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June 27, 2008

Studie sagt schnelles Durchsetzen des Elektroautos voraus

Studie sagt schnelles Durchsetzen des Elektroautos voraus

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Veröffentlicht: 11:56, 27. Jun. 2008 (CEST)
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Gelsenkirchen (Deutschland), 27.06.2008 – Elektroautos sind im Kommen. Das berichtet die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) unter Berufung auf die Neue Ruhr/Neue Rheinzeitung über eine Studie des „Centers of Automotive Research“ (CAR) an der Fachhochschule Gelsenkirchen zum Thema Elektroautos, die bisher noch nicht veröffentlicht wurde. Demnach gelten in der Entwicklung dieses Autotyps zwei Jahreszahlen als entscheidend: Erstens werden die Hersteller im Jahr 2010 erstmals im starken Maße Elektroautos auf dem Markt bringen und zweitens werde das Elektroauto im Jahr 2015 zu einem Massenphänomen. Ferdinand Dudenhöffer ist Direktor der CAR und gilt unter den Experten als Kenner der Branche. Sein entscheidender Satz gegenüber der Zeitung: „Das bedeutet das Aus für Autos, die ausschließlich auf Verbrennungsmotoren setzen. Ausgenommen seien nur Lkw, die auch in Zukunft auf den klassischen Dieselmotor setzen würden.“ Bekanntlich sind ja Prognosen schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen. Dudenhöfer kommt in seiner Stellungnahme selbstsicher zu dem Schluss: „Der Elektroantrieb wird die Motorisierung für 30 bis 40 Jahre prägen.“ Antriebsfeder für diese Entwicklung sei die Klimaschutz-Diskussion und die starke Steigerung der Treibstoffpreise. Die Studie weist auch auf die Folgen für die Zuliefererindustrie hin. Diese Firmen müssten einen Anpassungsprozess durchlaufen.

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May 3, 2005

Privatsender tv.nrw stellt Betrieb ein und wird durch nrw.TV ersetzt

Privatsender tv.nrw stellt Betrieb ein und wird durch nrw.TV ersetzt

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Sendemast

Dortmund (Deutschland), 03.05.2005 – Der private Regionalsender tv.nrw wird zum 31. Mai seinen Sendebetrieb einstellen. Schon am 1. Juni soll dafür ein neuer Sender namens nrw.TV starten. Dies gab heute der Geschäftsführer des Senders, Jörg Schütte, bekannt. Die Mitarbeiter des alten Senders in Dortmund sollen nach Düsseldorf umziehen. Dort produzierte die Deutsche Fernsehnachrichten Agentur Produktionsgesellschaft bereits die Nachrichten „nrw aktuell“, die Polit-Talkshow „nrw direkt“ sowie die Morningshow „Guten Morgen NRW“ für tv.nrw.

Die nordrhein-westfälische Landesanstalt für Medien (LfM) hatte im Dezember 2004 angekündigt, tv.nrw das Privileg als „landesweites Programm“ zu entziehen, da die regionale Berichterstattung des Senders einen zu geringen Anteil hatte. Dies hätte den Verlust des Kabelplatzes im NRW-Kabelfernsehen bedeutet. Die LfM gab dem Sender jedoch eine Übergangsfrist bis Juni 2005, um die regionale Berichterstattung auszuweiten. Dies geschah am 11. April mit der Einführung eines vierstündigen Frühstückfernsehens.

Noch am 19. April hatte tv.nrw zusammen mit der NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft angekündigt, ein Hochschul- und Wissenschaftsmagazin zu starten, das von Studierenden gestaltet werden sollte. Das Projekt sollte von der Fachhochschule Gelsenkirchen geleitet werden.

Der neue Sender hat bereits seit Dezember 1999 eine Sendelizenz, strahlte aber bisher nur einen Probebetrieb aus. Er will nun mit einem achtstündigen Sendebetrieb starten und sich auf regionale Berichterstattung konzentrieren. Der neuen Eigentümer von tv.nrw ist auch Eigentümer der „DFA P“ und war Gründer des Nachrichtensenders „n-tv“.

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