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July 4, 2012

Ägypten: Kleiner Junge im Pool ertrunken

Ägypten: Kleiner Junge im Pool ertrunken

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Veröffentlicht: 20:15, 4. Jul. 2012 (CEST)
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Ein Hotel in Hurghada mit Pool

Hurghada (Ägypten), 04.07.2012 – Der sechsjährige Dejan machte alleine mit seinem 31-jährigen Vater Damian R. aus Lüdenscheid Urlaub in Ägypten. Die beiden wohnten im „Jungle Aqua Park“-Hotel in Hurghada. Der kleine Dejan freute sich besonders auf den Hotelpool.

Dejans Vater lag auf einer Sonnenliege in der Nähe des Pools, als er die Schreie seines Sohnes hörte und zum Becken eilte. Der Sechsjährige lag bereits leblos am Poolboden. Ein anderer Urlauber sprang in den Pool und brachte Dejan an Land. Der kleine Junge spuckte Wasser und Blut, fiel ins Koma und kam im Krankenhaus auch nicht mehr zu sich.

Von Dejans Vater erfolgten schwere Vorwürfe gegen das Hotel: „Es war kein Bademeister da, und der Hotelarzt kam nach 20 Minuten! Das Becken war ab der Mitte 1,50 Meter tief, obwohl die Markierung 1,10 anzeigte.“ Dejan soll 1,30 Meter groß gewesen sein und konnte auch schwimmen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes gab folgendes Statement gegenüber der Bild ab: „Das Büro des deutschen Honorarkonsuls in Hurghada und der Bereitschaftsdienst der deutschen Botschaft in Kairo standen in Kontakt mit dem Vater, haben Hilfe geleistet.“ Rezeptions-Manager des Hotels, Hamad Said, dementierte die Anschuldigungen von Damian R.: „Vorwürfe, dass wir nicht gehandelt hätten, stimmen nicht. Wir haben dem Jungen sofort geholfen.“ Dejans Mutter, die getrennt von seinem Vater lebt, sei inzwischen auch nach Ägypten gereist. Heute soll der sechsjährige Junge zur Obduktion nach Deutschland geflogen werden.

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March 2, 2012

Landkreis Oberallgäu: Niederländischer Snowboardfahrer verunglückt tödlich

Landkreis Oberallgäu: Niederländischer Snowboardfahrer verunglückt tödlich

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Veröffentlicht: 12:41, 2. Mär. 2012 (CET)
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Snowboardfahrer (Symbolbild)

Oberjoch (Deutschland), 02.03.2012 – Am Donnerstagvormittag verunglückte ein 17-jähriger niederländischer Snowboardfahrer tödlich im Skigebiet Oberjoch im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu.

Der Niederländer kam mit seinem Snowboard trotz bester Pisten- und Sichtverhältnisse von der Piste ab und prallte gegen einen 15 Meter entfernt stehenden Baum. Die Skiwacht, die alpine Einsatzgruppe der Polizei und der Rettungshubschrauber wurden alarmiert. Der junge Snowboarder aus der niederländischen Region Zuid-Kennemerland verstarb noch an der Unfallstelle; Reanimationsversuche verliefen erfolglos.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Unfälle

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January 2, 2012

Feuerwehr Hamburg: „Durchschnittliche Silvesternacht“

Feuerwehr Hamburg: „Durchschnittliche Silvesternacht“

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Veröffentlicht: 00:38, 2. Jan. 2012 (CET)
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Feuerwerk in Hamburg (Archiv)

Hamburg (Deutschland), 02.01.2012 – Die Feuerwehren in ganz Deutschland haben die „härteste Nacht des Jahres“ geschafft. Auch zum Jahresübergang 2011/12 gab es wieder zahlreiche Feuer und Verletzte.

Wie die Berufsfeuerwehr der Hansestadt Hamburg mitteilte, konnte ein Zuwachs der Einsätze im Bereich Feuer und Technische Hilfeleistung und ein Rückgang der Einsätze, bei denen der Rettungsdienst benötigt wurde, festgestellt werden. Wie die Feuerwehr weiter mitteilte, ist die Anzahl der Verletzungen, die durch Feuerwerkskörper ausgelöst wurden, dieses Silvester gestiegen. Insbesondere fiel den Rettern auf, dass immer mehr Kinder sich, teilweise schwer, an pyrotechnischen Artikeln verletzten.

