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December 2, 2008

Nordische Kombination: Ronny Ackermann im Duell mit zwei Finnen beim Weltcup-Auftakt

Nordische Kombination: Ronny Ackermann im Duell mit zwei Finnen beim Weltcup-Auftakt

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Veröffentlicht: 19:14, 2. Dez. 2008 (CET)
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Ronny Ackermann, erst Sieger, dann Zwölfter

Kuusamo (Finnland), 02.12.2008 – Während zeitgleich die Skilangläufer ihr zweites Weltcup-Wochenende bestritten (Wikinews berichtete), feierten die Nordischen Kombinierer erst den Weltcup-Auftakt. Wie die Skispringer, deren Wettkämpfe ebenfalls in Kuusamo stattfanden, hatten auch die Kombinierer bei ihren beiden Rennen mit Wetterkapriolen zu kämpfen. Triumphieren konnten dabei zwei sprungstarke Finnen – und der Deutsche Ronny Ackermann.

Schon beim Training am Freitag machte der Wind den Organisatoren einen Strich durch die Rechnung: Der Probedurchgang zum ersten Wettkampf musste abgesagt werden. Auch am nächsten Tag, Samstag, dem 29.11, verhinderte das Wetter eine zügige Durchführung des Sprunges: des „einen“ Sprunges, denn nach dem neuen Regel-System in der Nordischen Kombination wird nur noch ein Modus mit einem Sprung und einem 10-Kilometer-Langlauf ausgetragen statt der bisherigen Organisationsweise mit mehreren unterschiedlichen Konzepten. Trotz des Windes gelangen mehreren Springern gute Versuche. Den weitesten Sprung setzte der Finne Janne Ryynänen mit 141,5 Metern vor seinem Landsmann Anssi Koivuranta. Kurz darauf, schon auf dem vierten Rang, folgte Ronny Ackermann im Gelben Trikot des Siegers der Vorsaison. Auch Olympiasieger Georg Hettich platzierte sich als Zehnter gut, ebenso Weltcupneuling Johannes Rydzek, ein C-Kader-Athlet, der den verletzten Christian Beetz über die Saison ersetzen soll. Weit zurück fielen dagegen die Deutschen Björn Kircheisen und Sebastian Haseney, die sich mehr als drei Minuten Laufrückstand einhandelten.

Den Zehn-Kilometer-Lauf eröffnete Ryynänen also mit einem kleinen Polster auf Koivuranta; mit 43 Sekunden Rückstand folgte Ackermann. Dieser lief taktisch und holte erst nach fünf Kilometern Koivuranta, dann bei Kilometer Acht mit diesem im Schlepptau Ryynänen ein. Auf der Schlussrunde setzte sich der Deutsche schließlich von seinen beiden Verfolgern ab und gewann souverän sein 28. Weltcuprennen. Hinter Ryynänen und Koivuranta sowie dem Tschechen Pavel Churavy gelang Eric Frenzel, der nach dem Springen erst eine schlechte Ausgangsposition hatte, sogar noch der fünfte Rang.

Der zweite Wettkampf am Sonntag stand für Ackermann von Anfang an unter keinem guten Stern; im Springen wurde er mit schlechtem Wind beim Teilsieg des Japaners Daito Takahashi nur 17. und hatte quasi keine Erfolgsaussichten mehr. Obwohl er im Laufen noch gut eine Minute auf die Führenden gutmachte, verbesserte er sich nicht wesentlich und wurde Zwölfter. Diesmal triumphierten die beiden Finnen Koivuranta und Ryynänen mit einem Doppelsieg vor Takahashi und dem Norweger Magnus Moan, als Fünfter wurde Tino Edelmann bester Deutscher. Nach zwei Wettkämpfen führen nun Koivuranta und Ryynänen punktgleich im Weltcup vor Ackermann.

