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December 23, 2007

Sittensen-Mord: Richterin krank

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Sittensen-Mord: Richterin krank

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Veröffentlicht: 08:12, 23. Dez. 2007 (CET)
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Stade (Deutschland), 23.12.2007 – In dem Verfahren um den siebenfachen Mord in Sittensen (Wikinews berichtete) vor dem Landgericht Stade muss der Prozess neu beginnen. Eine Richterin ist durch eine schwere Krankheit ausgefallen. Nun muss mit einem Ersatzrichter die Strafsache neu verhandelt werden.

Vor dem Landgericht Stade stehen fünf Vietnamesen vor Gericht. Drei Angeklagten wird unter anderem gemeinschaftlicher siebenfacher Mord vorgeworfen. Die anderen beiden Verdächtigen werden wegen schweren Raubes beziehungsweise Anstiftung zum Raub angeklagt.

Die Staatsanwaltschaft führt Zeugenaussagen und Indizien an. Der Prozess musste bereits einmal unterbrochen werden, als die Verteidigung angab, keinen vollständigen Einblick in die 12.000 Seiten der Akte erhalten zu haben.

Das Verfahren soll am 9. Januar 2008 neu aufgerollt werden. Es sind zunächst bis Juni 2008 Termine angesetzt.

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August 27, 2007

Sittensen-Mordprozess beginnt mit Vertagung

Sittensen-Mordprozess beginnt mit Vertagung

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Veröffentlicht: 18:39, 27. Aug. 2007 (CEST)
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Stade (Deutschland), 27.08.2007 – Der Beginn des Strafprozesses gegen fünf Vietnamesen wegen der so genannten Restaurantmorde von Sittensen vor dem Landgericht Stade begann am ersten Verhandlungstag gleich mit einer Verschiebung des Terminplanes. Das Gericht folgte einem Antrag der Verteidigung, die einen Aufschub verlangt hatte, weil wichtige Teile der Prozessakten der Verteidigung nur in Auszügen vorgelegen hätten. Das betreffe insbesondere die so genannten Spuren-Akten, so dass sich die Verteidigung nicht ausreichend auf die Verhandlung habe vorbereiten können. Hunderte Seiten fehlten nach ihren Angaben.

Den Angeklagten wird vorgeworfen, an den Morden vom 4. auf den 5. Februar 2007 in dem chinesischen Restaurant „Lin Yue“ in Sittensen (Niedersachsen) beteiligt gewesen zu sein. Damals waren die beiden Inhaber (ein Ehepaar) sowie fünf ihrer Angestellten getötet worden. Bei den Angeklagten handelt es sich um fünf Vietnamesen im Alter zwischen 30 und 42 Jahren. Die Anklage stützt sich hauptsächlich auf Indizien: Blut, Fasern und Schmauchspuren. Ob diese Beweise zu einer Verurteilung ausreichen, wird der weitere Verlauf des Prozesses zeigen. Am ersten Verhandlungstag kam es jedoch nicht einmal zur Verlesung der Anklageschrift. Der Prozess soll am 11. September im Landgericht Stade fortgesetzt werden.

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June 9, 2007

Anklageerhebung im Sittensen-Restaurant-Mord

Anklageerhebung im Sittensen-Restaurant-Mord

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Artikelstatus: Fertig 20:44, 9. Jun. 2007 (CEST)
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Lage von Stade im gleichnamigen Landkreis

Stade / Sittensen (Deutschland), 09.06.2007 – In Stade hat die Staatsanwaltschaft am 7. Juni gegen die beiden 31 und 33 Jahre alten Vietnamesen, die wenige Stunden nach dem siebenfachen Mord in einem China-Restaurant in Sittensen festgenommen worden waren, deswegen Anklage erhoben. Ein dritter Vietnamese, der ebenfalls in Untersuchungshaft sitzt, wird ebenfalls angeklagt werden. Die Staatsanwaltschaft bereitet deshalb eine dritte Anklageschrift gegen den 29-Jährigen vor, um eine gemeinsame Hauptverhandlung zu ermöglichen. Diese ist für Juli 2007 geplant.

