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December 6, 2011

Japan: Massencrash von Ferraris und Co

Japan: Massencrash von Ferraris und Co – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Japan: Massencrash von Ferraris und Co

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Veröffentlicht: 12:45, 6. Dez. 2011 (CET)
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Yamaguchi (Japan), 06.12.2011 – Gleich acht Ferraris, ein Lamborghini und drei Luxuskarossen von Mercedes-Benz standen nach einer Massenkarambolage zerbeult auf der Chugoku-Schnellstraße der Insel Honshu, viele davon mit Totalschaden.

In einem Konvoi waren 20 Sportwagen unterwegs – nach einem Augenzeugen wohl deutlich zu schnell auf der regennassen Fahrbahn. Als ein Ferrari die Spur wechselte, krachte er in die Leitplanke und wurde von dort zurück auf die Fahrbahn geworfen. Hier kollidierte er mit zahlreichen nachfolgenden Fahrzeugen. Der entstandene Schaden dürfte bei drei Millionen Euro liegen. Allein ein Fahrzeug hatte einen Wert von 170.000 Euro. Es handelt sich um einen Ferrari F 360. Zehn Unfallbeteiligte erlitten Prellungen und Schnittwunden. Nach Polizeiangaben dauerte es mehr als sechs Stunden, bis die Fahrbahn von den Trümmerteilen geräumt war.

Video[Bearbeiten]

FERRARI ACCIDENT Japan Highway 2011 512 TR 330 F40 348 360 Spider

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Verkehrsunfälle

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September 12, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Belgien – Lewis Hamilton verlor seinen Sieg durch eine Zeitstrafe

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Belgien – Lewis Hamilton verlor seinen Sieg durch eine Zeitstrafe

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Veröffentlicht: 16:10, 12. Sep. 2008 (CEST)
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Felipe Massa ist der Sieger des Großen Preises von Belgien

Spa-Francorchamps (Belgien), 12.09.2008 – Vom Freitag, den 5. September, bis Sonntag, den 7. September, fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Belgien in Spa ihren 13. Weltmeisterschaftslauf.

Im ersten freien Training gab es einige Fahrer die einen Fehler gemacht haben, aber die blieben ohne Folgen. Mit einer Bestzeit von 1:47.284 Minuten konnte Felipe Massa vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton gewinnen. Heikki Kovalainen kam auf Platz vier vor dem Spanier Fernando Alonso. Sechster im Red-Bull wurde Mark Webber. Sébastien Bourdai und Sebastian Vettel wurden Siebenter und Achter, und somit ist Vettel bester Deutscher vor Timo Glock. Das zweite freie Training konnte Alonso mit einer Bestzeit 1:48.454 Minuten gewinnen. In den ersten 30 Minuten war kein einer einziger Fahrer auf der Strecke, weil es regnete und die Strecke rutschig war. Als der Regen nachließ, nahm Session erneut Fahrt auf. Kimi Räikkönen machte einen Dreher und fuhr in die Reifenstapel. Auch Giancarlo Fisichella schlug zu erst mit dem Heck-, dann mit dem Frontflügel in die Leitplanken ein und musste aussteigen. Dies sorgte für eine Unterbrechung. Robert Kubica hatte kleinere Probleme am Auto: Er klagte über ein unfahrbares Setup, und bei den Startübungen nach der Session auch noch der Motor ab. Adrian Sutil wurde als Achter gewertet. Das dritte und letzte freie Training hat der Deutsche Nick Heidfeld mit einer Bestzeit von 1:47.284 Minuten gewonnen. Nach den 60 Minuten lagen von Platz zwei bis Platz neun die Fahrer innerhalb von einer Sekunde. Zweiter und Dritter wurden Heikki Kovalainen und Fernando Alonso. Die Deutschen waren mit dem Training recht zufrieden: Vettel wurde Sechster, Nico Rosberg wurde Achter, Timo Glock wurde als 15. und Sutil als 18. gewertet. Für gute Zwischenzeiten und Eau-Rouge-Topspeeds sorgten Vettel und Sutil.

In den Ardennen sicherte sich Lewis Hamilton im Qualifying mit einer Bestzeit von 1:47.338 Minuten vor Felipe Massa und Heikki Kovalainen die Pole. Den vierten Startplatz sicherte sich der Finne Kimi Räikkönen vor dem deutschen Nick Heidfeld. Nach der Qualifying-Runde 1 sind die beiden Hondas, zwei Force-India und Kazuki Nakajima ausgeschieden. Der Deutsche Timo Glock scheiterte mit Startplatz 13 und Nico Rosberg mit Platz 15 an Qualifying-Runde 2.

Die Strecke war leicht nass. Am Anfang des Rennens gab es zahlreiche Überholmanöver, Ausrutscher und Positionsverschiebungen und einen sehr gefährlichen Dreher von Jarno Trulli am Ende der ersten Runde. Der Spanier Alonso zeigte im Rennen einen sehr starken Auftritt. Das Rennen blieb spannend bis zum Schluss. Nach dem Ende des Rennens in Spa entschied die Rennleitung, dass nicht Hamilton, sondern Massa das Rennen gewonnen habe; dabei schob sich Heidfeld von Platz drei auf Platz zwei vor. Die Rennleitung hat Hamilton 25 Sekunden Zeitstrafe auferlegt, und dies warf ihn auf Platz drei zurück, weil er in der ‘Bus Stop’-Schikane einen Angriff auf den Finnen Kimi Räikkönen gewagt hatte und dabei jedoch neben die Strecke gekommen war und so die Schikane ausgelassen hatte.

