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October 14, 2006

Internationaler Bookerpreis 2006 geht an Kiran Desai

Internationaler Bookerpreis 2006 geht an Kiran Desai

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Artikelstatus: Fertig 17:06, 14. Okt. 2006 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 14.10.2006 – Kiran Desai ist die Trägerin des Bookerpreises 2006. Der Preis wurde der 35-jährigen, aus Indien stammenden Schriftstellerin am Dienstag, den 10. Oktober in London übergeben. Sie erhielt ihn für das Buch „The Inheritance of Loss“ (Die Vererbung des Verlusts), das sich mit den Problemen des multikulturellen Zusammenlebens beschäftigt.

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July 2, 2005

Jury gibt „Spiel des Jahres 2005“ bekannt

Jury gibt „Spiel des Jahres 2005“ bekannt

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Berlin / Marburg (Deutschland), 02.07.2005 – Die Preisträger für den weltweit bedeutendsten Spielepreis sind gekürt. Der in Marburg beheimatete Verein „Spiel des Jahres e.V.“ hat am 27. Juni in Berlin die „Spiele des Jahres“ bekannt gegeben.

„Spiel des Jahres 2005“ für Erwachsene ist demnach das Spiel „Niagara“, den Preis für das „Kinderspiel des Jahres 2005“ erhielt „Das kleine Gespenst“.

„Niagara“, ein abenteuerliches Bootsrennen für drei bis fünf Mitspieler, wurde von dem gebürtigen Nürnberger Thomas Liesching erfunden. Es ist sein erstes veröffentlichtes Spiel und erhielt sofort diesen Kritikerpreis. Auf dem Spielbrett wird dreidimensional ein täuschend echt wirkender Fluss nachempfunden, der in den Niagarafällen endet. Die Spieler veranstalten mit Kanus auf dem vermeintlich fließenden Wasser ein Wettrennen über den Fluss. Der Spielespaß für die Teilnehmer ist vorprogrammiert. Neben einigen Zufallskriterien wie beispielsweise das jeweilige Wetter an den Niagarafällen sind auch Taktik und Überlegung angesagt.

In dem Kinderspiel des Jahres 2005, „Das kleine Gespenst“ von Kai Haferkamp, befinden sich zwei bis vier Spieler ab fünf Jahren mitten in einer bewegten Geisterstunde. Es orientiert sich an dem bekannten Kinderbuch von Otfried Preußler.

Das Spiel hat nach Ansicht der Juroren jede Menge Spielspaß zu bieten. Darüberhinaus berge es einen guten Lerneffekt in sich. Das Gedächtnis werde trainiert, spielerisch lernten die Kinder den Zahlenbereich von 1 bis 13. Durch eine Feinmotorik im Spiel zählt es auch als Geschicklichkeitsspiel. Die Kinder, die sich während des Spiels mitten in der Geisterstunde befinden, müssen vorab eine Uhr zusammenbasteln. Rund um die Uhr sind Fenster angebracht, hinter denen sich verschiedene Motive verstecken, eine Ähnlichkeit zum beliebten Memory ist nicht von der Hand zu weisen.

Während das Erwachsenenspiel mittlerweile schon zum 27. Mal gekürt wurde, wurde der Kinderpreis in diesem Jahr zum fünften Mal vergeben. Die Jury für diesen Kritikerpreis setzt sich aus elf Personen zusammen, die aus Deutschland und der Schweiz stammen und die ihren Beruf – sie sind zumeist Journalisten und Autoren – zum Hobby gemacht haben.

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June 26, 2005

Thomas Lang gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2005

Thomas Lang gewinnt Ingeborg-Bachmann-Preis 2005

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München (Deutschland) / Klagenfurt (Österreich), 26.06.2005 – Die Erzählung „Am Seil“ des Münchner Autors Thomas Lang hat den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Iris Radisch, die Vorsitzende der Jury, hat dies bekannt gegeben.

Im Text geht es um eine Beziehung zwischen Vater und Sohn, deren Ende offen bleibt. Die Sprache ist nüchtern und sachlich.

Der Preis ist mit 22.500 Euro dotiert. Die Entscheidung fiel in einer Stichwahl zwischen Thomas Lang und Julia Schoch.

Weiters waren Natalie Balkow, Martina Hefter, Susanne Heinrich, Kristof Magnusson, Sasa Stanisic, Nikolai Vogel und Anne Weber vorab von der Jury ausgewählt worden.

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June 3, 2005

Internationaler Bookerpreis 2005 geht an Ismail Kadare

Internationaler Bookerpreis 2005 geht an Ismail Kadare

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London (Vereinigtes Königreich) / Tirana (Albanien), 03.06.2005 – Den erstmals vergebenen Internationalen Bookerpreis hat der albanische Schriftsteller Ismail Kadare gewonnen.

In der engeren Auswahl der Jury waren bekannte Autoren wie Günter Grass, Gabriel García Marquez und Philip Roth. Kadare erhielt den Vorzug. Zur Begründung gab die Londoner Auswahlkommission an, seine Erzählweise stehe in der Tradition Homers.

Der Internationale Bookerpreis ist mit 60.000 Pfund (rund 85.000 Euro) dotiert und wird künftig alle zwei Jahre vergeben. Er ist nicht zu verwechseln mit dem lange Jahre existierenden Bookerpreis, der nur an Autoren aus Großbritannien und den Commonwealth geht.

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