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October 3, 2009

ServusTV sagt Servus und startet HD-Sender über Österreichs Grenzen hinaus

ServusTV sagt Servus und startet HD-Sender über Österreichs Grenzen hinaus

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Veröffentlicht: 21:44, 3. Okt. 2009 (CEST)
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Salzburg (Österreich), 03.10.2009 – Der österreichische Sender „Servus TV“, der als Nachfolger des Regionalsenders „Salzburg TV“ angesehen werden kann, startete am 1. Oktober seinen Regelbetrieb.

Um 17:23 Uhr wurde vom Testbild auf Werbung umgeschaltet. Anschließend wurden die Nachrichten „Servus Salzburg“ als erster Beitrag gesendet.[1] Entgegen ersten Vorankündigungen wird das Bild nicht im 720p50-Verfahren, sondern im 1080i50-Verfahren gesendet. Für den Ton gibt es insgesamt drei deutschsprachige Kanäle: Zu Beginn wurde der Ton in Dolby Digital (AC3) als Stereo genutzt, was nachher zum 5.1-Surroundsound erweitert wurde. Ein weiterer Tonkanal in Stereo sowie einer im Standard MPEG-2 Layer II wurden aufgeschaltet. Wofür der zweite Stereokanal benutzt werden soll, ist zurzeit nicht bekannt.

Kathi Wörndl (Amadeus Austrian Music Award 2009) auf Salzburg TV

Wie „Salzburg TV“ zuvor ist auch „Servus TV“ im vollen Besitz der Energy-Drink-Herstellerin Red Bull GmbH, die von Dietrich Mateschitz geleitet wird.

Das Programm ist unverschlüsselt in ganz Europa zu empfangen. Regionale Einspeisungen ins Kabelnetz und DVB-T sind vorgesehen, können aber lokal abweichend auch nur den SD-Simulcast beinhalten.

Das Programm des Senders umfasst einen Mix aus Kultur, Kunst, Sport und Dokumentationen. Er bietet einen starken regionalen Bezug zu Österreich, insbesondere zum Salzburger Land. Es sollen aber auch Konzerte von internationalen Künstlern gezeigt werden.

ServusTV HD ServusTV Sat
Satellit Astra 19,2° Ost Astra 19,2° Ost
Frequenz 11.303 GHz 12.663 GHz
Polarisierung horizontal horizontal
Symbolrate 22.000 22.000
FEC 2/3 5/6
Modulation 8PSK
Übertragungsart DVB-S2

Quellen

  1. HDTVTotal.com: „Servus TV HD ab 01.10.2009 auf Astra 19,2° Ost – gemeldet von User DXBerlin“

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September 12, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Belgien – Lewis Hamilton verlor seinen Sieg durch eine Zeitstrafe

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Belgien – Lewis Hamilton verlor seinen Sieg durch eine Zeitstrafe

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Veröffentlicht: 16:10, 12. Sep. 2008 (CEST)
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Felipe Massa ist der Sieger des Großen Preises von Belgien

Spa-Francorchamps (Belgien), 12.09.2008 – Vom Freitag, den 5. September, bis Sonntag, den 7. September, fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Belgien in Spa ihren 13. Weltmeisterschaftslauf.

Im ersten freien Training gab es einige Fahrer die einen Fehler gemacht haben, aber die blieben ohne Folgen. Mit einer Bestzeit von 1:47.284 Minuten konnte Felipe Massa vor seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen und Lewis Hamilton gewinnen. Heikki Kovalainen kam auf Platz vier vor dem Spanier Fernando Alonso. Sechster im Red-Bull wurde Mark Webber. Sébastien Bourdai und Sebastian Vettel wurden Siebenter und Achter, und somit ist Vettel bester Deutscher vor Timo Glock. Das zweite freie Training konnte Alonso mit einer Bestzeit 1:48.454 Minuten gewinnen. In den ersten 30 Minuten war kein einer einziger Fahrer auf der Strecke, weil es regnete und die Strecke rutschig war. Als der Regen nachließ, nahm Session erneut Fahrt auf. Kimi Räikkönen machte einen Dreher und fuhr in die Reifenstapel. Auch Giancarlo Fisichella schlug zu erst mit dem Heck-, dann mit dem Frontflügel in die Leitplanken ein und musste aussteigen. Dies sorgte für eine Unterbrechung. Robert Kubica hatte kleinere Probleme am Auto: Er klagte über ein unfahrbares Setup, und bei den Startübungen nach der Session auch noch der Motor ab. Adrian Sutil wurde als Achter gewertet. Das dritte und letzte freie Training hat der Deutsche Nick Heidfeld mit einer Bestzeit von 1:47.284 Minuten gewonnen. Nach den 60 Minuten lagen von Platz zwei bis Platz neun die Fahrer innerhalb von einer Sekunde. Zweiter und Dritter wurden Heikki Kovalainen und Fernando Alonso. Die Deutschen waren mit dem Training recht zufrieden: Vettel wurde Sechster, Nico Rosberg wurde Achter, Timo Glock wurde als 15. und Sutil als 18. gewertet. Für gute Zwischenzeiten und Eau-Rouge-Topspeeds sorgten Vettel und Sutil.

