WikiNews de

June 17, 2010

HD+-WM-Spielplan nicht im Sinn von ARD und ZDF – Fußball in HD ohne Zusatzkosten

HD+-WM-Spielplan nicht im Sinn von ARD und ZDF – Fußball in HD ohne Zusatzkosten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:24, 17. Jun. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Deutschland, 17.06.2010 – Über die Satellitenplattform HD+ der gleichnamigen GmbH, einer Tochtergesellschaft des Satellitenbetreibers SES Astra, strahlt die RTL-Gruppe ihren HDTV-Ableger zu RTL aus. RTL erwarb die Senderechte von neun der 64 Spiele der FIFA-Fußballweltmeisterschaft in Südafrika und wird diese auch in hochauflösend im 1080i50-Format ausstrahlen. (Die Bezeichnung 1080i50 steht dabei für 1920*1080 Bildpunkte mit 50 Halbbildern pro Sekunde.) Eine nicht zulässige Verknüpfung dieser Plattform mit HDTV-Sendern der öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten hat insgesamt zu einer gewissen Verwirrung geführt.

In einem Spielplan auf hd-plus.de/wm-spielplan[1] wird die Spielreihenfolge der über HD+ ausgestrahlten Spiele dargestellt. Zusätzlich zu den sechs Spielen der Vorrunde bei RTL HD werden auch die restlichen 42 Spiele der Vorrunde aufgelistet, die allerdings bei den öffentlich-rechtlichen Rundfunksendern ARD und ZDF in HDTV, das im 720p50-Format (entsprechend 1280*720 Bildpunkten bei 50 Vollbildern) sendet, zu sehen sein werden. Beim Lesen der genannten Infoseite springt einem ins Auge, dass diese mit der Überschrift „Fußball-WM: Alle Spiele bei HD+ zu sehen!“ eingeleitet wird und die Tabelle mit „Ihr HD+-Spielplan für die WM-Vorrundenspiele“ übertitelt ist. Das ist jedoch so nicht richtig, denn weder ARD noch ZDF senden ihre HD-Pendants über diese Plattform, und es ist auch nicht geplant, diese in Zukunft darüber auszustrahlen. Wird in den Erklärungstexten auf der Internetseite noch richtig beschrieben, wo welche Spiele der Vorrunde und das Finalspiel ausgestrahlt werden, so wird ausleitend erwähnt „Damit können die Zuschauer mit HD+ 58 Spiele in HD-Qualität genießen!“. Diese Aussage ist so korrekt. Dass die öffentlich-rechtlichen HD-Programme keinen HD+-fähigen Receiver voraussetzen, wird allerdings nicht erwähnt.

Auf Anfrage der Redaktion der Seite HDTVTotal.com gab dazu Peter Niedermeier, zuständig für Kommunikation und Marketing ARD Digital, gemeinsam für ARD und ZDF bekannt:

„Es könnte bei den Verbrauchern durch die Website sehr wohl der Eindruck entstehen, dass für den Empfang der öffentlich-rechtlichen HD-Programme ein HD+-fähiger Receiver sowie eine entsprechende Smartcard benötigt wird. Dies ist natürlich nicht in unserem Sinn.
Wie Sie richtig feststellen ist es vielmehr so, dass unsere Programme – und dies ist uns wichtig – mit den HD+-Boxen empfangen werden können, sie aber werden nicht über eine HD+-Plattform verbreitet. Wir erstellen unsere Multiplexe selbst. Die HD- und SD-Angebote der öffentlich-rechtlichen Programmanbieter sind nicht nur unverschlüsselt und ohne DRM-Restriktionen, sondern auch ohne zusätzliche Kosten zu empfangen.
Wir danken Ihnen für Ihren Hinweis und werden diesbezüglich auf Astra zugehen.“ (21.05.2010 14:52)

Das Erste und das ZDF werden nicht nur auf dem soeben genannten WM-Spielplan in Verbindung gebracht. Mit den HD+-fähigen Receivern sind die öffentlich-rechtlichen HD-Sender auch zu empfangen, weil diese Receiver DVB-standardkonforme Sender (sowohl HD- als auch SD-Sender) empfangen und anzeigen können und nur für die über HD+ ausgestrahlten Sender der RTL- und Pro7-Sat1-Gruppen mit spezieller Technik zur Entschlüsselung und Signalkontrolle außerhalb des Standards erweitert wurden. Somit kann HD+ GmbH auf ihrer Internetseite HD+-Sender und externe Sender miteinander in Bezug setzen „Bei HD+ können Sie das komplette Programm von RTL, SAT.1, ProSieben, VOX und kabel eins in hochauflösender HD-Qualität empfangen. Neben den privaten Sendern sind bspw. Das Erste, ZDF, ARTE, Anixe HD und Servus TV in HD-Qualität zu empfangen.“[2], obwohl diese nur die Empfangbarkeit über spezielle HD+-Receiver teilen und die anderen Sender auch ohne HD+ zu sehen sind. Diese Verbindung von für sich selbstständig richtigen Teilaussagen kann sehr leicht zu einem Fehlschluss beim Kunden führen.

