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February 16, 2013

Jerusalem: Speiseeisverzicht ist die Sparmaßnahme von Ministerpräsident Netanyahu

Jerusalem: Speiseeisverzicht ist die Sparmaßnahme von Ministerpräsident Netanyahu

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Veröffentlicht: 16:29, 16. Feb. 2013 (CET)
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Eiscafe in Tel Aviv

Jerusalem (Israel), 16.02.2013 – Am Freitag berichtete die Zeitung „Jedi’ot Acharonot“ über einen ungewöhnlichen staatlichen Zuschuss an Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu, demnach erhält er im Jahr 10.000 Schekel (etwa 2.000 Euro), um dafür Eiscreme für seine Frau Sara und die beiden Söhne kaufen zu können. Er erklärte jetzt, dass er diese Ausgabe in Zukunft aus eigener Tasche bestreiten wird. Der Ministerpräsident erhielt im Jahr 2011 mehr als 500.000 Euro an öffentlichen Geldern. Deshalb hagelt es regelmäßig Kritik von Seiten der israelischen Presse.

Das Eis wird von einem Eishändler aus dem Jerusalemer Stadtviertel Rehavia geliefert. Die Lieblingssorten von Bibi, wie der Ministerpräsident auch genannt wird, sind Vanille und Pistazie. 14 Kilogramm davon kann er sich monatlich von dem Zuschuss kommen lassen. Bibi selbst zeigte sich überrascht, als er von den hohen Kosten für die Eislieferungen erfuhr. Er sprach von „exorbitanten und inakzeptablen“ Ausgaben und stoppte diese. Die Bevölkerung in Israel kämpft mit den steigenden Lebenshaltungskosten, im Land liegt der Mindestlohn bei 860 Euro.

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February 12, 2013

Nach israelischem Luftangriff drohen Syrien und Iran mit Vergeltung

Nach israelischem Luftangriff drohen Syrien und Iran mit Vergeltung

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Veröffentlicht: 12:23, 12. Feb. 2013‎ (CET)
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Jerusalem (Israel), 12.02.2013 – Nach einem Luftangriff im Grenzgebiet zwischen Syrien und dem Libanon drohen Syrien und der Iran Israel mit Vergeltungsmaßnahmen. Die genauen Umstände des Zwischenfalls, der von Israel weder bestätigt noch dementiert wurde, sind unklar. Nach Angaben der syrischen Armee habe die israelische Luftwaffe ein Forschungszentrum in Dschamraja zerstört, wobei zwei Arbeiter getötet worden seien. Dieser „Akt der Aggression“ habe „große materielle Schäden verursacht und das Gebäude zerstört“. Berichte aus oppositionellen syrischen Kreisen berichteten über neun „Granaten“, die in der Stadt eingeschlagen hätten.

Doch nach Berichten, die sich auf Informationen aus israelischen Militärkreisen stützen sollen, stellt sich der Zwischenfall anders dar. Nach diesen Informationen hätten israelische Kampfflugzeuge auf syrischem Staatsgebiet einen Militärkonvoi angegriffen, mit dem Waffen in den Libanon transportiert werden sollten. Der israelische Sicherheitsexperte Schlomo Brom glaubt, dass der Angriff verhindern sollte, dass Flugabwehrraketen in die Hände von Hisbollah gelangen. „Wir kommentieren solche Berichte nicht“, teilten mehrere israelische Stellen mit. Dies entspricht der jahrelang geübten Verfahrensweise amtlicher israelischer Stellen, selbst offensichtliche Tatsachen nicht zu kommentieren. Die libanesische Armee sagte, dass am 29. Januar insgesamt 16 israelische Kampfflugzeuge den libanesischen Luftraum verletzt hätten.

