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August 19, 2009

Diesjähriger Johannes-Kepler-Preis geht an den Mathematiker Heinz W. Engl

Diesjähriger Johannes-Kepler-Preis geht an den Mathematiker Heinz W. Engl

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Veröffentlicht: 14:35, 19. Aug. 2009 (CEST)
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Linz (Österreich), 19.08.2009 – Der Träger des diesjährigen Johannes-Kepler-Preises wurde gestern durch den Kulturreferenten Oberösterreichs, Josef Pühringer, bekanntgegeben: Es ist der Industriemathematiker Heinz W. Engl, der den mit 11.000 Euro dotierten Preis erhält, der auch Großer Kulturpreis des Landes Österreich genannt wird.

Engl, der in Linz zur Welt kam und dort Technische Mathematik studierte, war von 1988 bis 2007 Professor an der Universität Linz, von 2003 an leitete er das Johann-Radon-Institut für computerorientierte und angewandte Mathematik. Seit Oktober 2007 ist er Vizerektor für Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Wien.

Neben dem Johannes-Kepler-Preis wurden auch noch weitere Landeskulturpreise in den Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Interdisziplinäre Kunstformen sowie Naturwissenschaften vergeben, die mit 7.500 Euro dotiert sind. Die Preisträger sind: Therese Eisenmann, Elisabeth Reichart und Robert Schindel, Edgar Honetschläger sowie Ingrid Pabinger-Fasching.

Die Redaktion „Interkulturelles Programm“ des Linzer Radios FRO erhielt den Großen Landeskulturpreis (im Wert von 7.500 Euro) für „Kunst im Interkulturellen Dialog“, der Linzer Verein „Forum Interkulturalität“ den Kleinen Landeskulturpreis. Dieser hat einen Wert von 3.000 Euro.

Außerdem wurden Talentförderungsprämien in Höhe von jeweils 5.250 Euro in den vier Bereichen Bildende Kunst, Literatur, Interdisziplinäre Kunstformen sowie Naturwissenschaften an insgesamt 13 Personen vergeben.

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May 18, 2009

Österreich fördert Kauf von Elektrofahrzeugen

Österreich fördert Kauf von Elektrofahrzeugen

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Veröffentlicht: 22:03, 18. Mai 2009 (CEST)
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Graz / Linz (Österreich), 18.05.2009 – Das Land Steiermark unterstützt zukünftig den Kauf von Elektrofahrzeugen. Bald sollen die Käufer von Elektroautos und Elektrofahrrädern eine Unterstützung von bis zu 1.000 Euro vom Land erhalten. Die Landesregierung beschloss in ihrer letzten Sitzung einstimmig, den Kauf eines Elektrofahrrads mit 250 Euro zu bezuschussen, 500 Euro für den Kauf eines Elektromopeds und 1.000 Euro für den Kauf eines Elektroautos als Unterstützung zu geben.

Umweltlandesrat Manfred Wegscheider (SPÖ) bemängelte die zurzeit noch fehlenden Tankstellen für Elektroautos in dem Land, so dass die Aktion zum jetzigen Zeitpunkt eher Symbolwert habe. Bislang gibt es unter den insgesamt 654.000 Kraftfahrzeugen des Landes nur elf Elektroautos.

In Oberösterreich gibt es eine ähnliche Förderaktion bereits seit dem 1. August 2008. Bislang stieg dort die Anzahl der Elektroautos jedoch nur um zwei. Die Anzahl der Elektrofahrräder erhöhte sich um 800 und die der Elektromopeds um 200. Dort soll die Aktion besonders von Personen im Alter von 50 und mehr Jahren angenommen worden sein.

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February 16, 2009

Designierter Linzer Weihbischof Wagner verzichtet auf Amt

Designierter Linzer Weihbischof Wagner verzichtet auf Amt

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Veröffentlicht: 12:36, 16. Feb. 2009 (CET)
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Linz (Österreich), 16.02.2009 – Der erst kürzlich ernannte Weihbischof der Diözese Linz, Gerhard Maria Wagner hat Papst Benedikt XVI. gebeten, seine Ernennung zurückzunehmen. Der katholische Pfarrer aus dem oberösterreichischen Windischgarsten galt innerhalb seiner eigenen Diözese als umstritten.

