müller auf Platz 13. Bei gutem Wetter setzte sich der Spanier Jordi Gene als Erster auf die Pole. Wenige Minuten später fuhren die Chevrolet-Fahrer Rob Huff und Alain Menu auf die Pole. Am Ende des Qualifying fuhr der Schweizer Menu die dritt schnellste Zeit, musste aber als Letzter starten. Bei Menu wurde bei einer Kontrolle der Feuerlöscher leer vorgefunden. Deshalb wurde er disqualifiziert und ans Ende des Feldes strafversetzt. Im Verlauf des Rennens kam Gene noch einmal zurück auf die Pole, musste sich aber gegen Larini geschlagen geben und landete am Ende auf Platz drei. Die Pole holte sicher der Italiener Nicola Larini mit der Bestzeit von 1:47,325 Minuten. Momentan Führender der Gesamtwertung Gabriele Tarquini fuhr die achtbeste Zeit im Qualifying.

Der Brasilianer Augusto Farfus war im ersten Rennen zum Anfang in zahlreichen Kollisionen in der ersten Runde verstrickt und musste das Rennen somit schon früh aufgeben. Der von Pole aus gestartete Larini wurde kurz nach dem fliegenden Start von Yvan Muller und Rickard Rydell überholt. Der Schwede Rydell startete von Platz zwei, überholte am Start den Pole-Mann Larini und holte sich den Sieg im ersten Rennen. Der deutsche Jörg Müller verpasste den achten Platz und wurde am Ende Neunter. Felix Porteiro wurde Achter und startete in umgekehrter Reihenfolge von der Pole aus ins zweite Rennen. Pierre-Yves Corthals war im Rennen der beste Privatfahrer und wurde Zwölfter.

Der deutsche Rheinländer Müller holte sich mit Platz sieben zwei WM-Punkte, denn im ersten Rennen ging er noch leer aus. Erst in der siebten Runde überholte er den Schweden Rickard Rydell und wurde Siebter. Für Augusto Farfus reichte es nach einem misslungenen ersten Rennen auch nicht im zweiten Rennen für Punkte. WM-Spitzenreiter Gabriele Tarquini ging, ohne einen einzigen Punkt geholt zu haben, nach Hause. Andy Priaulx fuhr von Platz sechs im zweiten Rennen los, agiert bis zum Schluss und wurde zweiter am Ende. Den am Start vor ihm liegenden Felix Porteiro konnte der Tiago Monteiro bald überholen und fuhr vor heimischen Publikum auf den ersten Platz. „Ein Traum ist wahr geworden, hier vor meiner Familie und den Fans zu gewinnen“, sagte der Sieger Monteiro.

In der Gesamtwertung liegt G. Tarquini mit 58 Punkten ganz knapp mit einem Punkt Vorsprung auf Platz eins vor Y. Muller. Auf Platz drei liegt mit 48 Punkten R. Rydell. Der amtierende Weltmeisters A. Priaulx liegt mit 43 Punkten auf Platz vier.

Quellen

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June 20, 2008

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008 in Brünn

Tourenwagen-Weltmeisterschaft 2008 in Brünn

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Veröffentlicht: 21:54, 20. Jun. 2008 (CEST)
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Brünn (Tschechien), 20.06.2008 – Vom Freitag, den 13. bis zum Sonntag, den 15. Juni fuhren die Fahrer der WTCC auf dem Automotodrom Brno im tschechischen Brünn.

Der Italiener Alessandro Zanardi holte sich am Samstag im Qualifying zum ersten Rennen vor dem Schweizer Alain Menu in allerletzter Minute die Pole Position mit einer Gesamtzeit von 2:08,913 Minuten. Robert Huff wurde von Félix Porteiro im BMW in letzter Sekunde noch auf Rang vier verwiesen. Nach dem Qualifying führten die Stewards bei Nicola Larini eine Kontrolle der Rennbekleidung durch. Dabei wurde bei ihm festgestellt, dass die Homologation seiner Unterwäsche abgelaufen sei. Deshalb wurde er an das Ende des Fahrerfeldes gesetzt. Eine Strafe von 2.000 Euro kommt außerdem hinzu.

Es wurden auf dem Automotodrom Brno zweimal zehn Runden gefahren.

Am Start überholte der spanische BMW-Fahrer Félix Porteiro den Schweizer Chevrolet-Fahrer Alain Menu und seinen von der Pole Position gestarteten Teamkollegen Zanardi. In der dritten Runde eroberte sich Zanardi die Führung und gab sie bis ins Ziel nicht mehr her. Von Platz 17 aus startete der deutsche Jörg Müller im BMW ins Rennen und machte einen Sprung bis Platz sieben.

Im zweiten Rennen wurde in umgekehrter Reihenfolge gestartet, so dass der Acht-Platzierte Yvan Muller nun von der Pole Position das Rennen aufnahm. Der Italiener Gabriele Tarquini holte sich den Sieg im zweiten Rennen. Zanardi kam in der letzten Runde an den führenden Tarquini heran, konnte ihn jedoch nicht mehr überholen.

Quellen

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