Zuletzt hatte das israelische Militär 2007 einen Einsatz in Syrien geflogen. Damals hatte die israelische Luftwaffe ein Objekt zerstört, von dem es hieß, dass es sich um einen in Zusammenarbeit mit Nordkorea gebauten Forschungsreaktor handele. Zu Vergeltungsmaßnahmen war es damals aber nicht gekommen. Der syrische Botschafter im Libanon, Ali Abdel Karim Ali, sprach gegenüber dem der Hisbollah nahestehenden Fernsehsender Al-Manar von der „Möglichkeit eines Überraschungsschlags“ gegen Israel. Syrien protestierte wegen eines Verstoßes gegen das Entflechtungsabkommen von 1974 bei den Vereinten Nationen, teilte die amtliche Nachrichtenagentur SANA mit. Beide Staaten befinden sich offiziell im Krieg, doch wurde 1974 in Genf ein Abkommen zur Entflechtung der Truppen beider Staaten unterzeichnet. Das syrische Außenmisterium erklärte, dass Israel und „die Staaten, die Israel im UN-Sicherheitsrat schützen“ die Verantwortung für den Luftschlag trügen.

Verurteilt wurde der Angriff auch von der Arabischen Liga. Der iranische Außenminister Ali-Akbar Salehi bezeichnete den Zwischenfall als „klare Verletzung der territorialen Integrität Syriens“, die zeige, „dass die Zionisten und der Westen keine Stabilität und Sicherheit in Syrien wollen.“ Ohne weitere Einzelheiten anzudeuten, hieß es außerdem aus Teheran, dass der Zwischenfall für Israel schwerwiegende Folgen haben werde. Russland, der wichtigste Verbündete Syriens, kritisierte den israelischen Angriff als eine unprovozierte Attacke auf einen souveränen Staat. „Was immer der Grund für den Angriff war, dies war nicht gerechtfertigt“, erklärte das russische Außenministerium. Hisbollah bezeichnete in einer Stellungnahme den Angriff als „barbarische Aggression“, ging jedoch nicht auf Einzelheiten ein, sondern beschuldigte Israel, Muslime und Araber daran zu hindern, ihre militärischen Fähigkeiten auszubauen.

Bereits am Sonntag hatte Israel Einheiten des Raketenabwehrsystems Iron Dome in den Norden des Landes verlegt. Israel hatte angekündigt, Militärkonvois angreifen zu wollen, mit denen die syrische Armee Waffen und Chemiewaffen in den Libanon zu transportieren versuche. Israel befürchtet, dass solche Waffen in die Hände von Hisbollah gelangen und so Israel gefährden könnten. Außerdem wird von israelischen Medien spekuliert, dass der Konvoi Flugabwehrraketen russischen Ursprungs vom Typ SA-17 beförderte. Israel befürchtet auch, dass Boden-See-Raketen vom Typ Jachont, die israelische Kriegsschiffe und Bohrinseln im Mittelmeer angreifen könnten, Scud-Raketen und die in Syrien produzierte Variante der iranischen Fateh-110-Raketen an die Hisbollah geliefert werden könnten.

In Israel hat der Luftangriff Sorgen vor einem neuen Krieg geschürt. Die Tageszeitung Yedioth Ahronoth titelte „War dies das Zeichen dafür, dass an der Nordfront ein militärischer Flächenbrand seinen Anfang genommen hat?“, während die linksliberale Haaretz die Befürchtung äußerte, das Land sei „in Sorge über Racheakt der Hisbollah“. Die dem konservativen Likud-Block von Premierminister Benjamin Netanjahu nahestehende Israel HaYom spekulierte über die Optionen der Regierungen in Beirut und Damaskus, nämlich „Zurückhaltung, Krieg oder gezielte, begrenzte Reaktionen.“

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Syrien
  • Portal:Israel
  • Portal:Arabische Welt
  • Portal:Nahostkonflikt

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November 22, 2012

Bombenanschlag auf Omnibus in Tel Aviv

Bombenanschlag auf Omnibus in Tel Aviv – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bombenanschlag auf Omnibus in Tel Aviv

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Veröffentlicht: 09:39, 22. Nov. 2012 (CET)
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Tel Aviv (Israel), 22.11.2012 – Bei einem Bombenanschlag auf einen Linienbus in Tel Aviv wurden am Mittwoch 27 Personen verletzt. Es handelte sich um den ersten Bombenanschlag in Tel Aviv seit 2006. Der Anschlag löste Befürchtungen aus, es könne erneut zu einer Intifada kommen. Während der ersten und zweiten Intifada wurden mehr als 1.000 Israelis und durch israelische Vergeltungsmaßnahmen auch mehr als 5.000 Palästinenser getötet.