So berichtete die in Oberösterreich erscheinende „Rundschau am Sonntag“ gestern von einer Initiative oberösterreichischer Geistlicher, die den Amtsantritt Wagners als Weihbischof von Linz verhindern wollten. Ihr Anliegen wollte eine Gruppe liberaler Pfarrer durch einen Kirchenrundbrief und eine Unteschriftensammlung unterstützen. Die Bischofsweihe selbst sollte zu einer Demonstration der Ablehnung für den designierten neuen Weihbischof werden. Zu diesem Zweck war daran gedacht, für die zentralen Funktionen von Ministranten bei dieser Zeremonie nur Mädchen einzusetzen. Der als äußerst konservativ geltende Pfarrer Wagner hatte Mädchen in seiner Kirchengemeinde von solchen Funktionen ausgeschlossen.

Die Nachricht von der Ernennung Wagners zum Weihbischof von Linz hatte in den katholischen Kirchengemeinden der Diözese zu einer Welle von Kirchenaustritten geführt.

Wagner war über die Grenzen seiner Diözese hinaus durch Äußerungen bekannt geworden, die auf Verwunderung gestoßen waren. So hatte er in den Harry-Potter-Romanen Tendenzen zum Satanismus wahrgenommen, vor denen Jugendliche geschützt werden müssten. Auch seine Äußerungen angesichts der katastrophalen Auswirkungen des Hurrikans „Katrina“, in denen er eine Strafe Gottes sah, hatten auch überregional für Diskussionsstoff gesorgt. Zuletzt hatten seine Ausführungen zu Fragen der Homosexualität Widerspruch ausgelöst, in denen er diese sexuelle Orientierung als Krankheit bezeichnet hatte, die behandelt werden müsse (Wikinews berichtete).

Offenbar gab Wagner nun dem Druck der inner- und außerkirchlichen Öffentlichkeit nach und bat den Papst um die Rücknahme der Ernennung: „Angesichts der heftigen Kritik bin ich im Gebet und nach Rücksprache mit dem Diözesanbischof zu dem Entschluss gekommen, den Heiligen Vater in Rom um Rücknahme meiner Ernennung zum Weihbischof von Linz zu bitten“, heißt es in einer gestern verbreiteten Erklärung

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February 8, 2009

Weihbischof von Linz: „Homosexualität ist heilbar“

Weihbischof von Linz: „Homosexualität ist heilbar“

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Veröffentlicht: 17:28, 8. Feb. 2009 (CET)
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Linz (Österreich), 08.02.2009 – Während die interessierte Öffentlichkeit von dem Streit um die Rücknahme der Exkommunikation des Pius-Bruders Richard Williamson noch in Atem gehalten wird, sorgt in Österreich eine andere Personalie für Unmut in einigen katholischen Gemeinden der Alpenrepublik. Der gerade erst ernannte Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner sorgt mit einigen Aussagen für Schlagzeilen. Gegenüber der österreichischen Zeitschrift profil nahm er zum Thema Homosexualität Stellung. Der Weihbischof von Linz bejaht die Frage, ob Homosexualität heilbar sei und behandelt werden müsse: „Dafür gibt es genügend Beispiele, nur davon spricht man nicht.“

Das Bild zeigt zerstörte Häuser nach dem Hurrikan Kathrina, 2005
Interpretation durch Weihbischof Wagner:
Das „Prinzip des strafenden Gottes“:

Weihbischof von Linz: „Homosexualität ist heilbar“
Es ist wohl kein Zufall, dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtklubs zerstört wurden.
Weihbischof von Linz: „Homosexualität ist heilbar“

