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August 24, 2009

Deutsche Pharmafirma soll mit Leichenteilen aus der Ukraine handeln

Deutsche Pharmafirma soll mit Leichenteilen aus der Ukraine handeln

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Veröffentlicht: 19:45, 24. Aug. 2009 (CEST)
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Forchheim (Deutschland), 24.08.2009 – Eine Pharmafirma aus dem Landkreis Forchheim soll mit Leichenteilen aus der Ukraine handeln. Wie das Nachrichtenmagazin Der Spiegel in einem Vorabbericht vom 22. August 2009 berichtet, soll die Pharmafirma „Tutogen Medical“ im Geschäftsjahr 2000/2001 mindestens 1.152 Leichen aus der Ukraine genutzt haben. Dabei werden in der Gerichtsmedizin in Kiev Knochen, Sehnen und Gewebe entnommen. Diese werden von Tutogen gereinigt und zu Knochenprodukten für die Orthopädie, Unfallchirurgie und Dentalchirurgie verarbeitet. Wie der Spiegel berichtet, wurden die Leichen ohne Wissen und Zustimmung der Angehörigen ausgenommen. Dabei soll es 42,90 Euro für einen Oberarmknochen gegeben haben. Die Knochenprodukte werden überwiegend in die Vereinigten Staaten verkauft. Die Firma Tutogen wollte zu dem Spiegel-Bericht keine Stellung nehmen.

Quellen

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July 22, 2007

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

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Veröffentlicht: 22:02, 22. Jul. 2007 (CEST)
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Erlangen (Deutschland), 22.07.2007 – In den fränkischen Landkreisen Erlangen und Forchheim ist infolge der schweren Unwetter in der vergangenen Nacht der Katastrophenalarm ausgelöst worden. Mehrere Gemeinden wurden völlig überflutet. Einige Gemeinden wurden von anderthalb Meter hohen Fluten überschwemmt. Eine 82-jährige Frau wurde von den Wassermassen in ihrer Kellerwohnung getötet. Sie wurde von ihrer Tochter gefunden, jedoch konnten die Rettungstaucher des Technischen Hilfswerks (THW) nur noch den Leichnam bergen.

Auf der Autobahn 73, die wegen Überflutung gesperrt werden musste, wurden Menschen in ihren Autos von den Wassermassen, die zum Teil 1,50 Meter hoch auf der Fahrbahn standen, eingeschlossen. Sie wurden vom THW befreit und in Notunterkünften untergebracht. Auch auf den Bahnverkehr hatte das Wetter Auswirkungen. Die Bahnstrecke zwischen Erlangen und Bamberg wurde unterspült und wurde daraufhin komplett gesperrt. 35 Menschen mussten aus einem Zug im Baiersdorfer Bahnhof befreit werden. Innerhalb von fünf Stunden gingen im Landkreis Erlangen 2.500 Notrufe ein.

Zahlreiche Katastrophenschutzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (vor allem der Fachgruppe Wassergefahren), des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes waren für Stunden im Einsatz. In den Ort Baiersdorf ist eine Einfahrt bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Es wird vor ausströmendem Gas gewarnt.

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