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 wurde am 11. Juni gestartet und das Eröffnungsspiel zwischen dem Gastgeber Südafrika und Mexiko wurde im Ersten ausgestrahlt. Das Erste und das ZDF werden mindestens 46 der 64 Spiele des Turniers live übertragen.

Auf die Aussage der HD+ GmbH zu dem Thema der Vermischung von Informationen zu HD+ und HD warten wir noch. Wir werden diese nachreichen, sobald uns die in der vergangenen Woche telefonisch zugesagte E-Mail erreicht haben wird.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

Dieser Artikel basiert auf hdtvtotal.com: „HD+ WM-Spielplan nicht im Sinn von ARD und ZDF – Fußball in HD ohne Zusatzkosten“ (von Andreas -horn- Hornig) (09.06.2010, 19:14 Uhr) .


Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.
  1. www.hd-plus.de: „Fußball-WM: Alle Spiele bei HD+ zu sehen!“
  2. www.hd-plus.de: „Was ist HD+“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 15, 2009

Nun auch modifizierte Vantage-Firmware für HD+ Smartcards

Nun auch modifizierte Vantage-Firmware für HD+ Smartcards

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 23:18, 15. Dez. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Deutschland, 15.12.2009 – Der nächste nicht für HD+ lizenzierte Receiver ist nun fähig über die HD-Plus-Plattform gesendete Sender RTL-HD und Vox-HD zu empfangen. Hobby-Programmierer haben die Firmware für die Vantage HD-PVR-Receiver erweitert und nun sei es möglich HD-Plus-Smartcards mit dem internen Lesegerät zu nutzen.

Vantage Receiver nutzen eine eigene Firmware, die im Gegensatz zum Betriebssystem der Dreambox nicht auf dem freien Linux-Betriebssystem basiert. Mit der Dreambox war es bereits 4 Tage nach dem Start der ersten HD-Plus Sender möglich, diese zu empfangen und entgegen der geforderten Kopierschutzmechanismen diese auch aufzunehmen.[1] Die modifizierte Vantage Firmware basiert dabei auf der schon älteren Softwareversion 2.55. Die Firmware laufe zwar stabil, jedoch meldeten einige Benutzer, dass sie mehrmals die Karte einlegen mussten oder den Emulator starten mussten, bis die Smartcard erkannt wurde und damit das Programm entschlüsselt werden konnte.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. www.HDTVTotal.com: „HD+ läuft nun auf nicht zertifizierten Dreamboxen (04.11.2009, 17:52 Uhr)“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 4, 2009

RTL Group beginnt Ausstrahlung von RTL HD und VOX HD auf HD+ und sendet ersten nativen HD-Film

RTL Group beginnt Ausstrahlung von RTL HD und VOX HD auf HD+ und sendet ersten nativen HD-Film

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:11, 4. Nov. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Köln (Deutschland), 04.11.2009 – Die Sendergruppe RTL begann am 1. November offiziell mit der Ausstrahlung ihres HDTV-Programmes über SES Astras HD-Plus-Plattform. Der erste Film war „Stirb Langsam 4.0“ mit Bruce Willis auf RTL HD.

Sowohl RTL HD und VOX HD werden als Simulcast-Sender auf einem eigenem Kanal gesendet, so dass zwischen dem herkömmlichen Sender in Standardauflösung (SD) in 576i50 (720zu576 Bildpunkte bei 50 Halbbilder) und dem hochauflösendem Sender (HD) in 1080i50 (1920zu1080 Bildpunkte bei 50 Halbbilder) umgeschaltet werden kann. Zusätzlich muss man über einen HD-Plus-fähigen Receiver verfügen, da sowohl beim Übertragungsstandard als auch bei der digitalen Kodierung auf die neueren Standards DVB-S2 und MPEG-4 gesetzt wird, und nicht – wie bei SD-Sendern – auf DVB-S und MPEG-2. Selbst wenn man über einen bereits seit mehreren Jahren verkauften HD-Receiver mit Unterstützung dieser Standards verfügt, wird das Gerät die HD-Plus-Sender nicht empfangen können, da zum Empfang spezielle HD-Plus-fähige Receiver benötigt werden.