Oberstaatsanwalt Burkhardt Vonnahme gab gegenüber der „taz“ an, dass es sich nicht um eine Tat im Bereich organisierter Kriminalität gehandelt habe. Es habe sich vielmehr um Morde aus Habgier gehandelt. Die Ermittlungen ergaben weder Hinweise zu Verbindungen zu kriminellen Organisationen noch ins Spielermilieu.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hat der 31-jährige Angeklagte ein Teilgeständnis abgelegt. Auch durch Indizien, darunter genetische Spuren und Zeugenaussagen, wird das Trio stark belastet. Die Vietnamesen sollen im China-Restaurant, in dem die Tat geschehen war, angestellt gewesen sein.

Eine Sonderkommission ermittelt weiterhin an dem Fall. Es ist noch unklar, ob weitere Täter beteiligt waren. Auch die hohe Brutalität konnte sich die Staatsanwaltschaft nicht erklären.

In der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2007 waren in einem China-Restaurant in Sittensen bei Stade sieben Menschen getötet worden. Die Inhaber sowie fünf Angestellte waren gefesselt, misshandelt und erschossen worden. Neben Bargeld waren auch Mobiltelefone und Notebooks entwendet worden. Bei einer Routinekontrolle wurden die zwei älteren Vietnamesen anschließend festgenommen. Der 29-Jährige wurde am 16. Mai gefasst. Einer der Verdächtigen hatte bereits eine polizeiliche Akte, da gegen ihn wegen Erpressung und Körperverletzung ermittelt worden war.

Am 7. Juni wurde außerdem bekannt, dass die Polizei in Bremen einen weiteren tatverdächtigen Vietnamesen festgenommen hat. Es handelt sich dabei um den 40-jährigen Bruder des 31-jährigen Tatverdächtigen, gegen den am 6. Juni Anklage erhoben worden ist.

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  • Sechs Leichen in einem Restaurant in Sittensen gefunden (06.02.2007)

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January 24, 2006

Marc Hoffmann: Revision vom BGH verworfen

Marc Hoffmann: Revision vom BGH verworfen

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Artikelstatus: Fertig 22:56, 24. Jan. 2006 (CET)
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Karlsruhe / Stade (Deutschland), 24.01.2006 – Gestern hat der Bundesgerichtshof die Revision des verurteilten Kindesmörders Marc Hoffmann verworfen. Damit ist das Urteil vom Juni des letzten Jahres rechtskräftig. Die Chance auf eine vorzeitige Entlassung aus dem Gefängnis, das heißt nach 15 Jahren, ist damit nun nicht mehr gegeben. Er wird lebenslang in Haft bleiben.

Im Juni 2005 hatte das Landgericht Stade den Mörder der Kinder Levke und Felix, Marc Hoffmann, zu lebenslanger Haft verurteilt. Anschließend sollte der Mörder in Sicherungsverwahrung kommen. Hoffmann hatte gegen das Urteil Revision eingelegt.

Der Mord an den beiden Kindern geschah im Jahr 2004.

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December 14, 2005

Entdecker von Wolfsheim gestorben

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Entdecker von Wolfsheim gestorben

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Artikelstatus: Fertig 20:49, 14. Dez. 2005 (CET)
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Stade (Deutschland), 14.12.2005 – Im Alter von nur 49 Jahren ist der Entdecker der Synth-Pop-Gruppe Wolfsheim, Lothar Gärtner, gestorben.

Wolfsheim hatte von mehreren Plattenlabels Absagen bekommen, als der gebürtige Stader Lothar Gärtner im Jahr 1991 einige Tracks der Gruppe hörte. Die ersten Songproben erregten seine Aufmerksamkeit und er nahm die Gruppe unter Vertrag seiner Plattenfirma „Strange Ways Records“. Gärtner führte die Firma damals noch im Alleinbetrieb. Durch Wolfsheim wurde „Strange Ways Records“ deutschlandweit bekannt und die Firma entwickelte sich zu einem Betrieb mit mehreren Angestellten. Bereits zuvor hatte Gärtner in seinem Label Gruppen wie die „Kastrierten Philosophen“, „The Perc Meets“ und „The Hidden Gentleman“ unter Vertrag genommen.

1999 hat sich Gärtner neuen Musikthemen zugewandt. Er verkaufte seine Firma „Strange Ways Records“ und gründete ein Jahr danach mit seinem Freund Tom Redecker ein neues Plattenlabel, die Firma „Sireena Records“.

