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September 2, 2012

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

Yosemite-Nationalpark: Schon zwei Tote durch Hantaviren

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Veröffentlicht: 08:47, 2. Sep. 2012 (CEST)
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Hantaviren

El Capitan im Yosemite-Nationalpark

Kalifornien (Vereinigte Staaten), 02.09.2012 – Weißfußmäuse haben im Curry Village im Yosemite-Nationalpark die gefährlichen Hantaviren an Besucher des Parks übertragen, die in den dortigen Zelten genächtigt hatten. Sechs Personen sind erkrankt, zwei davon an den Folgen der Virusinfektion gestorben.

Gäste, die zwischen Juni und August in „Signature“-Zelten im Curry Village übernachtet haben, müssen fürchten, sich angesteckt zu haben. In Zwischenräumen wurden dort Mäusenester gefunden. Die Parkverwaltung hat 2.600 Personen angeschrieben, um sie über eine mögliche Infektion zu informieren. Die Symptome, Fieber, stecknadelkopfgroße Blutungen kleiner Gefäße der Haut und übermäßige Ausscheidung von Eiweiß über den Urin, zeigen sich erst nach sechs Wochen. Bei einem Drittel der Erkranken zeigen sich grippeähnliche Symptome. Ein tödlicher Verlauf, insbesondere wenn nicht rechtzeitig behandelt wird, ist möglich.

Die Zelte im betroffenen Berich wurde gesäubert und desinfiziert. Für die Übertragung der Viren sorgen verschiedene Nager. Mit dem Speichel, den Fäkalien und dem Urin scheiden sie den Erreger aus. Eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung ist nur in einem einzigen Fall in Südamerika bekannt geworden. Auch in Deutschland gab es in der Vergangenheit Fälle, in denen sich Personen mit dem Virus infiziert haben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Vereinigte Staaten

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November 17, 2011

Mexiko: US-Fahnder entdecken 360 Meter langen Drogentunnel in die USA

Mexiko: US-Fahnder entdecken 360 Meter langen Drogentunnel in die USA

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Veröffentlicht: 21:39, 17. Nov. 2011 (CET)
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Blick über Tijuana

Tijuana (Mexiko), 17.11.2011 – US-Behörden berichteten am Mittwoch über die Entdeckung eines 360 Meter langen großen Tunnels. Das gut ausgebaute unterirdische Bauwerk beginnt im mexikanischen Tijuana und endet in Kalifornien in einer Scheune.

Der Gang ist mit elektrischem Licht und einem Belüftungssystem ausgestattet. Zwei Schmuggler konnten festgenommen werden, 14 Tonnen Marihuana wurden beschlagnahmt. Die Festnahme erfolgte, als ein verdächtiger Lastwagen das Lagerhaus verlassen wollte.

In der Vergangenheit wurden bereits 75 Tunnel, die von Mexiko meist nach Kalifornien oder Arizona führten, entdeckt und geschlossen. Der neuste Tunnel ist der sechstgrösste seiner Art. 15 weitere Drogenhändler vom mexikanischen Kartell Los Zetas wurden nahe Chicago festgenommen. Hier wurden 13 Millionen Dollar und 250 Kilogramm Kokain beschlagnahmt. Der US-Zoll spricht von einem großen Schlag gegen die Drogenkartelle.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Mexiko

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November 12, 2009

Genetischer Schlüssel für menschliche Sprache entdeckt

Genetischer Schlüssel für menschliche Sprache entdeckt

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Veröffentlicht: 17:46, 12. Nov. 2009 (CET)
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Kalifornien (Vereinigte Staaten), 12.11.2009 – Forscher im US-Bundesstaat Kalifornien haben das wichtigste Gen entdeckt, das für einen Unterschied zwischen Menschen und Schimpansen, nämlich unsere Sprache, verantwortlich ist. Es handelt sich um ein Gen namens FOXP2, das ein Protein mit dem gleichen Namen kodiert. Das Protein fungiert als Transkriptionsfaktor, der die Aktivität anderer Gene steuert.

