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December 14, 2011

Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus

Kanada steigt aus dem Kyoto-Protokoll aus

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Veröffentlicht: 14:39, 14. Dez. 2011 (CET)
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Tagebau der Syncrude Canada Ltd. zur Verarbeitung der Athabasca-Ölsande in Alberta

Ottawa (Kanada), 14.12.2011 – Die kanadische Regierung möchte keine Strafen zahlen, also verlässt Kanada das Kyoto-Protokoll, bevor die Strafzahlungen wegen zu hoher CO2-Emissionen 2012 wirksam werden können. Die durch den Ausstieg vermiedenen Strafzahlungen für die Überschreitung der Vorgaben hätten 13 Milliarden Dollar ausgemacht.

Der Ausstoß von CO2 hat in Kanada von 1990 bis 2012 nach den Angaben von Umweltschützern um 30 %, jedoch nach Regierungsangaben nur um 23 %, zugenommen. Im Kyoto-Protokoll war vereinbart worden, dass er in Kanada um 6 % zurückgehen sollte.

Gründe für die Steigerung des CO2 in Kanada sind neben dem Bevölkerungswachstum auch die wachsende Wirtschaft sowie die Förderung der Ölsande. Die Energiewirtschaft nutzt zudem nur wenig erneuerbare Energie, um den steigenden Bedarf zu decken.

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August 30, 2010

Aus für die 75-Watt-Glühbirne

Aus für die 75-Watt-Glühbirne – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Aus für die 75-Watt-Glühbirne

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Veröffentlicht: 15:20, 30. Aug. 2010 (CEST)
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Energiesparlampen im Handel

Deutschland, 30.08.2010 – Am 1. September tritt wie vorgesehen in der Europäischen Union das Verkaufsverbot für herkömmliche Glühlampen mit einer Leistung von mehr als 60 Watt in Kraft.

Wie die Verbraucherzentrale Bundesverband feststellte, herrsche beim Verbraucher aber Unsicherheit, da durch LED-Lampen und Kompaktleuchtstofflampen die Vielfalt der energiesparenden Alternativen am Markt größer geworden sei und es unterschiedliche Eigenschaften wie Lichtstrom und Farbtemperatur zu berücksichtigen gelte. Außerdem werde das Umweltzeichen „Blauer Engel“, das über die gesetzliche Bestimmungen hinausgehende Qualitäts- und Umweltstandards garantiere, von den Herstellern bisher kaum angenommen. Die Verbraucherzentralen bieten Bürgern Energieberatungen an. Informationen gibt es auch auf der Website des Umweltbundesamts.

Die Deutsche Umwelthilfe kritisierte die bisherige Entsorgung ausgedienter Kompaktleuchtstofflampen. Diese dürfen wegen ihres Gehalts an giftigem Quecksilber nicht in den Hausmüll geworfen werden, sondern müssen an speziellen kommunalen Sammelstellen oder freiwillig aufgestellten Sammelbehältern des Handels zurückgegeben werden. Die bisherige Rückgabequote von 10 bis 20 Prozent sei jedoch „absolut unbefriedigend“. Die Umwelthilfe forderte Umweltminister Norbert Röttgen auf, eine gesetzliche Verpflichtung des Handels zur kostenlosen Rücknahme von Altlampen und Elektrokleingeräten zu erlassen.

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June 22, 2008

Nach Australien und Neuseeland plant auch die EU die Abschaffung der Glühbirnen

Nach Australien und Neuseeland plant auch die EU die Abschaffung der Glühbirnen

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Veröffentlicht: 03:11, 22. Jun. 2008 (CEST)
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Hat die Glühlampe bald ausgedient?

Brüssel (Belgien), 22.06.2008 – Nachdem Neuseeland (ab Oktober 2009), Australien (ab 2010) und Kanada (ab 2012) den Verkauf von klassischen Glühlampen verbieten wollen, will die EU-Kommission Ende 2008 oder Anfang 2009 konkrete Angaben machen, wie eine Ablösung der „Glühbirne“ durch Kompaktleuchtstofflampen, umgangssprachlich Energiesparlampen genannt, in der EU erfolgen soll. Gegenüber der Rheinischen Post hatten Beamte der EU-Kommission erklärt, bereits im Jahr 2009 sollten entsprechende neue Regelungen vorliegen. Das Glühlampenverbot soll dann schrittweise umgesetzt werden. Durch die Umsetzung des Verbots erwartet die Kommission Einsparungen in Höhe von fünf bis acht Milliarden Euro.

Jürgen Waldorf vom Zentralverband der Elektroindustrie (ZVEI) in Deutschland erklärte: „Klar ist: Mitte des kommenden Jahrzehnts wird die Glühlampe in Europa verschwunden sein.“

Der deutsche Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) forderte die Kommission zu schnellem Handeln auf.