In den Ardennen sicherte sich Lewis Hamilton im Qualifying mit einer Bestzeit von 1:47.338 Minuten vor Felipe Massa und Heikki Kovalainen die Pole. Den vierten Startplatz sicherte sich der Finne Kimi Räikkönen vor dem deutschen Nick Heidfeld. Nach der Qualifying-Runde 1 sind die beiden Hondas, zwei Force-India und Kazuki Nakajima ausgeschieden. Der Deutsche Timo Glock scheiterte mit Startplatz 13 und Nico Rosberg mit Platz 15 an Qualifying-Runde 2.

Die Strecke war leicht nass. Am Anfang des Rennens gab es zahlreiche Überholmanöver, Ausrutscher und Positionsverschiebungen und einen sehr gefährlichen Dreher von Jarno Trulli am Ende der ersten Runde. Der Spanier Alonso zeigte im Rennen einen sehr starken Auftritt. Das Rennen blieb spannend bis zum Schluss. Nach dem Ende des Rennens in Spa entschied die Rennleitung, dass nicht Hamilton, sondern Massa das Rennen gewonnen habe; dabei schob sich Heidfeld von Platz drei auf Platz zwei vor. Die Rennleitung hat Hamilton 25 Sekunden Zeitstrafe auferlegt, und dies warf ihn auf Platz drei zurück, weil er in der ‘Bus Stop’-Schikane einen Angriff auf den Finnen Kimi Räikkönen gewagt hatte und dabei jedoch neben die Strecke gekommen war und so die Schikane ausgelassen hatte.

Quellen

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July 10, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Großbritannien – Lewis Hamilton gewinnt im Regen von Silverstone

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Großbritannien – Lewis Hamilton gewinnt im Regen von Silverstone

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Veröffentlicht: 06:32, 10. Jul. 2008 (CEST)
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Lewis Hamilton ist der Sieger des Großen Preises von Großbritannien

Silverstone (Vereinigtes Königreich), 10.07.2008 – Vom Freitag, den 4. Juli bis Sonntag, den 6. Juli fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone ihren neunten Weltmeisterschafts-Lauf.

Zehn Teams hatten in der vergangene Woche in Silverstone ihre Fahrzeuge getestet, deshalb sahen die Zuschauer beim ersten freien Training nicht viele Fahrer auf der der Rennstrecke. Aber es waren trotzdem unterhaltsame und trockene 90 Minuten für die geschätzten 50.000 Fans. Felipe Massa hat sich beim ersten freien Training das Heck seines Fahrzeuges beschädigt. Sein Team Ferrari muss das Abweichen von der Strecke aber auf die eigene Kappe nehmen, weil der Streckenposten mit sogenannten Ölflaggen auf die rutschige Stelle hingewiesen hatte. Massa fuhr trotz dieses Unfall auf Platz eins und erzielte eine Zeit von 1:19.575 Minuten. Vergangene Woche fehlten Lewis Hamilton auf die Bestzeit eine halbe Sekunde. Hamilton wurde im ersten Test dritter. Die deutschen Fahrer landenden im Mittelfeld. Das zweite Training vor etwa 60.000 Zuschauern war sehr spannend. Es wurden bei trockenen Wetterbedingungen bei bis zu 21 Grad gefahren. Der Finne Heikki Kovalainen absolvierte 35 Runden, legte eine Bestzeit von 1:19.989 Minuten hin und war am Ende um 0,531 Sekunden schneller als der Australier Mark Webber. David Coulthard kam mit seinem „Red-Bull-Renault“ auf Platz vier. Auch Sebastian Vettel war sehr flott unterwegs und wurde hinter Rosberg zweitbester Deutscher. Das dritte und letzte freie Training begann auf nasser Strecke, weiterer Regen blieb aber aus. In der allerletzten Runde schob sich der Spanier Fernando Alonso auf Platz eins vor und erzielte eine Zeit von 1:20.740 Minuten. Bester Deutscher war im dritten freien Training Sebastian Vettel als Vierter. Sébastien Bourdais schaffte es in die Top 10.

Heikki Kovalainen stand beim Qualifying mit einer Zeit von 1:21.049 Minuten mit seinem Fahrzeug auf der Pole Position vor Webber, der einen Rückstand von 0,505 Sekunden und Räikkönen, der einen Rückstand von 0,657 Sekunden hatte. Hamilton landete auf den vierten Startplatz. Der deutsche Nick Heidfeld sicherte sich den fünften Platz und sein Teamkollege Robert Kubica wurde Zehnter, konnte aber nach einem Boxenstopp aufgrund eines Problems nicht mehr raus fahren. Regen kam dann im ersten Teil des Qualifying auf.

