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January 4, 2010

Südpazifik: Erdbeben erschüttert Salomoninseln

Südpazifik: Erdbeben erschüttert Salomoninseln

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Veröffentlicht: 21:08, 4. Jan. 2010 (CET)
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Übersichtskarte der Salomonen-Inselgruppe

Das Erdbebengebiet bei Gizo

Gizo (Salomonen), 04.01.2010 – Erdbeben der Stärken 7,2 und 6,5 auf der Momenten-Magnituden-Skala erschütterten am 4. Januar 2010 um 08:48 Uhr beziehungsweise 09:36 Uhr Ortszeit den Meeresboden bei den Salomoninseln im Südpazifik. Das Beben ereignete sich 100 Kilometer süd-südöstlich des Ortes Gizo, der zu der Western-Provinz des Inselstaates der Salomonen auf der Salomon-Inselgruppe gehört, rund 2.100 Kilometer nordnordöstlich von Brisbane (Australien). Die Epizentren der Beben lagen nach Auskunft des Geologischen Dienstes der USA (USGS) in einer Tiefe von etwa 10 beziehungsweise 30 Kilometern unter dem Meeresboden. Das Institut geht davon aus, dass das Beben durch Verschiebungen an der Grenze zweier tektonischer Platten ausgelöst wurde. Demnach schiebt sich die Australische Platte mit einer Geschwindigkeit von 95 Millimetern pro Jahr unter die Pazifische Platte.

Von den lokalen Behörden gibt es Berichte über Erdrutsche auf den Inseln Tetepare und Rendova, die zum New-Georgia-Archipel gehören, wo etwa 500 Häuser zerstört worden seien. Über mögliche Opfer gibt es bisher keine Berichte. Einige Personen sollen sich jedoch leicht verletzt haben, als sie panikartig die Flucht vor einer kleinen Welle ergriffen, die durch das Beben ausgelöst worden war. Eine Tsunami-Warnung war nicht ausgegeben worden.

Die Salomon-Inseln gehören zum so genannten Pazifischen Feuerring, in dem 90 Prozent aller Erdbeben weltweit stattfinden. Bei einem Tsunami im Jahr 2007 waren in der 6000-Einwohner-Stadt Gizo nach einem Beben der Stärke 8,0 über 50 Menschen getötet worden.

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April 9, 2007

Nach Erdbeben bei den Salomonen: Gefahr für die Schifffahrt durch neue Riffe

Nach Erdbeben bei den Salomonen: Gefahr für die Schifffahrt durch neue Riffe

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Artikelstatus: Fertig 19:11, 9. Apr. 2007 (CEST)
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Karte der Salomonen

Gizo (Salomonen), 09.04.2007 – Wie ein Sprecher der salomonischen Seerettung heute mitteilte, hat sich der Meeresboden in der Nähe der Salomonen, wo es vor einer Woche ein Erdbeben der Stärke 8,1 gab, gefährlich verändert. Neue Unterwasser-Riffe könnten dort entstanden sein, die die Schifffahrt gefährden. Dies hätten Bootsfahrer berichtet, die die Gewässer in der Nähe der Provinzhauptstadt Gizo befahren haben.

Das Erdbeben hatte eine Tsunami-Welle ausgelöst, der nach Angaben der christlichen Hilfsorganisation World Vision mindestens 39 Menschen zum Opfer gefallen waren, die UNO geht von 33 Todesopfern aus. Die Situation auf den Inseln des Inselstaates der Salomonen wird immer noch durch die Nachwirkungen der Tsunamikatastrophe vor einer Woche bestimmt. Viele Inselbewohner sind aus Angst vor weiteren Flutwellen bisher noch nicht wieder in ihre Häuser zurückgekehrt. Erst heute gelang es Helfern, die entlegeneren Inseln der Inselgruppe zu erreichen, um Hilfsgüter wie Reis, Zelte und medizinische Geräte zu bringen.

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