Quellen

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August 30, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Europa – Felipe Massa gewinnt auf dem neuen Stadtkurs in Valencia

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Europa – Felipe Massa gewinnt auf dem neuen Stadtkurs in Valencia

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Veröffentlicht: 17:12, 30. Aug. 2008 (CEST)
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Felipe Massa ist der Sieger des Großen Preises von Europa

Valencia (Spanien), 30.08.2008 – Vom Freitag, den 22. August, bis Sonntag, den 24. August, fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Europa in Valencia ihren zwölften Weltmeisterschaftslauf.

Beim ersten freien Training konnte der deutsche Fahrer Sebastian Vettel überraschen und gewann mit seinem Fahrzeug vom Typ Toro-Rosso mit einer Bestzeit von 1:40.496 Minuten. Zweiter wurde mit einem Rückstand von 0,158 Sekunden Felipe Massa. Vettel fuhr zum Ende des ersten freien Trainings mit frischen Reifen nochmal auf die Strecke und konnte im allerletzten Versuch noch die Bestzeit herausfahren. Den dritten Platz belegte der Brite Lewis Hamilton mit einem Rückstand von 0,326 Sekunden. Zwei Minuten vor Schluss unterlief Hamilton ein Fahrfehler, und er machte einen Dreher. Vierter wurde der Franzose Sébastien Bourdais. Heikki Kovalainen fuhr 23 Runden und wurde am Ende Fünfter. Die BMW-Fahrer Robert Kubica und Nick Heidfeld belegten Platz sechs, und 16. Kimi Räikkönen fuhr nur auf Platz sieben ins Ziel. Nico Rosberg im Williams wurde Zehnter. Adrian Sutil erreichte den 13. Platz. Auch die zweiten 90 Minuten im zweiten freien Training verliefen ohne große Zwischenfälle. Zu Beginn des zweiten Trainings ereignete sich eine Panne, als ein Zuschauer in der Auslaufzone einer Rechtskurve auftauchte und von Sicherheitsleuten weggebracht wurde. Der Lokalmatador Fernando Alonso war bis zum Schluss in Führung, wurde aber von dem Finnen Kimi Räikkönen am Ende noch überholt. Gegen Alonso gab es eine Untersuchung, weil er bei der Boxen-Anfahrt die weiße Linie überfahren hat. Nico Rosberg sorgte für eine Schrecksekunde, beim Anbremsen in der letzten Kurve drehte er sich und wäre fast mit Mark Webber kollidiert. Bester Deutscher war Timo Glock mit Platz sieben. Sebastian Vettel landete auf dem 16. Platz. Adrian Sutil wurde am Ende 17., und Nick Heidfeld auf landete auf dem 18. Platz. Im dritten und letzten freien Training waren überraschenderweise einige Außenseiter ganz vorne. Bei 27 Grad holte der Pole Robert Kubica mit einer Zeit von 1:38.754 Minuten die Bestzeit. Nico Rosberg lag nur 0,123 Sekunden hinter der Bestzeit. Dritter und Vierter wurden Sébastien Bourdais und Kazuki Nakajima.

Die erste Pole auf dem neuen Stadtkurs in Valencia holte sich Felipe Massa mit einer Zeit von 1:38.989 Minuten vor Lewis Hamilton und Robert Kubica. Kimi Räikkönen wurde noch am Ende von Kubica von Platz drei auf Platz vier verdrängt. Vettel war im Qualifying von Anfang an sehr stark und holte sich Startplatz sechs. Der Spanier Alonso war außerhalb der Top 10 und startete auf Startplatz 12. ins Rennen.

Rubens Barrichello und Sutil mussten aus der Box starten, weil das Team über Nacht an der Getriebeübersetzung gearbeitet hatte. Nach dem Start bog Massa vor Hamilton in die erste Kurve ein. An Räikkönen schob sich Heikki Kovalainen vorbei auf Platz vier. Sebastian Vettel, Jarno Trulli, Nico Rosberg, Nick Heidfeld und Timo Glock hielten sich nach den ersten Runden in den Top 10 auf. Kazuki Nakajima raste in das Auto von Alonso, dabei flog der Heckflügel weg, und der Spanier musste an die Box fahren und aussteigen. Massa eröffnete in Runde 15 den ersten Boxenstopp, zwei Runden später folgte Hamilton, der deutlich hinter dem Ferrari-Fahrer wieder auf die Strecke zurückkam. Massa baute bis zur Runde 37 seinen Vorsprung weiter aus, so dass die Entscheidung im Grunde genommen längst gefallen war. Beim zweiten Boxenstopp von Massa erteile die Crew die Freigabe zum Losfahren zu früh. Beinahe wäre er mit Adrian Sutil kollidiert, aber die beiden hatten viel Glück. Nach dem Rennen wird die Rennleitung diesen Vorfall prüfen. In 46. Runde musste Räikkönen sein Fahrzeug wegen eines kaputten Motors abstellen. Heidfeld lieferte eine gute Rennvorstellung ab, und am Ende belegte er Platz neun. Das Rennen hat Massa vor Hamilton und Kubica gewonnen.

Quellen

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August 24, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Ungarn – Heikki Kovalainen gewinnt das Rennen

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Ungarn – Heikki Kovalainen gewinnt das Rennen

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Veröffentlicht: 23:54, 24. Aug. 2008 (CEST)
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Heikki Kovalainen ist der Sieger des Großen Preises von Ungarn

Budapest (Ungarn), 24.08.2008 – Vom Freitag, den 1. August, bis Sonntag, den 3. August, fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Ungarn in Budapest ihren elften Weltmeisterschafts-Lauf.

