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October 21, 2015

Flüchtlinge brennen Zelte in Brezice nieder

Filed under: Brandstiftung,Flüchtling — admin @ 5:00 am

Flüchtlinge brennen Zelte in Brezice nieder

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Brezice (Kroatisch-slovenische Grenze), 21.10.2015 – Im Flüchtlingslager nahe dem Ort Brezice brannten am Mittwoch mehrere Flüchtlingszelte, die die Flüchtlinge selbst in Brand gesteckt haben sollen. Die Flüchtlinge seien mit ihrer derzeitigen Situation unzufrieden und wollen zum Beispiel nach Deutschland weiterreisen. Die Kroatischen und Slovenischen Behörden sind allerdings mit dem Ansturm überfordert und öffneten ihre Grenzen nur zeitweise.

Nach Informationen der slowenischen Zeitung „Delo“ seien zwei Drittel aller Zelte in dem Camp niedergebrannt, die Feuerwehr habe das Feuer aber schnell unter Kontrolle gebracht. Wie Amnesty International mitteilte, müssen viele der hier untergebrachten Menschen unter freiem Himmel schlafen und erhielten nur zweimal am Tag kalte Lebensmittel. Daraufhin sei die Lage eskaliert.

Nach einer morgentlichen Sitzung hat das Slowenischen Parlament beschlossen, dass das Militär in die Flüchtlingskrise eingreifen darf. Auch in Brezice wurde das Militär folgend eingesetzt.

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August 5, 2015

Prozess um Bremer Kaufhausbrand hat begonnen

Prozess um Bremer Kaufhausbrand hat begonnen

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{Veröffentlicht|13:59, 5. Aug. 2016 (CEST)}}

Landgericht Bremen

Bremen (Deutschland), 05.08.2015 – Über ein Jahr nach dem Brand eines traditionsreichen Kaufhauses hat jetzt am Montag, den 1. August, der Prozess vor dem Bremer Landgericht begonnen, in dem die Motive und Täterschaft aufgeklärt werden sollen. Angeklagt ist der Geschäftsführer. Ihm wird vorgeworfen, er habe zusammen mit einem Komplizen am 6. Mai 2015 an mehreren Stellen des Hauses Feuer gelegt. Das Gebäude brannte in kurzer Zeit völlig aus und muss wahrscheinlich abgerissen werden. Auch Nachbargebäude wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Schaden wird auf rund 14 Millionen Euro geschätzt. Außerdem wurde die Straße, an der das Gebäude steht, vier Monate lang gesperrt, so dass die benachbarten Geschäfte Umsatzeinbußen hinnehmen mussten.

Als Beweis für die geplante Brandstiftung soll ein Video dienen, dass einige Wochen zuvor von Überwachungskameras innerhalb des Traditionshauses aufgezeichnet worden war. Darauf sind der Angeklagte und sein Komplize in einem Gespräch zu sehen. Lippenableser sollen rekonstruieren helfen, um was es in diesem Gespräch gegangen ist. Möglicherweise wurden Details der geplanten Straftat besprochen. Aufgrund des Brandverlaufs ist davon auszugehen, dass absichtlich Feuer an mehreren Stellen in dem mehrstöckigen Gebäude gelegt wurde.

Der Angeklagte bestreitet die Vorwürfe. Nach seinen Darstellungen wurde er von zwei unbekannten Männern überfallen, die anschließend den Brand gelegt hätten. Die Beute in Höhe von 10.000 Euro aus dem Tresor sei gering gewesen. Er vermutet einen Racheakt und wirft den Ermittlungsbehörden unsaubere Arbeit vor. In dem Gebäude waren zehn Überwachungskameras installiert, und auf den geretteten Videoaufnahmen sei einer der Täter zu erkennen.

Einer anderen Version zufolge habe der Angeklagte die beiden Täter beauftragt und das Ganze nur inszeniert, um die Versicherungsprämie zu kassieren. Angeblich sei das Geschäft nicht mehr so gut gelaufen. Der Angeklagte behauptet jedoch, keinerlei Vorteil daraus gezogen zu haben. Das Motiv ist – unabhängig von der Täterschaft – nach wie vor unklar. Richter und Schöffen des Landgerichts wollen versuchen, in rund 30 Prozesstagen die Hintergründe aufzuklären.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikinews-logo.svg   Zufall oder Absicht? Brandanschlag auf ein Gebäude am Tage eines Gerichtsurteils (26.05.2015)

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April 4, 2015

Feuer in Tröglitz

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Feuer in Tröglitz

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Veröffentlicht: 22:12, 15. Apr. 2015 (CEST)
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Tröglitz (Deutschland), 04.04.2015 – In der Nacht zu Samstag, dem 4. April 2015, kam es im geplanten Flüchtlingsheim in Tröglitz zu einem Feuer, die Polizei vermutet Brandstiftung. Schon seit Wochen kam es zu Protesten in Tröglitz, der Bürgermeister Nierth trat aufgrund von NPD-Protesten vor seinem Haus bereits zurück.

