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October 4, 2008

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Paul di Resta gewinnt in Barcelona sein zweites Saisonrennen

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Paul di Resta gewinnt in Barcelona sein zweites Saisonrennen

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Veröffentlicht: 21:04, 4. Okt. 2008 (CEST)
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der Wagen von Barcelona-Sieger Paul di Resta

Barcelona (Spanien), 04.10.2008 – Vom Freitag, den 19. September bis Sonntag, den 21. September fand auf dem Circuit de Catalunya der neunte Saisonlauf der Deutschen Tourenwagen-Masters (DTM) statt.

Beim ersten Testdurchlauf auf dem Rundkurs in Barcelona am Freitag war der deutsche Meisterschaftsführende Timo Scheider, im Audi A4, mit 1:07.935 Minuten der Schnellste, Zweiter wurde sein Markenkollege Tom Kristensen (Dänemark), Dritter Mattias Ekström (Schweden). Auf Platz vier lag Paul di Resta aus Schottland in seiner Mercedes C-Klasse; es folgten die zwei Audi-Jahreswagen der deutschen Fahrer Mike Rockenfeller und Markus Winkelhock. Jamie Green aus England wurde in einem weiteren Mercedes siebter.
Beim zweiten Test war Kristensen mit einer Bestzeit von 1:08.113 Minuten am schnellsten, vor Mattias Ekström und Mike Rockenfeller. Neuling Oliver Jarvis kam auf den vierten Platz. Fünfter wurde Bruno Spengler, der mit 0,203 Sekunden Rückstand bester Mercedesfahrer wurde. Scheider kam lediglich auf Rang sieben.
Beim dritten und letzten Test war Mattias Ekström schnellster, vor Kristensen, Martin Tomczyk (Deutschland) und Scheider, alle im Audi A4.

Im Qualifying am Samstag sicherte sich der fünffache DTM-Meister Bernd Schneider die Pole-Position vor Timo Scheider und Paul di Resta. Kristensen und Spengler scheiterten, dafür kamen Mike Rockenfeller und Alexandre Prémat unter die letzten acht. Sie belegten hier die letzten Plätze, also Startplatz 7 und 8. Mathias Lauda und Ralf Schumacher landeten auf den Plätzen 16 und 17. Wegen einer unsportlichkeit wurde Kristensen zudem auf den letzten Platz strafversetzt. Gary Paffet (England) durfte nach einer Unregelmäßigkeit an seinem Auto nur unter Vorbehalt starten.

Bereits beim Start des Rennens über 58 Runden fuhren Scheider und di Resta an Bernd Schneider vorbei und gingen als Führungsduo in die erste Kurve. Im Mittelfeld gab es in der ersten Kurve einige Rangeleien: Katherine Legge rammte Mathias Lauda, der nach wenigen Runden das Rennen wegen Leistungsverlust beenden musste. Maro Engel und Tom Kristensen mussten bereits am Anfang des Rennens aufgrund von Problemen an die Box fahren. Susie Stoddart bekam eine Durchfahrtsstrafe weil sie in einer Schikane abkürzte. In der 17. Runde musste Bruno Spengler sein Auto vorzeitig mit Kühlerproblemen abstellen, die er sich bei einem „Ausritt“ ins Kiesbett zugezogen hatte. Auch Legge musste ihr Auto abstellen. In Runde 19 konnte di Resta Scheider überholen und so die Führung übernehmen. Dennoch blieb es an der Spitze bis zur Zieleinfahrt spannend. Nachdem Winckelhock an dem Niederländer Albers vorbei gefahren war, geriet er mit Paffet aneinander, wofür Winkelhock eine Durchfahrtsstrafe kassierte. Acht Runden vor Schluss kollidierten Jarvis und Paffett. Gegen die beiden Briten hatte die Rennleitung eine Ermittlung eingeleitet, jedoch noch ohne Ergebnis. In der letzten Runde gab es noch eine heftige Kollision mit anschließendem Revangefoul, zwischen Mattias Ekström und Jamie Green. Im Ergebnis wurde Green mit einer Zeitstrafe belegt, Ekström sogar disqualifiziert. Das Rennen gewann letztenendes Paul di Resta vor Timo Scheider und Bernd Schneider.