Beim ersten freien Training war es 27 Grad warm. In den ersten 30 Minuten wurde keine einzige Zeit gewertet, anschließend machte auf dem Hungaroring das Team von Honda den Anfang und fuhr als erstes auf die Strecke. Der Brasilianer Felipe Massa sichert sich mit einer Zeit von 1:20.981 Minuten die Bestzeit, sein Teamkollege Kimi Räikkönen war um 0,364 Sekunden langsamer. Dritter wurde der Finne Heikki Kovalainen mit einer Zeit von 1:21.410 Minuten. Fernando Alonso und der deutsch Timo Glock waren innerhalb von einer Sekunde mit dem Spitzenreiter. Glock lieferte ein sauberes erstes freies Training ab. Platz sieben und neun belegten die Fahrer von Team BWM, Robert Kubica und Nick Heidfeld. Der deutsche Adrian Sutil ließ seinen Teamkollege Giancarlo Fisichella knapp hinter sich. Einen spektakulären Defekt hatte der deutsche Sebastian Vettel. In der Installationsrunde brach in der Toro-Rosso-Box ein wenig Rauch aus. Am Nachmittag war es 3 Grad wärmer als am Vormittag. Im zweiten freien Training hat Lewis Hamilton mit einer Zeit von 1:20.554 Minuten die Bestzeit und erzielte die Topspeed mit 296 km/h. Zweiter und dritter wurden Nelson Piquet und Heikki Kovalainen. Das Ferrari-Duo trennten sich eine Tausendstelsekunde von einander auf den Plätzen fünf und sechs. Die Bestzeit im dritten und letzten freien Training fuhr Lewis Hamilton mit 1:20.228 Minuten vor Massa und Timo Glock.

Zum dritten mal hintereinander holte sich Lewis Hamilton beim Qualifying die Pole mit einer Zeit von 1:20.899 Minuten vor Kovalainen und Massa. Kovalainen war um nur 51 Tausendstelsekunden an der Pole vorbei gefahren. Heidfeld schied schon nach der ersten Qualifying-Runde aus und landete auf Startplatz 16. Sutil hatte viel Pech mit seinen Reifen. Sebastian Vettel war zweitbester Deutscher auf Platz elf. Glock landete auf Startplatz fünf.

Am Start zog Massa am erstplatzierten Kovalainen vorbei und dann in der ersten Kurve außen mit einem sensationellen Manöver an Lewis Hamilton vorbei. Massa setzte sich vor die beiden McLaren-Mercedes Fahrer, danach folgte Timo Glock nach einem Überholmanöver gegen Robert Kubica. Kimi Räikkönen verlor einen Platz gegen Fernando Alonso und war nach der ersten Runde siebenter. Nick Heidfeld war auf Platz 15 gestartet, überholte einige Autos und lag schnell auf Platz zwölf. Nach 18 Runden wurden durch Massa, Kubica und Mark Webber die Boxenstopps eröffnet. Eine Runde später kam Hamilton zum tanken. In Runde 21 kam Kovalainen und Alonso, Räikkönen kam in Runde 22. Kubica hatte sich nur die Hinterreifen wechseln lassen. Später stellte sich heraus, dass dies eine Fehlentscheidung Kubicas war. Alonso stoppte schnell und war knapp vor Räikkönen wieder auf der Strecke. Gegen Rennmitte gab es bei Sébastien Bourdais, Kazuki Nakajima und bei Rubens Barrichello ein kleines Feuer und dies ging für alle drei Fahrer glimpflich aus. In Runde 41 hatte Hamilton einen Reifenschaden und fuhr an die Box, um das Problem zu beheben und seine Crew tankte bis zum Ende voll. Nach diesem Stopp kam er als zehnter wieder auf die Strecke, hatte jedoch einige langsamerer Gegner vor sich, die noch zum Stopp kommen mussten. Massa kam in Runde 44, Glock in Runde 47 und eine Runde später Kovalainen zum Boxenstopp. Zum diesem Zeitpunkt lieferten sich Alonso und Räikkönen um Platz vier ein hartes Duell. Den Sieg holte der Finne Kovalainen vor dem deutschen Glock und Räikkönen.

In Führung liegt weiterhin Hamilton mit 62 Punkten vor Räikkönen mit 57 P., Massa mit 54 P., Kubica mit 49 P. und Heidfeld mit 41 Punkten.

Quellen

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July 10, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Großbritannien – Lewis Hamilton gewinnt im Regen von Silverstone

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Großbritannien – Lewis Hamilton gewinnt im Regen von Silverstone

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Veröffentlicht: 06:32, 10. Jul. 2008 (CEST)
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Lewis Hamilton ist der Sieger des Großen Preises von Großbritannien

Silverstone (Vereinigtes Königreich), 10.07.2008 – Vom Freitag, den 4. Juli bis Sonntag, den 6. Juli fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone ihren neunten Weltmeisterschafts-Lauf.

