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November 28, 2010

Daniel Bahr neuer FDP-Vorsitzender in NRW

Daniel Bahr neuer FDP-Vorsitzender in NRW

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Veröffentlicht: 15:19, 28. Nov. 2010 (CET)
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Dortmund (Deutschland), 28.11.2010 – Der Landesparteitag der FDP in Nordrhein-Westfalen hat den 34-jährigen Staatssekretär im Bundesgesundheitsministerium Daniel Bahr zum neuen Vorsitzenden gewählt. Er löst Andreas Pinkwart ab, der sich aus der Politik zurückziehen will, um wieder an seine wissenschaftliche Karriere anzuknüpfen. Bahr erhielt 83 Prozent der Stimmen.

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October 21, 2010

FDP: Andreas Pinkwart legt politische Ämter nieder

FDP: Andreas Pinkwart legt politische Ämter nieder

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Veröffentlicht: 19:35, 21. Okt. 2010 (CEST)
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Andreas Pinkwart (Archivbild: 2006)

Düsseldorf (Deutschland), 21.10.2010 – Nach der Niederlage der Liberalen bei den Landtagswahlen im Mai in Nordrhein-Westfalen sieht der stellvertretende FDP-Vorsitzende aus dem NRW-Landesverband, Andreas Pinkwart, seine Zukunft nicht mehr in der Politik. Pinkwart, von Haus aus Wirtschaftswissenschaftler, erklärte heute, er werde zum 1. April des kommenden Jahres Rektor der Handelshochschule Leipzig (HHL).

Im Dezember 2002 hatte Pinkwart den Vorsitz des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen seiner Partei von Jürgen Möllemann übernommen. Seit Mai 2003 war er einer der drei stellvertretenden Vorsitzenden der FDP im Bund. Im Landtag von Nordrhein-Westfalen war Pinkwart zuletzt nur noch einfacher Abgeordneter. Mit Pinkwart verliert die FDP einen profilierten Landespolitiker, der dem Bundesvorsitzenden Westerwelle auch schon mal Paroli bot. So zum Beispiel anlässlich der 100-Tage-Bilanz nach dem Regierungswechsel der schwarz-gelben Koalition im Februar 2010, als Pinkwart offen die Rücknahme der Steuergeschenke für das Hotelgewerbe forderte.

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February 13, 2010

Guido Westerwelle (FDP) nach Äußerungen zur Debatte um die Hartz-IV-Regelsätze unter Druck

Guido Westerwelle (FDP) nach Äußerungen zur Debatte um die Hartz-IV-Regelsätze unter Druck

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Veröffentlicht: 23:58, 13. Feb. 2010 (CET)
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Guido Westerwelle, FDP-Vorsitzender

Andreas Pinkwart, stellvertretender FDP-Vorsitzender

Berlin (Deutschland), 13.02.2010 – Die Äußerungen Guido Westerwelles zu Hartz IV sorgen weiterhin für Diskussionsstoff zwischen den politischen Parteien in Deutschland. Im Anschluss an das Urteil des deutschen Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) zu den Hartz-IV-Regelsätzen hatte der Vizekanzler, Bundesaußenminister und FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle gegen eine Erhöhung von Hartz-IV-Bezügen mit den Worten polemisiert: „Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.“ Der Diskussion um das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu Hartz-IV hatte Westerwelle „sozialistische Züge“ bescheinigt.

Der SPD-Vorsitzende Gabriel hatte Westerwelle daraufhin als „sozialpolitischen Brandstifter“ bezeichnet. Kritik kam auch von den Gewerkschaften. Unterstützung erhielt Westerwelle von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Schäuble lehnte höhere Hartz-IV-Regelsätze im Zusammenhang mit dem Urteil des BVerfG ab. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) ging auf Abstand zu den Äußerungen des FDP-Vorsitzenden: „Die allermeisten Hartz-IV-Empfänger sind ernsthaft und immer wieder bemüht, Arbeit zu finden. Ihre pauschale Beschimpfung ist einfach nicht zu rechtfertigen.“

Innerhalb der FDP führen die sinkenden Umfragewerte der FDP indessen zu einer Infragestellung der Führungsrolle Westerwelles innerhalb der Partei. Der stellvertretende FDP-Vorsitzende und FDP-Landesvorsitzende in Nordrhein-Westfalen, Andreas Pinkwart, forderte Westerwelle dazu auf, die politische Führung der Partei mehr als Teamarbeit zu begreifen. Dazu gehöre, „dass die Partei es aushält, wenn sich Persönlichkeiten aus der engeren Führung profilieren“. Umfragen in Deutschland zufolge sind die Zustimmungswerte in der Bevölkerung für die Politik der FDP stark gesunken (Wikinews berichtete).

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July 15, 2009

Mathematik-Zentrum in Bonn eingeweiht

Veröffentlicht: 22:40, 15. Jul. 2009 (CEST)
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Bonn (Deutschland), 15.07.2009 – Das neue Mathematik-Zentrum der Universität Bonn an der Endenicher Allee 60 wurde am 10. Juli 2009 feierlich eingeweiht. Zu den Rednern gehörte auch Nordrhein-Westfalens Innovationsminister Andreas Pinkwart, der die herausragende Stellung der Bonner Mathematiker betonte.