In der Gesamtwertung liegt Timo Scheider nun bei noch 20 zu vergebenen Punkten mit 62 Zählern vor Paul di Resta mit 55, Jamie Green mit 46 und Titelverteidiger Mattias Ekström mit 44 Punkten in Führung. Bruno Spengler hat mit seinem Ausfall seine Meisterschaftschancen verspielt.

Quellen

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September 10, 2008

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Timo Scheider gewinnt in Brands Hatch sein zweites Saisonrennen

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Timo Scheider gewinnt in Brands Hatch sein zweites Saisonrennen

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Veröffentlicht: 13:45, 10. Sep. 2008 (CEST)
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Timo Scheider ist der Sieger von Brands Hatch

Fawkham (Vereinigtes Königreich), 10.09.2008 – Vom Freitag, den 29. August bis Sonntag, den 31. August fuhren die Fahrer der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM) auf dem Brands Hatch ihren achten Saisonlauf aus.

Auf dem kürzesten Kurs in Brands Hatch hatte Timo Scheider den ersten Test mit einer Zeit von 42,477 Sekunden vor Di Resta und Ekström gewinnen können. Auf die Plätze vier und fünf kamen Bernd Schneider und Tom Kristensen. Der Däne Kristensen sorgte nach 30 Minuten für die erste Gelbphase. In dieser Gelbphase fuhren alle Fahrer an die Box. 15 Minuten später fuhr Katherine Legge mit ihrem Auto in den Kies und blieb stecken. Am Nachmittag gingen alle 19 Fahrer bei Temperaturen von 24 Grad in ihren zweiten Testlauf. Der Schwede Mattias Ekström sicherte sich mit einer Zeit von 42,7 Sekunden die schnellste Zeit. Martin Tomczyk und Timo Scheider kamen auf die Plätze zwei und drei. Dem Briten Jamie Green fehlten am Ende nur 0,312 Sekunden auf die Bestzeit. Er landete auf Rang vier. Die weiteren Plätze belegten Markus Winkelhock vor Mike Rockenfeller, und auf Platz sieben kam der Niederländer Christijan Albers. Katherine Legge kann mit ihrem zweiten Test in Brands Hatch zufrieden sein, weil sie sich vor alle 2007er Mercedes platzierte. Susie Stoddart belegte den letzten Platz. Auch den letzten Test am Samstag konnte Mattias Ekström für sich gewinnen. Scheider und Kristensen fuhren an der Spitze mit. Jamie Green ist der erste Mercedes-Fahrer, der auf Platz vier landete. Fünfter wurde der Brite Paul di Resta. Tomczyk fuhr vor dem besten Jahreswagen-Fahrer, Markus Winkelhock, auf Platz sechs. Der fünffache Champion Bernd Schneider wurde nur Achter vor Christijan Albers. Ebenfalls in die Top 10 kam Rockenfeller.

