WikiNews de

June 20, 2016

Orlando: Gewaltakt gegen Homosexuelle

Orlando: Gewaltakt gegen Homosexuelle – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Orlando: Gewaltakt gegen Homosexuelle

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:22, 20. Jun. 2016 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Nachtclub „Pulse“ kurz nach der Tat

Florida (USA), 20.06.2016 – In der Nacht zum 12. Juni hat ein 29jähriger Mann gegen 2 Uhr morgens 49 Gäste während einer Tanzveranstaltung in Orlandos Club „Pulse“ erschossen. Der Täter stammt von afghanischen Eltern ab und arbeitete für einen privaten Wachdienst. Er war dem FBI als Unterstützer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) bekannt.

Der Nachtclub ist in der Stadt als Treffpunkt für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender bekannt. Zum Zeitpunkt der Tat befanden sich dort über 300 Menschen. Nach der Schießerei nahm der Täter einige Geiseln. Er wurde einige Stunden später bei einem Schusswechsel mit der Polizei getötet. Außerdem gab es 53 Verletzte, die zum Teil noch ins Lebensgefahr schweben. Rund 100 Polizisten waren am Einsatz beteiligt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Portal:Nordamerika

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 1, 2012

Everglades: Eingeschleppte Pythons rotten einheimische Säuger aus

Everglades: Eingeschleppte Pythons rotten einheimische Säuger aus

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 06:00, 1. Feb. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Python auf einem Alligator

Florida (Vereinigte Staaten), 01.02.2012 – Nach einem Bericht in dem Wissenschaftsmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ sind im Everglades-Nationalpark aus Süd- und Südostasien eingeschleppte Tigerpythons verantwortlich für einen drastischen Rückgang der Säugetiere im tropischen Marschland von Florida. Auch in der Nähe der Stadt Miami wurden die bis zu fünf Meter lang werdenden Schlangen schon gesichtet.

Wissenschaftler hatten bereits in den 1990-er Jahren die Zahl der Säugetiere in den Everglades erhoben. Damals gab es noch eine asiatischen Riesenschlange in den Sümpfen. Im Zeitraum von 2003 bis 2011 wurden erneut Zählungen durchgeführt. In den Bereichen, in denen sich die Schlangen ausgebreitet hatten, stellte man einen dramatischen Rückgang von Säugetieren fest. Die Population von Waschbären, Opossums und Luchsen war um bis zu 99 Prozent zurückgegangen. Kaninchen und Füchse wurden in den Schlangengebieten keine mehr gesichtet.

Um das Ökosystem zu schützen, wurden in den letzten Jahren etwa 2.000 Exemplare der Schlangen gefangen, was die weitere Ausbreitung offensichtlich nicht wesentlich beeinflusst hat. Auch seltene Arten wie Waldstorch oder die Key Largo-Buschratte werden von den Pythons als Nahrung nicht verschmäht.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten
  • Krötenplage in Timor-Leste (11.09.2008)
  • Maisfelder in Gefahr – Der Maiswurzelbohrer erobert Europa (05.10.2005)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 28, 2008

Kein Arzt verständigt: Über 180 Zusschauer verfolgen “Webcam-Suizid ” live im Internet

Filed under: Artikelstatus: Im Entstehen,Florida,Unveröffentlicht — admin @ 5:00 am
Im Entstehen
Dieser Artikel wird gerade gemeinschaftlich erstellt. Beteilige dich und beachte die Artikeldiskussionsseite.

Möglichkeiten der Beteiligung: Inhaltlich erweitern – Kategorisieren – Themenverwandte Artikel/Portale verlinken – Formate prüfen – Rechtschreibung prüfen


Wenn dieser Artikel aus deiner Sicht fertig ist und es schon seit mehr als zwei Stunden keine größeren inhaltlichen Änderungen gab, kann er veröffentlicht werden.

Florida (USA), 28.11.2008 – Im US Bundesstaat Florida beging ein 19 jähriger Mann Suizid vor einer laufenden Webcam durch einnahme von Tabletten. Über 180 Internetsurfer beobachteten viele Stunden den selbstzerstörerischen Vorgang, ohne Hilfe zu verständigen. Erst nachdem der Mann 8 Stunden reglos herumlag, verständigte jemand die Polizei. Laut Chip.de wurde der Mann sogar angehalten, sich endlich das Leben zu nehmen. Ein Kommentar soll gelautet haben: “Tu es endlich, tu der Welt einen Gefallen und hör auf, unsere Zeit mit deinem Selbstmitleid zu verschwenden.”