Zehn Teams hatten in der vergangene Woche in Silverstone ihre Fahrzeuge getestet, deshalb sahen die Zuschauer beim ersten freien Training nicht viele Fahrer auf der der Rennstrecke. Aber es waren trotzdem unterhaltsame und trockene 90 Minuten für die geschätzten 50.000 Fans. Felipe Massa hat sich beim ersten freien Training das Heck seines Fahrzeuges beschädigt. Sein Team Ferrari muss das Abweichen von der Strecke aber auf die eigene Kappe nehmen, weil der Streckenposten mit sogenannten Ölflaggen auf die rutschige Stelle hingewiesen hatte. Massa fuhr trotz dieses Unfall auf Platz eins und erzielte eine Zeit von 1:19.575 Minuten. Vergangene Woche fehlten Lewis Hamilton auf die Bestzeit eine halbe Sekunde. Hamilton wurde im ersten Test dritter. Die deutschen Fahrer landenden im Mittelfeld. Das zweite Training vor etwa 60.000 Zuschauern war sehr spannend. Es wurden bei trockenen Wetterbedingungen bei bis zu 21 Grad gefahren. Der Finne Heikki Kovalainen absolvierte 35 Runden, legte eine Bestzeit von 1:19.989 Minuten hin und war am Ende um 0,531 Sekunden schneller als der Australier Mark Webber. David Coulthard kam mit seinem „Red-Bull-Renault“ auf Platz vier. Auch Sebastian Vettel war sehr flott unterwegs und wurde hinter Rosberg zweitbester Deutscher. Das dritte und letzte freie Training begann auf nasser Strecke, weiterer Regen blieb aber aus. In der allerletzten Runde schob sich der Spanier Fernando Alonso auf Platz eins vor und erzielte eine Zeit von 1:20.740 Minuten. Bester Deutscher war im dritten freien Training Sebastian Vettel als Vierter. Sébastien Bourdais schaffte es in die Top 10.

Heikki Kovalainen stand beim Qualifying mit einer Zeit von 1:21.049 Minuten mit seinem Fahrzeug auf der Pole Position vor Webber, der einen Rückstand von 0,505 Sekunden und Räikkönen, der einen Rückstand von 0,657 Sekunden hatte. Hamilton landete auf den vierten Startplatz. Der deutsche Nick Heidfeld sicherte sich den fünften Platz und sein Teamkollege Robert Kubica wurde Zehnter, konnte aber nach einem Boxenstopp aufgrund eines Problems nicht mehr raus fahren. Regen kam dann im ersten Teil des Qualifying auf.

Wie schon in Monaco lieferte Hamilton ein fehlerfreies Rennen ab. Er ging mit Intermediates-Reifen ins Rennen. Nico Rosberg startete das Rennen aus der Boxengasse. Von Startplatz vier schoss Hamilton bis auf Platz zwei vor und in der Runde fünf überholte er seinen Teamkollege Kovalainen. Nach der ersten Runde fielen Vettel und Coulthard mit ihren Autos aus. Sutil war kurz in Monaco-Form und fuhr tolle Manöver auf nasser Rennstrecke und lag nach zwei Runden bereits an elfter Position und am Ende auf Platz zwölf. In der Runde zwölf schied Sutil aus. Ferrari-Fahrer Felipe Massa hatte im Rennen viele Dreher verursacht. Zur Halbzeit nahm der Regen stark zu. Schließlich siegte der Engländer Lewis Hamilton vor Nick Heidfeld und Rubens Barrichello. Bei Team Honda waren alle über den dritten Platz von Barrichello glücklich.

In der Fahrerwertung führt Hamilton nun mit 48. Punkte, auch 48 Punkte haben Massa und Räikkönen, Kubica liegt mit 46 Punkten in Lauerstellung.

Quellen

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June 24, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Frankreich

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Frankreich

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Veröffentlicht: 23:16, 24. Jun. 2008 (CEST)
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Felipe Massa ist der Sieger des Großen Preises von Frankreich

Magny-Cours (Frankreich), 24.06.2008 – Vom Freitag, den 20. Juni bis Sonntag, den 22. Juni fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Frankreich in Magny-Cours ihren achten Weltmeisterschafts-Lauf.

Laut Wettervorhersage sollte es zum ersten freien Training regnen; stattdessen war es knapp 20 Grad und trocken. Felipe Massa drehte 22 Runden, fuhr eine Bestzeit von 1:15.306 Minuten und hängte Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes um 0,696 Sekunden ab. Beim zweiten freien Training am Freitagnachmittag kam niemand an die Bestzeit von Massa am Morgen heran. Der Spanier Fernando Alonso drehte mit dem Renault 37 Runden mit einer Bestzeit von 1:15.778 Minuten. Es gab auch viele Ausritte und Dreher. Im dritten und letzten freien Training am Samstagmorgen konnte Nelson Piquet Jr. mit einer Bestzeit von 1:15.750 Minuten das Zeittraining gewinnen. Der Finne Kimi Räikkönen sicherte sich in der Qualifizierung schließlich im Ferrari die Pole Position mit einer Zeit von 1:16.449 Minuten vor seinem Teamkollegen Felipe Massa.

Beim eigentlichen Rennen kamen die beiden Ferrari-Fahrer vom Start gut weg. In der ersten Runde bekam Lewis Hamilton eine Strafe, weil er wegen eines vor ihm fahrenden Autos ausweichen musste und daher die „Nürburgring-Schikane“ schnitt. Nach der siebten Runde hatten die beiden Ferrari-Fahrer bereits sieben Sekunden Vorsprung, wo bei sich Kimi Räikkönen leicht von Massa absetzen konnte. In der 34. Runde flog bei Räikkönen das Auspuffrohr weg, er konnte aber bis zum Ziel weiterfahren. Da er aber ein bisschen langsamer wurde, konnte sein Teamkollege Massa ihn in der 39. Runde überholen und gab die Führung bis zum Ziel nicht mehr her. Dritter wurde im starken Toyota der Italiener Jarno Trulli. Der Sieger von Montreal, Robert Kubica, wurde am Ende Fünfter.