Timo Scheider holte in dieser Saison seinen vierten Qualifying-Erfolg mit einer Zeit von 42,084 Sekunden. Paul di Resta fehlten auf die Pole nur 0,090 Sekunden. Die Qualifying-Runde 1 musste nach drei Minuten abgebrochen werden, weil Gary Paffett in der Druids-Kurve abgeflogen und in die Reifenstapel gefahren war. Die Streckenposten stellten das Auto von Paffett wieder auf die Strecke, und er fuhr in Box. Fünf Fahrer hatten bis zur Gelbphase mit ihrem Zeitfahren begonnen. Alle Fahrer wurden für die Qualifying-Runde 2 zu gelassen. In der Qualifying-Runde 2 versenkte Katherine Legge ihr Auto in der Druids-Kurve in den Kies. Dieses Mal entschied die Rennleitung, das Auto nicht wieder auf die Strecke zu stellen. Auch Alexandre Prémat flog an dieser Stelle raus. Elf Minuten vor Schluss gab es Fahrer, die noch keine einzige Zeit gefahren haben, die in die Rundenwertung einging. Nach ihrem Abflog ins Kies nahmen Paffett und Prémat am Qualifying wieder teil. Bruno Spengler, Paul Di Resta und Martin Tomczyk kamen in die Runde 3 des Qualifyings. Auch die zwei Jahreswagen-Fahrer Oliver Jarvis und Gary Paffett kamen in die Runde der letzten Acht. Nur um 0,009 Sekunden verpasste Bernd Schneider die Runde 3. Auf der Strecke zeigte Christijan Albers eine gute Leistung: Er kam auf Startplatz 13. Nach Albers folgten Maro Engel, Alexandre Prémat und Mathias Lauda. Für Neuling Ralf Schumacher lief das Qualifying nicht so gut: Er landete auf Startplatz 17. Die beiden einzigen Damen kamen auf die beiden letzten Plätze 18 und 19.

Vor dem Warm Up hatte es geregnet. Als das Warm Up begann, war die Strecke aber wieder trocken. Der Schwede Mattias Ekström konnte mit einer Zeit von 42,831 Sekunden vor Timo Scheider und Paul di Resta das Warm Up gewinnen. Mit einer guten Leistung holte sich Tomczyk Platz vier vor Spengler. Den sechsten Platz holte sich Green. Gary Paffett war bester Jahreswagen-Fahrer.

Beim Start blieb alles ruhig, und Timo Scheider konnte erfolgreich seine Pole in einem perfekten Start umsetzen. Paul di Resta, Bruno Spengler und Martin Tomczyk behielten ihre Positionen beim Start. Nach der ersten Runde lag Oliver Jarvis auf Platz vier, aber Jamie Green und Mattias Ekström überholten ihn. An der Ausfahrt der Druids-Kurve kam Maro Engel in der ersten Runde in den Dreck und drehte sich über die Strecke. Mathias Lauda konnte ausweichen, aber er fiel zurück. Scheider und Di Resta konnten sich immer weiter an der Spitze absetzen. Leichter Regen fiel in der achten Runde. Zum ersten Tanken kamen in Runde 23 Spengler, Schneider, Lauda und Legge; eine Runde später und in der Runde 25 kam Di Resta. Scheider und Jarvis kamen in der Runde 26 zum Tanken; ihnen folgten Green und Rockenfeller. Bei Rockenfeller gab es einige Probleme. Deshalb stand er sehr lange, was ihn weit zurückwarf. Alle Fahrer zogen bei ihren regulären Boxenstopps Slicks auf, weil der Regen nicht so stark war. Green rutschte in Runde 36 in den Dreck, und dies nutzte Tomczyk zum Überholen. Beide waren im Windschatten von Spengler. Green griff den Deutschen an, der den Angriff jedoch abwehren konnte. Um den Verkehr zu entkommen, kam Green in der 39. Runde zum Tanken. Tomczyk kam eine Runde später, und er kam hinter Green wieder auf die Strecke. Mattias Ekström kam zu seinem Boxenstopp erst in der Runde 43. Der Schwede konnte bis dahin frei fahren und kam das zweite Mal wiederum erst sehr spät zum Tanken (58. Runde). Er fuhr vor Green als dritter wieder auf die Strecke zurück. Bis zum Schluss blieb es sehr spannend. Timo Schneider konnte seinen zweiten Saisonsieg in Brands Hatch vor Di Resta und Ekström feiern. Timo Scheider erreichte neun Punkte Vorsprung auf Platz zwei. 45 Punkte erhielten Paul di Resta und Jamie Green, und Mattias Ekström sicherte sich 44 Punkte.

Quellen

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July 30, 2008

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Bernd Schneider gewinnt im Regen auf dem Nürburgring

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Bernd Schneider gewinnt im Regen auf dem Nürburgring

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Veröffentlicht: 23:22, 30. Jul. 2008 (CEST)
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Bernd Schneider ist der Sieger vom Nürburgring

Nürburg (Gemeinde) (Deutschland), 30.07.2008 – Vom Freitag, den 25. Juli bis Sonntag, den 27. Juli fuhren die Fahrer der Deutschen Tourenwagen Meisterschaft (DTM) auf dem Nürburgring ihren siebenten Saisonlauf aus.

