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June 23, 2012

US-amerikanischer Deserteur gibt sich nach 28 Jahren in Schweden zu erkennen

US-amerikanischer Deserteur gibt sich nach 28 Jahren in Schweden zu erkennen

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Veröffentlicht: 19:50, 23. Jun. 2012 (CEST)
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Schweden, 23.06.2012 – Der heute 49-jährige US-Amerikaner David Hemler desertierte 1984 in Deutschland. Damals war er auf dem Luftwaffenstützpunkt in Augsburg stationiert. Als er eine Pazifistin kennengelernt hatte, floh er über Dänemark nach Schweden. In seiner neuen Heimat studierte und heiratete er. Jetzt meldete er sich bei seinem Bruder in den USA, er hatte Sehnsucht nach seinen Verwandten. Diese glaubten, er sei inzwischen verstorben. Da Hemler immer noch zur Fahndung ausgeschrieben ist, kann er sein Heimatland nicht besuchen, ohne verhaftet zu werden. Er hofft auf eine Begnadigung. Schweden liefert ihn nicht in die USA aus.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Portal:Militär

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December 30, 2010

Dänemark: Terrorverdächtige dem Haftrichter vorgeführt

Dänemark: Terrorverdächtige dem Haftrichter vorgeführt

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Veröffentlicht: 20:24, 30. Dez. 2010 (CET)
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Glostrup (Dänemark), 30.12.2010 – Drei der gestern festgenommenen Männer, die verdächtig sind, einen Terroranschlag auf die dänische Zeitung Jyllands-Posten geplant zu haben, wurden heute dem Haftrichter vorgeführt. Ihnen wird nach Auskunft der Staatsanwaltschaft „Terrorismus“ und „Verstoß gegen das Waffengesetz“ vorgeworfen. Alle drei Beschuldigten wiesen die Anschuldigungen zurück.

Nach Aussage des Leiters des dänischen Geheimdienstes (PET), Jakob Scharf, waren bei den Verdächtigen gestern ein automatisches Gewehr, eine 9-Millimeter-Pistole sowie mehr als 100 Schuss Munition sichergestellt worden.

Die drei Verdächtigen lebten in Schweden und waren gestern bei der Einreise nach Dänemark festgenommen worden. Einer von ihnen ist in Tunesien, ein anderer im Irak geboren. Der dritte ist schwedischer Staatsbürger mit unbekanntem ethnischen Hintergrund.

Ein Richter in dem Kopenhagener Vorort Glostrup ordnete zunächst eine vierwöchige Untersuchungshaft für die drei Männer an, die ersten zwei Wochen sollen in Einzelhaft verbracht werden. Der vierte Verdächtige, ein irakischer Asylbewerber, wurde vorerst wieder auf freien Fuß gesetzt, da für eine Festnahme keine ausreichenden Haftgründe vorlagen. Der 26-jährige Mann bleibt jedoch unter Polizeibeobachtung.

Es gab noch einen fünften Verdächtigen, der jedoch nicht in Dänemark, sondern in Stockholm (Schweden) festgenommen worden war. Es handelt sich dabei um einen 37-jährigen Schweden tunesischer Herkunft. Dieser wurde im Laufe des Tages in Schweden einem Haftrichter vorgeführt. Der Richter ordnete in diesem Fall eine zweiwöchige Untersuchungshaft an. Ihm werden die „Vorbereitung terroristischer Verbrechen“ zur Last gelegt.

Die dänische Zeitung Jyllands-Posten hatte im September 2005 Karikaturen mit Darstellungen des Propheten Mohammed veröffentlicht. Dies hatte weltweit den Protest vieler Muslime hervorgerufen.

