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September 22, 2008

Bayerische ödp überschreitet kurz vor Landtagswahl die 4000-Mitglieder-Grenze

Bayerische ödp überschreitet kurz vor Landtagswahl die 4000-Mitglieder-Grenze

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Veröffentlicht: 00:20, 22. Sep. 2008 (CEST)
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Dorfen (Deutschland), 22.09.2008 – Mitten auf der Zielgerade im Landtagswahlkampf konnte die bayerische ödp ihr 4000. Mitglied im Freistaat begrüßen. Es handelt sich die 46-jährige Diplom-Politologin Patricia Kapl aus dem Moosinninger Ortsteil Eichenried, die am Mittwoch bei einer Parteiveranstaltung in Dorfen (Landkreis Erding) vom Landesvorsitzenden Bernhard Suttner mit einem Blumenstrauß empfangen wurde.

Damit erreicht die bayerische ödp einen neuen Höchststand in Sachen Mitgliederzahl; seit zwei Jahren steigt diese kontinuierlich an, vor allem in den zurückliegenden zehn Monaten. Unter dem bundesweit knapp 6500 Mitgliedern bilden die bayerischen Ökodemokraten somit den „Löwenanteil“. Auch in den Wahlergebnissen im Freistaat spiegelt sich dies entsprechend nieder: Seit den neunziger Jahren liegt die Partei dort bei Landtagswahlen kontinuierlich bei rund zwei Prozent. Ebenso gelang ihr im selben Zeitraum eine beträchtliche Steigerung ihrer Anzahl an kommunalen Mandaten.

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September 17, 2008

Eklat während Wahlsendung – ödp-Spitzenkandidat Suttner verließ Gesprächsrunde wegen NPD vorzeitig

Eklat während Wahlsendung – ödp-Spitzenkandidat Suttner verließ Gesprächsrunde wegen NPD vorzeitig

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Veröffentlicht: 21:18, 17. Sep. 2008 (CEST)
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München (Deutschland), 17.09.2008 – Für einen Eklat in der Wahlsendung des bayerischen Rundfunks am 15. September sorgte der ödp-Spitzenkandidat Bernhard Suttner (59). Bei der Gesprächsrunde, zu der Vertreter kleiner Parteien, die zur Landtagswahl in anderthalb Wochen antreten, eingeladen waren, war auch der NPD-Politiker Sascha Roßmüller anwesend. Unmittelbar nach ihm kam Bernhard Suttner von der ödp zu Wort. Nachdem dieser von Moderator Matthias Keller-May gefragt wurde, was seine Partei von den GRÜNEN unterscheide, entgegnete Suttner empört: „Wollen Sie das nun einfach so stehen lassen? Sie haben gerade eben hier einen der gefährlichsten Rechtsextremisten Deutschlands gehabt. Und er hat ihnen irgendwas erzählt.“ Nachdem er mehrfach von Keller-May und dessen Kollegen unterbrochen worden war, verließ der seit 1991 amtierende Landesvorsitzende vor laufender Kamera die Sendung.

Suttner begründete hinterher sein Verhalten mit dem unkritischen Umgang der Moderation mit den Äußerungen des NPD-Spitzenkandidaten. „Das Bayerische Fernsehen hat Herrn Roßmüller ermöglicht, sich als Wolf im Schafspelz darzustellen. Durch die Befragung wurde die Gefährlichkeit dieses Drahtziehers der Rechtsextremisten nicht herausgearbeitet. Einem Demokraten bleibt nichts anderes übrig, als sich so einem Vorgang zu entziehen. Lieber verzichte ich auf die Darstellung meiner Partei, als mich in so ein Sendeformat zwingen zu lassen“, so Suttner wörtlich. Außerdem hätte der Sender Roßmüller „die Gelegenheit gegeben, sich als ‘Wolf im Schafspelz’ zu verkaufen, ohne die wahren Ziele der NPD wirklich kritisch zu hinterfragen“.

Rückendeckung erhielt Suttner vor allem in der eigenen Partei. Gabriela Schimmer-Göresz, Vorsitzende des ödp-Kreisverbandes Memmingen und Kandidatin in dem dortigen Stimmkreis, verteidigte beispielsweise sein Vorgehen. So seien am 6. September in ihrer Heimatstadt hunderte von Menschen auf die Straße gegangen, um gegen die NPD zu demonstrieren. Die ödp hatte daran ebenfalls teilgenommen. Man sei sich schließlich einig gewesen, dass es für die „Totengräber der Demokratie“ keine Toleranz geben dürfe. „Der Bayerische Rundfunk übte Toleranz für die NPD und mutete dem ödp-Landesvorsitzenden eine Fernsehrunde mit Rechtsradikalen und Exoten zu. Ich bin dankbar, dass Bernhard Suttner dieser Zumutung mit Zivilcourage vor laufender Kamera begegnet ist und sich empört zurückgezogen hat. Er verdient unser aller Hochachtung. Es zeigt sich, dass er damit vielen Bürgerinnen und Bürgern aus der Seele sprach. Eine Vielzahl dankbarer und anerkennender Zuschriften beweist dies“, meint die 56-jährige Rechtsanwaltsfachangestellte.

