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January 19, 2010

Chile: Sebastián Piñera gewinnt Präsidentschaftswahlen

Chile: Sebastián Piñera gewinnt Präsidentschaftswahlen

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Veröffentlicht: 18:15, 19. Jan. 2010 (CET)
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Sebastián Piñera

Santiago de Chile (Chile), 19.01.2010 – Mit Sebastián Piñera gelangt in Chile nach mehr als 20 Jahren wieder ein Vertreter der politischen Rechten an die Macht. Seit der Diktatur des Generals Augusto Pinochet hatten Mitte-Links-Regierungen das politische Geschehen in dem Andenstaat bestimmt. Die bisherige Präsidentin Michelle Bachelet durfte nicht erneut für das Amt des Staatspräsidenten kandidieren.

Bei der Stichwahl am Sonntag hatte der Milliardär Piñera fast 52 Prozent der Stimmen erreicht. Begünstigt wurde der Sieg des Vertreters der politischen Rechten durch die innere Zerstrittenheit der Linksparteien, die sich mit mehreren gegeneinander konkurrierenden Kandidaten gegenseitig die Stimmen wegnahmen.

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January 16, 2006

Sozialistin Michelle Bachelet wird neue chilenische Präsidentin

Sozialistin Michelle Bachelet wird neue chilenische Präsidentin

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Artikelstatus: Fertig 09:26, 16. Jan. 2006 (CET)
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Michelle Bachelet während einer Fernsehdebatte

Santiago de Chile (Chile), 16.01.2006 – Michelle Bachelet, die sozialistische Kandidatin der regierenden Mitte-Links-Koalition hat am Sonntag, den 15.01.2006 die Stichwahl um das Präsidentenamt gewonnen.

Nach Hochrechnungen eines chilenischen Radiosenders wurde Bachelet mit etwa 53 Prozent der abgegebenen Stimmen gewählt. Sebastián Piñera, der zweite Kandidat, der aufgrund seines Ergebnisses im ersten Wahlgang am 11.12.2005 an der Stichwahl teilnahm, kommt laut Hochrechnung auf 47 Prozent der Stimmen. Erste offizielle Ergebnisse bestätigen dieses Resultat.

Im ersten Wahlgang hatte keiner der Kandidaten eine absolute Mehrheit erreicht, weswegen der zweite Wahlgang notwendig wurde. Sebastián Piñera ist ein konservativer Geschäftsmann, der in Harvard studiert hat. Er ist an zahlreichen Unternehmen beteiligt und besitzt unter anderem den Fernsehsender Chilevisión. Piñeras Vermögen wird auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt. Michelle Bachelet war unter dem scheidenden Präsidenten Ricardo Lagos Verteidigungsministerin. Während der Militärdiktatur war sie zwischenzeitlich eine politische Gefangene und lebte in der DDR. Beide Kandidaten hatten angekündigt, gegen zunehmende Kriminalität und Arbeitslosigkeit vorzugehen, wobei die 54-jährige Ärztin und alleinerziehende Mutter Bachelet ihren Schwerpunkt auf das Thema „soziale Gerechtigkeit“ gelegt hat. Sollten sich die Hochrechnungen bestätigen, wäre Bachelet die vierte Präsidentin aus dem Lager der „Concertación de Partidos por la Democracia“, die in Chile seit dem Ende der Militärdiktatur regiert. Bei der Präsidentenwahl handelte es sich um die vierte Wahl seit Wiedereinführung der Demokratie im Jahr 1990 nach 17 Jahren Militärdiktatur.

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December 11, 2005

Präsidentschaftswahlen in Chile 2005

Präsidentschaftswahlen in Chile 2005 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Präsidentschaftswahlen in Chile 2005

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Artikelstatus: Fertig 22:45, 11. Dez. 2005 (CET)
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Michelle Bachelet

Santiago de Chile (Chile), 11.12.2005 – In Chile finden heute Präsidentschaftswahlen statt. Gesucht wird ein Nachfolger von Präsident Ricardo Lagos.

Zur Wahl steht unter anderem die Kandidatin der Sozialisten Michelle Bachelet von der Regierungskoaltion, die als Favoritin gilt. In Chile regiert seit dem Ende der Militärdiktatur von Augusto Pinochet im Jahr 1990 eine Mitte-Links Koalition, die eine auf den freien Markt ausgerichtete Wirtschaftspolitik mit Sozialreformen kombiniert. Die Parteien der Regierungskoalition entstanden aus der Opposition gegen Augusto Pinochet. Die ehemalige Verteidigungsministerin Michelle Bachelet wurde während der Militärdiktatur gefoltert.

Weitere Kandidaten sind Sebastián Piñera und Joaquín Lavín aus dem rechtsgerichteten Lager und Tomás Hirsch, der dem radikalen linken Lager angehört. Der Unternehmer Sebastián Piñera kandidiert für die konservative Partei „Nationale Erneuerung“ (RN), der ehemalige Bürgermeister von Santiago de Chile, Joaquín Lavín tritt für die Unabhängigen Demokratischen Union (UDI) an. Tomás Hirsch ist der gemeinsame Kandidat der Grünen, Humanisten und Kommunisten. Wer in diesem Wahlgang Präsident werden will, muss 50 Prozent der Stimmen erhalten, ansonsten findet am 15. Januar eine Stichwahl statt. Neben der Präsidentschaftswahl finden in Chile auch Parlamentswahlen statt.

Ricardo Lagos darf nach drei Amtszeiten nicht mehr an der Wahl teilnehmen. Er scheidet mit einer Zustimmungsrate von 60 Prozent aus dem Amt. Dank der hohen Kupferpreise boomt die chilenische Wirtschaft. Kupfer ist das Hauptexportgut des Landes.

Quellen

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