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December 16, 2014

Geiselnahme in Gent war Falschbehauptung

Filed under: Gent,Vermischtes,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Geiselnahme in Gent war Falschbehauptung

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Veröffentlicht: 22:32, 16. Dez. 2014 (CET)
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Gent (Belgien), 16.12.2014 – Gestern früh wurde die Polizei der belgischen Stadt Gent alarmiert, weil vier bewaffnete Männer in ein Mehrfamilienhaus eingedrungen seien. Das Gebiet um das Haus wurde daraufhin abgeriegelt und zu einer Sicherheitszone erklärt. Die Anwohner wurden gebeten, ihre Häuser nicht zu verlassen. Es wurden Vermutungen angestellt, es könne sich um eine Geiselnahme handeln.

Eine Spezialeinheit der Polizei stürmte das Gebäude, drei angenommene Täter verließen das Haus mit erhobenen Händen.

Später wurde berichtet, dass es überhaupt keine Geiselnahme gab und auch keine Waffen gefunden wurden. Ein 18-Jähriger hatte offenbar mit unwahren Behauptungen den Großeinsatz ausgelöst. Er hatte erklärt, Männer mit Kalaschnikows seien in das Gebäude eingedrungen und ein Freund von ihm befände sich noch in diesem Haus. Eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft sagte, dass die Darstellung sehr überzeugend gewirkt hatte: “Wir konnten am Anfang nichts tun, als die Geschichte sehr ernst zu nehmen.”

Auf den wegen Drogendelikten polizeibekannten Mann, der sich illegal in Belgien aufhält, warten jetzt bis zu zwei Jahre Gefängnis.

Quellen[Bearbeiten]

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October 25, 2005

Nicht Kevin – aber Knirps allein zu Haus

Nicht Kevin – aber Knirps allein zu Haus

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Artikelstatus: Fertig 23:56, 25. Okt. 2005 (CEST)
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Gent (Belgien), 25.10.2005 – In der belgischen Stadt Gent musste sich ein siebenjähriger Junge namens Victor in einer Wohnung alleine versorgen. Seine Eltern befanden sich im Ausland. Der Vater war in Afrika, und die Mutter ging in den Niederlanden einer Beschäftigung nach.

Ein anonymer Anrufer hatte die Genter Polizei auf diese Umstände aufmerksam gemacht. Als die Beamten um Mitternacht bei dem Jungen klingelten, öffnete er und fragte höflich, wie er ihnen helfen könne. Es stellte sich heraus, dass sich der Knirps alleine sein Essen zurecht gemacht hatte und auch von selbst zur Schule ging.

Quellen

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December 16, 2004

Geräusche der Mayapyramiden enträtselt

Geräusche der Mayapyramiden enträtselt

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Mayaruine in Mexico

Gent (Belgien), 16.12.2004 – Mithilfe akustischer ComputerSimulation gelang es Nico Declercq und seinen Kollegen von der Universität von Gent in Belgien nachzuweisen, dass die merkwürdigen Echogeräusche der Pyramiden der Maya, von denen einige wie Vogelzwitschern und fallender Regen klingen, durch Resonanzeffekte an den an allen vier Seiten aufragenden mit einer seitlichen Mauer versehenen Treppen erzeugt werden und eventuell früher von Mayapriestern gezielt für kultische Handlungen eingesetzt wurden.

Auf dieses akustische Phänomen wurde erstmalig im Jahr 1998 der kalifornische Akustikfachmann David Lubman aufmerksam, als er am Fuß der Treppe einer Mayapyramide stehend in die Hände klatschte und ein nach Vogelzwitschern klingendes Echo zurückkam. Declercq wiederum erfuhr 2002 auf einer Akustikkonferenz in Cancún von diesem Geräusch und war davon so sehr fasziniert, dass er sich direkt im Anschluss an die Konferenz zusammen mit Lubman und anderen zur Mayapyramide El Castillo in Chichén Itzá begab, um dieses selbst zu erleben.

Zunächst wurde die Theorie aufgestellt, dass die Baumeister der Maya gezielt die Treppenstufen so konstruiert hatten, dass das Vogelzwitschern im Echo entstand, da der Qetzal, eine mittelamerikanische Vogelart, in der Mayareligion ein heiliges Tier war. Declerq wies nun mithilfe von Computersimulationen nach, dass die Maya den genauen Klang des Geräusches nicht vorhersehen konnten, wohl aber eventuell ihre Pyramidentreppen absichtlich so konstruieren konnten, dass ein verfremdetes Echo auftrat. Außerdem hängt der Klang des Echos vom Quellgeräusch ab. So stellte Declercq beim Besuch von El Castillo im Jahr 2002 fest, dass das Echo der Schrittgeräusche von Menschen, die die Treppenstufen hinunterlaufen, an den Klang von in einen Eimer fallenden Regentropfen erinnert. Regen spielte in der Religion der Maya ebenfalls eine zentrale Rolle, weswegen dieses Regengeräusch laut Declercq genausogut das ursprüngliche Ziel der Mayaarchitekten gewesen sein könnte. Declercq und seine Kollegen vermuten daher, dass andere Quellen wie Trommeln wieder andere Echos erzeugen und regen an, dieses Phänomen mit weiteren gezielten Messungen vor Ort an El Castillo zu untersuchen.

Der Effekt des verfremdeten Echos konnte in den Computersimulationen auf die Art der Gestaltung der Treppenstufen zurückgeführt werden. Die Höhe und Tiefe der einzelnen Stufen bewirkt, dass einzelne Frequenzen des Quellgeräuschs gezielt verstärkt und andere gedämpft werden. Ein analoger Effekt gibt Musikinstrumenten ihren speziellen Klang: Neben anderen Ursachen bewirkt die Form des Resonanzkörpers, dass bestimmte Frequenzen verstärkt und andere gedämpft werden und somit das Instrument seinen charakteristischen Klang bekommt. Bei den Simulationen stellte man zudem fest, wie es auch schon anhand der beiden verschiedenen beobachteten Echogeräusche zuvor vermutet wurde, dass aber auch die Frequenzmischung (also der Klang) des Ausgangsgeräuschs für den Klang des Echogeräuschs wichtig ist. Aufgrund dieser zusätzlichen Schwierigkeit sind daher wohl derartige Vermutungen abwegig, ob die Echos gezielt beabsichtigt waren und ob diese tatsächlich mit religiösen Symbolen interpretiert werden können, zumal man auch in anderen Kulturkreisen an Treppen diesen Echoeffekt fand. So erzeugt das Klatschen an einer Treppe in Kataragama in Sri Lanka, die zum Menik-Ganga-Fluss hinabführt, als Echo das Geräusch quakender Enten.

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Quellen

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