Wie schon in Monaco lieferte Hamilton ein fehlerfreies Rennen ab. Er ging mit Intermediates-Reifen ins Rennen. Nico Rosberg startete das Rennen aus der Boxengasse. Von Startplatz vier schoss Hamilton bis auf Platz zwei vor und in der Runde fünf überholte er seinen Teamkollege Kovalainen. Nach der ersten Runde fielen Vettel und Coulthard mit ihren Autos aus. Sutil war kurz in Monaco-Form und fuhr tolle Manöver auf nasser Rennstrecke und lag nach zwei Runden bereits an elfter Position und am Ende auf Platz zwölf. In der Runde zwölf schied Sutil aus. Ferrari-Fahrer Felipe Massa hatte im Rennen viele Dreher verursacht. Zur Halbzeit nahm der Regen stark zu. Schließlich siegte der Engländer Lewis Hamilton vor Nick Heidfeld und Rubens Barrichello. Bei Team Honda waren alle über den dritten Platz von Barrichello glücklich.

In der Fahrerwertung führt Hamilton nun mit 48. Punkte, auch 48 Punkte haben Massa und Räikkönen, Kubica liegt mit 46 Punkten in Lauerstellung.

Quellen

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June 14, 2008

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Kanada

Formel-1-Saison 2008: Großer Preis von Kanada

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Veröffentlicht: 05:40, 14. Jun. 2008 (CEST)
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Robert Kubica ist der Sieger des Großen Preises von Kanada

Montreal (Kanada), 14.06.2008 – Vom Freitag, den 6. Juni bis Sonntag, den 8. Juni fuhren die Fahrer der Formel 1 beim Großen Preis von Kanada in Montreal ihren siebten WM-Lauf.

Mit einem Sieg vom Startplatz Zwei übernahm der Pole Robert Kubica im BMW Sauber die Führung in der Gesamtwertung vom Briten Lewis Hamilton im McLaren Mercedes, der von der Pole-Position startete, aber nach einem Auffahrunfall in der Boxengasse ausschied.

Training

Im ersten Training regnete es. Felipe Massa im Ferrari wurde schnellster im ersten Training mit einer Bestzeit von 1:17,553 Minuten vor Robert Kubica. Dritter wurde im McLaren-Mercedes Heikki Kovalainen.

Am Freitagnachmittag herrschten beim zweiten Training in Montréal Temperaturen von weniger als 20 Grad Celsius. Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes wurde mit 1:15,752 Minuten Trainingsschnellster. Zweiter wurde der Pole Robert Kubica vor Kimi Räikkönen.

Am Samstagmorgen herrschte besseres Wetter als den Tag zuvor. Überraschend wurde Nico Rosberg im Williams-Toyota Schnellster. 21 Minuten vor Schluss krachte der deutsche Sebastian Vettel am Ende von Kurve Acht in die Mauer und zerlegte dabei seinen Rennwagen völlig. Am Ende des Tages kamen wegen eines „Mauerkusses“ von Sébastien Bourdais noch einmal gelbe Flaggen raus.

Qualifying

Im Qualifying holte sich Lewis Hamilton mit einer Zeit von 1:17,886 Minuten die Pole-Position. Zweitschnellster wurde der Pole Robert Kubica in einem BMW. Weltmeister Kimi Räikkönen wurde Dritter. Nico Rosberg war schnellster Deutscher. Er erreichte Platz Fünf. Zweitbester Deutscher war BMW-Sauber-Fahrer Nick Heidfeld. Auf Platz 11 landete Timo Glock und Adrian Sutil landete an 18. Stelle.

Für Lewis Hamilton war es die zweite Pole-Position in dieser Saison. Bereits zum Auftakt in Melbourne war er im Qualifying der Schnellste.

Rennen

Vor einem Jahr hatte der 23-jährige Pole Robert Kubica einen schweren Unfall überstanden. Nach 70 abwechslungsreichen Runden konnte Robert Kubica im BMW vor rund 100.000 Zuschauern seinen ersten Sieg erringen. Zweiter wurde der Deutsche Nick Heidfeld, der 16,4 Sekunden nach Kubica ins Ziel einfuhr, und Dritter wurde der Schotte David Coulthard im Red Bull.

Der führende Lewis Hamilton hatte in der Boxengasse einen kuriosen Auffahrunfall. Denn er rammte den wegen einer roten Ampel wartenden WM-Erzrivalen Kimi Räikkönen im Ferrari, der ebenfalls ausschied. Die Entscheidung im internen BMW-Duell fiel in der 49. Runde, als Kubica seinen zweiten Boxenstopp einlegte. Heidfeld war mit einer Ein-Stopp-Strategie unterwegs. Sebastian Vettel startete das Rennen aus der Boxengasse und wurde Achter. Nico Rosberg musste dreimal an die Box und wurde noch Zehnter.

Nach dem Rennen des Großen Preises von Kanada führt Robert Kubica mit 42 Punkten vor Hamilton und Massa mit 38 Punkten die WM-Wertung an.