  • chip.de: „Selbstmord vor laufender Webcam“ (26.11.2008)
This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 28, 2008

Stromnetz in Florida brach zusammen

Stromnetz in Florida brach zusammen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Stromnetz in Florida brach zusammen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:34, 28. Feb. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Crystal River Nuclear Power Plant in Crystal River, Florida

Miami (Vereinigte Staaten), 28.02.2008 – In der Region um Miami im US-Bundesstaat Florida waren am 26. Februar 4,4 Millionen Menschen ohne Stromversorgung.

Auslöser soll ein Störfall im Atomkraftwerk „Turkey Point Nuclear Generating Station“ in Homestead, Florida gewesen sein. Der Stromausfall betraf vor allem Stromkunden der Energieversorgungsunternehmen Florida Power & Light (FPL) und Progress Energy. Folge war ein Feuer in einem Umspannwerk, danach sollen weitere acht Kraftwerke ausgefallen sein. Der Störfall ereignete sich am Dienstag, den 26. Februar 2008, um 13:00 Uhr Eastern Standard Time (EST) bzw. 19:00 Uhr (MEZ). Laut Financial Times Deutschland konnte am selben Tag gegen 17:00 Uhr die Stromversorgung wiederhergestellt werden.

Das Heimatschutzministerium in Washington hat Ermittlungen nach der Ursache der Stromausfälle aufgenommen. Eine Sprecherin erklärte, es gebe keine Hinweise auf einen Terroranschlag.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 31, 2008

McCain gewinnt Vorwahlen in Florida

McCain gewinnt Vorwahlen in Florida – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

McCain gewinnt Vorwahlen in Florida

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 02:55, 31. Jan. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Tallahassee (Vereinigte Staaten), 31.01.2008 – John McCain hat die republikanischen Vorwahlen für das Amt des US-Präsidenten in Florida gewonnen. McCain sagte daraufhin der Nachrichtenagentur AP, der Sieg sei ein „sehr wichtiger Schub“ für seine Kandidatur. Dadurch konnte sich McCain die Zustimmung von 57 Delegierten für den Parteitag der Republikaner, wo über den endgültigen republikanischen Präsidentschaftskandidaten für die diesjährigen Wahlen entschieden wird, sichern. Dies ist die höchste Zahl an Delegierten, die bisher bei einer Vorwahl auf einmal gewonnen werden konnte.

McCain

Doch nicht nur deshalb wird der Sieg McCains als sehr gutes Zeichen für seine Chancen bei den Präsidentschaftswahlen eingeschätzt. So waren bei den Wahlen in Florida nur Parteimitglieder zur Wahl zugelassen – anders als in anderen Bundesstaaten. Den Wahlsieg McCains werten Beobachter als Zeichen dafür, dass McCain nicht nur von vielen so genannten „Independents“, also nicht parteigebundenen Wählern unterstützt wird, sondern auch Rückhalt in der eigenen Partei hat.

Hinter McCain, auf den 36 Prozent der Stimmen entfielen, kam der ehemalige Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, auf 31 Prozent. Romney hatte bisher mehr Delegiertenstimmen als McCain gewinnen können, ist aber nun auch in dieser Wertung auf den zweiten Platz zurückgefallen. Dennoch wird nun immer mehr erwartet, dass der republikaner-interne Wahlkampf auf ein Kopf-an-Kopf-Duell von McCain und Romney hinausläuft.

Dies wird dadurch bestätigt, dass das Bewerberfeld weiter schrumpft: Fred Thompson hatte das Ende seiner Kandidatur bereits vor einigen Tagen angekündigt. Es wird ebenfalls das Ende der Bewerbung des ehemaligen Bürgermeisters von New York City, Rudolph Giuliani, erwartet. Weiterhin im Rennen ist Mike Huckabee, der 13 Prozent der Stimmen erzielte.

Weniger Kandidaten gibt es inzwischen auch bei den Demokraten: So zog John Edwards, ehemaliger Senator von North Carolina und republikanischer Kandidat für das Amt des Vizepräsidenten 2004, seine Kandidatur zurück. Als Grund dafür gilt unter anderem, dass er in seinem Geburtsstaat South Carolina weniger als 20 Prozent der Stimmen erhielt. Bisher hat Edwards noch keinem der anderen Kandidaten seine Unterstützung eingeräumt.