Quellen

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November 30, 2008

Skilanglauf: Norwegischer Dreifachtriumph beim ersten Weltcup-Sprint

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Skilanglauf: Norwegischer Dreifachtriumph beim ersten Weltcup-Sprint

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Veröffentlicht: 09:40, 30. Nov. 2008 (CET)
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Petra Majdič konnte das Damen-Rennen gewinnen

Kuusamo (Finnland), 30.11.2008 – Bereits am Wochenende zuvor begann der Skilanglauf-Weltcup 2008/09 für die Staffeln und Freistilspezialisten. Nun konnten auch die schnellsten Sprinter und Sprinterinnen auf Skiern erstmals in der Saison ihr Können zeigen. Dabei taten sich vor allem die Norweger hervor.

Im Prolog, der Qualifikation für den Sprint, sah es zunächst jedoch gut für die Lokalmatadoren aus Finnland aus. Der 23-jährige Kalle Lassila eroberte hier die Führung mit gut einer Sekunde Vorsprung auf den Schweden und letztjährigen Zweiten im Sprint-Weltcup Emil Jönsson. Erst auf dem sechsten Rang folgte mit Ola Vigen Hattestad der beste Norweger. Dies war jedoch noch recht bedeutungslos, da die Qualifikation außer der Verteilung auf die fünf Viertelfinals nicht auf das Klassement einwirkt, solange man sich unter den besten 30 Athleten platziert. Schlecht sah es dagegen für das deutsche Männerteam aus: Keiner der vier gestarteten Athleten überstand den Prolog, auch nicht Josef Wenzl, der sogar schon einmal einen Sprint-Weltcup gewonnen hatte. Bei den Schweizern erreichte immerhin ein Athlet, Dario Cologna, das Viertelfinale.

Dagegen konnten die deutschen Damen gleich zu viert ins Viertelfinale einziehen, aus dem Sextett verpassten nur Katrin Zeller und Nicole Fessel die nächste Runde. Außerdem qualifizierten sich die Schweizerin Seraina Mischol und die Österreicherin Katerina Smutna; letztere belegte im Prolog sogar den sechsten Rang. Das Feld der Frauen führte nach dem ersten Rennen die Slowenin Petra Majdič an; direkt dahinter folgte wiederum eine Finnin, nämlich Virpi Kuitunen.

Von den vier deutschen Frauen kam jedoch nur eine über das Viertelfinale heraus, ausschließlich Manuela Henkel konnte mit der Weltspitze mithalten. Während Smutna ebenfalls eine Runde weiterkam, misslang dieser Erfolg der Schweizerin Mischol, die als 16. das Rennen beendete. Überraschend verpasste auch Marit Bjørgen das Halbfinale. Zurück zu den Männern: Hier schied ebenfalls ein norwegischer Favorit, Eldar Rønning, aus; auch Björn Lind musste sein Rennen beenden, ansonsten blieben jedoch die meisten Favoriten im Wettkampf. Im Halbfinale der Damen blieben nun auch die letzte Deutsche und Österreicherin auf der Strecke, obwohl Henkel das A-Finale nur wegen der schlechteren Zeit verpasste. Bei den Männern schieden nun zwei der fünf verbliebenen Norweger aus, zudem auch der Finne Sami Jauhojaervi, der stürzte und dadurch am Ende fast eine Minute Rückstand auf den Sieger seines Halbfinals hatte.

Die B-Finals, jeweils den Auftakt für die A-Finals bildend, entschieden Wassili Rotschew und die Österreicherin Smutna für sich. Dann, in den großen Finals der besten sechs Athleten, boten sich zwei unterschiedliche Bilder: Bei den Frauen gingen die beiden Finninnen Kuitunen und Saarinen das Rennen schnell an, fielen jedoch auf die beiden letzten Plätze zurück und ermöglichten so Majdič den Triumph, alle Rennen von Prolog bis Finale zu gewinnen. Zweite wurde die Schwedin Lina Andersson, Dritte die Polin Justyna Kowalczyk. Bei den Männern dagegen marschierten von Anfang an die drei rot gekleideten Norweger vorne weg, auf der Zielgerade setzte sich sich schließlich Ola Vigen Hattestad recht deutlich vor Tor Arne Hetland und John Kristian Dahl durch, die den Dreifachtriumph für Norwegen perfekt machten.

Dies war jedoch erst der erste Skilanglauf-Weltcup an diesem Wochenende, am Sonntag folgen noch die 10- und 20-Kilometer-Einzelrennen der Damen und Herren.

Quellen

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