Die Audi-Fahrer konnten vom erfolgreichen Wochenende in Zandvoort vor zwei Wochen zum ersten Test am Nürburgring an knüpften. Nach dem ersten Test lagen drei Audi-Fahrer wie Tom Kristensen, Timo Scheider und Mattias Ekström vorne. Dann kamen drei Fahrer von Mercedes. Jamie Green konnte sich in aller letzter Sekunde auf Platz vier schieben und führt damit das Mercedes-Trio an. Auf den Plätzen fünf und sechs kamen Paul di Resta, Bruno Spengler und bester Jahreswagen-Fahrer war Markus Winkelhock mit Platz sieben. Christijan Albers holte sich mit seinem 2006er Audi den achten Platz. Martin Tomczyk wurde am Ende des ersten Tests neunter und wurde von seinen Markenkollegen Mike Rockenfeller und Oliver Jarvis gefolgt. Außerhalb der Top 10 landete auf Platz zwölf der fünffache Meister Bernd Schneider. Schnellster Jahreswagen-Fahrer von Mercedes war Gary Paffett, wurde auf Platz 14. Auf Platz 16. landete Ralf Schumacher. Beim zweiten Test konnte Bruno Spengler mit einer Zeit 1:24.876 die schnellste Runde fahren. Spengler konnte den Audi-Fahrer Timo Scheider hinter sich lassen. Auf Platz drei kam Paul di Resta und vier wurde der Schwede Mattias Ekström. Jamie Green beendete den zweiten Test mit Platz fünf, drei Minuten vor Schluss erreichte Ralf Schumacher überraschend Platz sechs und war damit bester Jareswagenfahrer. Platz sieben und acht erreichten Martin Tomczyk und Tom Kristenen. Bester Audi-Jahreswagen-Fahrer war auf Platz neun Alexandre Prémat. Bernd Schneider kam nur auf den 11. Platz. Tom Kristensen war mit einer Zeit 1:24.176 Minuten schnellster beim dritten und letzten Test am Samstagmorgen. Nach den Dänen Kristensen folgten drei Mercedes-Fahrer, den zweiten Platz holte sich Bruno Spengler vor den dritt platzierten Bernd Schneider und damit schaffte Schneider in letzten Runde den Sprung in die Spitze. Jamie Green hatte lang das Feld angeführt und wurde am Ende vierter. Martin Tomczyk und Timo Scheider wurden fünfter und sechster. Bester Jahreswagen-Fahrer wurde auf Platz sieben Mike Rockenfeller. Rockenfeller konnte lang mit der Spitze mit halten. Platz acht belegte der Sieger von Zandvoort Mattias Ekström. Eine gute Leistung zeigte Christijan Albers und beendete den dritten Test mit Platz neun vor Paul di Resta. Ralf Schumacher war mit der elften Position zufrieden. Maro Engel platzierte sich zwei Plätze hinter seinem Teamkollegen Schumacher und vier vor Gary Paffett.

Der Däne Tom Kristensen konnte das Qualifying im starken Regen vor Mike Rockenfeller, Martin Tomczyk und Gary Paffett gewinnen. Die Qualifying Runde 2 musste wegen starken Regen zweieinhalb Minuten vor Ende abgebrochen werden und dann wurde sie endgültig abgebrochen. Die Rennleitung hatte sich lange darüber betraten. Für die Startaufstellung wurde die Wertung von Qualifying Runde 1 genommen.

Bruno Spengler hatte zwar Pech im Qualifying aber im Warum up sicherte mit einer Zeit 1:24.624 Minuten die schnellste Rundenzeit. Jamie Green folgte Spengler sehr dicht. Bester Audi-Fahrer war Platz vier Mattias Ekström vor dem Pole-Sitter Tom Kristensen. Ralf Schumacher machte wieder einen guten Job und belgte Platz fünf war damit bester Jahreswagenfahrer. Den Nürburgring liegt dem ehemaligen Formel 1-Fahrer.