– Gerhard Wagner, Weihbischof von Linz, laut kurier.at

Der ehemalige Pfarrer von Windischgarsten war erst am 4. Februar von Papst Benedikt XVI. zum Weihbischof der Diözese Linz ernannt worden. In einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung Kurier bekannte sich Wagner zum „Prinzip des strafenden Gottes“. So sieht der Bischof Naturkatastrophen als Strafen Gottes an: „Eltern strafen ja auch ihre Kinder – und das hoffentlich aus Liebe. Warum soll Gott nicht auch ein Signal setzen? In der Heiligen Schrift haben wir ganz klar das Prinzip des strafenden Gottes.“ Zu den katastrophalen Auswirkungen des Hurrikans Kathrina hatte Wagner „geistige Umweltverschmutzung“ als Ursache ausgemacht. Es sei kein Zufall gewesen, „dass in New Orleans alle fünf Abtreibungskliniken sowie Nachtklubs zerstört wurden.“ Frühere Äußerungen Wagners zu den „Harry-Potter-Romanen“, die er als „satanisches Werk“ ansieht, hatten auch bereits für Verwunderung gesorgt. Gegenüber dem Kurier präzisierte er diese Aussage: „Bei Harry Potter ist von Zauberei und Hexerei die Rede. Das ist nicht harmlos.“ Wagner sieht zum Beispiel im dritten Band der Harry-Potter-Reihe „viel Okkultes“, wovor man Kinder schützen müsse.

Die Kritik an seiner Person nimmt der Weihbischof gelassen auf. Dass seinetwegen immer mehr Menschen aus der Kirche austreten, tue ihm leid, „aber ich habe um die Zukunft der Kirche keine Angst.“ Er fügt hinzu: „Vielleicht müssen wir erst wieder eine kleine Gruppe werden, um dann stärker hinaus zu wirken. Und dann werden die Wenigen mehr bewegen als die Vielen, die sich nicht bewegen.“

In Österreich treten seit Beginn der 1980-er Jahre jährlich zwischen 30.000 und 50.000 Menschen aus der katholischen Kirche aus.

Nach der Ernennung Wagners verdoppelte sich in den Wiener Gemeinden der katholischen Kirche die Zahl der Kirchenaustritte. In Linz kam es zu einer Verdreifachung dieser Zahl. Hans Peter Hurka, Vorsitzender der Plattform „Wir sind Kirche“ innerhalb der katholischen Kirche sieht die Ursache für die wachsende Zahl von Kirchenaustritten in einer Auseinanderentwicklung zwischen der katholischen Basis und der Amtskirche. Bei den Gläubigen habe sich sehr viel verändert, während sich in der Amtskirche fast nichts bewege. In den Entscheidungen des Papstes sieht er ein massives Ungleichgewicht: „Es steckt politisches Kalkül dahinter, rechte Strömungen in der Kirche sollen gestärkt werden.“

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September 24, 2008

Protestaktionen gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Temelín

Protestaktionen gegen den Ausbau des Atomkraftwerks Temelín

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Veröffentlicht: 21:06, 24. Sep. 2008 (CEST)
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Kernkraftwerk Temelín

Dresden / München / Passau (Deutschland) / Linz (Österreich), 24.09.2008 – Die bayerische ödp hat eine Unterschriftenaktion gegen die Erweiterung des tschechischen Atommeilers in Temelín gestartet. Mitglieder der Kleinpartei haben, nachdem sie die Unterlagen studiert hatten, ihre Kritikpunkte in einem Einwendungsformular dargelegt.

Aus Sicht der Ökodemokraten trägt die in Bayern regierende CSU eine erhebliche Mitschuld an der Entwicklung. So habe die bayerische Landesbank mit ihrer Zustimmung einen Kredit an die ČEZ, die Betreiberin des AKW Temelín, gewährt. „Die Atomkraft-Begeisterung der CSU kennt im wahrsten Sinne des Wortes keine Grenzen. Für die Bevölkerung in Bayern entsteht daraus eine Bedrohung von Leben, Hab und Gut“, meint Landesgeschäftsführer Urban Mangold.