Mensch und Schimpanse unterscheiden sich nur in zwei der 740 Aminosäure-Bausteine des Proteins. Wissenschaftler an der University of California, Los Angeles (UCLA), züchteten Neuronen im Labor und ersetzten das menschliche Gen mit dem von Schimpansen. Dabei fanden sie heraus, dass sich diese Änderung auf wenigstens 116 andere Gene auswirkte.

Die Ergebnisse werden am heutigen Donnerstag in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht. Der Verfasser, Dr. Daniel Geschwind von der David Geffen School of Medicine an der UCLA, sagte, das Gen spiele eine „wichtige Rolle“ beim Unterschied zwischen Schimpansen und Menschen: „Wir haben gezeigt, dass die Versionen von FOXP2 bei Mensch und Schimpanse nicht nur verschieden aussehen, sondern auch anders funktionieren.“

Von den betroffenen Genen steuern einige die Bildung von Verbindungen im Gehirn, andere hingegen beziehen sich auf Gesichtsbewegungen. Einige sind bereits gefunden worden, die für Sprachstörungen verantwortlich sind. Mutationen im FOXP2 selbst wurden auch bekannt, die die Sprech-und Sprachentwicklung beeinflussen. Das Gen wurde zuerst bei Mitgliedern einer Familie entdeckt, die an Sprachproblemen litt, die sich als Folge einer genetische Mutation erwiesen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Wissenschaftliche Studien
  • Portal:Medizinforschung

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October 31, 2006

Bilanz der Feuersbrunst in Kalifornien: ein Werk von Brandstiftern

Bilanz der Feuersbrunst in Kalifornien: ein Werk von Brandstiftern

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Artikelstatus: Fertig 19:30, 31. Okt. 2006 (CET)
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Sacramento (Vereinigte Staaten), 31.10.2006 – Nachdem 85 Prozent der Brände in Kalifornien eingedämmt sind und abflauende Winde und sinkende Temperaturen die Löscharbeiten erleichtern, läuft die Suche nach den Verantwortlichen auf Hochtouren.

Rund 3.000 Feuerwehrleute waren in einem viertägigen Einsatz, um ein Flammenmeer zu bezwingen, das 16.000 Hektar Land verwüstete, 34 Häuser zerstörte, vier Feuerwehrleute direkt das Leben kostete – ein weiterer schwebt weiterhin mit schwersten Brandverletzungen in Lebensgefahr –, hunderte Familien aus ihren Häusern vertrieb und Brandbekämpfungskosten von über 5.000.000 US-Dollar verursachte.

In die Fahndung nach den Brandstiftern hat sich das FBI eingeschaltet. Eine Anklage wegen Mordes für die Täter wäre denkbar. Trotz der über 200 Hinweise für die Fahndung gab es bislang keine Festnahmen.

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  • Portal:Brände

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September 7, 2005

Neues Gesetz in Kalifornien erlaubt „Homo-Ehe“

Neues Gesetz in Kalifornien erlaubt „Homo-Ehe“

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Artikelstatus: Fertig 21:39, 7. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Sacramento (Vereinigte Staaten), 07.09.2005 – Kalifornien ist der erste Bundesstaat der USA, in dem auf parlamentarischem Wege ein Gesetz beschlossen wurde, das die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern erlaubt.

Die Entscheidung wurde vom kalifornischen Parlament in einer knappen 41:35 Entscheidung getroffen, nachdem der ebenfalls mehrheitlich demokratische Senat von Kalifornien dem Gesetzeswerk in der vorigen Woche bereits zugestimmt hatte. Die republikanische Regierung unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist ein Gegner der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen. Der Gouverneur hat verlauten lassen, es wäre das beste, wenn Gerichte die letzte Entscheidung in dieser Frage treffen würden.

Noch 2004 waren Heiratsurkunden, die von der Stadt San Francisco für gleichgeschlechtliche Ehen ausgestellt worden waren, vom Obersten Gerichtshof von Kalifornien, dem Supreme Court, für ungültig erklärt worden. Danach hatte es eine landesweite Debatte zu diesem Thema gegeben.

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