Quellen

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June 14, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Kanada

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Kanada

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Veröffentlicht: 05:40, 14. Jun. 2008 (CEST)
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Robert Kubica ist der Sieger des Großen Preises von Kanada

Montreal (Kanada), 14.06.2008 – Vom Freitag, den 6. Juni bis Sonntag, den 8. Juni fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Kanada in Montreal ihren siebten WM-Lauf.

Mit einem Sieg vom Startplatz Zwei übernahm der Pole Robert Kubica im BMW Sauber die Führung in der Gesamtwertung vom Briten Lewis Hamilton im McLaren Mercedes, der von der Pole-Position startete, aber nach einem Auffahrunfall in der Boxengasse ausschied.

Training

Im ersten Training regnete es. Felipe Massa im Ferrari wurde schnellster im ersten Training mit einer Bestzeit von 1:17,553 Minuten vor Robert Kubica. Dritter wurde im McLaren-Mercedes Heikki Kovalainen.

Am Freitagnachmittag herrschten beim zweiten Training in Montréal Temperaturen von weniger als 20 Grad Celsius. Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes wurde mit 1:15,752 Minuten Trainingsschnellster. Zweiter wurde der Pole Robert Kubica vor Kimi Räikkönen.

Am Samstagmorgen herrschte besseres Wetter als den Tag zuvor. Überraschend wurde Nico Rosberg im Williams-Toyota Schnellster. 21 Minuten vor Schluss krachte der deutsche Sebastian Vettel am Ende von Kurve Acht in die Mauer und zerlegte dabei seinen Rennwagen völlig. Am Ende des Tages kamen wegen eines „Mauerkusses“ von Sébastien Bourdais noch einmal gelbe Flaggen raus.

Qualifying

Im Qualifying holte sich Lewis Hamilton mit einer Zeit von 1:17,886 Minuten die Pole-Position. Zweitschnellster wurde der Pole Robert Kubica in einem BMW. Weltmeister Kimi Räikkönen wurde Dritter. Nico Rosberg war schnellster Deutscher. Er erreichte Platz Fünf. Zweitbester Deutscher war BMW-Sauber-Fahrer Nick Heidfeld. Auf Platz 11 landete Timo Glock und Adrian Sutil landete an 18. Stelle.

Für Lewis Hamilton war es die zweite Pole-Position in dieser Saison. Bereits zum Auftakt in Melbourne war er im Qualifying der Schnellste.

Rennen

Vor einem Jahr hatte der 23-jährige Pole Robert Kubica einen schweren Unfall überstanden. Nach 70 abwechslungsreichen Runden konnte Robert Kubica im BMW vor rund 100.000 Zuschauern seinen ersten Sieg erringen. Zweiter wurde der Deutsche Nick Heidfeld, der 16,4 Sekunden nach Kubica ins Ziel einfuhr, und Dritter wurde der Schotte David Coulthard im Red Bull.

Der führende Lewis Hamilton hatte in der Boxengasse einen kuriosen Auffahrunfall. Denn er rammte den wegen einer roten Ampel wartenden WM-Erzrivalen Kimi Räikkönen im Ferrari, der ebenfalls ausschied. Die Entscheidung im internen BMW-Duell fiel in der 49. Runde, als Kubica seinen zweiten Boxenstopp einlegte. Heidfeld war mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs. Sebastian Vettel startete das Rennen aus der Boxengasse und wurde Achter. Nico Rosberg musste dreimal an die Box und wurde noch Zehnter.

Nach dem Rennen des Großen Preises von Kanada führt Robert Kubica mit 42 Punkten vor Hamilton und Massa mit 38 Punkten die WM-Wertung an.

Quellen

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June 3, 2007

Kimi Räikkonen gewann im März 2007 den Großen Preis von Australien

Kimi Räikkonen gewann im März 2007 den Großen Preis von Australien

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Artikelstatus: Fertig 11:46, 3. Jun. 2007 (CEST)
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Melbourne (Australien), 03.06.2007 – Der Große Preis von Australien symbolisierte erstmals nach 2005 wieder den Startschuss in eine neue Formel-1-Saison.

Im Jahr eins nach Michael Schumacher war der Weltmeistertitel so hart umkämpft wie nie. Zahlreiche starke Fahrer stellten die Phalanx der Titelanwärter, allen voran der Weltmeister des letzten Jahres Fernando Alonso. Seine vermutlich stärksten Konkurrenten sah der Spanier in den beiden Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen und Felipe Massa. Zum erweiterten Kreis derer, die sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machten, zählten unter anderem Giancarlo Fisichella, Nick Heidfeld sowie Lewis Hamilton. Zwischen den genannten Fahrern entflammte spätestens mit dem Aufleuchten der grünen Ampel der heiße Kampf um den Thron, der mit vollster Spannung erwartet werden durfte.

Um 4:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit war es dann soweit.

Chronologischer Rennverlauf

Noch vor Beginn des eigentlichen Rennens wurde Ferrari-Pilot Felipe Massa, auf Grund eines Motorwechsels nach einem Getriebeschaden in der Qualifikationsrunde, von Rang 16 auf den letzten Rang in der Startaufstellung versetzt.

Einführungsrunde

Erster kleiner Schock für Jarno Trulli und die Toyota-Crew bereits in der Einführungsrunde, als sein Wagen im Heckbereich direkt nach dem Anfahren extrem Rauch entwickelte. Außer ein paar Öltropfen auf der Strecke und einer leicht vernebelten Start-/Zielgerade ist jedoch nichts passiert.