Von der Startaufstellung bis zum Ziel hatte das Rennen viel zu bieten. Das ganze Rennen hatte es geregnet. Am Start konnte sich Mike Rockenfeller in Führung bringen aber die dauerte nicht lange an, dann mussten die Audi-Fahrer die Mercedes-Fahrer ziehen lassen. An Rockenfeller zog sich Gary Paffet an die Spitze vorbei und dann folgten auch Paul di Resta, Bernd Schneider, Jamie Green, Ralf Schumacher, Bruno Spengler und Susie Stoddart. Sieben Fahrer von Mercedes lagen nach zwei Runden auf den ersten sieben Plätzen. Rockenfeller baute einen Dreher und fiel zurück ans Ende des Feldes. Audi-Fahrer versuchten das Feld von hinten wieder nach vorne zu arbeiten kämpften die Mercedes-Fahrer um die Spitze mit. In der achten Runde überholte Paul di Resta im Neuwagen Paffet und auf Platz drei machte Schneider viel Druck. Zu diesem Zeitpunkt waren Ekström und Scheider wieder die ersten in den Punkträngen. In der 21. Runde kam der in Führung liegende Paul di Resta an Box. Dort gab es ein Problem vorne links, das ein bisschen Zeit kostete und somit übernahm Bernd Schneider zwischenzeitlich auf Rang zwei verbessert hatte, kampflos die Führung. Als Schneider zu seinem zweiten Boxstopp kam fiel er auf Platz drei zurück hinter Paul di Resta und Jamie Green, doch die mussten noch einmal Tanken und so schob sich Schneider an ihn vorbei. 16 Runden vor dem Ende war es noch mal spannend im Rennen und es fing wieder an zu Regen. Schneider wählt das Risiko und seine HWA-Crew erkundigten sich bei ihn ob es auf Slicks geht. Ja, antwortete er und fuhr aber trotzdem weiter. Sechs Runden vor Schluss gingen di Resta, Albers, Winkelhock und Schumacher an die Box und wechselten auf Regenreifen. Bernd Schneider gewinnt seinen ersten Saisonsieg vor Paul di Resta, Jamie Green und Gary Paffett im Mercedes-Jahreswagen. Bester Audi-Pilot wurde Timo Scheider als fünfter und damit auch die Gesamtführung verteidigte.

Quellen

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June 30, 2008

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Norisring

Deutsche Tourenwagenmeisterschaft 2008: Norisring

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Veröffentlicht: 19:28, 30. Jun. 2008 (CEST)
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Jamie Green ist der Sieger vom Norisring

Nürnberg (Deutschland), 30.06.2008 – Nach dem Rennen auf dem „EuroSpeedway“ Lausitz machte die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM) wegen der Fußball-Europameisterschaft 2008 eine kleine Pause. Vom Freitag, dem 27. Juni, bis Sonntag, den 29. Juni fuhren die Fahrer der DTM auf dem Stadtkurs Norisring in Nürnberg ihren fünften Saison-Lauf aus.