Quellen

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January 6, 2008

Ralf Schumacher ohne Formel 1-Cockpit im Jahr 2008

Ralf Schumacher ohne Formel 1-Cockpit im Jahr 2008

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Veröffentlicht: 14:42, 6. Jan. 2008 (CET)
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Ralf Schumacher

Hallwang (Österreich), 06.01.2008 – Ralf Schumacher bekommt für die Saison 2008 keinen Fahrerplatz in einem Formel-1-Cockpit. Beobachtern zufolge hat er diesbezügliche Hoffnungen aufgegeben. Auch sein älterer Bruder Michael Schumacher hatte ihm geraten, einmal ein Jahr zu pausieren und es 2009 nochmals zu versuchen. Ein kleines Hintertürchen lässt sich der „kleine Schumacher“ jedoch noch offen.

Frühere Hoffnungen, er könnte bei den Fahrerteams Williams-Toyota, Red Bull, McLaren-Mercedes oder Toro Rosso unterkommen, haben sich in der Zwischenzeit zerstreut. Bei Force India wollte Ralf Schumacher trotz seiner Freundschaft zu Teamleiter Mallya nach elf Jahren Formel 1 aus sportlichen Gründen nicht mehr fahren. Einen Wechsel zu den Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) sei zum jetzten Zeitpunkt ebenfalls kein Thema. Aber es sei nicht ausgeschlossen, dass er 2009 doch noch in die DTM geht und für Audi oder Mercedes fährt. Für die Experten des Rennsports war es kein Geheimnis, dass Ralf ein Wunschkanditat von Audi ist. Wenn er in die DTM geht, müsste er allerdings finanzielle Abstriche machen. Schumacher sagte außerdem, dass er keine Auftritte in Le Mans, bei der Indy 500 und keine Rallye Dakar fahren werde. Der Motorsport-Experte Hans-Joachim Stuck sieht ihn nicht in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC). „Diesen Wechsel halte ich mit Sicherheit für ausgeschlossen.“

Ralf Schumacher war elf Jahre in der Formel 1: Bei Jordan von 1997 bis 1998, bei Williams von 1999 bis 2004 und bei Toyota von 2005 bis 2007. Aber nun scheint seine Karriere als Formel-1-Fahrer beendet zu sein. In seiner Laufbahn gab es nicht immer gute Ergebnisse außer bei der ehemaligen Formel 3000-Meisterschaft 1996. In der Formel 1 fuhr er sechs Siege in 180 Rennen ein, der letzte Grand-Prix-Sieg war am 6. Juli 2003 in Magny Cours.

Quellen

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June 3, 2007

Kimi Räikkonen gewann im März 2007 den Großen Preis von Australien

Kimi Räikkonen gewann im März 2007 den Großen Preis von Australien

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Artikelstatus: Fertig 11:46, 3. Jun. 2007 (CEST)
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Melbourne (Australien), 03.06.2007 – Der Große Preis von Australien symbolisierte erstmals nach 2005 wieder den Startschuss in eine neue Formel-1-Saison.

Im Jahr eins nach Michael Schumacher war der Weltmeistertitel so hart umkämpft wie nie. Zahlreiche starke Fahrer stellten die Phalanx der Titelanwärter, allen voran der Weltmeister des letzten Jahres Fernando Alonso. Seine vermutlich stärksten Konkurrenten sah der Spanier in den beiden Ferrari-Piloten Kimi Räikkönen und Felipe Massa. Zum erweiterten Kreis derer, die sich Hoffnungen auf den Gesamtsieg machten, zählten unter anderem Giancarlo Fisichella, Nick Heidfeld sowie Lewis Hamilton. Zwischen den genannten Fahrern entflammte spätestens mit dem Aufleuchten der grünen Ampel der heiße Kampf um den Thron, der mit vollster Spannung erwartet werden durfte.

Um 4:00 Uhr Mitteleuropäischer Zeit war es dann soweit.

Chronologischer Rennverlauf

Noch vor Beginn des eigentlichen Rennens wurde Ferrari-Pilot Felipe Massa, auf Grund eines Motorwechsels nach einem Getriebeschaden in der Qualifikationsrunde, von Rang 16 auf den letzten Rang in der Startaufstellung versetzt.

Einführungsrunde

Erster kleiner Schock für Jarno Trulli und die Toyota-Crew bereits in der Einführungsrunde, als sein Wagen im Heckbereich direkt nach dem Anfahren extrem Rauch entwickelte. Außer ein paar Öltropfen auf der Strecke und einer leicht vernebelten Start-/Zielgerade ist jedoch nichts passiert.