Zu dem Bombenanschlag hat sich die Organisation Volksfront zur Befreiung Palästinas – Generalkommando bekannt, doch liegen für ihre Täterschaft keine Beweise vor. Die Hamas lobte die Bombenexplosion als „eine natürliche Antwort auf die Besatzungsverbrechen und die andauernden Massaker gegenüber Zivilisten im Gazastreifen.“

Nach Ansicht von Bassem Ezbidi, einem politischen Analysten im Westjordanland, ist es unwahrscheinlich, dass Hamas hinter der Explosion steckt. Anschläge auf Busse hinterließen in der Erinnerung der Leute eine schlechte Wirkung, was Hamas im Moment, in dem sie internationale Unterstützung gewinne, nicht gebrauchen könne, so Ezbidi. Allerdings sei der Vorgang bei Hamas als Signal willkommen, es könne zu einem Wiederaufleben der Intifada kommen, falls Israel eine Bodenoffensive in den Gazastreifen beginnen würde.

Die Bombenexplosion ereignete sich während der Fahrt, kurz bevor der Bus eine Haltestelle auf dem Schaul-Hamelech-Boulevard im frequentierten Zentrum der Stadt erreichte, unweit eines Museums und gegenüber eines Eingangs zum Hauptquartier der israelischen Armee. Ein Mann hatte den Sprengkörper zurückgelassen, bevor er den Bus verließ.

Der Anschlag wurde von US-Außenministerin Hillary Clinton „streng verurteilt“. Clinton befindet sich derzeit im Nahen Osten, um an der Herbeiführung eines Waffenstillstandes zwischen Israel und den verschiedenen Milizen im Gazastreifen mitzuwirken. Sie traf zunächst mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu und dann mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammen, bevor sie nach Kairo flog, um mit dem ägyptischen Präsidenten Mursi zu sprechen. Dieser traf später auch mit UN-Generalsekretär Ban Ki-mun zusammen.

Ein starker Anstieg von Raketenabschüssen aus dem Gazastreifen hatte Israel zur gezielten Tötung des Anführers der Qassam-Brigaden, Ahmed al-Dschabari und der nachfolgenden Militäroperation „Wolkensäule“ veranlasst. Durch israelische Militärflugzeuge und Hubschrauber wurden zahlreiche militärische Ziele im Gazastreifen angegriffen. Seit Beginn der Offensive am 14. November wurden 144 Palästinenser getötet, unter den Toten sind nach Angaben von Aschraf al-Kidry, einem Angehörigen der Gesundheitsbehörden im Gazastreifen, 60 Zivilisten.

Auf israelischer Seite wurden durch den Beschuss mit Raketen aus dem Gazastreifen bislang fünf Zivilisten getötet. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Kämpfe 1.400 palästinensische Raketen gezählt, von denen einige hundert durch ein von den Vereinigten Staaten mitfinanziertes Raketenabwehrsystem namens Iron Dome abgeschossen wurden. Die israelische Luftwaffe flog bislang rund 1.500 Ziele im Gazastreifen an.

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November 5, 2011

Israelische Marine bringt zwei Schiffe auf

Israelische Marine bringt zwei Schiffe auf

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Veröffentlicht: 00:48, 5. Nov. 2011 (CET)
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Dieses von den israelischen Streitkräften veröffentlichte Bild zeigt Soldaten der IDF beim Entern des irischen Schiffes „Saoirse“

Haifa (Israel), 05.11.2011 – Zwei Schiffe wurden am Freitag (4. November) von der israelischen Marine in internationalen Gewässern aufgebracht. An Bord der beiden Wasserfahrzeuge befanden sich 27 Aktivisten aus neun Ländern, die die von Israel verhängte Seeblockade gegen den Gazastreifen durchbrechen wollten. Beide Schiffe hatten im Laufe der Woche türkische Häfen verlassen und Kurs auf die Küste des Gazastreifens genommen, bevor sie etwa 130 km vor ihrem Ziel abgefangen wurden. Die Aktivisten sollen nun in ihre Heimatländer abgeschoben werden.