Die RTL Gruppe entschloss sich, die HD-Plus-Plattform zu nutzen, weil nur über diese und die dazu gehörigen Geräte der Lizenzvereinbarungen mit den Filmstudios zu wahren seien. HD-Plus-Geräte verfügen über Kontrollfunktionen, mit denen unter anderem die Aufnahme einer Sendung gänzlich unterbunden oder aber das Überspringen von Werbung (und Filminhalten) unterbunden werden kann. So wolle man das Geschäftsmodell des Werbefernsehens schützr benötigt werHD-Plus-für Kommuiend est seit letzter Woche in den Geschäften erhältlich oder wurden durch ein Update dazu in die Lage versetzt. So ist bereits in begrenzten Stückzahlen der Technotrend TT-micro S835 HD+ erhältlich und der Humax HD-Fox bekam Ende Oktober mit einem Tag Verspätung sein Update über den Satelliten gesendet. Zum Empfang der in Nagravision verschlüsselten Sender wird eine Smartcard benötigt, die den Receivern beim Kauf beiliegt oder bei den Receiverherstellern gegen eine Bearbeitungsgebühr beantragt werden kann. Für den updatefähigen HD-Fox kann diese bei myhumax.de[1] beantragt werdenbenötigtEs lassen sich aber nicht alle bereits verkauften für Kommupdaten. Eine Liste mit Modellen ist auf hd-plus.de/rür Kom-tabelle[2] einsehbar. Einige Hersteller hatten bereits angekündigt, ihre Receiver ebenfalls für HD+ anzupassen. Da es diesen an einer CI-Plus-Unterstützung mangelte, wurden seitens Astra entsprechende „Legacy Module“ angekündigt, die zusammen mit einem Firmwareupdate den Empfang von HD+ möglich machen sollten. Diese Module wurden aber bereits auf Mitte nächsten Jahres verschoben. Der Nachfolger des Common Interfaces (CI) – der Schacht zur Aufnahme der Module für die Smartcards – ist somit dafür verantwortlich, dass über 500.000 bereits verkaufte HD-Receiver – ca. 350.000 Stück sollen HD-Sat-für Kommuein – est einmal nicht für HD-Plus verwendbar sind. Damit wird der Start der Sender beinahe unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Dieses erinnert an die Anfangszeiten der HDTV-Ambitionen in Deutschland, als im Jahre 2005 Pro7 und Sat.1 ihre HD-Sender starteten und ebenfalls eine geringe Zuschauerschaft vorhanden war. Die RTL Group begründete in der Zeit zwischen 2005 und der Ankündigung ihres HDTV-Engagements die abwartende Haltung damit, dass die Anzahl an Empfängern noch zu gering sei und man auf einen signifikanten Anstieg warten wollebenötigtRTL und VOX sind die Vorhut der deutschen HD-Sender auf HD-Plus. Weitere Sender der RTL Group haben noch keinen offiziellen HD-Einstieg angekündigt, dafür werden Pro7 und Sat.1 nach der Beendigung ihres frei empfangbaren HD-Angebotes in 2008 im Frühjahr 2010 über HD-Plus wieder starten[3]benötigtBeim Kauf einesrHD-Plus-für Koms oder der eventuell in 2010 erhältlichen „Legacy Module“ wird eine Smartcard im Kaufpreis enthalten uein. Diese Karte schaltet die Sender für ein Jahr frei. Nach Ablauf des Probejahres muss der Kunde die Karte für 50 Euro wieder freischalten lassen bzw. eine neue erwerben. Dieses Prepaid-Zahlungsmodell ist laut Astras Aussagen kein Abonnement für Pay-TV, sondern eine reine Infrastukturgebühr, die mit der Bereitstellung des Signals ähnlich einem Kabelanschlusses vergleichbar sei. Der Preis richte sich daher nicht an die Anzahl der Programme und bleibe damit est einmal bei 50 Euro pro Jahr. Wenn der Kunde nach dem Probejahr die Karte nicht verlängert, können zwar die HD-Plus-Programme nicht mehr empfangen werden, aber die Receiver können weiterhin die bereits ausstrahlenden Free-to-Air-Sender wie Anixe HD oder Servus TV oder die in 2010 startenden deutschen öffentlich-rechtlichen HD-Programme empfangen. Diese werden nicht über HD-Plus gesendet und nutzen auch keine Verschlüsselung. Der Receiver bleibt also weiterhin nutzbar.enötigt werHD-Plus-Kontrollmechanismen zur Unterbindung von Aufnahmen oder zur Verhinderung der Spul-Funktionen moderner Festplatten-HDTV-Receiver (Timeshifting) sollen laut Statements der HD-Plus-Sender auch angewendet werden. Ob eine Anwendung der HD-Plus-Kontrollmechanismen zukünftig auch bei den SD-Angeboten der an HD+ beteiligten Sender geplant ist, darüber lässt sich nur spekulieren. Technisch wäre das jedenfalls möglich, wenn sich est einmal genügend Zuschauer entsprechende HD-Plus-Geräte angeschafft haben.enötigt werHD-Plus-Kontrollmechanismen riefen bereits Verbraucherschützrr auf den Plan[4] und in Internetforen gibt es auch schon entsprechende Boykottaufrufe[5], da man durch HD-Plus-Kontrollmechanismen stark eingeschränkt wird und die Sender die Kontrolle über die Funktionen der HD-Plus-Receiver übernehmen und somit die Zuschauer entmündigen.