Gärtner verstarb nach langer schwerer Krankheit am 3. Dezember 2005 in Stade.

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  • Themenportal Verstorbene Persönlichkeiten

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June 30, 2005

Urteil gegen Marc Hoffmann wird bis auf weiteres nicht rechtskräftig

Urteil gegen Marc Hoffmann wird bis auf weiteres nicht rechtskräftig

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Artikelstatus: Fertig 30. Jun. 2005 (CEST)
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Stade (Deutschland), 30.06.2005 – Der gestern vom Schwurgericht Stade zu lebenslanger Haft und Sicherungsverwahrung verurteilte Kindermörder Marc Hoffmann bleibt zunächst in Untersuchungshaft. Bis auf weiteres wird das Urteil gegen ihn nicht rechtskräftig.

Sein Anwalt gab heute bekannt, er werde die Revision beim Bundesgerichtshof bis Mitte nächster Woche beantragen. Erst wenn in einigen Wochen das schriftliche Urteil vorläge, könne er die Begründung nachreichen.

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June 29, 2005

Marc Hoffmann verurteilt

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Marc Hoffmann verurteilt

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Artikelstatus: Fertig 29. Jun. 2005 (CEST)
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Stade (Deutschland), 29.06.2005 – Das Landgericht Stade hat heute den 31-jährigen Sexualstraftäter und Kindermörder Marc Hoffmann zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit anschließender Sicherheitsverwahrung verurteilt. Er hatte die beiden achtjährigen Kinder Levke und Felix sexuell missbraucht und umgebracht.

Das Gericht stellte die besondere Schwere der Schuld fest und entschied sich deswegen zu der Strafe, weil von dem Täter eine hohe Rückfallgefahr ausgehe. Die Verteidigung hatte darauf geklagt, dass der Täter psychisch schwer gestört sei und deswegen schuldunfähig.

Noch am Tag der Urteilsverkündung hat die Verteidigung Revision angekündigt. Sie wird gegen die verhängte Höchststrafe des verurteilten Marc Hoffmann vorgehen. Sie beruft diese Revision auf die wiederholte Aussage, Hoffmann sei nicht schuldfähig.

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May 25, 2005

Marc Hoffmann soll auch Mord an Adelina gestanden haben

Marc Hoffmann soll auch Mord an Adelina gestanden haben

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Artikelstatus: Fertig 10:31, 26. Mai 2005 (UTC)
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Stade (Deutschland), 25.05.2005 – Nach Aussage eines Polizisten vor dem Landgericht Stade soll der Angeklagte Marc Hoffmann einem ehemaligen Zellengenossen den Mord an der zehnjährigen Adelina aus Bremen gestanden haben. Mit den Worten „Da bin ich noch mal schwach geworden“ soll der 31 Jahre alte Marc Hoffmann das Verbrechen zugegeben haben. Die Leiche des Mädchens war im Oktober 2001 gefunden worden; im Juni desselben Jahres war das Mädchen verschwunden. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Bremen teilte mit, das Alibi Hoffmanns für den Tag des Verschwindens werde weiter überprüft.

Ein zweiter Beamter sagte aus, dass der Angeklagte bei fünf Vernehmungen weitere Verbrechen abgestritten habe. Als man auf den Fall Adelina zu sprechen kam, habe Hoffmann die Vernehmung abgebrochen und dabei „sehr emotional“ reagiert.

Die Aussagen des Mithäftlings seien nach Aussage des Polizisten allerdings zeitlich und örtlich sehr unkonkret. Offenbar erhofft er sich dadurch Vorteile für seinen eigenen Prozess. Im Moment gibt es auch keine Belege, ob Hoffmann die Taten tatsächlich begangen hat. Genausowenig ist genau geklärt, ob die Geständnisse überhaupt abgegeben wurden.

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  • Urteil gegen Marc Hoffmann wird bis auf weiteres nicht rechtskräftig (30.06.2005)
  • Marc Hoffmann verurteilt (29.06.2005)
  • Verurteilter Kindermörder Marc Hoffmann steht erneut unter Tatverdacht (22.09.2005)

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