WikiNews de

January 16, 2012

Malta: 68 Flüchtlinge gerettet

Malta: 68 Flüchtlinge gerettet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Malta: 68 Flüchtlinge gerettet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:50, 16. Jan. 2012 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Flüchtlingsboot (Archiv)

Valletta (Malta), 16.01.2012 – Wie die Nachrichtenagentur dpa mitteilte, rettete die Besatzung eines Frachtschiffes, das vor der maltesischen Küste fuhr, die 68 Insassen von zwei Booten, die im Mittelmeer trieben. Unter den Geretteten befinden sich auch neun Frauen und ein Säugling. Die Flüchtlinge gaben an, dass sie vor einigen Tagen in Libyen aufgebrochen waren. Immer wieder kommt es in dieser Region zu Unglücken mit Flüchtlingsbooten.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 8, 2009

Geringe Wahlbeteiligung bei der Europawahl – Konservative Parteien vorn

Geringe Wahlbeteiligung bei der Europawahl – Konservative Parteien vorn

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:50, 8. Jun. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Vorläufiges Ergebnis der Wahlen zum Europäischen Parlament
Stand: 8. Juni 2009, 17.19 Uhr

Straßburg (Frankreich), 08.06.2009 – Europa hat gewählt – die Wahlbeteiligung sank dabei mit nur rund 42,9 Prozent auf einen historischen Tiefstand.

1979 hatte die Wahlbeteiligung in der damaligen Europäischen Gemeinschaft mit neun Mitgliedsstaaten noch bei rund 62 Prozent gelegen und war dann in den vergangenen 30 Jahren kontinuierlich gesunken. Bei der letzten Europawahl lag die Beteiligung noch bei rund 45,5 Prozent der Wahlberechtigten.

Bei der Wahl zum Europäischen Parlament mit Sitz in Straßburg ging es um insgesamt 736 Mandate, die neu besetzt wurden. Stärkste Fraktion wurden die europäischen Konservativen, die in der Fraktion der Europäischen Volkspartei (Christdemokraten) (EPP-ED) zusammengeschlossen sind. Sie kommen auf insgesamt 35,7 Prozent der Stimmen und können so 263 Sitze des Europäischen Parlaments besetzen. Zweitstärkste Kraft im Europäischen Parlament wurden die Sozialdemokraten (Sozialdemokratische Fraktion im Europäischen Parlament, PES) mit 161 Sitzen (21,9 Prozent). Es folgen ALDE (Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten für Europa) mit 10,9 Prozent und 80 Sitzen, die Grünen (GREENS/EFA) mit 52 Sitzen bei 7,1 Prozent. Die UEN (Union für ein Europa der Nationen) zieht mit 4,8 Prozent und 35 Sitzen ins Parlament ein. Die GUE/NGL (Konföderale Fraktion der Vereinigten Europäischen Linken/Nordische Grüne Linke) geht mit 33 Sitzen bei 4,5 Prozent nach Straßburg. 19 Sitze gehen an die IND/DEM (Fraktion Unabhängigkeit/Demokratie), die 2,6 Prozent der Stimmen erreichte. Für einen Achtungserfolg sorgte die Piratenpartei, die in Schweden mit 7,1 Prozent der Stimmen für Furore sorgte. Sie ziehen mit einem Abgeordneten ins Straßburger Parlament ein. Die Partei fordert mehr Freiheit im Internet, unter anderem das Recht auf kostenlose Downloads. Auch in Deutschland war die Partei zur Wahl angetreten, konnte aber nur 0,9 Prozent der deutschen Wähler von sich überzeugen.

In Deutschland gewannen ebenfalls die Konservativen die meisten Stimmen. Die CDU erreichte trotz eines Stimmenverlustes von rund sechs Prozent gegenüber der letzten Wahl 34 Sitze, die deutschen Sozialdemokraten erhalten 23 Sitze, die Grünen 14 Sitze, die FDP zwölf Sitze, CSU acht und die Linkspartei ebenfalls acht Sitze. Die größten Stimmenzuwächse verzeichneten die Liberalen mit einem Zuwachs von fünf Prozent der Stimmen gegenüber der Europawahl von 2004.

In Dänemark konnte die ausländerfeindliche Dansk Folkeparti ihren Stimmenanteil von 6,8 auf 15 Prozent mehr als verdoppeln. Gleichzeitig verloren die Sozialdemokraten in Dänemark mehr als neun Prozent der Stimmen und kamen nur noch auf 21 Prozent (gegenüber 32,6 Prozent 2004). Eine ausländerfeindliche Partei legte auch in Finnland erheblich zu. Die Partei Wahre Finnen kam auf zehn Prozent der Stimmen gegenüber 0,5 Prozent 2004.