Gegen 02:00 Uhr morgens brach das Feuer in dem Gebäude, welches zukünftig als Asylunterkunft dienen soll, aus. Aktuell lebt noch ein Ehepaar in dem Haus. Das Ehepaar konnte das brennende Haus unverletzt verlassen.

Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden deute alles darauf hin, dass das Feuer vorsätzlich gelegt wurde. Am Gebäude wird ein Schaden im sechsstelligen Bereich vermutet.

Nach dem Brand werden jetzt die Einwohner von Tröglitz befragt, wer einen Hinweis liefert, der zur Täterergreifung führt, bekommt eine Belohnung von 20.000 Euro.

Die 40 Flüchtlinge, die in das Heim kommen sollten, werden ab Ende Mai zunächst in Privatunterkünften in Tröglitz untergebracht.

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September 12, 2012

Kairo und Benghasi: US-Botschaft durch Islamisten gestürmt – Vier Botschaftsangehörige getötet

Kairo und Benghasi: US-Botschaft durch Islamisten gestürmt – Vier Botschaftsangehörige getötet

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Veröffentlicht: 21:04, 12. Sep. 2012 (CEST)
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Der getötete Botschafter Christopher Stevens

Bengasi (Libyen) / Kairo (Ägypten), 12.09.2012 – Ein islamkritischer Filmtrailer löste Angriffe auf die US-Botschaften in Kairo und im libyschen Benghasi aus. In Bengasi wurde der Wagen des Botschafters beim Verlassen des Gebäudes mit Panzerabwehrwaffen und Sturmgewehren angegriffen. So wurde der Versuch der Diplomaten sich in Sicherheit zu bringen vereitelt.

Der Botschafter der Vereinigten Staaten in Libyen, Christopher Stevens und drei seiner Mitarbeiter wurden von den Islamisten getötet. Steven hatte sich zu einem Besuch in der Stadt Benghasi aufgehalten. Die Namen von zwei weiteren Opfern wurden noch nicht bekannt gegeben, da ihre Angehörigen noch nicht informiert waren. Bei dem weiteren Toten handelt es sich um den Informatiker Sean Smith. Zur Evakuierung der Botschaft hatte man sich entschlossen, nachdem sie von Islamisten beschossen und in Brand gesetzt wurde. Medien berichteten, dass die US-Regierung 200 Soldaten des United States Marine Corps nach Libyen zum Schutz von Diplomaten entsandt hat. Weitere Anschläge, auch in anderen Staaten wie Algerien und Tunesien, werden befürchtet. US-Außenministerin Hillary Clinton äußerte sich besorgt, sie befürchtet ebenfalls, dass die Proteste auf andere Länder übergreifen könnten.

Der Präsident der libyschen Nationalversammlung Mohammed Magarief sagte in einer Erklärung: „Wir entschuldigen uns bei den USA, dem Volk und bei der ganzen Welt für das, was geschehen ist“.

Der Titel des Filmes, der die Übergriffe auslöste, lautet „Innocence of Muslims“ („Unschuld der Muslime“). Die Ausschnitte daraus waren auf YouTube veröffentlichten worden. Der Prophet wird in dem Streifen als Trottel und Weiberheld dargestellt. Im Islam ist die Darstellung des Propheten Mohammed verboten. Der Film ist mit einfachen Mitteln hergestellt. Produzent und Regisseur Sam Bacile ist untergetaucht. Bacile gibt an, israelischer Jude zu sein und Geld mit Immobiliengeschäften zu verdienen. Zum Film sagte er, dieser würde zeigen, wie koptische Christen in Ägypten unterdrückt würden.

In Kairo rissen Islamisten die US-Flagge vom Gebäude der Botschaft. An die Wand sprühten sie „11. September“, das Datum der Anschläge auf den World Trade Center, für die Osama bin Laden verantwortlich gemacht wird.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Terrorismus

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July 9, 2012

München: 23-jähriger Mann nach Brandstiftung festgenommen

München: 23-jähriger Mann nach Brandstiftung festgenommen

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Veröffentlicht: 17:53, 9. Jul. 2012 (CEST)
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Flammen

München (Deutschland), 09.07.2012 – Am Freitagmorgen verständigten Anwohner des Münchner Stadtteils Ramersdorf die Polizei. Sie hatten Rauchschwaden aus einem leerstehenden Wohnhaus aufsteigen sehen und kurz vorher einen jungen Mann beobachtet, der das Anwesen verlassen hatte.