Bei den insgesamt 178 Kleinfeuern handelte es sich überwiegend um Unrat, der Feuer gefangen hatte, sowie Balkonbrände. Großfeuer blieben diese Nacht aus. Die Zahl aller Brände in der Silvesternacht erhöhte sich von 235 auf 242.

Die Feuerwehr führt den Rückgang der Rettungsdienst-Einsätze darauf zurück, dass viele Feiernde durch den Regen tendenziell am Feuerwerken gehindert wurden. Aber selbst der konnte einige Randalierer nicht davon abbringen, dass sie Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Eidelstedt, die gerade einen Brand löschten, mit Böllern und Raketen beschossen. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.

Im Hamburger Stadtteil Heimfeld jedoch richteten kriminelle Jugendliche größeren Schaden an. Gegen 19:37 Uhr wurde ein 4-jähriger Junge, der an der Straße spielte, mit einem Böller beworfen. Dieser verfing sich in der Jacke des Jungen und verletzte ihn so schwer, dass er mit Notarztbegleitung ins Krankenhaus musste. Insgesamt musste der Rettungsdienst in der Zeit von 18 bis 6 Uhr 731 Mal ausrücken, im Vorjahr waren es 864 Mal.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Göppingen: 27-Jähriger stirbt durch Böllerexplosion (01.01.2012)

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January 1, 2012

Göppingen: 27-Jähriger stirbt durch Böllerexplosion

Göppingen: 27-Jähriger stirbt durch Böllerexplosion

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Veröffentlicht: 15:48, 1. Jan. 2012 (CET)
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Göppingen (Deutschland), 01.01.2012 – Im Göppinger Stadtteil Hohenstaufen, auf dem Aasrücken, explodierte ein vermutlich selbst hergestellter Silvesterböller. Der 27-Jährige, der den Böller mitgebracht haben dürfte, wurde durch die Wucht der Explosion getötet. Ein 20-Jähriger wurde schwer, ein 37-Jähriger leicht verletzt.

Der Unfall geschah kurz nach Mitternacht. Der Böller ist im Handel nicht erhältlich, die Kriminalpolizei geht davon aus, dass ihn der Getötete selbst mitgebracht hat. Weitere Böller gleicher Art wurden bei ihm aufgefunden. Ob er die gefährlichen Sprengsätze selbst hergestellt hat, ist noch unklar.

Abgebranntes Feuerwerk (Symbolbild)

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München: Start ins Jahr 2012

München: Start ins Jahr 2012 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

München: Start ins Jahr 2012

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Veröffentlicht: 21:22, 1. Jan. 2012 (CET)
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Silvesterfeuerwerk (Archivbild)

München (Deutschland), 01.01.2012 – Den Start ins neue Jahr 2012 feierten die Münchner ausgelassen mit zahlreichen großen und kleinen Partys in der ganzen Stadt.

Auch das schlechte Wetter konnte die Münchner vom Feiern nicht abhalten. Am Königsplatz und auf den zahlreichen Isarbrücken trafen bereits um 23.30 Uhr die ersten Schaulustigen ein, um das farbenfrohe Feuerwerk zur Jahreswende zu beobachten. Etwa 6.000 Personen feierten am Friedensengel, dem Europaplatz und den angrenzenden Parkanlagen.

Die Münchner Polizei verzeichnete zwischen dem Silvesterabend 20.00 Uhr und dem Neujahrsmorgen 8.30 Uhr über 280 silvestertypische Einsätze. Dazu zählten 42 Körperverletzungsdelikte, 32 Hilfen für betrunkene Personen sowie 38 Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen. 15 Einsätze wurden wegen Bränden verzeichnet, darunter ein Brand auf einem Balkon in einem Hochhaus in der Ollenhauerstraße. Weitere sechs Anrufe gingen beim Polizeinotruf aufgrund entlaufener Hunde ein, die wegen der Knallerei in Panik geraten waren.

Insgesamt teilte das Polizeipräsidium München mit, dass es zu keinen „größeren Störungen“ bei den Partys in der Neujahrsnacht gekommen sei.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:München

Quellen[Bearbeiten]

Korrekturhinweis[Bearbeiten]

Laut Polizeibericht verzeichnete die Münchner Polizei von 31.12.2011, 20.00 Uhr, bis zum 1.1.2012, 8.30 Uhr, 59 Körperverletzungsdelikte, 44 Hilfen für betrunkene Personen sowie 49 Einsätze im Zusammenhang mit pyrotechnischen Gegenständen und 15 Einsätze wegen Bränden. Die im Artikel angegebenen Zahlen beziehen sich auf die Einsatzzahlen bis 5:00 Uhr.