Während in der Mehrzahl der EU-Staaten konservative Parteien die größten Stimmenanteile auf sich vereinigen konnten, gewannen in Griechenland die oppositionellen Sozialisten, die hier auf 36,7 Prozent der abgegebenen Stimmen kamen und mit acht Abgeordneten in das Europäische Parlament einziehen. Auch auf der Mittelmeerinsel Malta gewannen die Sozialisten. Das endgültige Stimmenergebnis steht auf Malta zwar noch nicht fest. Die Sozialisten behaupten jedoch, sie hätten die absolute Mehrheit der Stimmen errungen. Auf der Insel beteiligten sich 79 Prozent der Wahlberechtigten an den Wahlen. Der Inselstaat entsendet fünf Abgeordnete nach Straßburg. Die erwartete dramatische Niederlage musste Labour in Großbritannien einstecken. Die Partei des britischen Premierministers Gordon Brown verlor sieben Prozent der Stimmen und kam nur auf 15,3 Prozent. Stärkste Kraft wurden im Vereinigten Königreich die Konservativen mit 28,6 Prozent der Stimmen.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „die Europawahl 2009“.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 4, 2008

Malta und Zypern führen den Euro ein

Malta und Zypern führen den Euro ein – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Malta und Zypern führen den Euro ein

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:56, 4. Jan. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Nikosia (Zypern) / Valletta (Malta), 04.01.2008 – Die europäischen Staaten Zypern und Malta haben zum 1. Januar 2008 den Euro eingeführt. Dadurch werden das zyprische Pfund und die maltesische Lira ersetzt. Noch bis zum 1. Februar sollen beide Zahlungsmittel offiziell gelten, bis der Euro dann alleiniges Zahlungsmittel wird.

In den Geldkreislauf wurden von der Europäischen Zentralbank 150 Millionen Banknoten eingebracht, die zusammen einen Wert von 3,3 Milliarden Euro haben. Zypern bekommt 395 Millionen Münzen im Wert von 100,3 Millionen Euro und Malta 200 Millionen Münzen.

Die Einführung wurde möglich, nachdem die Europäische Kommission im Mai 2007 in einem offiziellen Bericht festgestellt hatte, dass die Maastricht-Kriterien erfüllt sind. Anschließend begrüßte der Europäische Rat im Juni 2007 den Entschluss der Länder, der Währungszone Euro beitreten zu wollen.

Nach Einschätzung der EZB ist die Einführung des Euro gut verlaufen. So habe es in Zypern keine Probleme gegeben. Die Spitzenpolitiker des Landes, Präsident Tassos Papadopoulos, Finanzminister Michalis Sarris und Zentralbankpräsident Athanasios Orphanides, begrüßten die Einführung der neuen Landeswährung. Nach Einschätzung der Beobachter wird der Euro in der Bevölkerung eher skeptisch gesehen, vor allem die Angst vor höheren Preisen sei ausgeprägt. Der Onlinedienst „ERT online“ hingegen berichtet von einer anderen Grundstimmung. Demnach sei die Einführung mit einem Feuerwerk gefeiert worden. Außerdem zitiert er den Präsidenten Tassos Papadopoulos, der den Euro als „Wunderwerk“ bezeichnet. Eine kleine Kuriosität am Rande: Da in Zypern sowohl Türkisch als auch Griechisch Amtssprache ist, kommt die türkische Sprache in Form des Schriftzuges „Kibris“ in lateinischen Buchstaben auf die Münzen. Trotzdem bleibt im türkischen Teil Zyperns die türkische Lira die offizielle Währung.

EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso erklärte zur Einführung des Euros in Malta: „Heute ist ein weiterer stolzer Tag in Maltas stolzer Geschichte.“ Mit der Einführung des Euro würde Malta Ja sagen zu Stabilität, Reform sowie freiem Handel und Reisen für Geschäftsleute und Bürger.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 22, 2007

Malta und Zypern bekommen den Euro

Malta und Zypern bekommen den Euro – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Malta und Zypern bekommen den Euro

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:37, 22. Jun. 2007 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Brüssel (Belgien), 22.06.2007 – Zypern und Malta können wie gewünscht am 1. Januar 2008 den Euro als offizielle Landeswährung einführen. Dies beschlossen die Länder- und Regierungschefs am 20. Juni bei ihrem Gipfeltreffen in Brüssel. Zuvor hatte bereits das europäische Parlament der Euro-Einführung auf den beiden Mittelmeerinseln zugestimmt. Beide Länder sind seit 2004 Mitglied der Europäischen Union und erfüllen nach Ansicht der Staats- und Regierungschefs inzwischen die Maastrichter Stabilitätskriterien.

Die Umtauschkurse für die maltesische Lira und das zyprische Pfund sollen am 10. Juli auf einem Treffen der europäischen Finanzminister endgültig festgelegt werden.

Durch den Beitritt Sloweniens zur Eurozone am 1. Januar 2007 ist der Euro zurzeit in 13 Ländern der Europäischen Union offizielle Landeswährung. Mit der Euro-Einführung auf Malta und Zypern erweitert sich die Eurozone auf 15 Länder; insgesamt werden dann 320 Millionen Menschen in der Europäischen Union mit der Gemeinschaftswährung bezahlen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.