Startphase

Der Start glückte: Alle Wagen kamen unbeschadet durch die gefürchteten ersten beiden Kurven. Heidfeld schob sich an Alonso vorbei und sagte dem Spanier gleich zu Beginn den Kampf an. Ansonsten gab es keine relevanten Positionswechsel. Einzig Massa konnte innerhalb der ersten beiden Runden sechs Plätze gutmachen, der damit eine Aufholjagd vom letzten Platz begann. Sein Teamkollege Kimi Räikkonen gab an der Spitze gleich ein hohes Tempo vor, fuhr schon zu diesem frühen Zeitpunkt fünfmal hintereinander die schnellste Rundenzeit. Seinem Verfolger Nick Heidfeld gelang es aber, Weltmeister Fernando Alonso sehr schnell gute 2,5 Sekunden abzunehmen. Auch Debütant Lewis Hamilton überholte den Spanier. Für die erste aufregende Situation sorgte die Kollision zwischen Adrian Sutil und Anthony Davidson, bei der keinem der Piloten eindeutig die Schuld zugewiesen werden konnte.

Runde 11

Der erste Ausfall der neuen Saison. Es traf wie im letzten Jahr zuerst Christijan Albers. Nachdem er zu spät abgebremst hatte, rutschte der Spyker-Pilot durch die begrünte Nebenfläche der Strecke, bis er mit zirka 50 Kilometern pro Stunde quasi in einem Reifenstapel zum Stehen kam. Dieses unfreiwillige Manöver zog die erste gelbe Flagge nach sich. Ansonsten verlief das Rennen bis zu diesem Zeitpunkt relativ unspektakulär.

Erste Boxenstoppphase

Nick Heidfeld war der erste Pilot aus der Spitzengruppe, der zum Tanken in die „Pit Lane“ fuhr. Sein BMW war also der am geringsten betankte Wagen, wodurch er am Anfang des Rennens Vorteile genoss. Bereits drei Runden später stattete Kimi Räikkonen seiner Crew einen Besuch ab. Damit ging der Neuling Lewis Hamilton in Führung – vor seinem Kollegen Fernando Alonso. Die Doppelführung für die Silberpfeile hatte aber nicht lange Bestand, denn Alonso ließ noch vor seinem Kollegen nachtanken. Nachdem alle Piloten nun in der Boxengasse gewesen waren, war die Situation genauso wie zuvor: Der Finne Kimi Räikkonen lag jetzt schon elf Sekunden vor den beiden McLaren-Wagen. Felipe Massa räumte das Feld weiter von hinten auf, befand sich vor seinem Stopp – er war der letzte, der zum Tanken kam – schon auf Rang neun.

Runde 23

Strafe für den deutschen Debütanten Adrian Sutil – wegen Nichtbeachtung der blauen Flagge. Er musste für zehn Sekunden in der Box stehenbleiben, wodurch er Boden auf die Fahrer vor ihm verlor. Eine erneute Strafe erhielt er dann, als er direkt beim Herausfahren aus der Box nach Absitzen der Strafe die weiße Begrenzungslinie überfuhr. So gelangte er relativ schnell an das Schlusslicht des Fahrerfeldes.

Runde 29 („Halbzeit“)

Scott Speed schied nach einem Unfall aus. Das Fahrerfeld war mehr oder weniger noch immer gleich positioniert: Raikkönen weiter vor Hamilton und Alonso, danach die beiden BMW mit Kubica und Heidfeld. Der Finne hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings schon 18 Sekunden Vorsprung, und es sah so aus, als nehme er schon zu diesem Zeitpunkt etwas Gas raus, um den Wagen zu schonen. Aus deutscher Sicht bis dahin ein zufriedenstellendes Rennen, da Nico Rosberg und Ralf Schumacher den achten und siebten Rang einnahmen.

Runde 36

Nico Rosberg zog an Ralf Schumacher vorbei und hätte nun schon zwei WM-Punkte erhalten. Robert Kubica musste in derselben Runde seinen BMW wegen eines technischen Defektes im Getriebe in der Garage abstellen. An der Spitze des Feldes zog Kimi Räikkonen einsam und allein seine Kreise und sah schon jetzt wie der sichere Sieger aus.

Zweite Boxenstoppphase

Kimi Räikkonen kam diesmal als Erster in die Box. Wenige Sekunden nach ihm folgte Nico Rosberg. Bereits eine Runde später stieg die Spannung, als der erste Silberpfeil mit Lewis Hamilton einrollte. Würde der junge Brite die Sensation perfekt machen und vor seinem Teamkollegen Fernando Alonso bleiben? Die Antwort folgte nur zwei Runden später. Währenddessen eine Szene zum Schmunzeln von Lokalmatador Mark Webber. Der Red-Bull-Pilot schaffte das Kunststück, direkt vor der Boxeneinfahrt eine komplette Drehung hinzulegen, um anschließend seelenruhig zum Tanken zu fahren. Das sah schon fast nach Absicht aus. Nun richteten sich alle Augen auf den Stopp von Fernando Alonso. Nach einem schnellen Tankvorgang konnte sich der amtierende Weltmeister vor seinen Teamkollegen schieben und nahm nun die erste Verfolgerposition ein. Ansonsten änderte sich nicht viel an den Positionen. Nur Felipe Massa machte wieder ein paar Plätze gut und lag nun schon auf Rang acht, der zumindest einen WM-Punkt garantiert. Am Schluss des Feldes hielt sich weiterhin Adrian Sutil, der dem Erreichen seines Zieles, das Rennen zu beenden, immer näher rückte.