Auf der “Fragen und Antworten” Rubrik auf RTL-HD.de ist folgende Aussage zu finden:

6. Können Sendungen bei RTL HD aufgezeichnet und auf DVD archiviert werden?

[6]
[7] haben die Markierung der echten HD-Sendungen in ihren Angaben bereits integriert.

Empfangsparameter:

  • Frequenz: 10.832 MHz
  • Polarisation: horizontale
  • 8PSK
  • Symbolrate: 22000
  • FEC: 2/3

Themenverwandte Artikel

Quellen

  1. www.myhumax.de: „myhumax.de – Beantragen der HD+ Smartcard mach Firmwareupdate“
  2. www.hd-plus.de/rür Kom-tabelle: „hd-plus.de/rer Kom-tabelle – Liste der HD-Plus-Receiver“
  3. www.de.wikinews.org: „HDTV-Kanäle von Pro7, Sat.1 und Kabel 1 starten auf der HD+ Plattform im Januar 2010“
  4. www.de.wikinews.org: „Astra startet Website zu seinem HD-Plus-Service – Verbraucherschutzzentrale warnt vor verwendetem CI+“
  5. www.i-have-a-dreambox.com: „Aufruf gegen die neue Astra Plattform HD+“
  6. www.rtl-hd.de: „FRAGEN UND ANTWORTEN – 6. Können Sendungen bei RTL HD aufgezeichnet und auf DVD archiviert werden?“
  7. www.tvmovie.de: „TVmovie.de „Stirb Langsam 4.0“ auf RTL HD in nativem HD“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 27, 2009

HDTV-Kanäle von Pro7, Sat.1 und Kabel 1 starten auf der HD+ Plattform im Januar 2010

HDTV-Kanäle von Pro7, Sat.1 und Kabel 1 starten auf der HD+ Plattform im Januar 2010

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 19:23, 27. Jul. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

München (Deutschland), 27.07.2009 – Die ProSiebenSat1 Media AG gab bekannt, dass im Januar 2010 die drei Sender Pro7, Sat.1 und Kabel 1 als HDTV-Programme auf der ASTRA-HD+-Plattform ausgestrahlt werden, auf der dann auch RTL und VOX HD ausgestrahlt werdenbenötigtMarkus-Zahler, Sprecher für SES-Astra, erklärte: „Wir alle mögen unsere HD+-Plattform und haben Sie so weit wie möglich für alle Parteien geöffnet, Content Inhaber und Hersteller. Der Content-Inhaber möchte eine größtmögliche Reichweite seiner Inhalte, und der Hersteller möchte attraktive Produkte, letztendlich entscheidet aber der Verbraucher.“