Startphase

Der Start glückte: Alle Wagen kamen unbeschadet durch die gefürchteten ersten beiden Kurven. Heidfeld schob sich an Alonso vorbei und sagte dem Spanier gleich zu Beginn den Kampf an. Ansonsten gab es keine relevanten Positionswechsel. Einzig Massa konnte innerhalb der ersten beiden Runden sechs Plätze gutmachen, der damit eine Aufholjagd vom letzten Platz begann. Sein Teamkollege Kimi Räikkonen gab an der Spitze gleich ein hohes Tempo vor, fuhr schon zu diesem frühen Zeitpunkt fünfmal hintereinander die schnellste Rundenzeit. Seinem Verfolger Nick Heidfeld gelang es aber, Weltmeister Fernando Alonso sehr schnell gute 2,5 Sekunden abzunehmen. Auch Debütant Lewis Hamilton überholte den Spanier. Für die erste aufregende Situation sorgte die Kollision zwischen Adrian Sutil und Anthony Davidson, bei der keinem der Piloten eindeutig die Schuld zugewiesen werden konnte.

Runde 11

Der erste Ausfall der neuen Saison. Es traf wie im letzten Jahr zuerst Christijan Albers. Nachdem er zu spät abgebremst hatte, rutschte der Spyker-Pilot durch die begrünte Nebenfläche der Strecke, bis er mit zirka 50 Kilometern pro Stunde quasi in einem Reifenstapel zum Stehen kam. Dieses unfreiwillige Manöver zog die erste gelbe Flagge nach sich. Ansonsten verlief das Rennen bis zu diesem Zeitpunkt relativ unspektakulär.

Erste Boxenstoppphase

Nick Heidfeld war der erste Pilot aus der Spitzengruppe, der zum Tanken in die „Pit Lane“ fuhr. Sein BMW war also der am geringsten betankte Wagen, wodurch er am Anfang des Rennens Vorteile genoss. Bereits drei Runden später stattete Kimi Räikkonen seiner Crew einen Besuch ab. Damit ging der Neuling Lewis Hamilton in Führung – vor seinem Kollegen Fernando Alonso. Die Doppelführung für die Silberpfeile hatte aber nicht lange Bestand, denn Alonso ließ noch vor seinem Kollegen nachtanken. Nachdem alle Piloten nun in der Boxengasse gewesen waren, war die Situation genauso wie zuvor: Der Finne Kimi Räikkonen lag jetzt schon elf Sekunden vor den beiden McLaren-Wagen. Felipe Massa räumte das Feld weiter von hinten auf, befand sich vor seinem Stopp – er war der letzte, der zum Tanken kam – schon auf Rang neun.

Runde 23

Strafe für den deutschen Debütanten Adrian Sutil – wegen Nichtbeachtung der blauen Flagge. Er musste für zehn Sekunden in der Box stehenbleiben, wodurch er Boden auf die Fahrer vor ihm verlor. Eine erneute Strafe erhielt er dann, als er direkt beim Herausfahren aus der Box nach Absitzen der Strafe die weiße Begrenzungslinie überfuhr. So gelangte er relativ schnell an das Schlusslicht des Fahrerfeldes.

Runde 29 („Halbzeit“)

Scott Speed schied nach einem Unfall aus. Das Fahrerfeld war mehr oder weniger noch immer gleich positioniert: Raikkönen weiter vor Hamilton und Alonso, danach die beiden BMW mit Kubica und Heidfeld. Der Finne hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon 18 Sekunden Vorsprung, und es sah so aus, als nehme er schon zu diesem Zeitpunkt etwas Gas raus, um den Wagen zu schonen. Aus deutscher Sicht bis dahin ein zufriedenstellendes Rennen, da Nico Rosberg und Ralf Schumacher den achten und siebten Rang einnahmen.

Runde 36

Nico Rosberg zog an Ralf Schumacher vorbei und hätte nun schon zwei WM-Punkte erhalten. Robert Kubica musste in derselben Runde seinen BMW wegen eines technischen Defektes im Getriebe in der Garage abstellen. An der Spitze des Feldes zog Kimi Räikkonen einsam und allein seine Kreise und sah schon jetzt wie der sichere Sieger aus.

Zweite Boxenstoppphase

Kimi Räikkonen kam diesmal als Erster in die Box. Wenige Sekunden nach ihm folgte Nico Rosberg. Bereits eine Runde später stieg die Spannung, als der erste Silberpfeil mit Lewis Hamilton einrollte. Würde der junge Brite die Sensation perfekt machen und vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso bleiben? Die Antwort folgte nur zwei Runden später. Währenddessen eine Szene zum Schmunzeln von Lokalmatador Mark Webber. Der Red-Bull-Pilot schaffte das Kunststück, direkt vor der Boxeneinfahrt eine komplette Drehung hinzulegen, um anschließend seelenruhig zum Tanken zu fahren. Das sah schon fast nach Absicht aus. Nun richteten sich alle Augen auf den Stopp von Fernando Alonso. Nach einem schnellen Tankvorgang konnte sich der amtierende Weltmeister vor seinen Teamkollegen schieben und nahm nun die erste Verfolgerposition ein. Ansonsten änderte sich nicht viel an den Positionen. Nur Felipe Massa machte wieder ein paar Plätze gut und lag nun schon auf Rang acht, der zumindest einen WM-Punkt garantiert. Am Schluss des Feldes hielt sich weiterhin Adrian Sutil, der dem Erreichen seines Zieles, das Rennen zu beenden, immer näher rückte.

