WikiNews de

September 11, 2012

Frankreich: Tote bei Busunglück im Elsass

Frankreich: Tote bei Busunglück im Elsass

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:34, 11. Sep. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

A 36 bei Mulhouse

Mulhouse (Frankreich), 11.09.2012 – Am Dienstagmorgen gegen 8.00 Uhr ereignete sich im Elsass auf der Autobahn A36 bei Mulhouse ein schweres Busunglück mit einem polnischen doppelstöckigen Reisebuss. Bei dem Unfall kamen mindestens zwei Menschen ums Leben. Nach ersten Ermittlungen soll ein Fahrfehler die Ursache sein.

Der aus Polen kommende Bus geriet offenbar wegen eines zu abrupten Fahrspurwechsels aus dem Gleichgewicht und kippte um. Der Busfahrer soll die Ausfahrt zu spät gesehen haben. Mehrere Personen waren zunächst im Wrack des Fahrzeugs eingeklemmt. 150 Rettungskräfte sowie 60 Gendarmen waren im Einsatz. 32 Menschen wurden verletzt, 11 davon lebensgefährlich, mindestens zwei wurden getötet. Nach Angaben der Behörden waren insgesamt 65 Reisende an Bord, die meisten von ihnen aus Polen. Hinzu kamen zwei Fahrer sowie eine Begleitperson. Fünf Menschen wurden zunächst vermisst. Ermittler vermuteten, dass ukrainische Saisonarbeiter ohne Papiere unter den Reisenden gewesen sein könnten, die nach dem Unfall flüchteten.

Der Bus war am frühen Morgen in der westpolnischen Grenzstadt Slubice gestartet. Er sollte nach der Fahrt durch Deutschland mit mehreren Zwischenstopps die südfranzösischen Städte Marseille und Nizza anfahren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 10, 2012

Bei Start abgestürzt: ein Toter bei Flugshow

Bei Start abgestürzt: ein Toter bei Flugshow

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:58, 10. Sep. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Metzingen (Deutschland), 10.09.2012 – Bei einem Flugfest auf dem Metzinger Roßfeld gab es am gestrigen Sonntag einen Toten und mehrere Verletzte.

Das Unglück ereignete sich gegen 16.15 Uhr, als ein Pilot beim Start seines Hubschraubers aus bisher ungeklärter Ursache in geringer Höhe auf die Seite stürzte. Ein 38-Jähriger Mann wurde von umherfliegenden Wrackteilen so schwer getroffen, dass er noch an der Unglücksstelle verstarb. Zwei Zuschauer wurden schwer, ein weiterer leicht verletzt. Der Pilot und der Kopilot wurden ebenfalls leicht verletzt. Notfallseelsorger der Kirche sowie DRK-Seelsorger kümmerten sich um die Angehörigen und panische Zuschauer.

Ob in zwei Jahren eine erneute Flugshow auf dem Roßberg stattfindet ist unklar.

Der Schaden des Unglücks beläuft sich auf ca. 2 Millionen Euro. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung, die Staatsanwaltschaft Tübingen und die Kriminalpolizei Reutlingen haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

September 8, 2012

Landkreis Wunsiedel: Tragischer Jagdunfall – Verwechslung mit Wildschwein kostet 26-Jährigen das Leben

Landkreis Wunsiedel: Tragischer Jagdunfall – Verwechslung mit Wildschwein kostet 26-Jährigen das Leben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:57, 8. Sep. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Maisfeld

Schönwald (Deutschland), 08.09.2012 – Am frühen Morgen erschoss ein 51-jähriger Jäger in Schönwald in Oberfranken einen 26 Jahre alten Mann in einem Maisfeld mit einem Gewehr, er hatte ihn für ein Wildschwein gehalten. Als er seinen Irrtum erkannte, alarmierte er den Notarzt, der dem 26-Jährigen aus dem Landkreis Hof nicht mehr helfen konnte. Der Schuss hatte ihn in die Brust getroffen. Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 15, 2012

Südafrika: 26 Menschen sterben bei Zugunglück

Südafrika: 26 Menschen sterben bei Zugunglück

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 15:53, 15. Jul. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Shosholoza Meyl Zug in Südafrika

Provinz Mpumalanga (Südafrika), 15.07.2012 – In der Nähe von Malelane, dem Eingang zum berühmten Krüger-Nationalpark in der Provinz Mpumalanga, fuhr ein mit Kohle beladener Güterzug in einen Pickup (Bild). Mindestens 26 Personen, die sich auf der Ladefläche des Lkw befanden, wurden getötet, 20 weitere verletzt.