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December 27, 2011

Felssturz: Familie auf Rügen wird mitgerissen

Felssturz: Familie auf Rügen wird mitgerissen

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Veröffentlicht: 10:04, 27. Dez. 2011 (CET)
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Steilküste am Kap Arkona (Archivbild)

Sassnitz (Deutschnand), 27.12.2011 – Am Montag ereignete sich bei Sassnitz in der Nähe des Kap Arkona an der Ostseeküste auf Rügen ein Felssturz. Dabei wurden mehrere Menschen verletzt. Der Notruf ging bei der Polizei um 15:27 Uhr ein.

Die Polizei teilte am Montag mit, dass ein zehnjähriges Mädchen weiterhin vermisst wird. Helfer gaben an, dass das Mädchen zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Schwester an der Küste unterwegs war, als plötzlich ein Felssturz niederging. Die Mutter wurde schwer verletzt, die 14-jährige Schwester leicht. Beide kamen in ein Krankenhaus. Eine weitere Familie in der Nähe blieb entgegen ersten Meldungen unverletzt.

Der Landkreis Vorpommern-Rügen hat Großalarm ausgelöst. Mittels Hunden und Suchscheinwerfern suchten Polizei, Technisches Hilfswerk und andere Einsatzkräfte nach dem verschwunden Mädchen. Im Einsatz von der Seeseite her sind die Rettungskreuzer „Wilhelm Kaisen“ sowie die Rettungsboote „Helene“ und „Kurt Hoffmann“, teilte die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mit.

Auf Rügen, der größten Insel in Deutschland ereignen sich immer wieder unkontrollierte Abbrüche an der Steilküste. Bereits im August 2011 brach ein 100 Meter langer und 70 Meter hoher Abschnitt ab und stürzte in die Ostsee. Dennoch wurde der 13 Kilometer lange Küstenabschnitt von den Behörden noch nicht gesperrt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Unfälle

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August 9, 2011

Todesfalle Absaugvorrichtung in Hotelpools: zwei Mädchen ertranken

Todesfalle Absaugvorrichtung in Hotelpools: zwei Mädchen ertranken

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Veröffentlicht: 16:30, 10. Aug. 2011 (CEST)
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Archivaufnahme eines Hotelpools

Antalya (Türkei) / Bulgarien, 09.08.2011 – Innerhalb weniger Wochen kamen an verschiedenen Urlaubsorten zwei Mädchen beim Baden ums Leben. Die Ansaugöffnungen der Pumpen der Hotelpools dürften nicht ausreichend gesichert gewesen sein, in Bulgarien dürfte die Abdeckung gefehlt haben, in der Türkei war das Gitter nicht vorhanden.

Der erste Todesfall ereignete sich Anfang Juni, als eine 13-Jährige aus Sachsen-Anhalt in einem bulgarischen Hotel von einer Absaug-Pumpe in den Tod gezogen wurde.

Am 30. Juni dieses Jahres kam es erneut zu einem tödlichen Badeunfall. Im nur 1,1 Meter tiefen Nichtschwimmerbecken wurde ein Mädchen in einem unbeobachteten Moment von einer Pumpe angesogen und ertrank. Die Mutter war abgelenkt, ihr Bruder war ebenfalls im Schwimmbecken.

Für öffentliche Bäder in Deutschland gibt es strenge Vorschriften. Die Löcher der Gitter vor den Absaugrohren dürfen nicht größer als drei Millimeter, ab einer Wassertiefe von 60 Zentimetern nicht größer als acht Millimeter sein. Die Abdeckung muss fest sitzen und darf nicht beschädigt sein. Nach einem Gerichtsurteil eines ähnlich gelagerten Falls 2006 liegt die Pflicht zur Kontrolle von Hotelanlagen beim Reiseveranstalter.