Runde 48 (zehn Runden vor Schluss)

Spektakulärer Crash zwischen David Coulthard und Alexander Wurz: Der Schotte wollte eine Kurve sehr weit innen nehmen und sich an dem Österreicher Wurz vorbeischieben. Da er zu spät abgebremst hatte, rutschte sein RB03 in die Seite des Williams und wurde durch die Berührung der Reifen ausgehebelt. Quasi quer über seinen Widersacher schießend blieb er anschließend an der gleichen Stelle liegen, wo zuvor Christijan Albers zum Stehen kam. Auch für Alexander Wurz war das Rennen vorzeitig beendet. Er hatte jedoch Glück, dass Coulthards Wagen im Flug nur knapp seinen Kopf und Arme verfehlte.

Schlussphase

Kimi Räikkonen fuhr fünf Runden vor der Zieldurchfahrt mit einem uneinholbaren Vorsprung an der Spitze des Feldes. Hinter ihm befanden sich immer noch die beiden McLaren sowie der einzig übrig gebliebene BMW von Nick Heidfeld. Der Brasilianer Felipe Massa lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang sechs – nur knapp hinter Giancarlo Fisichella. Die beiden Deutschen Ralf Schumacher und Nico Rosberg befanden sich immer noch in den Punkten auf den Plätzen sieben und acht.

Ziel

Wie erwartet siegte Kimi Räikkonen souverän und feierte einen perfekten Einstand bei seinem neuen Arbeitgeber. Ebenso Lewis Hamilton, der den Sprung auf das Podium in seinem ersten Rennen in der Formel 1 schaffte, direkt hinter seinem Teamkollegen Fernando Alonso. Dahinter blieb alles unverändert.

Fazit: Der Start in die Saison 2007 ist geglückt; in mehrfacher Hinsicht. Die Topteams um Ferrari, McLaren und BMW konnten allesamt mit dem Rennwochenende zufrieden sein. Die Scuderia bestätigte ihre Rolle als Favorit auf den Konstrukteurstitel nicht nur durch die Tatsache, dass Kimi Räikkönen souverän zum Sieg fuhr, sondern auch auf Grund der starken Aufholjagd von Felipe Massa, der vom letzten auf den sechsten Rang jagte. Die Führung in der Konstrukteurs-WM konnten die Italiener aber nicht für sich verbuchen, da die beiden McLaren von Fernando Alonso und Lewis Hamilton zweifach hoch punkteten. Letztgenannter überraschte alle. Als Debütant fuhr der junge Brite gleich auf das Podium. Bei BMW, der dritten Kraft der Konstrukteure, durfte man zufrieden mit dem vierten Platz von Nick Heidfeld sein; ein kleiner Wermutstropfen ist das vorzeitige Ausscheiden von Robert Kubica, dessen Getriebe im fünften Gang stecken blieb.

Aus deutscher Sicht war dieses Rennen ein echter Erfolg. Mit Nick Heidfeld (Platz vier), Nico Rosberg (Platz sieben) und Ralf Schumacher (Platz acht) positionierten sich gleich drei Deutsche in den Punkterängen. Debütant Adrian Sutil erreichte sein Ziel, das Rennen zu Ende zu führen. Er wurde zwar letzter; durch die insgesamt fünf Ausfälle war dieser letzte Platz allerdings gleichbedeutend mit dem 17. Platz.

Enttäuschend war für die Honda-Fans wie schon in der Qualifikationsrunde das Abschneiden ihres Teams: Die Fahrer des japanischen Teams, Rubens Barrichello und Jenson Button, landeten auf Platz elf und Platz 15. Bis zum nächsten Rennen in Malaysia ist für die beiden noch viel Aufholarbeit zu leisten.

Ergebnisse des Großen Preis von Australien

1 Kimi Räikkonen Ferrari 1:25:28.770
2 Fernando Alonso McLaren-Mercedes + 7.242
3 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes + 18.595
4 Nick Heidfeld BMW Sauber + 38.763
5 Giancarlo Fisichella Renault + 1:06.469
6 Felipe Massa Ferrari + 1:06.805
7 Nico Rosberg Williams-Toyota + 1 Runde
8 Ralf Schumacher Toyota + 1 Runde
9 Jarno Trulli Toyota + 1 Runde
10 Heikki Kovalainen Renault + 1 Runde
11 Rubens Barrichello Honda + 1 Runde
12 Takuma Sato Super Aguri-Honda + 1 Runde
13 Mark Webber RBR-Renault + 1 Runde
14 Vitantonio Liuzzi STR-Ferrari + 1 Runde
15 Jenson Button Honda + 1 Runde
16 Anthony Davidson Super Aguri-Honda + 2 Runden
17 Adrian Sutil Spyker-Ferrari + 2 Runden
18 Alexander Wurz Williams-Toyota DNF (Unfall)
19 David Coulthard RBR-Renault DNF (Unfall)
20 Robert Kubica BMW Sauber DNF (Defekt)
21 Scott Speed STR-Ferrari DNF (Unfall)
22 Christijan Albers Spyker-Ferrari DNF (Unfall)


Rot hinterlegt: Sieger ||| Grün hinterlegt: Ausgeschiedene Teilnehmer

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March 18, 2007

Formel-1-Saison 2007 eröffnet

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Formel-1-Saison 2007 eröffnet

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Artikelstatus: Fertig 20:18, 18. Mär. 2007 (CET)
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Melbourne (Australien), 18.03.2007 – Bei der Qualifikation zum Großen Preis von Australien erkämpfte sich Kimi Räikkönen wie erwartet die Pole-Position. Seine Bestzeit übertraf die der anderen Fahrer bei weitem. Selbst auf den amtierenden Weltmeister Alonso (zweiter Startplatz) fuhr der „kühle Finne“ fast eine halbe Sekunde heraus.