Nach Ansicht der Aktivisten der „Freedom Waves to Gaza“ ist die israelische Seeblockade illegal und unmoralisch. „Es ist klar, dass 27 Zivilisten auf zwei kleinen Schiffen, die nur Medikamente geladen haben, keine Sicherheitsgefährdung für den israelischen Staat bedeuteten, und dass die Entschlossenheit, diese fernzuhalten nur eine Steigerung der Politik Israels der kollektiven Bestrafung ist, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit“, erklärt Huwaida Arraf, eine Sprecherin der Initiative. Israel hingegen hält die Seeblockade für notwendig, „um die Terrororganisation Hamas daran zu hindern, sich selbst mit Raketen und Waffen zu versorgen.“

Wie ein Sprecher der israelischen Streitkräfte der Presse mitteilte, habe man die beiden Schiffe mehrfach aufgefordert beizudrehen und Kurs auf Aschdod zu nehmen. Diesen Aufforderungen sei nicht Folge geleistet worden, weswegen man die beiden Wasserfahrzeuge, die unter irischer Flagge fahrende „Saoirse“ und das kanadische Schiff „Tahrir“, geentert habe. Es sei kein Widerstand geleistet worden.

Anfang Juni 2010 wurden beim Aufbringen einer Gaza-Flottille an Bord der „Mavi Marmara“ neun türkische Aktivisten getötet. Dieser Zwischenfall hatte zu internationalem Protest gegen das israelische Vorgehen und zu einer Eiszeit in den Beziehungen zwischen Israel und der Türkei geführt.

In Gaza-Stadt forderte derweil Hamas-Chef Ismail Haniyya Aktivisten aus aller Welt auf, weiter Schiffe nach Gaza zu schicken. Nach seinen Worten ist „die Belagerung ungerecht und muss beendet werden“.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Bericht basiert ganz oder teilweise auf Text der Voice of America
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Dieser Artikel enthält Textteile, die auf einer Übersetzung eines Artikel der Voice of America basieren. Texte und Bilder auf der Website der Voice of America sind als Werke der Bundesregierung der Vereinigten Staaten, sofern keine anderen Urheber angegeben sind, gemeinfrei.

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January 17, 2011

Israel: Verteidigungsminister Ehud Barak aus Arbeitspartei ausgetreten

Israel: Verteidigungsminister Ehud Barak aus Arbeitspartei ausgetreten

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Veröffentlicht: 23:45, 17. Jan. 2011 (CET)
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Tel Aviv (Israel), 17.01.2011 – Der israelische Verteidigungsminister Ehud Barak, der zugleich Vorsitzender der sozialdemokratischen Arbeitspartei war, kehrt seiner Partei den Rücken und gründet eine eigene Parlamentsfraktion unter dem Namen „Azma’ut“ (Unabhängigkeit). Der neuen Fraktion gehören außer Barak unter anderem der Landwirtschaftsminister Schalom Schimchon sowie zwei stellvertretende Minister an. Ziel Baraks ist dabei die Gründung einer neuen Partei, deren programmatischen Standort er heute auf einer Pressekonferenz als „zentristisch, zionistisch und demokratisch“ beschrieb.

Barak begründete seinen Schritt mit einem angeblichen Linksruck seiner Partei. Durch seinen Austritt aus der Arbeitspartei kann er seinen Ministerposten behalten. Die anderen Kabinettsmitglieder der Arbeitspartei erklärten nach dem Parteiaustritt Baraks den Austritt aus der Regierung des dem Likud-Block angehördenden Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Während Beobachter einschätzen, dass durch den Austritt Baracks aus der Arbeitspartei die Stellung des Ministerpräsidenten Netanjahu gestärkt und eine Forcierung des israelischen Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten für wahrscheinlich gehalten wird, sagt man der Arbeitspartei die Fortsetzung ihres seit Jahren andauernden Niedergangs voraus. Die Arbeitspartei kam bei der letzten Parlamentswahl nur noch auf 13 Mandate (gegenüber 19 Abgeordneten in der vorangegangenen Wahlperiode) und wurde dadurch viertstärkste Kraft in der Knesset.

