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February 12, 2009

Mindestens acht Tote durch Tornado in Oklahoma

Mindestens acht Tote durch Tornado in Oklahoma

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Veröffentlicht: 18:17, 12. Feb. 2009 (CET)
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Lage des Bundesstaates Oklahoma

Der am stärksten betroffene Ort liegt im Süden Oklahomas.

Oklahoma City (Vereinigte Staaten), 12.02.2009 – Mindestens acht Personen wurden getötet, als am 10. Februar um 19:30 Uhr Ortszeit (2:30 MEZ am 11. Februar) ein Tornado mit einem Durchmesser von fast 800 Metern durch die Stadt Lone Grove im Carter County in Oklahoma in den Vereinigten Staaten pflügte. Dutzende Bewohner des 4600 Einwohner zählenden Ortes, der etwa 160 Kilometer südlich von Oklahoma City liegt, wurden verletzt. „Es ist nichts übrig … verdrehtes Metall, auf dem Dach liegende Autos, Auto auf Bäumen“, so beschrieb ein ortsansässiger Verkehrspolizist die Lage vor Ort.

Der National Weather Service (Nationaler Wetterdienst der Vereinigten Staaten) meldete drei Tornados in Oklahoma. Ein anderer Tornado verletzte drei Personen in der Metropolregion Oklahoma City und zerstörte sechs Häuser in einem westlichen Vorort der Stadt. Dort flüchteten Gäste und Angestellte eines Restaurants in die Tiefkühlkammer. Ein dritter Tornado wurde aus dem Pawnee County im Norden des Bundesstaates gemeldet. Zwei weitere Tornados zeichnete der Wetterdienst in Texas und einen in Missouri auf.

Nach Angaben von Oklahoma Gas & Electric sind infolge der Zerstörungen durch den Tornado rund 8900 Kunden ohne elektrischen Strom, davon 3500 in Lone Grove. Mindestens zwei Trailerparks wurden in der Stadt durch den Tornado zerstört.

Rick Smith, ein Meteorologe des National Weather Service, erklärte, dass Tornados im Februar zwar selten sind, seit 1950 dennoch 44 Tornados in diesem Monat in dem Bundesstaat registriert wurden. Sein Kollege Doug Speheger wies darauf hin, dass außerhalb Oklahomas in jüngster Zeit der Tornado-Ausbruch vom Super Tuesday am 5. Februar 2008 in den Bundesstaaten Alabama, Arkansas, Kentucky, Mississippi und Tennessee mehr als 50 Personen das Leben gekostet hat.

Joseph Schaefer, der Direktor des Storm Prediction Centers in Norman, Oklahoma erklärte, dass Februar-Tornados normalerweise weiter südlich, näher an der Küste zum Golf von Mexiko auftreten. Außerordentlich warmes und feuchtes Wetter sei die Ursache für die ungewöhnliche Tornadobildung. „Es ist Februar, aber wir haben eine Gefährdung wie im Mai“, so der Meteorologe Mike Foster.

Dieselbe Sturmfront, aus der die Tornados hervorgingen, verursachte auch Schäden in Texas, Ohio und Tennessee. Westlich von Nashville stürzten Bäume um, bei Lewisburg waren der U.S. Highway 64 und die Ausfahrt von der Interstate 65 blockiert. Bereits am späten Dienstagabend waren Sturmböen von bis zu 150 Kilometern pro Stunde auch durch Texas gezogen. Dabei wurde rund 160 km südlich von Dallas ein Lastwagen von einer Windböe umgekippt.

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Quellen

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May 11, 2008

Tornados hinterließen Spur der Verwüstung in Oklahoma, Missouri und Georgia

Tornados hinterließen Spur der Verwüstung in Oklahoma, Missouri und Georgia

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Veröffentlicht: 21:58, 11. Mai 2008 (CEST)
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Satellitenbild der Wetterlage über den betroffenen US-Bundesstaaten

Oklahoma City (Vereinigte Staaten), 11.05.2008 – Eine Spur der Verwüstung hinterließ eine Serie von Tornados, die am Samstag und Sonntag durch die US-Bundesstaaten Oklahoma, Missouri und Georgia zogen. Mindestens 22 Menschen wurden dabei getötet. Die Zahl der Toten könnte aber noch steigen.