50 Personen wurden von dem Lkw transportiert, als dieser an einen Bahnübergang kam. Bei den Fahrgästen handelte es sich um Landarbeiter. Auf dem Überweg kam es zur Kollision, der Lkw mit offener Ladefläche wurde vom Güterzug 200 Meter mitgeschleift und total zerstört. Ein Teil der Toten konnte noch nicht identifiziert werden. Die Körper seien bei dem Unfall regelrecht zerfetzt worden, sagte der Leiter des örtlichen Rettungsdienstes, Thulani Sibuyi. Der Fahrer des Lkw überlebte den Unfall. Er wird sich vor Gericht verantworten müssen. Nach örtlichen Medienberichten dürfte er den Abstand zum herannahenden Zug falsch eingeschätzt haben.

Der südafrikanische Gewerkschafts-Dachverband (Congress of South African Trade Unions) übte herbe Kritik, ein Sprecher sagte: „Diese schreckliche Tragödie wirft ein Licht auf den Skandal, dass die Arbeiter schutzlos in einem offenen Lkw transportiert werden.“ Er fragte, wie es in einem Land sein kann, in dem Gurtpflicht für Pkw-Insassen herrscht, dass auf einem offenen Lkw Arbeiter zusammengepfercht ohne jegliche Sicherung befördert werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Polen
  • Portal:Bahnunfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 4, 2012

Ägypten: Kleiner Junge im Pool ertrunken

Ägypten: Kleiner Junge im Pool ertrunken

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:15, 4. Jul. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Ein Hotel in Hurghada mit Pool

Hurghada (Ägypten), 04.07.2012 – Der sechsjährige Dejan machte alleine mit seinem 31-jährigen Vater Damian R. aus Lüdenscheid Urlaub in Ägypten. Die beiden wohnten im „Jungle Aqua Park“-Hotel in Hurghada. Der kleine Dejan freute sich besonders auf den Hotelpool.

Dejans Vater lag auf einer Sonnenliege in der Nähe des Pools, als er die Schreie seines Sohnes hörte und zum Becken eilte. Der Sechsjährige lag bereits leblos am Poolboden. Ein anderer Urlauber sprang in den Pool und brachte Dejan an Land. Der kleine Junge spuckte Wasser und Blut, fiel ins Koma und kam im Krankenhaus auch nicht mehr zu sich.

Von Dejans Vater erfolgten schwere Vorwürfe gegen das Hotel: „Es war kein Bademeister da, und der Hotelarzt kam nach 20 Minuten! Das Becken war ab der Mitte 1,50 Meter tief, obwohl die Markierung 1,10 anzeigte.“ Dejan soll 1,30 Meter groß gewesen sein und konnte auch schwimmen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes gab folgendes Statement gegenüber der Bild ab: „Das Büro des deutschen Honorarkonsuls in Hurghada und der Bereitschaftsdienst der deutschen Botschaft in Kairo standen in Kontakt mit dem Vater, haben Hilfe geleistet.“ Rezeptions-Manager des Hotels, Hamad Said, dementierte die Anschuldigungen von Damian R.: „Vorwürfe, dass wir nicht gehandelt hätten, stimmen nicht. Wir haben dem Jungen sofort geholfen.“ Dejans Mutter, die getrennt von seinem Vater lebt, sei inzwischen auch nach Ägypten gereist. Heute soll der sechsjährige Junge zur Obduktion nach Deutschland geflogen werden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 24, 2012

Kroatien: Tschechischer Reisebus überschlägt sich – 8 Tote und 44 Verletzte

Kroatien: Tschechischer Reisebus überschlägt sich – 8 Tote und 44 Verletzte

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:02, 24. Jun. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Autocesta A1

Sveti Rok (Kroatien), 24.06.2012 – Am Samstagmorgen ereignete sich auf der Autobahn von Zagreb nach Split ein schwerer Unfall mit einem Bus, der mit 52 Tschechen besetzt war (Bild). 44 Personen wurden verletzt, zwölf davon schwer, acht Personen wurden getötet, darunter ein sechsjähriges Kind.

Der Bus des Reiseunternehmens Atlas Adira aus Brünn durchbrach die Leitplanke und überschlug sich auf der Gegenfahrbahn. Die Passagiere und die beiden Fahrer waren auf dem Weg nach Baska Voda; es sollte das Ziel ihrer Urlaubsreise sein. Einer der Fahrer wurde bei dem Unfall getötet. Die Rettungs- und Bergungsarbeiten dauerten länger als sechs Stunden. Nach Angaben der kroatischen Polizei gibt es Videoaufnahmen des Unfalls. Nach einem Bericht der Zeitung Vecernji list dürfte der Fahrer eingeschlafen sein, da es keine Bremsspuren gibt. Der Busfahrer, der den Unfall überlebt hat, sagte aus, sein Kollege sei gefahren, er selbst habe geschlafen.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 13, 2012

Landkreis Offenbach: Drei Tote beim Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Schienenbagger

Landkreis Offenbach: Drei Tote beim Zusammenstoß eines Regionalzugs mit einem Schienenbagger

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 10:36, 13. Apr. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Zweiwegebagger (Symbolbild)

Mühlheim am Main (Deutschland), 13.04.2012 – Eine Regionalbahn kollidierte auf der Strecke Frankfurt nach Hanau bei Mühlheim mit einem Schienenbagger. Drei Personen überlebten den Unfall nicht, dreizehn wurden verletzt.