Runde 48 (zehn Runden vor Schluss)

Spektakulärer Crash zwischen David Coulthard und Alexander Wurz: Der Schotte wollte eine Kurve sehr weit innen nehmen und sich an dem Österreicher Wurz vorbeischieben. Da er zu spät abgebremst hatte, rutschte sein RB03 in die Seite des Williams und wurde durch die Berührung der Reifen ausgehebelt. Quasi quer über seinen Widersacher schießend blieb er anschließend an der gleichen Stelle liegen, wo zuvor Christijan Albers zum Stehen kam. Auch für Alexander Wurz war das Rennen vorzeitig beendet. Er hatte jedoch Glück, dass Coulthards Wagen im Flug nur knapp seinen Kopf und Arme verfehlte.

Schlussphase

Kimi Räikkonen fuhr fünf Runden vor der Zieldurchfahrt mit einem uneinholbaren Vorsprung an der Spitze des Feldes. Hinter ihm befanden sich immer noch die beiden McLaren sowie der einzig übrig gebliebene BMW von Nick Heidfeld. Der Brasilianer Felipe Massa lag zu diesem Zeitpunkt auf Rang sechs – nur knapp hinter Giancarlo Fisichella. Die beiden Deutschen Ralf Schumacher und Nico Rosberg befanden sich immer noch in den Punkten auf den Plätzen sieben und acht.

Ziel

Wie erwartet siegte Kimi Räikkonen souverän und feierte einen perfekten Einstand bei seinem neuen Arbeitgeber. Ebenso Lewis Hamilton, der den Sprung auf das Podium in seinem ersten Rennen in der Formel 1 schaffte, direkt hinter seinem Teamkollegen Fernando Alonso. Dahinter blieb alles unverändert.

Fazit: Der Start in die Saison 2007 ist geglückt; in mehrfacher Hinsicht. Die Topteams um Ferrari, McLaren und BMW konnten allesamt mit dem Rennwochenende zufrieden sein. Die Scuderia bestätigte ihre Rolle als Favorit auf den Konstrukteurstitel nicht nur durch die Tatsache, dass Kimi Räikkönen souverän zum Sieg fuhr, sondern auch auf Grund der starken Aufholjagd von Felipe Massa, der vom letzten auf den sechsten Rang jagte. Die Führung in der Konstrukteurs-WM konnten die Italiener aber nicht für sich verbuchen, da die beiden McLaren von Fernando Alonso und Lewis Hamilton zweifach hoch punkteten. Letztgenannter überraschte alle. Als Debütant fuhr der junge Brite gleich auf das Podium. Bei BMW, der dritten Kraft der Konstrukteure, durfte man zufrieden mit dem vierten Platz von Nick Heidfeld sein; ein kleiner Wermutstropfen ist das vorzeitige Ausscheiden von Robert Kubica, dessen Getriebe im fünften Gang stecken blieb.

Aus deutscher Sicht war dieses Rennen ein echter Erfolg. Mit Nick Heidfeld (Platz vier), Nico Rosberg (Platz sieben) und Ralf Schumacher (Platz acht) positionierten sich gleich drei Deutsche in den Punkterängen. Debütant Adrian Sutil erreichte sein Ziel, das Rennen zu Ende zu führen. Er wurde zwar letzter; durch die insgesamt fünf Ausfälle war dieser letzte Platz allerdings gleichbedeutend mit dem 17. Platz.

Enttäuschend war für die Honda-Fans wie schon in der Qualifikationsrunde das Abschneiden ihres Teams: Die Fahrer des japanischen Teams, Rubens Barrichello und Jenson Button, landeten auf Platz elf und Platz 15. Bis zum nächsten Rennen in Malaysia ist für die beiden noch viel Aufholarbeit zu leisten.

Ergebnisse des Großen Preis von Australien

1 Kimi Räikkonen Ferrari 1:25:28.770
2 Fernando Alonso McLaren-Mercedes + 7.242
3 Lewis Hamilton McLaren-Mercedes + 18.595
4 Nick Heidfeld BMW Sauber + 38.763
5 Giancarlo Fisichella Renault + 1:06.469
6 Felipe Massa Ferrari + 1:06.805
7 Nico Rosberg Williams-Toyota + 1 Runde
8 Ralf Schumacher Toyota + 1 Runde
9 Jarno Trulli Toyota + 1 Runde
10 Heikki Kovalainen Renault + 1 Runde
11 Rubens Barrichello Honda + 1 Runde
12 Takuma Sato Super Aguri-Honda + 1 Runde
13 Mark Webber RBR-Renault + 1 Runde
14 Vitantonio Liuzzi STR-Ferrari + 1 Runde
15 Jenson Button Honda + 1 Runde
16 Anthony Davidson Super Aguri-Honda + 2 Runden
17 Adrian Sutil Spyker-Ferrari + 2 Runden
18 Alexander Wurz Williams-Toyota DNF (Unfall)
19 David Coulthard RBR-Renault DNF (Unfall)
20 Robert Kubica BMW Sauber DNF (Defekt)
21 Scott Speed STR-Ferrari DNF (Unfall)
22 Christijan Albers Spyker-Ferrari DNF (Unfall)