Die Stürme zogen am Samstagabend über Oklahoma auf und zerstörten große Bereiche der Kleinstadt Picher. Gebäude wurden durch den Sog der Wirbelstürme über ihren Grundmauern abgerissen, sieben Menschen starben, 150 weitere wurden verletzt. Von hier aus zog das Sturmsystem dann in südwestlicher Richtung weiter nach Missouri. Am Sonntag war auch Georgia betroffen. Der Nationale Wetterdienst der Vereinigten Staaten schätzt, dass mindestens acht verschiedene Tornados ein System bildeten, dass auf sechs verschiedenen Routen durch die drei Bundesstaaten zog. In Racine (Bundesstaat Missouri) wurden weitere zehn Menschen Opfer der Tornados. Auch Teile von Arkansas waren betroffen.

Ein Meteorologe des Nationalen Wetterdienstes im Bundesstaat Missouri schätzte die Geschwindigkeit der Tornados auf 219 bis 266 Kilometer pro Stunde, was auf der erweiterten Fujita-Skala (Enhanced Fujita Scale) der Stufe EF3 entspricht.

Der Gouverneur von Oklahoma, Brad Henry, erklärte für die betroffenen Gebiete des Bundesstaates den Notstand. Einheiten der Nationalgarde wurden am Sonntagmorgen nach Picher zu Aufräumarbeiten beordert.

Lage der Bundesstaaten, durch die Tornados zogen:

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Quellen

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October 7, 2006

Proteste Zehntausender in 200 US-Städten: „Vertreibt das Bush-Regime!“

Proteste Zehntausender in 200 US-Städten: „Vertreibt das Bush-Regime!“

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Artikelstatus: Fertig 22:25, 7. Okt. 2006 (CEST)
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New York / Washington D.C. / Oklahoma City / San Francisco / Los Angeles (Vereinigte Staaten), 07.10.2006 – Am Donnerstag, den 5. Oktober fanden in über 200 US-Städten „Aktionen zur Vertreibung des Bush-Regimes“ („Actions to Drive Out the Bush Regime“) statt. Mehrere tausend Menschen folgten dem Aufruf der Initiative „World Can’t Wait“ („Die Welt kann nicht warten“) und protestierten in den Straßen von New York, Chicago, San Francisco und Los Angeles.

Jeweils mehrere hundert Menschen nahmen an weiteren Aktionen in Städten wie Tucson, Portland, Atlanta und Austin sowie in zahlreichen kleineren Städten teil. Vielfältige Aktionen fanden an öffentlichen Plätzen, Rathäusern, Gemeindezentren statt, so dass viele Menschen von den Protesten und deren zentraler Forderung „Vertreibt das Bush-Regime“ Notiz nahmen.

Die Demonstrationen richteten sich jedoch nicht nur mit der Forderung: „No more Blood for Oil!“ gegen den Irakkrieg, sondern auch gegen andere Gesetze. Weitere Themen der Demonstrationen waren die Umweltpolitik der Regierung, die durch die Regierung nochmals verschärften Abtreibungsgesetze sowie die so genannten „Homosexuellengesetze“, in denen nach Ansicht der Initiatoren „zunehmende Intoleranz“ deutlich wird.

Die Demonstration findet wenige Wochen vor der Neuwahl von 33 der 100 Senatoren am 7. November 2006 statt. Die Demonstrationen und das Motto der Kampagne „World can’t wait – drive out the Bush Regime“ beziehen sich auch darauf, dass die Amtszeit des US-Präsidenten erst im Jahr 2008 endet.

„Unsere Bewegung wird weiter wachsen“, zeigten sich die Initiatoren überzeugt und zeigten damit auch die „Herausforderungen an die weitere politische Überzeugungsarbeit“ auf. Ihre Absicht ist es, weitere Menschen für ihre Bewegung zu gewinnen.

Quellen

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