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February 12, 2010

Skandal um Bau der Kölner U-Bahn weitet sich aus

Skandal um Bau der Kölner U-Bahn weitet sich aus

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Veröffentlicht: 18:04, 12. Feb. 2010 (CET)
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Köln (Deutschland), 12.02.2010 – Der Skandal um herbeigeführte Mängel beim Bau der Kölner U-Bahn, die durch kriminelle Aktivitäten verursacht wurden, weitet sich aus. Eine Begehung der Baustelle am Heumarkt unter anderem durch den TÜV und die Kölner Verkehrsbetriebe soll ergeben haben, dass in den Sicherungswänden nur etwa 17 Prozent der vorgeschriebenen stabilisierenden Metallbügel verbaut worden seien. Zunächst aufgekommene Spekulationen über Einsturzgefahr und eine möglicherweise notwendige Absage des Karnevalsumzugs am Rosenmontag wurden von der Stadtverwaltung am Donnerstagabend allerdings zurückgewiesen. Nach Angaben der Stadt bestünde keine Gefahr. Auch der U-Bahn-Bau würde normal fortgeführt.

Bereits am Dienstag war bekannt geworden, dass beim Bauabschnitt am eingestürzten Kölner Stadtarchiv zu wenig Metallbügel verbaut worden seien. Ein Polier und ein Bauarbeiter werden beschuldigt, diese entwendet und an einen Schrotthändler verkauft zu haben. Nach Einschätzung der zuständigen Staatsanwaltschaft soll dies aber nicht Ursache für den Einsturz des Archives vor fast einem Jahr sein.

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March 16, 2009

Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Grundwasserverstöße waren wahrscheinlich schuld

Einsturz des Kölner Stadtarchivs: Grundwasserverstöße waren wahrscheinlich schuld

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Veröffentlicht: 23:50, 16. Mär. 2009 (CET)
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Köln (Deutschland), 16.03.2009 – Zwei Wochen nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs steht nach Angaben der Ermittlungsbehörden fest, dass Baufirmen sich nicht an die Vorgaben hinsichtlich der Grundwasserförderung und Brunnenerrichtung gehalten haben. Diese Tatsache hat wahrscheinlich zu dieser verheerenden Unglückskette geführt.

Baufirmen hätten dem Vernehmen nach die Stadt Köln arglistig getäuscht, so dass diese von falschen Zahlen ausgehen musste. So soll in der Nähe der Unglücksstelle mit Hilfe von nicht vier, sondern insgesamt 15 Brunnen wesentlich mehr Grundwasser abgepumpt worden sein als ursprünglich genehmigt. So geht aus den Brunnen-Tagebüchern hervor, dass beispielsweise am 21. Februar 2009 in einer Stunde statt 450 Kubikmetern ganze 750 Kubikmeter Wasser gefördert wurden. Ein unabhängiger Sachverständiger soll nun prüfen, ob durch das vermehrte Abpumpen von Grundwasser auch Erdreich entfernt wurde, was dazu geführt haben könnte, dass das Gebäude des Kölner Stadtarchivs in die entstandene Bresche rutschte.

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