Landesparteitag der ödp Rheinland-Pfalz: Rainer Hilgert erneut gewählt

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Veröffentlicht: 17:32, 19. Sep. 2008 (CEST)
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Felix Leinen

Claudius Moseler

Speyer (Deutschland), 19.09.2008 – Ein neuer Landesvorstand wurde auf dem Landesparteitag der rheinland-pfälzischen ödp gewählt. Der bisherige Vorsitzende, der Unternehmer Rainer Hilgert aus Münstermaifeld, wurde in seinem Amt bestätigt. Zu seiner Stellvertreterin wurde die Sozialanthropologin Gertrud Schanne-Raab aus Zweibrücken gewählt. Schatzmeister ist weiterhin der Mainzer Mathematikprofessor Felix Leinen; Schriftführer ist Claudius Moseler, der zeitgleich Generalsekretär der Bundespartei ist. Beisitzer im Vorstand sind Manfred Schumacher aus Lahnstein, Rainer Schanne aus Zweibrücken und Stephan Krell aus Alzey.

Der Parteitag befasste sich hauptsächlich mit dem „Superwahljahr 2009“. Für die im kommenden Jahr stattfindende Europawahl wurden die rheinland-pfälzischen Parteimitglieder Gertrud Schanne-Raab, Felix Leinen, Claudius Moseler, Rainer Hilgert, Manfred Schumacher, Ingrid Biskop und Norbert Amberger als Kandidaten vorgeschlagen.

Außerdem hat die ökologisch orientierte Kleinpartei sich zum Ziel gesetzt, bei den Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz, die zeitgleich mit der Europawahl stattfinden, die Anzahl ihrer Mandate von 40 auf 50 zu erhöhen. Angesichts der Tatsache, dass der Landtag die 3-Prozent-Klausel bei Kommunalwahlen ein paar Monate zuvor gestrichen hatte, erscheint diesel Ziel durachaus im realistischen Bereich, zumal die ödp früher mancherorts genau an dieser Hürde gescheitert war.

Der Landesvorsitzende Rainer Hilgert steht dem rund 300 Mitglieder umfassenden Landesverband seit 2006 vor. Bis 2003 war er Mitglied der CDU, die er jedoch aufgrund unüberbrückbarer Differenzen verließ und danach der ödp beitrat. „Als Christ fühle ich mich dazu aufgerufen an der Gestaltung der Zukunft unseres Landes mitzuwirken. Daher bin ich seit über 20 Jahren politisch aktiv. Zunächst in der CDU, die ich dann aber 2003 wegen der immer größer werdenden Differenzen zu meinen Grundüberzeugungen verlassen habe. Die nicht eindeutige Position in der Frage des Schutzes ungeborener Kinder, die positive Haltung zu gentechnisch veränderten Pflanzen, die Befürwortung der Kernenergie und das Verhalten vor dem letzten Irakkrieg sind Beispiele hierfür.“ meint der 55-jährige Unternehmer auf seiner Homepage.

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Quellen