In dem leerstehenden Haus waren Zeitungsreste und Kunststoffbehälter in Brand gesetzt worden, die Flammen hatten schon auf ein Treppengeländer übergegriffen. Der eintreffenden Feuerwehr gelang es schnell, den Brand zu löschen. Der anrückenden Polizei fiel ein 23-jähriger Mann auf, der einer Kontrolle unterzogen wurde. Er wurde festgenommen und gestand in seiner Vernehmung die Brandlegung. Der Ermittlungsrichter erließ einen Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung.

Am Haus entstand ein Sachschaden von 1.000 Euro.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brände

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July 5, 2012

Eltville am Rhein: Psychatrische Klinik in Brand gesetzt

Eltville am Rhein: Psychatrische Klinik in Brand gesetzt

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Veröffentlicht: 03:16, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Psychatrische Klinik Eichberg in Eltville am Rhein

Eltville am Rhein (Deutschland), 05.07.2012 – Im Gebäude 8 der psychatrischen Klinik in Eltville am Rhein brach in dem Zimmer einer 55-jährigen, offensichtlich stark alkoholisierten Frau ein Brand aus. Die Patientin bekam das Feuer nicht mehr unter Kontrolle, so dass das Feuer auch auf andere Zimmer überging. Die Frau und vier weitere Patienten mussten von der Feuerwehr aus dem brennenden Haus gerettet werden. Alle geretteten Personen erlitten Rauchgasvergiftungen und wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht.

Ein 54-jähriger Feuerwehrmann erlitt während der Rettungsmaßnahmen einen Herz-Kreislaufstillstand und musste von einem anwesenden Notarzt reanimiert werden.

Im Bezug auf die Brandursache wurden die Ermittlungen von der Kriminalpolizei Wiesbaden aufgenommen. Der alkoholisierten Patientin wurde eine Blutprobe entnommen. Gegen die 55-Jährige wird nun wegen besonders schwerer Brandstiftung ermittelt. Wie hoch der Sachschaden ist, ist derzeit noch unklar. Heute wird die Arbeit der Brandermittler an der Brandstelle aufgenommen.

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Breno muss ins Gefängnis

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Breno muss ins Gefängnis

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Veröffentlicht: 22:08, 5. Jul. 2012 (CEST)
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Ein Haus in Grünwald

München (Deutschland), 05.07.2012 – Der frühere FC-Bayern-Profi Breno wurde wegen schwerer Brandstiftung zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt. Das Gericht erklärte im Urteil, Breno habe sehr schwere Schuld auf sich geladen. Bereits im Gerichtssaal wurde der Fußballprofi festgenommen.

Die Richter zeigten sich in der Urteilsbegründung davon überzeugt, dass der Brasilianer in der Nacht zum 20. September 2011 stark alkoholisiert war und seine gemietete in Grünwald gelegene Villa in Brand setzte. Das Haus ist fast vollständig ausgebrannt, es entstand ein Schaden von rund einer Million Euro. Das Gericht sah als das Motiv des 22-jährigen Fußballspielers seine Verzweiflung aufgrund einer drohenden neuen Operation in Kombination mit starkem Alkoholkonsum. Der junge Mann könnte während der Tat bis zu 2,5 Promille Alkoholgehalt im Blut gehabt haben. Das Landgericht widersprach der Auffassung des Anwalts Werner Leitner, welcher Zweifel daran äußerte, dass Breno den Brand verursacht hatte. Leitner hat auf einen Freispruch oder für höchstens zwei Jahre Haft plädiert.

Die Gerichtsvorsitzende des Landgerichtes München I, Rosi Datzmann, sagte, dass nur der junge Fußballspieler selbst den Brand verursacht haben könne. Datzmann äußerte sich: „Es ist sonst niemand in der Nähe festgestellt worden.“ Breno soll Rettungskräften drei Feuerzeuge übergeben haben, zudem sollen seine Haare angesengt gewesen sein.

Die Richterin ging von einer verminderten Schuldfähigkeit aus, damit folgte sie der Einschätzung des Gerichtspsychiaters Henning Saß. Sie kam zu dem Entschluss, dass der Alkoholkonsum im Zusammenspiel mit Brenos depressiver Verstimmung seine Steuerungsfähigkeit beeinträchtigt haben könnte. Zugunsten Brenos spreche zudem eine „besonders hohe Fallhöhe“ für ihn als Fußballstar.

