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July 7, 2010

Fußball-WM: Minirock-Meisjes werden nicht bestraft

Fußball-WM: Minirock-Meisjes werden nicht bestraft

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Veröffentlicht: 17:50, 7. Jul. 2010 (CEST)
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Johannesburg (Südafrika), 07.07.2010 – Die Justiz Südafrikas hat das Verfahren gegen zwei Niederländerinnen eingestellt, die des unerlaubten Ambush-Marketings beschuldigt wurden. Die beiden Frauen, die in Untersuchungshaft saßen, wurden freigelassen. Der Schritt erfolgte, nachdem die FIFA sich mit der niederländischen Brauerei „Bavaria“ geeinigt hatte, dass das Unternehmen bis 2022 nicht mehr die Auflagen der FIFA zu kommerziellen Aktivitäten verletzen wird.

Die beiden Frauen sollen eine Gruppe von 36 Fans angeführt haben, die beim Spiel Niederlande gegen Dänemark in orangefarbenen Minikleidern ins Stadion ging. Die FIFA hat kritisiert, dass an diese Kleidchen ein kleines Etikett mit dem Namen der Brauerei angenäht gewesen sei. Der Weltfußballverband hat der US-amerikanischen Brauerei Anheusser-Bush mit ihrer Marke „Budweiser“ das alleinige Werberecht in den Weltmeisterschaftsstadien verkauft.

Themenverwandte Artikel

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Fußball-Weltmeisterschaft 2010“.

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April 4, 2010

Südafrikanischer Rechtsextremisten-Führer getötet

Südafrikanischer Rechtsextremisten-Führer getötet

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Veröffentlicht: 20:15, 4. Apr. 2010 (CEST)
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Eugène Terre’Blanche (†) im Jahr 2004

Foto: Anton Raath/Flickr

Johannesburg (Südafrika), 04.04.2010 – Die Ermordung des Apartheid-Befürworters und Gründers der Afrikaner Weerstandsbeweging (AWB), Eugène Terre’Blanche, auf seiner Farm in Ventersdorp sorgt in Südafrika für Besorgnis. Die Tötung steht offenbar in Zusammenhang mit Streitigkeiten wegen einer angeblich nicht erfolgten Lohnzahlung an seine Arbeiter.

Terre’Blanche war am Abend des 3. April nach lokalen Presseberichten mit Stöcken und Macheten im Schlaf erschlagen worden. Das Opfer habe demnach zwar noch gelebt, als es gefunden wurde, sei aber dann verstorben. Nach Angaben der örtlichen Polizei wurden zwei Tatverdächtige festgenommen, ein Mann und ein Minderjähriger.

Terre’Blanche hatte die der White-Supremacy-Ideologie folgende rechtsextremistische Organisation AWB 1973 gegründet. Er versuchte, das Ende der Apartheid in Südafrika mit Waffengewalt zu verhindern. Wegen illegalen Waffenbesitzers wurde er 1983 zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Terre’Blanche verstieß mehrfach gegen Gesetze und verbüßte zwischen 2000 und 2004 eine Haftstrafe.

Südafrikas Staatspräsident Jacob Zuma hat zur Ruhe aufgerufen. „Der Mord an Terre’Blanche ist zu verurteilen, ohne Rücksicht darauf, was seine Mörder glaubten, um sich zu rechtfertigen. Sie hatten kein Recht, ihm sein Leben zu nehmen“, ließ das Büro des Präsidenten verlauten.

Der Mord an Terre’Blanche dürfe nicht zum Rassenhass führen. Auch Farmer in der Region um Ventersdorp mahnten zu Besonnenheit. Viele sind im Vorfeld der in rund drei Monaten beginnenden Fußballweltmeisterschaft über die wachsenden Spannungen in Südafrika und eventuelle Auswirkungen auf die Sicherheitslage des Landes besorgt. Pieter Groenewald von der Freiheitsfront Plus – das ist die in der südafrikanischen Regierung vertretene Partei der weißen Farmer – sagte, dass die Bevölkerung sich nicht zu unüberlegten Handlungen hinreißen lassen dürfe, trotz der „explosiven Situation“.

Die Opposition wirft Präsident Zuma vor, an den wachsenden Spannungen im Lande mitschuldig zu sein. Die Ministerpräsidentin der Provinz Western Cape, Hellen Zille, die der oppositionellen Demokratischen Allianz (DA) vorsitzt, wandte sich gegen „Hassreden“ vor allem der Linken und der Jugendorganisation des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC). Der Schriftsteller Dan Roodt, selbst ein Buren-Aktivist, machte den ANC verantwortlich, „ein Klima des Hasses gegen die Buren geschaffen zu haben“. Die Spannungen waren in den letzten Wochen wegen der Kontroverse über einen Song der ANC-Jugenorganisation mit dem Titel „Kill the Boers“ gewachsen. „Boer“ ist eigentlich die Bezeichnung für einen Farmer, wird aber in Südafrika auch synonym für alle Weißen verwendet. Seit dem Ende der Apartheid im Jahr 1994 wurden nach Schätzungen rund 3000 weiße Farmer in Südafrika ermordet. Das Lied wurde inzwischen von zwei Gerichten verboten.

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July 13, 2009

Deutscher Vater in Südafrika wegen sexuellen Missbrauchs an Tochter vor Gericht

Deutscher Vater in Südafrika wegen sexuellen Missbrauchs an Tochter vor Gericht

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Veröffentlicht: 11:07, 13. Jul. 2009 (CEST)
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Muizenberg (Südafrika), 13.07.2009 – In Südafrika steht ein Deutscher wegen sexuellen Missbrauchs an seiner 18-jährigen Tochter vor Gericht.

Der 53-jährige Angeklagte wird beschuldigt, seine Tochter über einen Zeitraum von zwei Monaten mehrfach täglich sexuell missbraucht zu haben. Die Tochter hatte die Adresse des Vaters in Kapstadt via Internet ausfindig gemacht und kam im Februar 2009 aus Deutschland, um ihren Vater erstmals zu sehen. Wenige Wochen später begann er mit den Verbrechen.

Der Angeklagte sei gegen eine Kaution von 1.000 Rand freigelassen worden, wie Stephen Knapp von der Polizei in Muizenberg bestätigte. Für den 7. August erhielt er seine dritte Vorladung zum Gericht.

Quellen

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March 24, 2009

Amoklauf in Südafrika

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Amoklauf in Südafrika

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Veröffentlicht: 21:14, 24. Mär. 2009 (CET)
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Mayflower (Südafrika), 24.03.2009 – Im südafrikanischen Mayflower kam es am Abend des 22. März 2009 zu einem Amoklauf. Nach Polizei- und Rundfunkangaben tötete ein geistig verwirrter 20-jähriger Schüler, der am Freitag schon mit Gewalttaten in Erscheinung getreten war, mit einer Machete oder Axt drei Menschen und verletzte acht weitere. Er soll zunächst auf seine eigene Familie losgegangen sein, bevor der Streit eskalierte. Unter den Toten sind ein Baby und eine Rentnerin. Der Täter wurde kurz darauf festgenommen und befindet sich ebenfalls im Krankenhaus. Er musste vor der aufgebrachten Bevölkerung durch die Polizei geschützt werden.

In diesem Monat gab es bereits zwei Amokläufe: Am 10. März in Kinston in den Vereinigten Staaten und einen Tag darauf im schwäbischen Winnenden.

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