Andreas Bartl von der German TV Group, in der die vier Hauptsender zusammengefasst sind, sagte: „Unsere drei Vollprogramme nun auf HD+ anbieten zu können, ist ein Meilenstein in Sachen Technik- und Qualitätsangebot an unsere Zuschauer. Das Angebot von HD+ kommt für uns genau zur richtigen Zeit.“ Denn schon heute gebe es über 13 Millionen HD-fähiger Flachbildschirme in DeutschlandbenötigtEmpfänger für ASTRA HD+ soll es ab Herbst geben. Die ersten Modelle sollen schon zur Internationalen Funkausstellung Berlin (IFA09) in Berlin gezeigt werdenbenötigtAstra HD+ (HD-Plus) wird vom Betreiber als neutrale Plattform bezeichnet und wird den Sendern zur Ausstrahlung ihrer HDTV-Programme angeboten. Zum Empfang von HD+-Sendern werden spezielle HDTV-Receiver und Smartcards benötigt. Diese Smartcards müssen gekauft werden und gelten ein Jahr. Beim Kauf einesrfür Koms wird eine Prepaid-Card für das erste Jahr beiliegen, nach Ablauf des Jahres können von der Smartcard abhängige Sender nicht mehr gesehen werden, aber der Empfang freier Sender bleibt möglich. Astra sieht vor, dass diese Smartcards entweder direkt in den HD+ Receiver eingeschoben werden, man will aber auch den Nachfolger des Common Interface (CI) mit der Bezeichnung CI+ unterstützenbenötigtProSiebenSat1 Media startete 2005 bereits mit einem fast zwei Jahre dauernden Testbetrieb ihrer HDTV-Sender von Pro7 und Sat.1 und stellte den Testbetrieb im Februar 2008 wieder ein. Das Unternehmen begründete diesen Schritt damit, dass es zu dem Zeitpunkt ca. 150.000 verkaufte HDTV-Receiver für den Empfang in den Haushalten gegeben habe und diese Entwicklung unter den Erwartungen geblieben sei. Aktuell wird sich die Anzahl der HDTV-Receiver über dieser Marke befinden. Mehrere Quellen geben dazu Angaben:

  • Die BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.) beziffert die Verbreitung in den Haushalten bei etwa zwei Prozent – die Verbreitung von HD-fähigen Displays wird dort mit 13 Prozent angegeben.[1]
  • Die Multimedia-Illustrierte INFOSAT gibt dazu absolute Zahlen bei Kabelrer Kom 150.000 und Satellitenrer Kom 500.000 Stück für 2009.[2]
  • SES-Astra gibt selber 530.000 verkaufte Satellitenrer Kom bis 2009 an, was 75 Prozent aller verkaufter HD-Receiver entsprechen soll.[3]

Diese aktuell rund 500.000 HDTV-Receiver können aber nicht alle die von Andreas Bartl genannten 13 Millionen Displays mit dem HDTV-Signal der über HD+ ausgestrahlten Sender beliefern. Für Sender, die über HD+ ausgestrahlt werden, werden gänzlich neue Receiver benötigt, und die allerersten Receiver für HD+ wird es zur IFA09 geben.enötigtFür den Empfang der neuen HD-Sender werden also neue Receiver benötigt, die aber nicht nur neue, hochauflösende Inhalte ins Wohnzimmer bringen, sondern auch erweiterte Rechteauswertung. So kann durch CI+ das Aufzeichnen ganz verhindert oder auf eine bestimmte Anzahl an Kopien begrenzt werden. Die Aufnahmen lassen sich verschlüsselt speichern und nach einem Löschsignal oder Ablaufdatum auch wieder komplett von der Festplatte löschen. Wenn TimeShift, also das zeitversetzte Aufnehmen und Abspielen, erlaubt wird, kann aber das Vorspulen über die Werbepausen untersagt werdenb Dieses erweiterte Rechtemanagement kann vom Sender und Rechteinhaber mit den neuen Geräten ausgeführt werdenbenötih2>Themenverwandte Artikel

Quellen

  1. bitkom.org: „Tipps für hochauflösendes Fernsehen“
  2. infosat.de: „Fachverband Satellit & Kabel im ZVEI: Positive Umsatzentwicklung im Bereich CE“
  3. aps.de: „ASTRA: Absatz digitaler HD-Sat-für KommKomdoppelt“

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 19, 2009

Astra startet Website zu seinem HD-Plus-Service – Verbraucherschutzzentrale warnt vor verwendetem CI+

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:21, 19. Jul. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