Glühlampen herkömmlicher Bauart verbrauchen etwa 95 Prozent der zugeführten elektrischen Energie zur Wärmeerzeugung, moderne Energiesparlampen verbrauchen insgesamt zirka 75 bis 80 Prozent weniger Energie.

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April 26, 2007

Kanada will Glühbirnen abschaffen

Kanada will Glühbirnen abschaffen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kanada will Glühbirnen abschaffen

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Artikelstatus: Fertig 16:34, 26. Apr. 2007 (CEST)
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Glühlampe

Ottawa (Kanada), 26.04.2007 – Die kanadische Regierung hat angekündigt, bis zum Jahr 2012 den Verkauf von Glühbirnen zu verbieten. Damit soll die Energieeffizienz gesteigert und der Ausstoß von Treibhausgasen vermindert werden.

Ähnliche Pläne waren zuvor von den kanadischen Provinzen Ontario und Nunavut angekündigt worden. Kanada folgt damit dem Beispiel Australiens, das im Februar angekündigt hat, den Verkauf von Glühbirnen bis 2010 zu verbieten.

Energieminister Gary Lunn, der der konservativen Minderheitsregierung von Stephen Harper angehört, sagte, dass durch den Einsatz effizienter Leuchtmittel, wie zum Beispiel Energiesparlampen, ein Einsparpotential von sechs Millionen Tonnen Kohlendioxid bestünde. Pro Haushalt würden außerdem die Energiekosten um 50 kanadische Dollar pro Jahr reduziert.

Kritiker wenden ein, dass die Maßnahme nur einen geringen Teil dazu beitragen kann, dass Kanada seiner Verpflichtung aus dem Kyoto-Protokoll nachkommt. Darin hat sich Kanada verpflichtet, bis zum Jahr 2012 seine Emissionen von Treibhausgasen um sechs Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Zurzeit hat Kanada eine um 27 Prozent höhere Emissionsrate als 1990.

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February 21, 2007

Australien plant Glühbirnenverbot

Australien plant Glühbirnenverbot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Australien plant Glühbirnenverbot

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Artikelstatus: Fertig 15:32, 21. Feb. 2007 (CET)
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herkömmliche Glühlampe

Kompaktleuchtstofflampe

Canberra (Australien), 21.02.2007 – Als Beitrag zum Klimaschutz sollen in Australien ab dem Jahr 2010 statt der herkömmlichen Glühbirnen nur noch Kompaktleuchtstofflampen, umgangssprachlich als Energiesparlampen bezeichnet, verwendet werden. Dies kündigte der australische Umweltminister Malcolm Turnbull am Dienstag gegenüber dem Fernsehsender Nine Network an. Mit einem solchen Schritt wäre Australien das erste Land der Welt, das diesen Weg geht.

Die Umstellung auf Energiesparlampen führe nicht nur zu niedrigeren Stromrechnungen für die privaten Haushalte, sondern könne auch die Emission von Treibhausgasen um vier Millionen Tonnen jährlich reduzieren, sagte Turnbull. Für einzelne Verwendungszwecke soll es aber auch nach 2010 noch Glühbirnen geben. So soll ihre Verwendung in medizinischen Geräten oder für die Backofenbeleuchtung weiterhin erlaubt sein. Energiesparlampen haben bei gleicher Energiezufuhr eine wesentlich höhere Lichtausbeute als herkömmliche Glühbirnen, bei denen ein großer Teil der zugeführten Energie nicht in Licht, sondern in Wärmestrahlung umgewandelt wird.

Während der Umweltminister betonte, dass auch ein kleiner Schritt eine große Wirkung haben könne, kritisierten Umweltschützer, dass die Verringerung der Emission um vier Millionen Tonnen durch die geplante Maßnahme lediglich ein Tropfen auf den heißen Stein sei. 2004 gab Australien zirka 565 Millionen Tonnen klimaschädlicher Gase – im wesentlichen Kohlendioxid – in die Atmosphäre ab.

Der konservative Ministerpräsident John Howard, der erst kürzlich eingeräumt hatte, dass die globale Erwärmung Folge der industriellen Lebensweise sei, sagte, dass ein Glühbirnenverbot es jedem Einwohner Australiens ermögliche, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Wie die Vereinigten Staaten gehört Australien zu den Ländern, die das Klimaschutzprotokoll von Kyoto aus wirtschaftlichen Gründen nicht ratifiziert haben. Australien ist einer der größten Kohleproduzenten der Welt und gewinnt den größten Teil seiner Energie aus Kohle.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Klimaerwärmung
  • Portal:Australien

Quellen

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