Zuletzt war der Parteivorsitzende der Israelischen Arbeitspartei, Barak, wegen seines Führungsstils und der von ihm betriebenen Politik aus den eigenen Reihen immer stärker kritisiert worden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Politik in Israel

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November 28, 2010

Wulff: Deutschland trägt Verantwortung für das Existenzrecht Israels

Wulff: Deutschland trägt Verantwortung für das Existenzrecht Israels

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Veröffentlicht: 17:35, 29. Nov. 2010 (CET)
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Jerusalem (Israel), 28.11.2010 – Bundespräsident Christian Wulff (CDU) hat in einem Gespräch mit seinem israelischen Amtskollegen Schimon Peres (Awoda, dt. etwa Arbeiterpartei) bekräftigt, die Bundesrepublik Deutschland bekenne sich zu ihrer besonderen Verantwortung für die Existenz der Republik Israel. Gleichzeitig sprach er sich für eine Zwei-Staaten-Regelung mit Israel und einem Staat der arabischen Palästinenser mit endgültig und von allen Seiten anerkannten Grenzen aus.

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September 5, 2010

Neubeginn der Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern

Neubeginn der Friedensgespräche zwischen Israelis und Palästinensern

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Veröffentlicht: 09:54, 5. Sep. 2010 (CEST)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 05.09.2010 – Nach 20-monatiger Pause haben Israelis und Palästinenser ihre Friedensgespräche zur Lösung des Nahostkonflikts wiederaufgenommen. Israels Ministerpräsident Netanjahu und der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde Abbas trafen sich auf Vermittlung der USA am Donnerstag in Washington zu einem ersten Gespräch.

Ziel ist es, innerhalb eines Jahres einen Vorschlag für eine Zwei-Staaten-Lösung und einen dauerhaften Frieden zu erarbeiten. Nach dem Treffen sprachen Netanjahu und Abbas davon, dass es nicht einfach werde, die Probleme zu lösen. Haupthindernisse sind der israelische Siedlungsbau im besetzten Westjordanland und die Blockade des Gazastreifens.

Netanjahu überlegt angeblich, später zur Bestätigung eines Friedensabkommens in Israel eine Volksabstimmung durchführen zu lassen. Das nächste Treffen ist für den 14. und 15. September im Nahen Osten geplant. Von der Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert, und den jüdischen Siedlern im Westjordanland werden die Gespräche abgelehnt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal: Nahostkonflikt

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March 20, 2010

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kritisiert israelischen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten

UN-Generalsekretär Ban Ki-moon kritisiert israelischen Siedlungsbau in den besetzten Gebieten

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Veröffentlicht: 21:08, 20. Mär. 2010 (CET)
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Mauer an der Grenze zwischen Israel und den Palästinensischen Autonomiegebieten bei Ramallah

Ramallah (Palästinensische Autonomiegebiete), 20.03.2010 – UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, der sich zurzeit in den Palästinensischen Autonomiegebieten aufhält, unterstützte heute nachdrücklich die Forderung des sogenannten Nahost-Quartetts nach einem Siedlungsbaustopp in den besetzten Gebieten. Wörtlich sagte Ban, der dabei auf den Hügeln von Ramallah stand, von denen aus man die israelischen Grenzanlagen (siehe Bild) sehen kann: „Alle Siedlungsaktivitäten überall in besetzten Gebieten sind illegal, und das muss aufhören.“

Das Nahost-Quartett, zu dem die Vereinten Nationen, die Vereinigten Staaten, die Europäische Union und Russland gehören, hatte am Freitag in Moskau erklärt, alle Siedlungsaktivitäten müssten beendet werden. Während eines Besuchs des US-Vizepräsidenten Joe Biden am 9. März hatte das israelische Innenministerium bekannt gegeben, dass im Viertel „Ramat Schlomo“ in Ostjerusalem der Bau von 1.600 Wohneinheiten geplant sei. Das Gebiet wird sowohl von Israel als auch von den Palästinensern beansprucht. Biden hatte diese Pläne umgehend verurteilt. Biden beschuldigte die israelische Regierung, sie untergrabe mit ihren Siedlungsplänen „das Vertrauen, das wir gerade jetzt brauchen, um fruchtbare Verhandlungen zu beginnen“.