Die demokratischen Vorwahlen konnte Hillary Clinton gewinnen. Florida entsendet dieses Jahr jedoch keine demokratischen Delegierten. Grund dafür ist die Weigerung der Parteiführer aus Florida, die Wahlen frühstens am 5. Februar abzuhalten. Dies hatte die nationale Parteispitze verlangt. Frühe Vorwahlen vor dem „Super Tuesday“, der an eben jenem 5. Februar ist, werden zunehmend beliebter, da die jeweiligen Bundesstaaten ein erhöhtes Medieninteresse erwarten können.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 25, 2007

UNESCO-Welterbekomitee tagt in Christchurch: Dresdner Elbtal bleibt auf der Roten Liste

UNESCO-Welterbekomitee tagt in Christchurch: Dresdner Elbtal bleibt auf der Roten Liste

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:21, 25. Jun. 2007 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Christchurch (Neuseeland), 25.06.2007 – Auf seiner 31. Sitzung, die vom 23. Juni bis zum 2. Juli in Christchurch, Neuseeland, stattfindet, haben die Delegierten des UNESCO-Welterbekomitees entschieden, dass das Dresdner Elbtal vorerst seinen Weltkulturerbestatus behalten darf.

Die Marienbrücke in Dresden

Das 20 Kilometer lange Teilstück des Elbtals um die sächsische Hauptstadt Dresden wurde im Jahr 2004 in die Welterbeliste aufgenommen und kam im vergangenen Jahr auf die Rote Liste der gefährdeten Welterbestätten. Grund dafür ist der geplante Bau der umstrittenen Waldschlösschenbrücke, durch die nach Ansicht der UNESCO-Kommission die Landschaft „verschandelt“ werde. Sollte die Brücke wie geplant gebaut werden, würde das Dresdner Elbtal den Welterbestatus verlieren. Dresden soll jetzt bis zum Oktober einen Alternativvorschlag machen. Der Dresdner Bundestagsabgeordnete Jan Mücke (FDP) hält dies für unmöglich. Gegenüber der Nachrichtenagentur dpa sagte er in Christchurch: „Wir sollen bis Oktober etwas vorstellen, was man nicht vorstellen kann.“ Es bleibe bei dem vom UNESCO-Komitee gesetzten Ultimatum, es gebe jetzt nur einen neuen Termin, so Mücke.

Unterdessen warf der sächsische Ministerpräsident Georg Milbradt dem UNESCO-Komitee Erpressung vor und verwies auf den Volksentscheid, bei dem sich die Bevölkerung mehrheitlich für den Bau der Brücke ausgesprochen hatte. Die demokratische Willensbildung werde bei dem Ultimatum völlig außer Acht gelassen, sagte Milbradt. Auch Innenminister Buttolo beharrt darauf, dass dem Ergebnis des Bürgerentscheids Vorrang vor einem möglichen Verlust des Weltkulturerbetitels eingeräumt und die Brücke gebaut werden müsse. Über einen nicht offiziellen Alternativentwurf, den Vertreter der Stadt Dresden in Neuseeland vorlegten, wurde nach Angaben der deutschen UNESCO-Kommission auf der Sitzung des Welterbe-Komitees nicht abschließend entschieden.

Die Everglades in Florida sind Lebensraum für die seltenen Manatis

Zwei andere Objekte konnten von der Roten Liste gestrichen werden. Hierbei handelt es sich zum Einen um die Everglades in Florida, in denen viele seltene Vogel- und Reptilienarten sowie einige vom Aussterben bedrohte Tierarten wie die Manatis aus der Familie der Seekühe leben. Mit großem Aufwand sei es den Vereinigten Staaten gelungen, die Bedrohung für das Schutzgebiet durch Umweltverschmutzung, Zersiedelung und die Schäden, die der Tornado „Andrew“ 1992 angerichtet hatte, abzuwenden, lobten die Delegierten des UNESCO-Welterbekomitees auf ihrer diesjährigen Sitzung.

Das zweite Gebiet ist eines der letzten Regenwaldgebiete in Mittelamerika am Río Plátano in Honduras. Dieses war durch Landwirtschaft, Holzhandel und Jagd geschädigt worden. Durch die Bemühungen der Regierung ist es nach Ansicht des Welterbekomitees auch hier gelungen, das Biotop zu erhalten.

Der Ausschuss, dem Delegierte aus 21 Ländern angehören, entscheidet auch über die Vergabe des Welterbestatus an weitere Objekte. Entschieden werden soll in diesem Jahr unter anderem über die Verleihung des Welterbestatus an die Hafenbrücke und das Opernhaus in Sydney, Australien. Aus Deutschland liegt ein Antrag der Stadt Heidelberg vor, die Altstadt in die Welterbeliste aufzunehmen. Insgesamt umfasst die Liste zurzeit 830 Kulturstätten und -landschaften in 139 Ländern.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.