Das Land Oberösterreich hat bereits am 16. September eine negative Stellungnahme an das tschechische Umweltministerium geschickt. Umweltlandesrat Rudi Anschober von den Grünen und der Landes-Atombeauftragte Radko Pavlovec bezeichneten das Vorhaben nicht nur als eine „Provokation“. Die Pläne des AKW-Betreibers umfassten beispielsweise vier mögliche neue Reaktortypen von 1000 bis 1600 Megawatt Leistung, von denen kein einziger in der Realität erprobt sei, erklärte Radko Pavlovec. ČEZ gehe von einer kommenden „Stromknappheit“ aus, die Bedarfsangaben seien aber fragwürdig.

Hintergrund ist eine anstehende Umweltverträglichkeitsprüfung. Eine der zu erfüllenden Voraussetzungen ist, dass ein Bedarf für eine Anlage nachgewiesen sein muss. Tschechien sei jedoch nach wie vor der zweitgrößte Strom-Exporteur Europas, äußerte sich Pavlovec. Das Land lässt außerdem die Vereinbarkeit mit dem EU-Recht prüfen. Danach soll über weitere Schritte entschieden werden. Auch eine Antwort auf die Frage, was mit dem radioaktiven Abfall geschehen solle, lasse ČEZ offen.

Wie das bayerische Umweltministerium am Sonntag, den 21. September, in München mitteilte, ist es noch bis zum 11. Oktober möglich, formlos Stellungnahmen in deutscher Sprache dem tschechischen Umweltministerium zuzuschicken. Die bayerischen Grünen kritisierten, dass die bayerische Staatsregierung sich nicht mit einer eigenen Stellungnahme an dem Verfahren beteiligen wolle. Es sei notwendig, den Protest nicht nur den Bürgern zu überlassen. Grünen-Fraktionschefin Margarete Bause forderte Bayerns Ministerpräsidenten Günther Beckstein (CSU) auf, zu handeln und sich in das Verfahren einzuschalten.

Die Antwort aus dem bayerischen Umweltministerium lautete wie folgt: Da das Verfahren nach tschechischem Recht durchgeführt werde, habe man keine direkte Eingriffsmöglichkeit, etwa nach den Vorschriften der atomrechtlichen Verfahrensverordnung und den sonstigen im deutschen Verwaltungsverfahrens- und Prozessrecht eröffneten rechtlichen Möglichkeiten.

Auch das sächsische Umweltministerium hatte bereits am Freitag, den 19. September, auf die grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung des tschechischen Umweltministeriums und die mögliche Beteiligung der Bürger hingewiesen. Wie eine Sprecherin des sächsischen Ministeriums mitteilte, bestehe jedoch keine Möglichkeit, die Forderungen gerichtlich durchzusetzen. Es bleibe nur der „politische Weg“.

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  • Portal:Politik

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May 30, 2006

Zwischenfall auf dem Linzer Flughafen „blue danube airport“ vor Ankunft von Filmstar Patrick Swayze

Zwischenfall auf dem Linzer Flughafen „blue danube airport“ vor Ankunft von Filmstar Patrick Swayze

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Artikelstatus: Fertig 09:19, 30. Mai 2006 (CEST)
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Linz (Österreich), 30.05.2006 – Im Laufe des Samstagnachmittags, den 20. Mai 2006 wurde der Hollywood-Filmstar Patrick Swayze auf dem Flughafen Linz erwartet. Swayze kam zu Dreharbeiten nach Oberösterreich. Seine Maschine konnte rechtzeitig landen, obwohl ein Zwischenfall den oberösterreichischen Flughafen vorher lahm gelegt hatte.