Ban forderte den Stopp des Siedlungsbaus, damit die Friedensgespräche zwischen Israel und den Vertretern der Palästinenser wieder aufgenommen werden könnten. Die israelische Regierung zeigte sich gegenüber den Forderungen nach einem Siedlungsstopp weiter unnachgiebig. Der Außenminister Israels, Avigdor Lieberman, erklärte: „Wir erwarten jetzt von den Amerikanern, Druck auf die Palästinenser auszuüben“. Laut „Washington Post“ lehnt die israelische Regierung einen Baustopp in Ostjerusalem ab. Der Zeitung zufolge würden die Medien künftig jedoch nicht mehr über weitere Bauvorhaben in Ostjerusalem informiert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Israel
  • Portal:Palästinensische Autonomiegebiete

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January 11, 2010

Israel plant den Bau eines Zauns an der Grenze zu Ägypten

Israel plant den Bau eines Zauns an der Grenze zu Ägypten

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Veröffentlicht: 19:31, 11. Jan. 2010 (CET)
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Benjamin Netanjahu

Tel Aviv (Israel), 11.01.2010 – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu erklärte heute, Israel werde die Grenze nach Ägypten durch einen elektronisch gesicherten Zaun verstärken. Israel werde zwar Kriegsflüchtlingen weiterhin offenstehen, man wolle aber nicht „Zehntausende illegaler Arbeiter ins Land lassen“, erklärte Netanjahu. Nach Angaben der israelischen Polizei überqueren wöchentlich 100 bis 200 Afrikaner die Grenze nach Israel, um vor militärischen Konflikten zu fliehen oder einfach nur auf der Suche nach Arbeit. Die Immigranten stammen überwiegend aus Afrika. Der Grenzzaun, der innerhalb der nächsten zwei Jahre fertiggestellt wird, soll auf einer Länge von insgesamt 120 Kilometern mit Bewegungsmeldern und Radargeräten ausgestattet werden. Die Angaben über die entstehenden Kosten schwanken zwischen umgerechnet 270 und 400 Millionen US-Dollar.

Ägypten war in den letzten Monaten der Forderung Israels nachgekommen und hatte bereits von sich aus die Grenzkontrollen verschärft. Dabei waren in einigen Fällen illegale Grenzgänger von ägyptischen Sicherheitskräften erschossen worden. Von ägyptischer Seite aus wird auch im Grenzgebiet zum Gazastreifen eine neue Grenzbefestigung aus Stahl gebaut. Über diese Grenze soll die Hamas durch ein weitverzweigtes Tunnelsystem Waffen in den Gazastreifen schmuggeln.

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  • Portal:Nahostkonflikt

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December 14, 2009

Jüdische Siedler verüben Brandanschlag auf Moschee

Jüdische Siedler verüben Brandanschlag auf Moschee

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Veröffentlicht: 21:03, 15. Dez. 2009 (CET)
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Nablus (Palästinensische Autonomiegebiete), 14.12.2009 – Am 11. Dezember 2009 wurde ein Brandanschlag auf die Al-Kabir-Moschee in Kfar Jassuf im Westjordanland verübt. Nach Aussagen von Bürgermeister Rahim Musleh drangen gegen vier Uhr morgens vor dem traditionellen Freitagsgebet der Moslems die Brandstifter in die Moschee ein. Danach fingen sie an, das Innere der Moschee zu verwüsten. Sie schrieben Hassparolen in Hebräisch wie „Wir werden Euch alle verbrennen“ und „Wir werden unsere Vergeltung haben“ an die Wand. Danach setzten sie Bücherregale mit dem Koran und die Gebetsteppiche in Brand.

Israelis, die möglicherweise aus der nahegelegenen Siedlung Tapuah kommen, hatten in den vergangenen Wochen mehrere Anschläge im Westjordanland verübt. Offenbar wollen sie ihren Unmut über den Siedlungsstopp seitens der eigenen Regierung äußern. Sowohl die palästinensische Autonomiebehörde als auch das israelische Militär kündigten Untersuchungen an.

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