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August 9, 2008

Bernhard Suttner (ödp) bei Wahlveranstaltung in Wilhelmsdorf

Bernhard Suttner (ödp) bei Wahlveranstaltung in Wilhelmsdorf

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Veröffentlicht: 20:06, 9. Aug. 2008 (CEST)
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Wilhelmsdorf (Deutschland), 09.08.2008 – Tatkräftige Unterstützung im bayerischen Landtagswahlkampf erhielt der ödp-Kreisverband Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim vom Landesvorsitzenden Bernhard Suttner am Donnerstag bei seiner Auftaktveranstaltung in Wilhelmsdorf. Schließlich gebe es „133 gute Gründe, die ödp zu wählen“, so der Kreisvorsitzende Jürgen Osterlänger in Anspielung auf den Namen des Wahlprogrammes der Ökodemokraten.

Suttner verwies darauf, dass der Landkreis als eine Hochburg seiner Partei bezeichnet werden könne, zumal im Nachbardorf Emskirchen bei der Bürgermeisterwahl im März dieses Jahres das Parteimitglied Harald Kempe – wenn auch überraschend – aus der Stichwahl als Sieger hervorgegangen sei. Letzterer war auf der Wahlveranstaltung ebenfalls anwesend und meinte, dass es vor allem darum gehe, „die Themen der Partei in die Diskussion einzuspeisen“.

Suttner, der seit 1991 dem mit Abstand mitgliederstärksten Landesverband der 1982 gegründeten ödp vorsteht, griff mehrere zentrale Themen seiner Partei heraus. So sehe er die Politiker in Sachen Klimawandel in einer großen Verantwortung. Demnach lehnt er auch eine Verlängerung der Laufzeit von Atomkraftwerken sowie ein „Bündnis Konzerne-Politik“ klar ab. Außerdem betonte er sein striktes Nein gegenüber der Gentechnik. Für den Fall, dass die ödp den Einzug in den Landtag schaffen würde, gäbe dies der CSU „den letzten Schwung für die gentechnikfreie Zone Bayern“, so Suttner.

Der 59-jährige Politiker ist Politologe und als Referent für Erwachsenenbildung tätig. Landesweite Bekanntheit erlangte er vor allem durch das 1998 von der ödp initiierte Volksbegehren „Schlanker Staat ohne Senat“, das zum Jahreswechsel 1999/2000 zur Auflösung des bayerischen Senates geführt hatte. 2007 veröffentlichte er das Buch „Die 10 Gebote. Eine Ethik für den Alltag im 21. Jahrhundert.“, in dem er die zehn Gebote in einem zeitgemäßen Rahmen interpretiert.

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August 8, 2008

Ödp-Politiker sehen Landtagswahl optimistisch entgegen

Ödp-Politiker sehen Landtagswahl optimistisch entgegen

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Veröffentlicht: 23:36, 8. Aug. 2008 (CEST)
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Passau (Deutschland), 08.08.2008 – Sehr optimistisch in Bezug auf die bayerische Landtagswahl am 28. September diesen Jahres geben sich die ödp-Politiker Bernhard Suttner und Urban Mangold. Suttner, seit 1991 bayerischer Landesvorsitzender und Mangold, seit 1991 hauptamtlicher Leiter der bayerischen ödp-Landesgeschäftsstelle sowie seit Mai 2008 zweiter Bürgermeister in Passau, stellten sich heute den Fragen der Passauer Neuen Presse (PNP). Mit mehr als 3900 Mitgliedern im Freistaat haben die bayerischen „Ökodemokraten“ dieses Jahr einen neuen Rekordstand erreicht.