Drei von vier mathematischen Instituten haben nun zusammen mit dem „Hausdorff Center for Mathematics“, dem mathematischen Exzellenzcluster der Universität, etwa 7.300 Quadratmeter Platz in der ehemaligen Landwirtschaftskammer gefunden. Das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund fördern noch bis Ende dieses Jahres das „Hausdorff Center for Mathematics“ mit rund 6,5 Millionen Euro.

Der Rektor der Universität Bonn, Jürgen Fohrmann, betonte, dass es sich dabei um das einzige mathematische Exzellenzcluster in ganz Deutschland handele. Da das Cluster international ausgerichtet ist, werden hier Mathematiker aus aller Welt zusammenkommen. Die Pläne der Mathematiker aus Bonn seien, so Ulf Meißner, Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät in Bonn, auch im Humboldt-Ranking in Mathematik auf den ersten Platz zu kommen. Zurzeit belegen diesen die Mathematiker an der Universität Bielefeld.

Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung fördert die internationale Zusammenarbeit in der Forschung. Ausländische Wissenschaftler und Stipendiaten suchen sich dabei ihren Gastgeber selbst aus und entscheiden aufgrund seiner wissenschaftlichen Qualität und der internationalen Reputation. Umgekehrt müssen sie auch ihren Gastgeber von ihrem Forschungsprojekt überzeugen. Ein Spitzenplatz im Humboldt-Ranking ist daher ein wichtiger Indikator für internationale Kontakte und Reputation.

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November 23, 2006

Monika Piel zur ersten Intendantin des WDR gewählt

Monika Piel zur ersten Intendantin des WDR gewählt

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Artikelstatus: Fertig 11:50, 23. Nov. 2006 (CEST)
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Köln (Deutschland), 23.11.2006 – Am Montag, den 20. November 2006 wurde die bisherige Hörfunkdirektorin Monika Piel auf einer Sitzung des Rundfunkrates zur ersten Intendantin des WDR gewählt. Sie tritt damit am 1. Juli 2007 die Nachfolge von Fritz Pleitgen an. Wie der Vorsitzende des WDR-Rundfunkrates, Reinhard Grätz, mitteilte, erhielt Monika Piel 38 von insgesamt 42 Stimmen. Nur zwei Mitglieder des Rates hätten gegen sie gestimmt, zwei hätten sich enthalten.

Die 55-Jährige ist von Hause aus Journalistin und wird nun die zweite Frau an der Spitze eines öffentlich-rechtlichen Senders. Bereits seit 2003 leitet Dagmar Reim den Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB).

Piel selbst hatte bis zum Wochenende nicht mit großen Chancen auf das Amt gerechnet, jedoch kristallisierte sich durch den Rückzug der Bewerbung der letzten beiden Mitbewerber am Freitag, des ZDF-Chefredakteurs Nikolaus Brender und des NDR-Justiziars Werner Hahn, eine breite Zustimmung des Rundfunkrates heraus. Zuvor hatte auch der Intendant des Saarländischen Rundfunks, Fritz Raff, auf eine Kandidatur für das Amt des WDR-Intendanten verzichtet.

Als zentrale Aufgabe betrachtet Piel die Gewinnung jüngerer Zuhörer und Zuschauer für den WDR. Außerdem sei es wichtig, sich von kommerziellen Angeboten abzugrenzen. Das Publikum würde beim WDR nicht als Konsumenten angesehen. Die Aufgabe des WDR sei die Lieferung unabhängiger Informationen, sagte Piel.

Gratulationen und breite Zustimmung zur Wahl von Monika Piel zur neuen Intendantin des WDR kamen unter anderem vom SPD-Bundesvorsitzenden Kurt Beck, vom nordrhein-westfälischen SPD-Vorsitzenden Jochen Dieckmann, vom medienpolitischen Sprecher der CDU-Landtagsfraktion in NRW, Michael Brinkmeier, den Landesvorsitzenden der Grünen, Arndt Klocke und Daniela Schneckenburger, vom FDP-Landeschef Andreas Pinkwart sowie von der Vorsitzenden der SPD-Landtagsfraktion, Hannelore Kraft.

Auch die stellvertretende Parteivorsitzende und Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), Elke Ferner, gratulierte Monika Piel zu ihrer Wahl: Monika Piel sei zu einer Spitzenpersönlichkeit des Landes geworden und habe dies alleine durch „eine Mischung von harter Arbeit und Aufstiegswillen“ geschafft. Gleichzeitig habe sie ein Beispiel gegeben, dass dies auch mit einer Familie in Einklang zu bringen sei.

Kurt Beck, gleichzeitig Vorsitzender der Rundfunkkommission der Länder, schrieb in einem Glückwunschschreiben, dass er davon ausgehe, dass ihr die bisherige langjährige, erfolgreiche Tätigkeit beim WDR in unterschiedlichen Positionen helfen werde, „wenn es gilt, den Westdeutschen Rundfunk in dieser medienpolitisch bewegten Zeit in eine sichere Zukunft zu führen“.

Auch Piels Vorgänger im Amt, Fritz Pleitgen, ist „außerordentlich froh“ über die Wahl. Er sagte, der WDR sei bei ihr „in den besten Händen“.

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