Alle Fahrer freuten sich auf den fünften Saisonhöhepunkt auf dem Norisring in Nürnberg. Nach 90 Minuten im ersten Test war der Schwede Mattias Ekström mit 49,167 Sekunden der Schnellste vor Timo Scheider. Mercedes-Fahrer Bernd Schneider wurde am Ende Fünfter. Die Startposition eins wechselte ständig. Maro Engel drehte im ersten Test 73 Runden, und Ralf Schumacher drehte drei Runden weniger als sein Teamkollege Engel. Am zweiten Test am Freitagnachmittag schaffte es in allerletzter Runde Bruno Spengler mit einer Zeit von 48,387 Sekunden auf Platz eins, und er verdrängte seinen Markenkollegen Bernd Schneider. Schneider hatte auf dem Norisring im gesamten zweiten Test die Führung inne. Brunno war fast eine Sekunde schneller als am Vormittag. Der Sieger des ersten Testes, Mattias Ekström, war beim zweiten Test Vierter geworden. Gary Paffett blieb 19 Minuten vor Ende des zweiten Tests auf der Gegengeraden stehen und konnte wegen Problemen am Auto nicht mehr rausfahren. Das Problem konnte man an der Box nicht sofort lokalisieren. Bruno Spengler eroberte sich beim letzten Test am Samstagmorgen mit einer Zeit von 48,128 Sekunden Platz eins und war 0,259 Sekunden schneller als am Freitagnachmittag. Tabellenführer Timo Scheider war 0,032 Sekunden langsamer als Spengler. Platz drei erreichte Bernd Schneider. Auf Platz vier kam Mattias Ekström vor Paul di Resta, Martin Tomczyk, Jamie Green und Tom Kristensen.

Der Vorjahressieger Bruno Spengler dominierte das Qualifikationsrennen am Samstagnachmittag und holte sich die Pole mit 47,785 Minuten. 0,178 Sekunden Rückstand hatte Spenglers Teamkollege Jamie Green, Paul Di Resta wurde Dritter. Timo Scheider war bester Audi-Fahrer mit einem Rückstand von 0,243 Sekunden auf Spengler und belegte Rang vier. Alle Gebrauchtwagen fuhren außerhalb der Top 8. Ralf Schumacher wurde Elfter im Qualifikationsrennen. Das Fahrzeug von Markus Winkelhock übersteuerte plötzlich.

Alle 19 Fahrer nutzen am Sonntagmittag das 20-minütige Warm up. Den ersten Platz belegte Audi-Fahrer Timo Scheider. Zweiter wurde sein Markenkollege Mattias Ekström, und Platz drei ging an Gary Paffett. Paul di Resta holte sich den vierten Platz, gefolgt von Tom Kristensen. Auf den Positionen sechs und sieben tauchten die nächsten Jahreswagen auf. Maro Engel und Mathias Lauda schafften den Sprung in die Spitzengruppe. Martin Tomczyk schloss die Top 10.

Das Rennen selber war spannend bis zum Schluss – mit einem Vierkampf an der Spitze. Mercedes holte sich am Ende einen Doppelsieg. Sieger Jamie Green gewann mit 0,4 Sekunden Vorsprung vor seinem Teamkollegen Bruno Spengler. Green schockte beim zweiten Boxstopp. Denn er fuhr mit der Einheitstankkanne wieder los. Die Freigabe fürs Losfahren bekam Green zu früh, aber nach einer halben Runde verlor er die Einheitstankkanne wieder, denn das war Zusatzballast. Den Grundstein zum zweiten Saisonsieg legte Green schon am Start, als er an Polsitter Spengler vorbeizog. Von Platz sieben aus machte Ekström ein paar Plätze gut. Scheider verlor Platz vier und fiel auf Platz sieben zurück. Mit guten Boxenstopps und beherzten Manövern kämpfte sich Scheider zurück aufs Podium. Einen schlechten Start hatte auch Schumacher, denn er fiel von Platz elf auf 17 zurück. Im laufenden Rennen kämpfte er sich wieder nach vorne. Fünf Runden vor Schluss rutsche Ralf Schumacher in der Grundigkehre auf Position neun liegend geradeaus von der Strecke und schied aus. Die Ursache war ein technischer Defekt, möglicherweise an den Bremsen. Martin Tomczyk hatte immer wieder Probleme und musste sein Fahrzeug wegen des Gaszuges in der Schöller-S links an der Leitplanke abstellen. „Da ist das Gaspedal dann endgültig hängen geblieben, ich konnte nicht mehr bremsen, sondern bin nur noch Vollgas gefahren. Deshalb musste ich an die Leitplanke, damit ich langsamer wurde. Schade – wieder mal am Norisring“, erklärte Tomczyk. Sieger wurde Jamie Green vor Bruno Spengler und Timo Scheider.

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