Um den Schwerpunkt „Familienpolitik“ zu unterstreichen, habe seine Partei beschlossen, zu dieser Wahl unter dem Namen „ödp/Bündnis für Familien“ anzutreten, so Suttner. Die Partei versuche zum einen, bisherige Nichtwähler für sich zu gewinnen, aber auch Gegner von Atomkraft und Gentechnik entsprechend zu mobilisieren. Argumente, warum man die ödp gegenüber den GRÜNEN vorziehen solle, seien laut Suttner insofern gegeben, da seine Partei deutlich konsequenter in Sachen Umweltschutz sei, insbesondere in Bezug auf erneuerbare Energien. Ebenso gäbe es mit der ödp keine Beteiligung an Kohlekraftwerken, wie es die GRÜNEN in einigen Städten täten, in denen diese mitregierten.

Außerdem hätten die GRÜNEN in ihrer siebenjährigen Zeit in der Bundesregierung den Atomausstieg vermasselt, fügt Mangold hinzu. Er verweist auf die außerparlamentarischen Erfolge, die die ödp vorzuweisen habe: „Wir glauben fest daran, dass es genügend wertkonservative Menschen gibt, die bisher nur mit Bauchschmerzen CSU gewählt haben und wechseln wollen – aber nicht zur marktradikalen FDP oder zu den programmlosen Freien Wählern. Im Gegensatz zu denen können wir echte Erfolge in den letzten Jahren vorweisen. Stichworte: gekipptes Büchergeld, keine neuen Atomkraftwerke in Bayern, verkleinerter Landtag.“ Auch als es darum geht, das Wahlergebnis zu tippen, bleibt Suttner optimistisch: „Die CSU bleibt knapp unter 50 Prozent – sagen wir, bei 49. SPD 20, Grüne 9, FDP 5, wir schaffen auch 5 Prozent, wenn unsere Nichtwählerkampagne funktioniert. Freie Wähler und Linke bleiben draußen, mit 4 und 3 Prozent.“

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July 2, 2008

Landesparteitag der bayerischen ödp wählt Bernhard Suttner zum Spitzenkandidaten

Landesparteitag der bayerischen ödp wählt Bernhard Suttner zum Spitzenkandidaten

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Veröffentlicht: 19:49, 2. Jul. 2008 (CEST)
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München (Deutschland), 02.07.2008 – Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) hielt am Samstag, den 28. Juni in München ihren Landesparteitag ab. Der seit 1991 amtierende Landesvorsitzende Bernhard Suttner (59) wurde mit 99,5 Prozent der Delegiertenstimmen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 28. September dieses Jahres gewählt. Erstmals wird die Partei bei einer Wahl mit den erweiterten Namen „ödp/Bündnis für Familien“ antreten. „Damit wollen wir unseren Schwerpunkt Familienpolitik und unsere Forderung nach Einführung eines Erziehungsgehalts unterstreichen“, so Suttner. Außerdem kündigte die Partei an, ein Volksbegehren gegen Gentechnik in der Landwirtschaft initiieren zu wollen. So soll nach ihrem Willen ein Verbot der Gentechnik in der bayerischen Landesverfassung verankert werden. Das Landtagswahlprogramm trägt den Titel „133 Gründe, ödp zu wählen“.

Der Spitzenkandidat zeigte sich hinsichtlich der Landtagswahl in drei Monaten optimistisch. „Nach unserem Riesenerfolg bei der Kommunalwahl in vielen bayerischen Städten und Landkreisen haben wir gute Chancen bei der Landtags- und Bezirkstagswahl“, glaubt Suttner. Bereits bei den bayerischen Kommunalwahlen am 2. März dieses Jahres gelang der ödp, die in Bayern traditionell sehr stark ist, ein Zuwachs ihrer Mandate auf 324 gegenüber 239 im Jahr 2002. Außerdem waren aus den Bürgermeisterwahlen von Pfreimd, Emskirchen und Burkardroth Mitglieder der ödp als Sieger hervorgegangen. Darüber hinaus wurde der Landesgeschäftsführer Urban Mangold im Mai zum zweiten Bürgermeister der Stadt Passau gewählt, wo der Partei mit 15,2 Prozent das beste Ergebnis auf Ebene der Landkreise und kreisfreien Städte gelungen war.

Bei bayerischen Landtagswahlen erzielte die ödp seit 1990 Ergebnisse, die um die zwei Prozent lagen, zuletzt im Jahr 2003 mit 2,0 Prozent. Mehr als die Hälfte ihrer bundesweit rund 6.300 Mitglieder kommen aus Bayern; laut eigenen Angaben sind es derzeit etwa 3.900 im Freistaat. Bereits eine Woche vor dem bayerischen Landesparteitag hatte Suttner in Straubing den kanadischen Bauern Percy Schmeiser getroffen, der in seiner Heimat gegen den Gentechnik-Konzern Monsanto kämpft.

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