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November 27, 2010

Pirate-Bay-Gründer verlieren Berufungsprozess

Pirate-Bay-Gründer verlieren Berufungsprozess

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Veröffentlicht: 20:25, 27. Nov. 2010 (CET)
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Stockholm (Schweden), 27.11.2010 – Die Gründer des BitTorrent-Trackers „The Pirate Bay“ sind auch in zweiter Instanz wegen Mithilfe zur Urheberrechtsverletzung für schuldig befunden worden. Das Stockholmer Oberlandesgericht senkte in seiner Entscheidung vom 26. November zwar die Haftstrafen von einem Jahr auf vier bis zehn Monate, erhöhte jedoch die Schadenersatzsumme von drei auf 4,6 Millionen Euro.

Der Prozess in erster Instanz hatte in Schweden vor der Europawahl 2009 für Diskussion gesorgt und zur Folge gehabt, dass die Piratenpartei in Schweden mit gut sieben Prozent einen überraschenden Wahlerfolg erzielte und einen Abgeordneten ins EU-Parlament entsandte.

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October 16, 2008

Deutsche Studentin in Schweden zu lebenslanger Haft verurteilt

Deutsche Studentin in Schweden zu lebenslanger Haft verurteilt

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Veröffentlicht: 10:19, 16. Okt. 2008 (CEST)
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Västerås (Schweden), 16.10.2008 – Wegen zweifachen Mordes an Kindern und versuchten Mordes an deren Eltern ist die 32-jährige Studentin Christine S. im schwedischen Västeras zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass das Tatmotiv Eifersucht ist, da ihr ehemaliger Geliebter mit der Mutter der beiden Kinder zusammenlebte. Die Hannoveraner Studentin bestreitet die Tat jedoch.

Christine S. soll im vergangenen März in der Kleinstadt Argoba den dreijährigen Max und seine einjährige Schwester Saga mit einem Hammer erschlagen haben. Der technische Beweis für diese Tat fehlt jedoch, so dass die mutmaßliche Mörderin nun in Berufung gehen will. Ulrica Borg, eine juristische Sachverständige, betonte, dass es sich hierbei zwar um einen Indizienprozess handele, da Beweise wie Fingerabdrücke und DNA-Spuren fehlten, dennoch gebe es keinen vernünftigen Zweifel an der Täterschaft der 32-Jährigen. Dafür sprechen vor allem ihre nachweisbare Anwesenheit zum Tatzeitpunkt am Tatort, ihr offensichtliches Motiv, wobei sie im Prozess gestanden hatte, dass sie wegen der Trennung von ihrem Ex-Geliebten sehr eifersüchtig war.

Neben der Haftstrafe für die Morde muss die Angeklagte ein Schmerzensgeld in Höhe von umgerechnet 60.000 Euro an die Mutter der ermordeten Kinder zahlen, was für schwedische Verhältnisse als extrem hoch zu bewerten ist. Die schwedische Justiz hofft darauf, dass die Angeklagte ihre Haftstrafe in Deutschland verbüßen kann und verhängte über sie ein lebenslanges Einreiseverbot nach Schweden. Da zwischen Deutschland und Schweden kein diesbezügliches Abkommen existiert, kann ein Haftantritt in Deutschland jedoch nicht erzwungen werden.

Der Berufungsprozess beginnt frühestens im Dezember.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Tötungsdelikte

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November 4, 2005

Mercedes-Testfahrer erhält Strafe für tödlichen Unfall

Mercedes-Testfahrer erhält Strafe für tödlichen Unfall

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Stuttgart (Deutschland) / Stockholm (Schweden), 04.11.2005 – Der deutsche Mercedes-Testfahrer, der im Februar 2005 in Schweden einen tödlichen Verkehrsunfall verursachte, ist verurteilt worden. Bei dem Unfall war die Mutter (45) von zwei Kindern auf einer Landstraße in der Nähe des Ortes Ytterhogdahl von dem Wagen des 33-jährigen Testfahrers erfasst worden und ist dabei ums Leben gekommen.

Ein schwedisches Gericht hat den Fahrer zu einer Geldbuße von 24.000 schwedischen Kronen, rund 2.450 Euro, verurteilt. Zusätzlich erhielt er eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren wegen fahrlässiger Tötung.

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