Der Zwischenfall ereignete sich gegen 15:00 Uhr mit einer Boeing 737. Der Flughafen liegt in der Marktgemeinde Hörsching bei Linz. Während der Landung des Passagierflugzeugs platzten plötzlich gleichzeitig beide Vorderreifen der Maschine. Die Chartermaschine hatte bereits auf dem Rollfeld aufgesetzt. Der Flugkapitän hatte anscheinend davon nichts bemerkt, denn die Towermannschaft informierte ihn während des Ausrollens über einen Defekt am Bugfahrwerk. Ihm gelang eine sichere Landung. Die Boeing blieb mitten auf dem Rollfeld stehen. Da andere Maschinen weder starten noch landen konnten, wurde der Flughafen für rund eine Stunde bis etwa 16:00 Uhr komplett für den gesamten Flugverkehr gesperrt. Die defekte Boeing konnte danach nicht mehr aus eigener Kraft zum Gate rollen. Sie musste abgeschleppt werden. An Bord befanden sich 156 Fluggäste. Sie und die Besatzung von sechs Personen blieben unverletzt. Sie wurden mit Bussen zum Flughafengebäude transportiert. Die Maschine gehört der türkischen Fluglinie Pegasus Airlines und brachte Urlauber aus Antalya nach Österreich zurück.

Die Wiederinbetriebnahme des Flughafens erfolgte gerade rechtzeitig. Swayze konnte ohne Verspätung landen.

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  • Themenportal Luftfahrt
  • Themenportal Boeing

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March 28, 2006

Ursache für Hubschrauberabsturz in Kassel geklärt

Ursache für Hubschrauberabsturz in Kassel geklärt

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Artikelstatus: Fertig 10:25, 28. Mrz. 2006 (CEST)
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Niestetal (Deutschland), 28.03.2006 – Am Montagmittag, den 21. März stürzte im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma ab. Die einzige Person an Bord des achtsitzigen „Agusta A 109 C“, der Pilot, wurde dabei schwer verletzt. Einen Tag danach wurde das Wrack des 14 Jahre alten Hubschraubers am späten Abend geborgen und sichergestellt.

Bereits am Montag waren von der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) drei Sachverständige aus Braunschweig an die Unfallstelle gereist. Am Dienstag setzten sie ihre Ermittlungen fort. Sie hatten bis dahin bereits das Wrack, das im Vorgarten eines Einfamilienhauses lag, untersucht und den Sprechfunk sowie die Radaraufzeichnungen ausgewertet. Einer der drei Männer gab am Dienstag gegenüber der Zeitung „HNA.de“ erste Details zur Unglücksursache bekannt. Demnach soll der Hubschrauber wegen Spritmangels abrupt abgestürzt sein. Für eine Notlandung und einen gezielten Abgang in unbewohntem Gebiet war nach Annahme der Flugexpterten offenbar keine Zeit mehr. Diese Annahme stützt sich auf die Auswertung des Funkverkehrs zwischen dem Hubschrauber und der Funkleitstelle. Der Funkkontakt bestand von 09:48 Uhr bis 11:19 Uhr. Kurz vor dessen Ende um 11:07 Uhr meldete der Pilot „low on fuel“, was in der Fliegersprache bedeutet, der Treibstoff geht jeden Moment zu Ende.

Noch am Montag waren die Ermittler davon ausgegangen, der Pilot wäre auf dem Weg zum Flughafen Kassel-Calden gewesen, um dort Treibstoff zu tanken. Inzwischen wurde jedoch anhand der Funk- und Radaraufzeichnungen festgestellt, dass er den Flughafen bereits erreicht hatte, dort aber wegen der Schlechtwetterlage nicht landen konnte. Durch eine dichte Wolkenschicht war ihm der Blick auf den Flughafen verwehrt. Einen Blindflug durch die Wolken hindurch durfte er nicht durchführen, da er nicht nach den Instrumenten, sondern nach Sicht geflogen war. Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Pilot dann nach einer Umrundung des Flughafens auf dem Flug zum Hohen Meißner nach Thüringen befunden hatte, als der Treibstoff ausging.

Zur Identiät des Piloten wurde mittlerweile bekannt, dass es sich um einen 46-jährigen Österreicher handelt, der früher Flieger beim österreichischen Bundesheer war. Aussagen zum Unfall konnte er bisher nicht machen, da er von den Ärzten in einem künstlichen Koma gehalten wird. Sein Gesundheitszustand ist nach wie vor kritisch.

