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September 5, 2013

Nelson Mandela aus Krankenhaus entlassen

Nelson Mandela aus Krankenhaus entlassen

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Veröffentlicht: 21:44, 5. Sep. 2013 (CEST)
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Nelson Mandela (2008)

Johannesburg (Südafrika), 05.09.2013 – Nelson Mandela hat das Krankenhaus verlassen. Er befindet sich nun in seinem Haus in Johannesburg. Vertreter der südafrikanischen Regierung ließen am 1. September verlauten, dass er sich jedoch weiterhin in einem kritischen Zustand befinde.

Der heute 95-Jährige kämpfte seit seiner Jugend gegen die Apartheid in Südafrika und war wesentlich an ihrer Abschaffung nach 1991 beteiligt. Mandela war seit drei Monaten im Krankenhaus. Grund für seinen Aufenthalt war eine schwere Lungeninfektion. Nun soll sich der Ex-Präsident Südafrikas zu Hause erholen.

Das Büro des jetzigen Präsidenten bestätigte die Heimkehr Mandelas: „Seine Ärzte sind davon überzeugt, dass er in seinem Haus die gleiche intensivmedizinische Versorgung erhalten wird wie im Krankenhaus. In seinem Haus wurden Veränderungen vorgenommen, die dies ermöglichen. Zudem wird das medizinische Personal aus dem Krankenhaus mit ihm kommen.“

Zahlreiche Krankenwagen und Fernsehteams versammelten sich Samstag (31. August) vor Mandelas Haus in einem Vorort von Johannesburg. Anhänger des Politikers versammelten sich dort, um für seine Genesung zu beten.

Der letzte öffentliche Auftritt von Mandela war 2010 bei der Fußball-WM in Südafrika.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 03.09.2013, 20:00 Uhr (Version)

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June 28, 2008

Nelson Mandela wird 90

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Nelson Mandela wird 90

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Veröffentlicht: 21:02, 28. Jun. 2008 (CEST)
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Nelson Mandela (Archivbild)

London (Großbritanien), 28.06.2008 – Zum 90. Geburtstag des früheren südafrikanischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela gaben am gestrigen Freitag zahlreiche Künstler ein Benefizkonzert gegen Aids. Auf der Bühne im Londoner Hyde Park standen unter anderem Annie Lennox, Amy Winehouse und die britische Rockband Queen.

Die rund 45.000 Zuschauer jubelten dem 90-jährigen ehemaligen Präsidenten Südafrikas bei seiner Rede zu, in der er die junge Generation aufforderte, jetzt die Verantwortung im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids zu übernehmen. Es sei an der Zeit, dass nun „neue Hände die Last“ dieses Kampfes tragen. Mandela, dem es sichtlich schwer fiel, die Stufen zum Podium mit seinem Gehstock zu erklimmen, wandte sich mit einer eindringlichen politischen Botschaft an die erschienenen Gäste: „Wo Armut und Krankheiten wie Aids herrschen, wo Menschen unterdrückt werden, ist noch viel Arbeit zu tun.“

Die insgesamt 46.664 verkauften Eintrittskarten erinnern an die Gefangenen-Nummer des ehemaligen politischen Gefangenen Nelson Mandela, der wegen seines politischen Kampfes gegen die Apartheid in Südafrika 27 Jahre auf der Gefangeneninsel Robben Island gefangen gehalten worden war. Der Erlös der verkauften Eintrittskarten soll der von Mandela ins Leben gerufenen Aids-Stiftung zugute kommen.

In den Vereinigten Staaten gilt Mandela wie auch die anderen Mitglieder der Regierung Südafrikas seit dieser Zeit des Anti-Apartheid-Kampfes des African National Congress (ANC), dessen Führer Mandela gewesen ist, als „Gefährder“. Eine Einreise in die USA ist ihm nur mit einer Sondergenehmigung möglich. Den beiden Häusern des US-Kongresses wurde jetzt ein Gesetzentwurf zugeleitet, der mit dieser politischen Altlast aus der Zeit des Kalten Krieges Schluss machen soll. Wie der Abgeordnete Howard Berman von der Demokratischen Partei erklärte, wolle man nun die Stigmatisierung des ANC beenden. In den 1960-er Jahren war der ANC in den USA als „Terrororganisation“ eingestuft worden.

Bei seiner Einreise ins Vereinigte Königreich am vergangenen Mittwoch, hatte Mandela erstmals die Führung Simbabwes öffentlich kritisiert. Er sprach von einem tragischen „Versagen der politischen Führung“ in dem Nachbarland Südafrikas.

Quellen

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