Rot hinterlegt: Sieger ||| Grün hinterlegt: Ausgeschiedene Teilnehmer

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March 26, 2006

Unzuverlässige Fluggesellschaften werden aus der EU verbannt

Unzuverlässige Fluggesellschaften werden aus der EU verbannt

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Artikelstatus: Fertig 14:55, 26. Mär. 2006 (CEST)
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Brüssel (Belgien), 26.03.2006 – Bereits seit Mitte 2005 hat die Europäische Union die Veröffentlichung eines „Schwarzbuches“ mit unzuverlässigen Fluggesellschaften angekündigt. Mit sofortiger Wirkung hat nun die EU seit Mittwoch, den 22. März 2006 einigen Fluggesellschaften den Flug nach Europa untersagt. Auf Flughäfen der Europäischen Union wurden ihnen ein Start- und Landeverbot erteilt.

Die Liste für die Verbote wurden übereinstimmend mit Experten aus 25 EU-Staaten erarbeitet. Sobald ein EU-Mitgliedsland einer weiteren Gesellschaft ein Start- und Landeverbot erteilt, dürfen deren Maschinen auch in allen anderen EU-Staaten nicht mehr einfliegen. Unter den 92/93 Gesellschaften sind auch einige dabei, für die kein generelles Verbot besteht, sondern, für die sich das Verbot auf spezielle Flugzeugtypen bezieht.

Über die genaue Anzahl der betroffenen Fluggesellschaften besteht Unklarheit, die Rede ist von 92 oder 93 Gesellschaften. Richtig hingegen ist, dass dabei afrikanische Fluggesellschaften am häufigsten betroffen sind, dann folgen asiatische Gesellschaften. In vielen dieser Länder werden Sicherheitskontrollen nicht nach europäischem Standard ausgeführt, was zu Sicherheitsmängeln führen kann.

Folgende Fluggesellschaften stehen auf der Liste:

Staat Fluglinien
Nordkorea Air Koryo
Komoren Air Service Comores
Afghanistan Ariana Afghan Airlines
Kasachstan BGB Air, GST Aero Air Company
Kirgisien Phoenix Aviation, Reem Air
Thailand Phuket Airlines
Ruanda Silverback Cargo Freighters
Kongo Africa One, African Company Airlines, Aigle Aviation, Air Boyoma, Air Kasai, Air Navette, Air Tropiques s.p.r.l., ATO – Air Transport Office, Blue Airlines, Business Aviation s.p.r.l., Butembo Airlines, CAA – Compagnie Africaine d’Aviation, Cargo Bull Aviation, Central Air Express, Cetraca Aviation Service, CHC Stelavia, Comair, Compagnie Africaine D’Aviation, C0-ZA Airways, DAS Airlines, Doren Aircargo, Enterprise World Airways, Filair, Free Airlines, Galaxy Corporation, Graviation, Global Airways, Goma Express, Great Lake Business Company, I.T.A.B. – International Trans Air Business, JETAIR – Jet Aero Services, s.p.r.l., Kinshasa Airways s.p.r.l, Kivu Air, LAC – Lignes Aériennes Congolaises, Malu Aviation, Malila Airlift, Mango Mat, Rwabika “Bushi Express”, Safari Logistics, Services Air, Tembo Air Services, Thom’s Airways, TMK Air Commuter, Tracep, Trans Air Cargo Services, Transorts Aeriennes Congolais Traco, Uhuru Airlines, Virunga Air Chapter, Waltair Aviation, Wimbi Diri Airways, HBA
Äquatorial Guinea Air Consul SA, Avirex Guinee Equatoriale, COAGE – Compagnie Aeree de Guinee Equatorial, Ecuato Guineana de Aviacion, Ecuatorial Cargo, GEASA – Guinea Ecuatorial Airlines SA, GETRA – Guinea Ecuatorial de Transportes Ae5eos, Jetline Inc., KNG Transavia Cargo, Prompt Air GE SA, UTAGE – Union de Transport Aereo de Guinea Ecuatorial
Liberia International Air Services, Satgur Air Transport Corp., Weasua Air Transport Co. Ltd
Sierra Leone Aerolift, Co. Ltd, Afrik Air Links, Air Leone Ltd, Air Rum. Ltd, Air Salone Ltd, Air Universal Ltd, Destiny Air