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March 23, 2006

Hubschrauberabsturz in Kassel weiterhin rätselhaft

Hubschrauberabsturz in Kassel weiterhin rätselhaft

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Artikelstatus: Fertig 17:57, 23. Mrz. 2006 (CET)
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Niestetal (Deutschland), 23.03.2006 – Am Montagmittag ist im hessischen Niestetal in unmittelbarer Nähe einer Schule ein Hubschrauber einer österreichischen Firma abgestürzt. Auch einen Tag nach dem Absturz ist die Unglücksursache unbekannt. Der 46-jährige Pilot befindet sich nach wie vor in Lebensgefahr.

Wie die Polizei mittlerweile bekannt gab, gehörte der verunglückte Hubschrauber vom Typ „Agusta A 109 C“ der Firma „Sky Liner Helikopter Service“ aus Linz. Er sollte nach Venezuela überführt werden. Dort wartete sein Käufer auf ihn.

Flugexperten der Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen hatten noch am Montagnachmittag die Überreste der Maschine untersucht und konnten den Defekt dabei nicht lokalisieren. Der Hubschrauber wurde am Montagabend um 20:40 Uhr nach Kassel geschleppt. Dort wird er in einer Halle aufbewahrt. Nachdem die ersten Untersuchungen zu keinem Ergebnis geführt haben, müssen möglicherweise Teile des Wracks oder die gesamten Überreste nach Braunschweig transportiert werden.

Dass noch am Montagabend Drogenspürhunde der Polizei an der Unfallstelle eingesetzt wurden, begründete die Polizei damit, dass der Hubschrauber über die Grenze aus dem Ausland nach Deutschland geflogen sei.

Die Braunschweiger Bundesstelle für Flugunfalluntersuchungen muss neben dem Defekt der Maschine auch klären, ob der Pilot richtig gehandelt hat. Er war weitergeflogen, obwohl er den Defekt der Maschine bemerkt hatte. Dies geht daraus hervor, dass er während des Fluges seine drei Passagiere im Alter von 20, 31 und 52 Jahren bei einem nicht geplanten Zwischenstopp am Hohen Meißner in Thüringen aussteigen ließ.

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  • Kassel: Hubschrauber stürzt in Wohngebiet ab (21.03.2006)
  • Themenportal Luftfahrt

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December 16, 2005

Propellermaschine der österreichischen Fluggesellschaft InterSky musste notlanden

Propellermaschine der österreichischen Fluggesellschaft InterSky musste notlanden

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Artikelstatus: Fertig 22:49, 16. Dez. 2005 (CET)
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Dash 8-300

Linz (Österreich), 16.12.2005 – Am Freitagvormittag musste eine Dash 8-300 der österreichischen Fluggesellschaft InterSky auf dem „blue danube airport“ in der Nähe von Linz notlanden. Die fünfzigsitzige Maschine ist mit zwei Motoren ausgestattet. Sie befand sich mit 44 Personen an Bord auf dem Weg von Friedrichshafen nach Wien.

Das Propellerflugzeug startete ohne Probleme planmässig um 10:20 Uhr in Friedrichshafen. Während des Fluges vereisten nach Angaben einiger Passagiere die Turbinen, das linke Triebwerk fiel anschließend aus. Im Cockpit zeigten die Instrumente ebenfalls Probleme an. Der Pilot entschloss sich daraufhin zu einer Notlandung, die einwandfrei vonstatten ging. Es gab keine Verletzten. Die Passagiere wurden mit dem Bus nach Wien weiter transportiert.

Renate Moser, Sprecherin von InterSky, machte anfangs keine Angaben über die tatsächliche Ursache der technischen Probleme. Es wird jedoch eine wetterbedingte Ausfallursache angenommen. Flugbetriebsleiter Rolf Seewald schloss später nicht aus, dass vielleicht das Triebwerk ausgetauscht werden müsse. Um den Flugbetrieb aufrechterhalten zu können, hat InterSky eine Ersatzmaschine geordert. Die Fluggesellschaft InterSky aus Bregenz im Bundesland Vorarlberg gehört zu den so genannten Billigfluglinien.

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