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March 26, 2016

Frauenrechte international: Pilotinnen in Saudi-Arabien

Frauenrechte international: Pilotinnen in Saudi-Arabien

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Veröffentlicht: 20:49, 27. März 2016 (CET)
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Internationaler König-Abd-al-Aziz-Flughafen

Dschidda (Saudi-Arabien), 26.03.2016 – Am 16. März fand der erste vollständig von Frauen betriebene Flug in das Königreich Saudi-Arabien statt. Ziel war der Internationale Flughafen Dschidda (Jeddah), auch als King Abdulaziz International Airport bekannt. Er liegt 80 Kilometer entfernt vom muslimischen Pilgerort Mekka. Nahezu alle Pilgergäste mit dem Ziel Mekka reisen über diesen Flughafen ein.

Mekka – Heiligtum und Pilgerziel der Muslime aus aller Welt

Im Islam gibt es für jeden genügend vermögenden Muslim die Pflicht, als eine der fünf Hauptsäulen des Islam einmal im Leben eine Wallfahrt zur Kaaba in Mekka zu machen, die oft mit einem Besuch der Grabstätte des Propheten Mohammed in Medina verbunden wird.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Luftfahrt

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February 3, 2013

Ganzkörperscanner an US-Flughäfen werden abgebaut

Ganzkörperscanner an US-Flughäfen werden abgebaut

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Veröffentlicht: 04:13, 5. Feb. 2013 (CET)
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Scans unter Einsatz von Millimeterwellentechnologien

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 03.02.2013 – Die US-Flugsicherheitsbehörde TSA teilte mit, dass die von ihr an US-amerikanischen Flughäfen installierten 174 Ganzkörperscanner des Herstellers Rapiscan abgebaut werden sollen. Das Unternehmen konnte die Frist zur Nachbesserung der Geräte nicht einhalten. Kritikpunkte waren die virtuelle Enthüllung der Passagiere, die einen schweren Eingriff in die Privatsphäre der Flugreisenden darstellt, und die hohe Dosis der Röntgenstrahlen. Die abgebauten Geräte sollen zukünftig durch Mikrowellenscanner ersetzt werden.

Die Mikrowellenscanner der Firma L-3 Communications und andere Scanner, die Bilder ohne Details vom menschlichen Körper erzeugen, sind hiervon nicht betroffen.

Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 wurden in den USA und in anderen Ländern die Sicherheitskontrollen an den Flughäfen verschärft. Eines der wichtigsten Werkzeuge sollten die Ganzkörperscanner sein, mit denen Sprengstoff und nichtmetallische Waffen schneller und leichter zu erkennen sind. Diese Geräte sind aber wegen des Eingriffs in die Privatsphäre und ihrer hohen Fehlerträchtigkeit umstritten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Politik

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Flugausfälle bei Dreamliner-Maschinen

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Flugausfälle bei Dreamliner-Maschinen

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Veröffentlicht: 21:57, 3. Feb. 2013 (CET)
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Fast alle bisher ausgelieferten 50 Dreamliner bleiben vorerst am Boden.

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 03.02.2013 – Aufgrund sich überhitzender Lithium-Ionen-Batterien müssen auf Anordnung der US-Luftfahrtbehörde FAA die meisten der bisher weltweit ausgelieferten Boing-787-Maschinen „Dreamliner“ am Boden bleiben, bis der Nachweis erbracht wurde, dass sie verkehrssicher sind. Eine derartige Anordnung gab es seit 1979 nicht mehr. Eine Rauchentwicklung an diesen Batterien hatte einen Dreamliner am Mittwoch auf dem Weg von Yamaguchi nach Tokio in Takamatsu zu einer Notlandung gezwungen.

Von dem Flugverbot sind viele Luftverkehrsunternehmen betroffen, nachdem Europa, Japan und Indien der FAA gefolgt sind. Die polnische LOT, die bisher zwei Maschinen im Einsatz hat, prüft Schadensersatzansprüche. Viel schlimmer trifft es die japanische Airline All Nippon Airways (ANA). Da sie nicht genügend Ersatzflugzeuge für ihre 17 Dreamliner besitzt, müssen Flüge gestrichen werden.

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December 11, 2009

Airbus: Militärtransporter A400M absolviert erfolgreichen Jungfernflug

Veröffentlicht: 23:05, 11. Dez. 2009 (CET)
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Airbus A400M während des ersten feierlichen Roll-outs in Sevillia am 26. Juni 2008

Sevilla (Spanien), 11.12.2009 – Mit einer Verspätung von 20 Monaten gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan hob heute der neue Militärtransporter von Airbus mit der Typenbezeichnung A400M im spanischen Sevilla zu seinem Jungfernflug ab. Der erfolgreiche Testflug wird jedoch überschattet von der Frage, wie die Zukunft des ehrgeizigen Militärprojekts finanziell abgesichert werden soll.

Wie Airbus-Chef Thomas Enders heute einräumen musste, hatte Airbus bei der Annahme des Großauftrags zu viel versprochen. Er bezog sich damit auf die Verzögerungen gegenüber dem Zeitplan. Im laufenden Jahr 2009 sollten die ersten fertigen Maschinen laut Zeitplan bereits an Frankreich ausgeliefert werden. Daraus wird nun nichts. Enders kündigte die ersten Lieferungen heute für das Jahr 2012 an. Airbus rechnet außerdem mit einer erheblichen Überschreitung der geplanten Kosten in Höhe von fünf bis sieben Milliarden Euro. Nach anderen Informationen sollen die Kosten von geplanten 20 Milliarden auf etwa 25 Milliarden Euro ansteigen. Durch die Verzögerung der Auslieferung entstanden den Auftraggebern weitere Kosten, weil für die Überbrückungszeit kleinere Maschinen (wie der Lockheed Hercules) geordert werden mussten. Die Betriebszeiten der bereits jetzt überalterten Maschinen des Typs Transall, die seit 1963 im Einsatz sind, mussten verlängert werden.

Auftraggeber des europäischen Rüstungsprojekts sind Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Luxemburg, Spanien und die Türkei. Bestellt sind 180 Flugzeuge der A400M, wovon Deutschland und Frankreich zusammen allein 110 Flugzeuge eingeplant haben. Als Hauptursache der zahlreichen Pannen in der Entwicklung der A400M, insbesondere der technischen und finanziellen Probleme, sehen Beobachter die politischen Interessen der beteiligten europäischen Staaten, die dieses Projekt unbedingt in eigener Verantwortung stemmen wollten. Gefordert war ein Transportflugzeug, das gegenüber der veralteten Transall eine höhere Reichweite und eine höhere Nutzlast aufweisen sollte. Dazu waren leistungsstärkere Propeller erforderlich (rund 11.000 PS), die von einem europäischen Konsortium neu entwickelt werden mussten. Ein Angebot eines kanadischen Herstellers wurde ausgeschlagen.

Theoretisch könnten sich die Auftraggeber ab dem Jahr 2010 von dem Auftrag zurückziehen, was allerdings zu einem finanziellen Desaster für den Airbus-Besitzer EADS führen würde. Hinter den Kulissen des heutigen Testflugs wurden Medienberichten zufolge bereits Verhandlungen zwischen EADS und den Auftraggebern für den Militärtransporter darüber geführt, wie die weitere Finanzierung des Projekts sichergestellt werden könne.

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