Services Ltd, First Line Air (SL) Ltd, Heavylift Cargo, Paramount Airlines Ltd, Star Air. Ltd, Teebah, West Coast Airways Ltd

Swasiland African International Airways (Pty) Ltd, Airlink Swasiland Ltd, Jet Africa, Northeast Airlines (Pty) Ltd, Scan Air Charter Ltd, Swazi Express Airways
Bangladesch Air Bangladesh
Lybien Buraq Air

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February 23, 2006

Formel-1-Pilot Christian Klien weist Vorwurf der Körperverletzung zurück

Formel-1-Pilot Christian Klien weist Vorwurf der Körperverletzung zurück

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Artikelstatus: Fertig 00:02, 23. Feb. 2006 (CET)
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Altach (Österreich), 23.02.2006 – In der Nacht vom 10. auf den 11. Februar 2006 hielt sich der Vorarlberger Formel-1-Fahrer Christian Klien in einer Diskothek in Altach auf. Nach dem Besuch wurde gegen Klien Anzeige wegen Körperverletzung erstattet. Grund für die Anzeige war eine Schlägerei in der Disco, während Klien sich mit einer Gruppe von rund zehn Personen dort aufhielt. Klien wurde vorgeworfen, an der Schlägerei beteiligt gewesen zu sein.

In einer schriftlichen Stellungnahme an die Medien hat Klien nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA am Montag, dem 20. Februar 2006, die Anzeige zurückgewiesen. Der 23-jährige Sportler gab bekannt: „Ich war an keiner Schlägerei beteiligt. Folglich habe ich auch keinen Gast des Lokals verletzt.“

Klien ist derzeit Fahrer des „Red Bull Racing Teams“.

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November 8, 2005

Adrian Newey wechselt zu Red Bull

Artikelstatus: Fertig 16:33, 12. Nov. 2005 (CET)
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Woking / Milton-Keynes (Großbritannien), 08.11.2005 – Was in der Saison 2001 schon fast perfekt war, wird nun vollendet: Star-Designer Adrian Newey, der 1997 von Williams-Renault zu McLaren-Mercedes wechselte, verlässt die Silberpfeile und kommt zu Red Bull Racing. Damals hieß das Team noch Jaguar und Newey hat sowohl mit McLaren-Mercedes als auch mit Jaguar einen Vertrag. Diesmal aber scheint es Wirklichkeit zu werden: Adrian Newey, der die Weltmeisterautos von 1992 bis 1994 und von 1996 bis 1999 gebaut hat, geht nach Milton Keynes.

„Red Bull Racing ist glücklich heute bekannt geben zu dürfen, dass Adrian Newey das Team ab Februar 2006 als Chief Technical Officer verstärken wird“ heißt es in einer Bekanntgabe von Red Bull Racing, die im nächsten Jahr mit Ferrari-Kundenmotoren an den Start gehen werden.

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November 1, 2005

Formel 1: Minardi wird zu Squadra Toro Rosso

Formel 1: Minardi wird zu Squadra Toro Rosso

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Artikelstatus: Fertig 12:09, 2. Nov. 2005 (CET)
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Paul Stoddart verlässt den Formel 1 Zirkus

Faenza (Italien), 01.11.2005 – Am verganenen Freitag hat sich Ex-Besitzer Paul Stoddart offiziell von seinem Team verabschiedet. Seit dem 1. November heißt Minardi ganz offiziell „Squadra Toro Rosso“, das Juniorteam von Red Bull Racing. Nach 21 Jahren verschwindet das einst von Giancarlo Minardi gegründete Team aus der Formel 1, ohne Sieg, ohne Pole Position, mit einem Startplatz in der ersten Reihe und einer Führungsrunde. „Es ist alles vorbei, das Team gehört ihnen“, sagte Stoddart. „Das ist ein sehr trauriger Tag, und ich wünschte, dass es eine andere Lösung gegeben hätte.“ Doch aus finanziellen Gründen bliebe nur der Verkauf an Red Bull. „Aber ich glaube fest daran, dass der Geist der in diesem Team in den letzten 21 Jahren gebrannt hat, auch unter den neuen Besitzern weiterleben wird“, so der Australier.

Stoddarts Nachfolger als Teamchef soll der 49-jährige Österreicher Franz Tost von BMW werden, der das Team zum 1. Januar 2006 übernehmen wird. Bis dahin wird die Red Bull GmbH die Geschäfte führen. „Franz ist ein sehr erfahrener F1-Insider, der sehr gut in unser neues Team passt“, sagte Red Bull Chef Dietrich Mateschitz. „In meinen sechs Jahren bei BMW habe ich viel gelernt, besonders auf der technischen Seite, und dafür möchte ich BMW danken“, sagte Tost zu seinem Noch-Arbeitgeber. „Meine Berufung zum Teamchef bei der Squadra Toro Rosso bietet mir eine neue Herausforderung, und darauf freue ich mich.“

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