WikiNews de

October 6, 2008

Kirgisistan: Schweres Erdbeben tötet zahlreiche Menschen

Kirgisistan: Schweres Erdbeben tötet zahlreiche Menschen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:28, 6. Okt. 2008 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Osch (Kirgisistan), 06.10.2008 – Ein schweres Erdbeben, welches gestern Abend die Erde erschütterte, hat in der zentralasiatischen Republik Kirgisistan nach bisherigen Angaben mindestens 65 Menschen das Leben gekostet. Das Beben ereignete sich laut der Presseagentur Interfax nahe der südkirgisischen Stadt Osch. Die Regierung entsandte bereits Hilfstruppen in die entlegene Region. In einem am stärksten von dem Beben betroffenen Dorf an der Grenze zur Volksrepublik China und Tadschikistan seien rund 120 Häuser zerstört worden. Etwa 50 Menschen sollen dort verletzt worden sein. Selbst in der 400 Kilometer weiter nördlich gelegenen Hauptstadt Bischkek sei das Beben noch deutlich spürbar gewesen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Naturkatastrophen

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 23, 2005

Politische Krise in Kirgisistan weitet sich aus

Politische Krise in Kirgisistan weitet sich aus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.
Kirgisistan

Bischkek (Kirgisistan), 23.03.2005 – Angesichts anhaltender Proteste der Opposition wegen des Verdachts auf Wahlbetrug gegen den kirgisischen Präsidenten Askar Akajew entließ dieser am Montag den Innenminister und den Generalstaatsanwalt.

Im Süden des Landes hat die Opposition zwei Städte unter ihre Kontrolle gebracht. In Osch und Jalal Abad vertrieben Aufständische die Polizei. Der nun ernannte Innenminister Keneschbek Duschebajew, ein bisheriger Polizeichef, kündigte an, härter gegen die Opposition vorzugehen, auch den Einsatz von Gewalt schließe er nicht aus. In der Hauptstadt des zentralasiatischen Staates löste die Polizei eine Demonstration der Opposition gewaltsam auf.

Der Grund für die politische Krise in Kirgisien sind die Parlamentswahlen vom Februar und Anfang März. Die Opposition wirft dem Regierungslager massive Wahlfälschungen vor und will mit anhaltenden Protesten dessen Rücktritt erreichen. Präsident Akajew, der seit 15 Jahren im Amt ist, erklärte in einer Rede vor dem neu zusammengesetzen Parlament, dass er nicht vorhabe den Ausnahmezustand auszurufen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Kirgisistan

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.