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May 11, 2012

Strafprozess gegen den Gründer des Meinungsforschungsinstituts INFAS angestrebt

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Potsdam (Deutschland), 11.05.2012 – Am 5. Juni 2012 soll vor dem Potsdamer Landgericht das Urteil gegen Professor Klaus-Hartmut Liepelt, den Gründer des Meinungsforschungsinstituts Infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft (INFAS), gesprochen werden. Ihm werden Betrug und Untreue vorgeworfen, weil er in den Jahren 1999 bis 2004 Fördermittel des Landes Brandenburg und Anlegergelder in Millionenhöhe nicht zweckentsprechend verwendet haben soll. Der inzwischen 80-jährige Liepelt hatte 1958 das Bonner infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH mitbegründet. 1996 verließ er das Institut, unter Anderem, weil es mit 13 Millionen Euro verschuldet war und bereits damals der Verdacht auf missbräuchliche Verwendung von Geldern aufkam. Im selben Jahr gründete er in Potsdam ein neues Institut, das IFES Institut für empirische Sozialforschung AG, und machte der Infas GmbH Konkurrenz. Dabei versuchte er, den Hauptkunden des alten Infas-Instituts, nämlich die ARD, zu gewinnen. Von 1965 bis 1996 hatte Infas den Auftrag von der ARD, Analysen und Hochrechnungen zu Bundestags-, Landtags-, und Kommunalwahlen in der Bundesrepublik Deutschland durchzuführen und beeinflusste mit seinen Umfragen maßgeblich die Meinungslandschaft.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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February 11, 2011

Brandenburg: Entführung einer Vierjährigen

Brandenburg: Entführung einer Vierjährigen

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Veröffentlicht: 17:19, 11. Feb. 2011 (CET)
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Kleinmachnow (Deutschland), 11.02.2011 – Am Donnerstag, dem 10. Februar 2011 wurde in Kleinmachnow ein vierjähriges Mädchen entführt. Gegen 8:09 Uhr wollte eine 41-jährige Steuerberaterin ihre Tochter in den Kindergarten bringen, als plötzlich ein maskierter, mit einer Sichel bewaffneter Mann vor ihr stand, der ihr ihre Tochter entriss. Der Mann hinterließ einen Zettel in dem er verlangte, dass weder Polizei noch Presse eingeschaltet werden sollten. Außerdem forderte er ein Lösegeld. Mit dem Kind stieg der Mann in einen roten Renault Clio, der ein gestohlenes tschechisches Diplomatenkennzeichen trug. Der Täter wollte sich um 18.45 Uhr wieder melden.

Nachdem die Steuerberaterin die Polizei informiert hatte, wurde eine 400-köpfige Sonderkommission eingerichtet, um das Mädchen zu retten und den Täter festzunehmen. Nach einem Telefonkontakt mit dem Täter wurde Lösegeld in der Nähe von Fürstenwalde übergeben. Gegen 21.28 Uhr wurde die Vierjährige in der Nähe ihres Wohnhauses von Nachbarn entdeckt.

Der Täter flüchtete mit einer Geschwindigkeit von 80 Kilometern pro Stunde auf dem Standstreifen über die BAB 12 zurück nach Kleinmachnow. Die Beamten des Sondereinsatzkommandos nahmen den Täter fest, nachdem klar war, dass sich das Mädchen in Sicherheit befand. Im Auto fanden die Mitglieder der Sonderkommission das Lösegeld und die Tatwaffe. Die Medien wurden von der Polizei erst nach der Festnahme des Mannes informiert.

Der Täter wird sich wegen erpresserischen Menschenraubs (§ 239a Strafgesetzbuch) verantworten müssen. Ihm droht eine Freiheitsstrafe von mindestens fünf Jahren.

Quellen

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March 13, 2009

Brandenburger Landrat wegen Verdachts auf Kinderpornografie unter Druck

Brandenburger Landrat wegen Verdachts auf Kinderpornografie unter Druck

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Veröffentlicht: 20:33, 13. Mär. 2009 (CET)
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Senftenberg (Deutschland), 13.03.2009 – Zunehmend unter Druck gerät der Landrat Georg Dürrschmidt (CDU), wegen des Verdachts auf Besitz kinderpornografischer Darstellungen. Die Informationen eines Beamten des Landeskriminalamtes belasten den 50-jährigen Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz nun zusätzlich. Demnach sollen genau zu den Zeitpunkten, an denen von dem Rechner des Landrats aus Seiten mit kinderpornografischem Material aufgerufen wurden, ebenso Word-Dokumente und private Rechnungen verändert und E-Mails verschickt worden sein.

Dürrschmidt, der im Dezember 2008 vom Brandenburger Innenministerium vom Dienst suspendiert worden war, beteuert bislang seine Unschuld. Er sei zu den fraglichen Zeiten, an denen Webseiten mit kinderpornografischem Material aufgerufen worden waren, in Urlaub gewesen. Ende März werden vor Gericht weitere Zeugen verhört; Prozessbeginn war Mitte Februar.

Quellen

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