Eigentlich ein Grund zur Freude bei Ferrari, wäre da nicht der Getriebeschaden von Felipe Massa zu Beginn der zweiten Qualifikationsausscheidung gewesen. Im ersten Durchgang war nur sein Teamkollege Räikkönen schneller als er, was den Italienern berechtigten Grund zur Hoffnung auf eine „Doppel-Pole“ gab.

Ähnliche Probleme mit seinem Fahrzeug hatte auch Ralf Schumacher. Ein Getriebeproblem konnte noch rechtzeitig behoben werden, wodurch er den neunten Startplatz erreichte. Noch erfreulicher aus deutscher Sicht war die souveräne und fehlerfreie Fahrt von Nick Heidfeld, die zu Startplatz drei führte. Er befindet sich in seiner Startposition zwischen den beiden Silberpfeilen, wobei er den Debütanten Lewis Hamilton hinter sich lassen konnte.

Mit dem Startplatz fünf von Robert Kubica kann das BMW-Team auf einen für beide Fahrer sehr erfolgreichen Samstag zurückblicken. Die anderen beiden deutschen Formel-1-Piloten landeten erwartungsgemäß im Mittelfeld (Nico Rosberg) beziehungsweise in der letzten Startreihe (Adrian Sutil). Immerhin war der Neuling Sutil schneller als sein Teamkollege Albers, was als kleiner Erfolg für den Deutschen angesehen werden kann.

Weit hinter den Erwartungen blieben die Teams von Renault und Honda zurück, allen voran Rubens Barrichello – eigentlich der erfahrenste Fahrer im Feld, dessen 17. Rang nicht einmal zum zweiten Qualifikationslauf berechtigte.

Für eine echte Überraschung sorgte Super Aguri. Das japanische Team erreichte mit beiden Autos die zweite Qualifikationsrunde; Takumo Sato durfte sogar in der Endrunde fahren.

Ergebnisse des Qualifyings zum Australien-GP

1 Kimi Räikkonen Ferrari 1.26.072
2 Fernando Alonso McLaren-Mercedes 1.26.493
3 Nick Heidfeld BMW Sauber 1.26.556
4 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes 1.26.755
5 Robert Kubica BMW Sauber 1.27.347
6 Giancarlo Fisichella Renault 1.27.634
7 Mark Webber RBR-Renault 1.27.934
8 Jarno Trulli Toyota 1.28.404
9 Ralf Schumacher Toyota 1.28.692
10 Takuma Sato Super Aguri-Honda 1.28.871
11 Anthony Davidson Super Aguri-Honda 1.26.909
12 Nico Rosberg Williams-Toyota 1.26.914
13 Heikki Kovalainen Renault 1.26.964
14 Jenson Button Honda 1.27.264
15 Alexander Wurz Williams-Toyota 1.27.393
16 Felipe Massa Ferrari DNF (Getriebe)
17 Rubens Barrichello Honda 1.27.679
18 Scott Speed STR-Ferrari 1.28.305
19 David Coulthard RBR-Renault 1.28.579
20 Vitantonio Liuzzi STR-Ferrari 1.29.267
21 Adrian Sutil Spyker-Ferrari 1.29.339
22 Christijan Albers Spyker-Ferrari 1.31.932


Rot hinterlegt: Pole Position ||| Grau hinterlegt: Teilnehmer der Finalsession ||| Gelb hinterlegt: Ausgeschiedene Teilnehmer der zweiten Session ||| Grün hinterlegt: Ausgeschiedene Teilnehmer der ersten Session

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January 24, 2007

Formel-1-Teams präsentierten ihre Autos für die Saison 2007

Formel-1-Teams präsentierten ihre Autos für die Saison 2007

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Artikelstatus: Fertig 13:54, 24. Jan. 2007 (CET)
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Köln (Deutschland) / Maranello (Italien) / Valencia (Spanien), 24.01.2007 – In den vergangenen beiden Wochen präsentierten vier Formel-1-Teams ihre neuen Autos für die Saison 2007.

Toyotas Fahrer Ralf Schumacher war guter Dinge, als er das neue Modell „TF107“ sah. Nach eigenen Angaben sei es erst das dritte Auto, „das (…) sich von Anfang an sehr gut anfühlt“, wie er bei der Vorstellung des Fahrzeugs formulierte. Am 12. Januar präsentierte das Unternehmen als erstes Formel-1-Team in Köln sein neues Auto. So wie die Piloten hofft auch Teampräsident John Howett auf einen Sieg. Wie im Vorjahr gehen Ralf Schumacher und Jarno Trulli an den Start.

Am 14. Januar präsentierte Ferrari sein neues Auto in Maranello. Das neue Modell kostete insgesamt 120 Millionen Euro. Kimi Räikkönen und Felipe Massa gehen für Ferrari in die Saison 2007.

Der neue McLaren-Mercedes wurde in Valencia am 15. Januar von Fernando Alonso und Lewis Hamilton vorgestellt.

Auch das BMW-Sauber-F1-Team hat am 16. Januar in Valencia sein neues Auto für die Saison 2007 vorgestellt.

Quellen

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