München (Deutschland), 19.07.2009 – Der Satellitenbetreiber Astra hat nun unter www.hd-plus.tv die Website zu seinem HD-Plus-Service gestartet.enötigtZur Zeit befindet sich die Site noch im Aufbau, und es gibt nur rudimentäre Informationen zum Service. So befindet sich dort der Hinweis, dass zu den ersten Kunden die RTL-Gruppe gehöre und diese ab Herbst HDTV-Ableger der Programme von ausstrahlen wolleb Ebenfalls wird dort das Logo enthüllt.enötigtUnter HD-Plus sollen vor allem HDTV-Sender vermarktet und dem Zuschauer angeboten werden. Einen ähnlichen Anlauf unternahm Astra bereits mit Entavio, das aber verstärkt auf klassische SDTV-Sender und Pay-TV setzte und in Fachkreisen schnell einen Ruf zur Durchsetzung der Grundverschlüsselung bekam. HD-Plus setzt nun auf HDTV-Sender und wird über spezielle HD-Plus-für Kommzu empfangen uein. Eine Ausweitung auf andere Receiver sei möglich, werde aber momentan aus Kopierschutzgründen nur für Receiver mit CI-Plus-Unterstützung erwogen.enötigt werVerbraucherzentrale Nordrhein-Wesfalen warnt vor dem Kauf von HD-Receivern mit CI-Plus-Unterstützung. So heißt es auf der Internetpräsenz: „DwerVerbraucherzentrale NRW lehnt die HD-Planung der werbefinanzierten Privatsender und von APS/ASTRA wegen der zuschauerunfreundlichen Eigenschaften von CI-Plus ab.“ Mit der CI-Plus-Technik könnten die TV-Sender den heimischen Umgang mit ihren Sendungen besser kontrollieren, beispielsweise könne das Vorspulen von Reklame unterdrückt oder die Aufnahme verhindert werden. Andererseits zeigt dwerVerbraucherzentrale, dass das Angebot erst noch wachsen wird und dementsprechend sich noch Standards entwickeln müssenbenötih2> Themenverwandte Artikel

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Details befinden sich auf der Diskussionsseite.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 6, 2009

RTL und VOX starten HDTV-Ausstrahlung als Pay-TV im Herbst 2009

RTL und VOX starten HDTV-Ausstrahlung als Pay-TV im Herbst 2009

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:26, 6. Jun. 2009 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Köln (Deutschland), 06.06.2009 – Wie die Mediengruppe RTL gestern bekanntgab, will man noch in diesem Herbst die beiden Sender RTL und VOX in HDTV ausstrahlen. Möglich macht es das neue Angebot HD+ von SES Astra, die das Signal der beiden Sender in MPEG-4 codiert, verschlüsselt und im 1080i50-Verfahren (1920*1080 Bildpunkte und Bildwiederholfrequenz von 50 Halbbildern pro Sekunde) überträgt.enötigtDer Zuschauer hat die Wahl zwischen dem neuen HD+-Angebot und der üblichen unverschlüsselten digitalen SD-Übertragung.enötigtProgrammhighlights wie Spielfilme und Serien wird man dann im nativen HD, also der echten vollen HDTV-Auflösung, zu sehen bekommen, und die restlichen Anteile, die nicht in HDTV-Auflösung vorliegen, sollen hochskaliert werdenb Der Programmanteil wird aber dann kontinuierlich ausgebaut.

Andre Prahl, Mitglied der CBC (Cologne Broadcasting Center), sagte: „Wir glauben, dass HD ein Mehrwert ist, in dessen Genuss viele Zuschauer gerne kommen wollen. Daher investiert die Mediengruppe RTL trotz wirtschaftlich angespannter Zeiten in dieses Projekt, um dadurch Fernsehen für die Zuschauer und damit auch für die Werbekunden noch attraktivemmzu machen.“

Zum Empfang der Sender werden neue HD+-Receiver benötigt, und die RTL-Mediengruppe würde gerne CI-Plus, den Nachfolger des Common-Interface-Standards, verwenden, so dass auch andere Receiver verwendet werden können, sofern diese CI-Plus unterstützenb Man benötige dann nur noch eine gültige Abokarte. Über Preise und Angebot ist noch nichts bekannt.enötigtErst Anfang des Jahres wurde ein neues Sendezentrum in Köln eingeweiht, das schon für den HDTV-Betrieb ausgelegt istbenötih2>Themenverwandte Artikel

  • ARTE HD beginnt Ausstrahlung am 1. Juli auf Astra Satellitenposition 19,2° Ost (01.07.2008)
  • RTL-Sender demnächst kostenpflichtig? (03.08.2006)

Quellen


Hinweis: Dieser Artikel basiert auf: www.hdtvtotal.com: „RTL und VOX starten HDTV-Ausstrahlung als Pay-TV im Herbst 2009“ (von Mecky_79) (05.06.2009, 15:34 Uhr) beni>


This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.