Die Gerichtsvorsitzende wies daraufhin, dass Breno nach zweieinhalb Jahren nach Brasilien abgeschoben werde, wenn das Urteil rechtskräftig werde. Auf die Aussage Brenos hin, er habe sich beim FC Bayern München regelmäßig ganze Packungen mit Schlaftabletten aus einem unverschlossenen Medizinschrank genommen, wurden von der Staatsanwaltschaft auch Ermittlungen beim FC Bayern München eingeleitet. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte, dass dem nun nachgegangen werde.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Breno in U-Haft: Hoeneß wettert gegen die Münchner Staatsanwaltschaft (25.09.2011)

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June 29, 2012

Athen: Brandanschlag auf Büros von Microsoft

Athen: Brandanschlag auf Büros von Microsoft

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Veröffentlicht: 06:14, 29. Jun. 2012 (CEST)
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Firmenschild der Firma Microsoft in Unterschleißheim (2005)

Athen (Griechenland), 29.06.2012 – Am Mittwochmorgen rasten mehrere Täter mit einem Transporter, der mit Gasflaschen und Benzinkanistern beladen war, in das Gebäude, in dem sich das Athener Büro des Softwarekonzerns Microsoft befindet. Anschließend zündeten sie das Fahrzeug an.

Die Wachleute hatten keine Chance, gegen den Anschlag einzugreifen. Sie wurden von den Attentätern mit einem Maschinengewehr und mit Pistolen bedroht. In den Räumlichkeiten entstand ein Sachschaden von 60.000 Euro. Niemand wurde verletzt.

Angriffe auf Banken, ausländische Firmen und Regionalpolitiker nehmen in Griechenland zu. Als Täter werden Linksradikale vermutet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Griechenland

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February 16, 2012

Honduras: Hunderte Tote bei Gefängnisbrand

Honduras: Hunderte Tote bei Gefängnisbrand

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Veröffentlicht: 17:24, 16. Feb. 2012 (CET)
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Präsident Porfirio Lobo Sosa

Comayagua (Honduras), 16.02.2012 – In einem Gefängnis in der Stadt Comayagua tobt ein Feuer. Der Sicherheitsminister von Honduras, Pompeyo Bonilla, sagte zu dem Brand, dass man mit mindestens 350 Toten (Bild) rechnen müsse. Um eine rückhaltlose Aufklärung zu ermöglichen, seien mehrere Verantwortliche des Justizvollzugs entlassen worden.

Am Dienstag, gegen 22.50 Uhr (Ortszeit), war der Brand im Gefängnis ausgebrochen. Als Ursache wird ein Kurzschluss oder Brandstiftung vermutet. In der Strafanstalt waren zu diesem Zeitpunkt 900 Menschen untergebracht. Danilo Orellana, der Leiter des Gefängnisses, sagte über die verstorbenen Insassen, dass die Todesursache zumeist Ersticken war. Schwere Vorwürfe machte ein Angehöriger eines toten Gefangenen: Viele Menschen seien nur gestorben, da die Wachen die Türen nicht geöffnet hätten. Anfangs wurde von einer Gefangenenmeuterei ausgegangen. Nach anderen Berichten soll die Feuerwehr viel zu spät reagiert haben. Präsident Porfirio Lobo sprach von einer nicht akzeptablen Tragödie und versprach Aufklärung.

Für eine Brandstiftung spricht der Bericht einer Sozialarbeiterin. Sie hatte telefonischen Kontakt zu einem Gefangenen. Dieser hatte ihr berichtet, dass ein Mithäftling ihm gesagt habe: „Ich werde einen Brand legen, und wir werden alle sterben.“

Comayagua liegt 61 Kilometer nördlich von Tegucigalpa, Honduras Hauptstadt, und 125 Kilometer südlich von San Pedro Sula und hat 87.000 Einwohner.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brände
  • Portal:Nordamerika

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February 14, 2012

Massenkarambolage auf der A57 wegen Sichtbehinderung durch Qualm

Massenkarambolage auf der A57 wegen Sichtbehinderung durch Qualm

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Veröffentlicht: 14:27, 14. Feb. 2012 (CET)
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Dormagen (Deutschland), 14.02.2012 – Nach einem schweren Unfall (Bild) zwischen Köln und Düsseldorf wurde die Autobahn A57 gesperrt. Bei Dormagen waren sieben Lastwagen und 15 Autos auf beiden Richtungsfahrbahnen ineinander gefahren.

Unfallursache war eine starke Sichtbehinderung durch Rauch. Dieser war entstanden, als bislang unbekannte Täter Plastikrohre, die unter einer Brücke gelagert waren, in Brand gesetzt hatten. Bei dem Zusammenstoß der Fahrzeuge wurden sechs Personen verletzt, eine Person überlebte den Unfall nicht.

Die Bergungsarbeiten mussten zurückgestelOrelerdenele Mensc Brückeeinsturzgefährdet ist. Ein endgültiger Abriss der Brücke ist im Gespräch. Es ist mit einer langfristigen Sperrung einer wichtigen Pendlerstrecke in der Region zu rechnen.

Die Polizei hat Ermittlungen wegen Brandstiftung aufgenommen, umfangreiche Spurensicherungsmaßnahmen liefen noch in der Nacht an.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brände
  • Portal:Unfälle

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