Bei den Toten handelt es sich um den Lokführer der Regionalbahn und zwei Arbeiter des Bautrupps. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Über die Ursache des Unglücks konnte noch keine Aussage getroffen werden. Polizeisprecher Reza Ahmari teilte mit, dass sechs Personen mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurden, Lebensgefahr bestünde bei keinem der Verletzten. Der Regionalzug war zum Unfallzeitpunkt mit 35 Personen besetzt. In der Nacht waren 100 Rettungskräfte und Feuerwehrleute im Einsatz. Die Bergung der Leiche des Zugführers dauerte mehrere Stunden, der Zug war durch die Wucht des Aufpralls zur Seite gekippt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Bahnunfälle

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 14, 2012

28 Tote bei einem Busunfall im Schweizer Kanton Wallis

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:23, 14. Mär. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Sierre, im Hintergrund der Gorwetschgrat und die Ausläufer des Pfynwaldes, rechts der Taleingang ins Val d’Anniviers (dt. Eifischtal)

Sierre (Schweiz), 14.03.2012 – Am Dienstagabend ereignete sich ein folgenschwerer Verkehrsunfall in einem Autobahntunnel der A9 bei Siders (Sierre) im Kanton Wallis in der Schweiz. Ein belgischer Reisebus war gegen 21:15 Uhr in Fahrtrichtung Sitten (Sion) gegen die Tunnelwand geprallt und anschliessend frontal in eine Nothaltestelle gefahren.

28 Businsassen starben, darunter 22 Kinder, 24 weitere wurden verletzt. Im Reisebus befanden sich 52 Personen, die meisten von ihnen Schüler aus zwei Dörfern in Flandern. In Val d′Anniviers hatten die Reisenden ihre Wintersportferien verbracht und befanden sich auf der Rückreise nach Belgien. Die ganze Nacht waren mehr als 200 Rettungskräfte im Einsatz. Verletzte wurden mit Dutzenden von Krankenwagen und sieben Rettungshelikopter in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Unter den Toten sind auch die beiden Fahrer des 2002 gebauten Reisebus der Marke Van Hool sowie die vier erwachsenen Begleitpersonen der Reisegruppe.

Angehörige der Opfer sind auf dem Weg in die Unfallregion. Psychologen für ihre Betreuung stehen bereit. Doch auch viele der Retter bedürfen der psychologischen Hilfe. Sie seien, so Jean-Pierre Deslarzes, der medizinische Leiter der kantonalen Walliser Rettungsorganisation (KWRO), vor allem dadurch traumatisiert, dass die meisten der Opfer Kinder seien.

Der Walliser Grosse Rat und die Vereinigte Bundesversammlung eröffneten ihre Sitzungen mit einer Schweigeminute. «Wir haben mit grosser Bestürzung vom schweren Unglück des belgischen Reisebus im Wallis erfahren», erklärte Nationalratspräsident Hansjörg Walter, Staatsratspräsident Jacques Melly kondolierte den Angehörigen der Verletzten und den Hinterbliebenen der Toten. Durch die Tragödie werde das gesamte Volk des Wallis tief getroffen, sagte Melly. Seit einem Gletschersturz beim Bau des Staudammes von Mattmark in den 1960er Jahren hat im Wallis kein Unglück mehr so viele Menschenleben auf einmal gefordert.

Der belgische Ministerpräsident Elio Di Rupo sprach von „einem sehr traurigen Tag für Belgien“. Die belgische Regierung will 82 Angehörige in die Schweiz bringen lassen, zwei Militärflugzeuge sollen am frühen Nachmittag am Flughafen Genf eintreffen.

Die Ursache des Unglücks ist noch unklar, doch scheidet eine Lenkzeitüberschreitung offenbar aus. Der belgische Staatssekretär Melchior Wathelet sagte der Nachrichtenagentur Belga: „Es scheint, dass also die Vorschriften über die Ruhe- und Fahrzeit eingehalten wurden“. Die beiden Fahrer seien am Tag vor dem Unglück in Val d′Anniviers eingetroffen. Wathelet zufolge ist es unwahrscheinlich, dass der Fahrzeuglenker übermüdet gewesen oder eingeschlafen sei. Das Fahrzeug sei mit den vorgeschriebenen Sicherheitsgurten ausgestattet gewesen.