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April 18, 2011

Flugzeugabsturz in Rheinfelden

Flugzeugabsturz in Rheinfelden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flugzeugabsturz in Rheinfelden

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Veröffentlicht: 19:38, 18. Apr. 2011 (CEST)
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Cessna 172 (Archivbild)

Rheinfelden (Baden) (Deutschland), 18.04.2011 – Am Sonntag, den 17. April 2011 kam es gegen 15 Uhr zu einem Absturz einer Cessna-Propellermaschine (Typ 172 Rocket). Die aus dem Raum Biberach kommende Maschine überschlug sich auf dem Rollfeld der Graslandebahn des Hertener Sportflugplatzes. Der 88-jährige, als erfahren geltende Pilot und seine Begleiterin überlebten den Absturz nicht. Die Kriminalpolizei und das Luftfahrtbundesamt nahmen Ermittlungen zur Absturzursache auf. Am Unfallort waren 20 Rettungskräfte der örtlichen Feuerwehr und des Rettungsdienstes im Einsatz.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

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January 6, 2009

Thüringens Ministerpräsident Althaus aus dem Koma erwacht

Thüringens Ministerpräsident Althaus aus dem Koma erwacht

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Veröffentlicht: 22:01, 6. Jan. 2009 (CET)
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Dieter Althaus (Archivfoto)

Schwarzach im Pongau (Österreich), 06.01.2009 – Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist am Samstag, dem 3. Januar 2009, wieder aus dem künstlichen Koma aufgewacht, in das er von den Ärzten aufgrund seiner schweren Kopfverletzungen versetzt worden war. Die Ärzte sind sehr hoffnungsvoll, dass er wieder völlig gesundet. Althaus wurde am 9. Januar 2009 in das Universitätsklinikum Jena verlegt. Althaus war am Neujahrstag 2009 auf der Riesneralm mit einer Skifahrerin zusammengestoßen und dabei schwer am Kopf verletzt worden. Die Skifahrerin starb auf dem Weg ins Krankenhaus an ihren Verletzungen.

Für Montag, den 5. Januar 2009, 11.00 Uhr war eine Pressekonferenz angesetzt. Unterdessen werden zur Schuldfrage Spekuationen laut, wonach der Politiker nicht vorschriftsmäßig nach rechts abgebogen sein soll. Dafür sprechen die Verletzungsmuster am Körper der Toten, außerdem gebe es einen Zeugen. Gegen Althaus wird wegen des Verdachts auf fahrlässige Tötung ermittelt, mit ersten Ergebnissen sei in vier bis sechs Wochen zu rechnen.

Die Leiche der verunglückten Slowakin, die laut Obduktion an ihren schweren Schädelverletzungen gestorben ist, wurde von der Staatsanwaltschaft freigegeben und wurde am Mittwoch, dem 7. Januar 2009, in Riegersberg in der Steiermark beigesetzt. Sie hinterlässt ihren Mann, einen NATO-Angestellten, und ein eigenes einjähriges Kind. Betroffen sind weitere Kinder aus der ersten Ehe des Mannes. Althaus ist indes bis auf weiteres nicht vernehmungsfähig und leidet unter Amnesie, hieß es weiter.

Themenverwandte Artikel

  • Thüringens Ministerpräsident Althaus durch Skiunfall schwer verletzt (01.01.2009)

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May 11, 2008

Kaiserslautern: Benzin als Grillanzünder führt zu erheblichem Brandschaden

Kaiserslautern: Benzin als Grillanzünder führt zu erheblichem Brandschaden

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Veröffentlicht: 16:37, 11. Mai 2008 (CEST)
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Kaiserslautern (Deutschland), 11.05.2008 – Man sollte es eigentlich besser wissen: Benzin eignet sich nicht als Grillanzünder. Mit dem Schrecken kam eine Gruppe von zwei Männern und zwei Frauen am gestrigen Samstag in Kaiserslautern noch einmal davon, als sie dennoch versuchten auf ihrem häuslichen Balkon ihren Grill mit Benzin anzuzünden.

Diesen Schritt haben sie genommen, nachdem der zuvor verwendete Flüssiggrillanzünder die Grillkohle nicht entzündete. Ein 37-jähriger Mann goss daraufhin mit einem Pappbecher Benzin in den Grill, was zu einer sofortigen Stichflamme fühte, wobei ihm der Benzinbecher aus der Hand fiel. Sein 28-jähriger Bekannte, der bis dahin einen Bezinkanister mit zwei bis drei Litern Inhalt in der Hand hatte, ließ diesen vor Schreck fallen.

Daraufhin floss das inzwischen brennende Benzin über den Balkon und tropfte auf das darunter parkende Auto des 37-Jährigen, das in Flammen aufging. Zwei daneben stehende Autos wurden ebenfalls in Mitleidenschaft gezogen. Die anrückende Berufsfeuerwehr Kaiserslautern konnte den Brand schnell unter Kontrolle bringen, einen Sachschaden von 30.000 Euro jedoch nicht mehr verhindern.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Unfälle

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