Bild vom Tunneleingang

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Busunfall im Sierre-Tunnel“

Bearbeiten Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verkehrsunfälle
  • Portal:Schweiz

Bearbeiten Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 4, 2012

Polen: Schweres Zugunglück fordert mindestens 16 Menschenleben

Polen: Schweres Zugunglück fordert mindestens 16 Menschenleben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:10, 4. Mär. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Szczekociny (Polen), 04.03.2012 – Am Samstagabend ereignete sich auf der Bahnlinie (Bild) zwischen Warschau und Krakau bei der Ortschaft Szczekociny ein schweres Zugunglück (Bild). Zwei Züge prallten frontal zusammen, einer der Züge fuhr in falscher Fahrtrichtung auf dem Gleis. Die Rettungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen. Mehrere hundert Feuerwehrleute und Polizisten waren im Einsatz.

Am Sonntagmorgen war Verkehrsminister Slawomir Nowak am Unfallort. Nach seinen Angaben liegen noch keine Fakten vor, warum es zu dem Unglück gekommen ist. Innenminister Jacek Cichocki machte Angaben zu den Opferzahlen: Mindestens 16 Menschen sollen ums Leben gekommen sein, 58 weitere seien verletzt worden. Ministerpräsident Donald Tusk, der mit dem Verkehrsminister vor Ort war, sprach vom schwersten Eisenbahnunglück seit Jahren in Polen. Das letzte schwere Zugunglück ereignete sich 1990 in der Nähe von Warschau; dabei waren zwei Vorortzüge zusammengestoßen, es waren 16 Tote zu beklagen.

In den Zügen waren insgesamt 370 Personen unterwegs, darunter auch Personen aus der Ukraine, Spanien und Frankreich. Unter den Toten und Schwerverletzten sollen keine Ausländer sein. Einer der Züge ist von Warschau nach Krakau unterwegs gewesen, der entgegenkommende von Przemyśl nach Warschau. Am Unfallort sind Zelte zur Versorgung der Verletzten aufgestellt worden. Neben zahlreichen Krankenwagen waren auch Hubschrauber im Einsatz. Der Unfallort kann nur aus der Luft oder über Feldwege erreicht werden. 450 Feuerwehrleute und 100 Polizisten waren vor Ort (Foto). Die Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen aufgenommen.

Die am Unglück beteiligten Lokomotivtypen


Lokomotive der Baureihe ET 22

Lokomotive der Baureihe EP 09


Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Polen
  • Portal:Bahnunfälle
  • Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Eisenbahnunfall bei Szczekociny“.

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 16, 2012

Honduras: Hunderte Tote bei Gefängnisbrand

Honduras: Hunderte Tote bei Gefängnisbrand

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:24, 16. Feb. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Präsident Porfirio Lobo Sosa

Comayagua (Honduras), 16.02.2012 – In einem Gefängnis in der Stadt Comayagua tobt ein Feuer. Der Sicherheitsminister von Honduras, Pompeyo Bonilla, sagte zu dem Brand, dass man mit mindestens 350 Toten (Bild) rechnen müsse. Um eine rückhaltlose Aufklärung zu ermöglichen, seien mehrere Verantwortliche des Justizvollzugs entlassen worden.

Am Dienstag, gegen 22.50 Uhr (Ortszeit), war der Brand im Gefängnis ausgebrochen. Als Ursache wird ein Kurzschluss oder Brandstiftung vermutet. In der Strafanstalt waren zu diesem Zeitpunkt 900 Menschen untergebracht. Danilo Orellana, der Leiter des Gefängnisses, sagte über die verstorbenen Insassen, dass die Todesursache zumeist Ersticken war. Schwere Vorwürfe machte ein Angehöriger eines toten Gefangenen: Viele Menschen seien nur gestorben, da die Wachen die Türen nicht geöffnet hätten. Anfangs wurde von einer Gefangenenmeuterei ausgegangen. Nach anderen Berichten soll die Feuerwehr viel zu spät reagiert haben. Präsident Porfirio Lobo sprach von einer nicht akzeptablen Tragödie und versprach Aufklärung.

Für eine Brandstiftung spricht der Bericht einer Sozialarbeiterin. Sie hatte telefonischen Kontakt zu einem Gefangenen. Dieser hatte ihr berichtet, dass ein Mithäftling ihm gesagt habe: „Ich werde einen Brand legen, und wir werden alle sterben.“

Comayagua liegt 61 Kilometer nördlich von Tegucigalpa, Honduras Hauptstadt, und 125 Kilometer südlich von San Pedro Sula und hat 87.000 Einwohner.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brände
  • Portal:Nordamerika

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »