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August 11, 2009

Toshiba tritt Blu-ray Disc Association offiziell bei – Player und Notebook geplant

Toshiba tritt Blu-ray Disc Association offiziell bei – Player und Notebook geplant

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Veröffentlicht: 20:39, 11. Aug. 2009 (CEST)
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HD-DVD-Player HBS-A-001 von Toshiba, daneben jeweils eine zweischichtige HD DVD und eine Twin HD DVD mit HD-DVD-Schicht und DVD-Schicht

Tōkyō (Japan), 11.08.2009 – Toshiba, der Hauptunterstützer der HD-DVD, tritt nun offiziell der Blu-ray Disc Association bei. Diese Neuigkeit gab der Konzern heute in einer Pressenachricht bekannt. Toshiba ziele auf einen Marktstart seiner Blu-ray-Produkte, zu denen Player und Notebooks mit Blu-ray-Laufwerk gehören sollen, im Laufe dieses Jahres hin. Produkteigenheiten und -starttermine werden nun erörtert und zu gegebener Zeit bekannt gegeben.

Die HD-DVD war der designierte Nachfolger der DVD und stand nach einem früheren Start als die Blu-ray mit genau diesem Format zwei Jahre in direkter Konkurrenz, bis Anfang 2008 das Verhältnis der Formatunterstützer zu Gunsten der Blu-ray kippte und dieser zum Sieg im Formatkrieg verhalf (Wikinews berichtete „Warner Bros. entscheidet sich für Blu-ray“). Toshiba verabschiedete sich danach von der HD-DVD und bot kein alternatives Datenmedium für hochauflösende Inhalte an, sondern erweiterte sein DVD-Player Sortiment mit einer Upscale-Einheit, die aus SD-Filmquellen annähernd HD-Qualität berechnen sollte. Auch andere HD-DVD-Unterstützer stellten ihr Engagement ein und wechselten zum Blu-ray-Format, allerdings deutlich früher als Toshiba. Während Toshibas Abwesenheit am HD-Medienmarkt stiegen die Verkaufszahlen der Blu-ray-Trägermedien und -Player stetig an.

Quellen

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January 7, 2008

Warner Bros. entscheidet sich für Blu-ray

Warner Bros. entscheidet sich für Blu-ray

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Veröffentlicht: 19:01, 7. Jan. 2008 (CET)
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Blu-ray-Disc

Las Vegas (Vereinigte Staaten), 07.01.2008 – Warner Bros. Entertainment wird im späteren Verlauf dieses Jahres seine High-Definition-DVD-Titel exklusiv im Blu-ray-Disc-Format veröffentlichen.

Dieser Schritt wurde abhängig von Kundenreaktionen vorgenommen und heute von Barry Meyer, Chairman & CEO von Warner Bros., und Kevin Tsujihara, President von Warner Bros. Home Entertainment Group, verkündet. Barry Meyer sagte: „Warner Brothers Schritt zur exklusiven Veröffentlichung im Blu-ray-Disc-Format ist eine strategische Entscheidung mit Fokussierung auf lange Sicht und mit dem direktesten Weg, den Kunden das zu geben, was sie verlangen. Das Gelegenheitszeitfenster für hochaufgelöste DVDs könnte verfehlt werden, wenn die Formatverwirrung weiterhin andauert. Wir glauben, dass ein exklusiver Vertrieb auf Blu-ray den Erfolg auf dem Massenmarkt und den ultimativen Nutzen für Händler, Hersteller und – am wichtigsten – die Konsumenten fördert.“

Warner Home Video wird weiterhin seine Titel auf Standard-DVD und Blu-ray veröffentlichen. Nach Ablauf einer kurzen Zeitspanne nach diesen Veröffentlichungen werden neue Titel auch weiterhin noch auf HD DVD bis Ende Mai 2008 veröffentlicht.

Warner produzierte in beiden HD-Disc-Formaten, um den Kunden die Möglichkeit der Wahl zu geben, die Annahme von HD-Discs auf dem Massenmarkt zu stärken und die Hardwarepreise zu senken. Die jetzt getroffene Entscheidung zum Wechsel käme für Warner zur günstigen Zeit.

Tsujihara gestand dabei auch ein, dass eine „Zweiformatelandschaft“ den Kunden verwirre und die Annahme von HD-Scheiben im Markt behindere. Der Kunde habe sich dabei klar für die Blu-ray entschieden und Warner erkenne diese Präferenz an. Warner habe in der Vergangenheit sehr eng mit Toshiba, einem Hauptverfechter der HD-DVD, in der Förderung von hochaufgelösten Medien zusammmengearbeitet, und Warner habe enormen Respekt für ihren Einsatz und halte sich die Möglichkeit offen, in Zukunft mit ihnen in anderen Projekten zu kooperieren.

Der Schritt zur exklusiven Unterstützung von Blu-ray kam nicht überraschend: Schon Anfang Dezember letzten Jahres kamen unbestätigte Gerüchte zu diesem Thema im Internet auf.

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Quellen

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September 7, 2007

IFA 07: „Blu-ray Group Deutschland“ präsentiert eigene Internetsite

IFA 07: „Blu-ray Group Deutschland“ präsentiert eigene Internetsite

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Veröffentlicht: 12:58, 7. Sep. 2007 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 07.09.2007 – Während der diesjährigen IFA wurde die Gründung der „Blu-ray Group Deutschland“ bekannt gegeben. Aufgabe und Ziel der „Blu-ray Group Deutschland“ werden Öffentlichkeitsarbeit und eine gemeinsame Organisation für die Blu-ray Disc Association für den deutschen Raum umfassen. Vorsitzender dieser neuen Gruppe ist Herr Thilo Röhrig, „Head of Communications“ für Sony Deutschland.

Die Aktivitäten werden auf der Internetsite www.blu-ray-experience.de gebündelt präsentiert. Auf dieser werden schon jetzt Informationen zu schon erhältlichen Blu-ray-Titeln angezeigt.

Die konkurrierende HD DVD Promotion Group ist schon seit geraumer Zeit über www.toshibahddvd.de mit einer deutschen Internetpräsenz vertreten unter Schirmherrschaft von Toshiba.

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May 7, 2007

Veröffentlichung von HD-DVD-Entschlüsselungscode sorgt für Aufruhr im WWW

Veröffentlichung von HD-DVD-Entschlüsselungscode sorgt für Aufruhr im WWW

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Artikelstatus: Fertig 21:27, 7. Mai 2007 (CEST)
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HD-DVD Logo

San Francisco (Vereinigte Staaten), 07.05.2007 – Die Social-News-Internetsite „Digg.com“ wurde in der Nacht vom 1. auf den 2. April möglicherweise einer Art Benutzeraufstand ausgesetzt. Dieser könnte eine Antwort auf die Löschung von mehreren Artikeln sein, in denen ein Entschlüsselungs-Code für HD-DVDs veröffentlicht wurde, der es Privatpersonen erlaubt, den HD-DVD-Kopierschutz zu entfernen. Benutzer oder Hacker veröffentlichten daraufhin Artikel mit Links zu diesem Code. Etwa um 1:40 Uhr Ortszeit (Eastern Time) war Digg.com nicht mehr erreichbar. Kurze Zeit später kehrte die Site mit einer Nachricht von Diggs-Gründer Kevin Rose zurück, in der er schrieb, dass er keine weiteren Artikel mit dem enthaltenen Code mehr löschen werde.

Vorher war in einer auf der Website veröffentlichten Erklärung zu lesen gewesen: „Wir werden bald zurückkehren. Digg.com wird für eine kurze Zeit vom Netz genommen, während wir ein paar Veränderungen vornehmen.“ In der Titelzeile des Browsers erschien neben dem Digg.com-Schriftzug der Hinweis „Out of Service“: außer Betrieb.

Laut Mitbegründer Jay Adelson wurden die Benutzerartikel wegen Verletzung geistigen Eigentums gelöscht. Einige Benutzer der Site vermuteten jedoch, dass die Artikel im Zusammenhang mit der Motion Picture Association of America (MPAA) und dessen Podcasts „Diggnation“ gelöscht wurden.

„Wir mussten einen Anruf tätigen, und in unserem Wunsch, ein Szenario zu vermeiden, bei dem Digg unterbrochen oder geschlossen werden würde, entschieden wir uns, uns zu fügen und die Artikel mit dem enthaltenen Code zu löschen. Jetzt aber, nachdem wir Hunderte von Artikeln gesehen und Tausende von Kommentaren gelesen haben, habt ihr es klar gemacht. Ihr würdet Digg lieber kämpfend untergehen sehen, als sich einer größeren Firma zu beugen. Wir haben euch vernommen, und ab sofort werden wir keine Artikel oder Kommentare mit dem enthaltenen Code mehr löschen und jegliche Konsequenzen daraus in Kauf nehmen“, sagte Kevin Rose in einer Erklärung im Digg-Blog. Die Erklärung erschien auch als ein von Rose eingeschickter Artikel auf der Hauptseite von Digg. Rose band den Entschlüsselungscode in den Titel des Artikels ein und schloss sich unzähligen Benutzern durch Wiederholen des Codes im Kommentarbereich des Artikels an.

Daraufhin begann ein augenscheinlich großer Teil der Benutzer, die Website mit dem 16-stelligen Code in so einem Ausmaß zu spammen, dass die Seite beinahe unlesbar wurde. Benutzern war es nicht mehr möglich, Artikel zu veröffentlichen, obwohl noch eine Bestätigung beim Einschicken von neuen Artikeln angezeigt wurde.

Im Vorfeld dieser Benutzeraktion wurde der Suchmaschinenbetreiber Google von der für die Lizenzvergabe von AACS zuständigen Organisation-Advanced-Access-Content-System-License-Administrator aufgefordert, mehrere Internetseiten mit besagten Code aus der Datenbank zu entfernen und eine Unterlassungserklärung abzugeben, um so einen Rechtsstreit zu umgehen. Die zuständige Kanzlei deute die Indizierung der Links zu diesen Seiten als Verletzung des US-amerikanischen Digital Millenium Copyright Acts (DMCA), der das Umgehen, das Verbreiten von Software zur Umgehung und auch das Beschreiben der Umgehung im Ganzen und in Teilen von Kopierschutz-Maßnahmen verbietet.

Diese juristische Aufforderung an Google und die Zensierung der Artikel in Digg waren nicht die einzigen Gründe, warum die Benutzer sich der Eigenschaften des Web 2.0 bedienten und eine Spam-Attacke durchführten, sondern nur die prominentesten Fälle. Wie viele andere Seiten ist auch Digg auf die freiwillige Teilnahme der Benutzer angewiesen, um Inhalte zu generieren. Bei Digg können Benutzer Links zu anderen Seiten setzen, um diese anderen Benutzern mitzuteilen und auf diese hinzuweisen. Eine größere Kontrollinstanz ist nicht vorhanden, so dass die Artikel nur auf wenige redaktionelle Themen und unerwünschte Inhalte, wie Pornographie und rassistische Inhalte, im Nachhinein geprüft werden und schnell veröffentlicht werden können. Diese wenigen Filtermethoden führten zur Flut an Veröffentlichung als Protestreaktion und der folgenden Aufgabe der überforderten Verantwortlichen von Digg.

Aber nicht nur Digg ist von dieser Benutzerrevolte betroffen, sondern auch weitere Seiten mit vornehmlich User Generated Content. So wurden unter anderem auch die englische und deutsche Wikipedia von Benutzern zur Verbreitung des Codes benutzt, welcher in diversen passenden Artikeln eingefügt wurde. Zusätzlich wurde ein eigener Artikel über den Ablauf der Ereignisse gestartet. Dieser Artikel wird dort unter dem Namen HD-DVD Nacht geführt.

Mittlerweile wurden auch vom AACS LA die ersten Kommentare zu diesem Vorfall veröffentlicht. Herr Michael Ayers, chair of the AACS business group, gab auf BBC News wieder, dass er diese Reaktion der Benutzer für eine interessante Wendung gehalten habe, und gab bekannt:

„Sie können das Für und Wider diskutieren. Wir wissen, dass einige sehr kritisch bezüglich dieser Technologie sind. Aber die Grenze ist überschritten, wenn wir sehen, dass die Schlüssel und Werkzeuge zur Umgehung veröffentlicht werden. Ihr begebt euch außerhalb des Raumes, der von freier Meinungsäußerung (US-Term: „Free Speech“) geschützt wird.“

Er machte noch keine genauen Angaben dazu, wie gegen die Veröffentlichung vorgegangen wird, aber angemessene Reaktionen sollen folgen, auch wenn es technisch aufwendig werden wird, jeden, der den Key veröffentlicht hatte, aufzustöbern. Auch sei der Kopierschutz nicht gebrochen, und besagter Key sei schon geändert und werde bei zukünftigen Filmveröffentlichungen nicht mehr eingesetzt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 02.05.2007, demzufolge für seine Erstellung folgende Quellen verwendet wurden:

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December 30, 2006

Anti-Piraterie-Kopierschutz für hochauflösende Speichermedien möglicherweise gehackt

Anti-Piraterie-Kopierschutz für hochauflösende Speichermedien möglicherweise gehackt

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Artikelstatus: Fertig 17:21, 30. Dez. 2006 (CET)
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Hier stand einmal ein Bild, das von den Commons aus eingebunden wurde, dort aber gelöscht wurde.

Vereinigte Staaten, 30.12.2006 – Mehrere an dem Verschlüsselungssystem der hochauflösenden DVD-Nachfolgermedien beteiligten Firmen analysieren gegenwärtig die Behauptungen eines Hackers, der behauptet, den für den Schutz der neuen DVD-Generation zuständigen Code vor illegaler Vervielfältigung gecrackt zu haben. Dieses wurde von einem Repräsentanten einer dieser Firmen am Donnerstag, dem 28. Dezember 2006, angegeben.

Der unter dem Spitznamen „Muslix64“ auftretende Hacker gab Details über den von ihm durchgeführten Prozess bekannt, um die Verschlüsselung zu entschlüsseln. Zweck des eingesetzten Kopierschutzes Advanced Access Content System (AACS) ist es, illegales Kopieren zu verhindern. Es soll die Geräte einschränken, die fähig sind, die DVDs abzuspielen.

Zu den Firmen, die die Verschlüsselung entwarfen, um damit die hochauflösenden Formate zu schützen, gehören unter anderem Walt Disney Co., Intel Corp., Microsoft Corp., Toshiba Corp. und Sony Corp.. Diese hochauflösenden Formate umfassen das von Toshiba und einer Reihe anderer Firmen entwickelte HD-DVD-Format und das von Sony und dessen Partnern in diesem Vorhaben entwickelte Blu-ray-Disc-Format.

Der Hacker veröffentlichte seine Entschlüsselungscodes auf einer bekannten Hackerinternetseite und einen Kurzfilm auf einer Videointernetseite. Der Kurzfilm zeigt den Ablauf des Kopierens mehrere Filme, wie „Full Metal Jacket“ von Warner Bros. und „Van Helsing“ von Universal Studios.

„Muslix64“ erwähnte auch, dass er weiteren Quellcode am zweiten Tag des neuen Jahres veröffentlichen werde. Gemäß seiner Aussage werden die zusätzliche Codes es erlauben, eine breitere Auswahl an Spielfilmtiteln zu kopieren.

Die Firmen könnten sich wegen der Unfähigkeit, ihre Filmproduktionen zu schützen, in einer schwierigen Situation wiederfinden. Dieses beunruhigt besonders diejenigen, die das Ziel verfolgen, ihr Erlöse anzutreiben. Sie sind sich der Tatsache bewusst, dass die Standard-DVD nicht mehr so zugkräftig ist, wie sie es einst war. Mit dem Verkauf von DVD-Filmen erwirtschaftete die Filmindustrie im Jahr 2005 einen Erlös von rund 24 Milliarden US-Dollar.

Der Technologieexperte Adrian Kingsley-Hughes schrieb auf der englischen Internetseite ZDNet.com, dass der von „Muslix64“ geschaffene Entschlüsselungscode recht authentisch aussehe. Er schrieb weiter, dass der Entschlüsselungscode für HD-DVDs denjenigen nutzen könne, die ein Back-Up ihrer Scheiben erstellen wollen. Allerdings wird insgesamt gesehen keines der rivalisierenden Formate wegen dieses möglichen Hacks im Vorteil sein.

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 29.12.2006

Themenverwandte Artikel

Quellen

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September 7, 2006

„CyberLink BD / HD Advisor“: HD-DVD- und Blu-ray-Diagnoseprogramm für aktuelle Rechner

„CyberLink BD / HD Advisor“: HD-DVD- und Blu-ray-Diagnoseprogramm für aktuelle Rechner

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Artikelstatus: Fertig 15:48, 7. Sep. 2006 (CEST)
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Hsin-Tien City (Taiwan), 07.09.2006 – Cyberlink stellt auf seiner Website ein Diagnoseprogramm bereit, das den heimischen PC scannt und bewertet, ob dieser bereits in der Lage ist, HD-DVD und Blu-ray-Discs abzuspielen.

Es werden dabei der Prozessor, der Arbeitsspeicher, das Betriebssystem, die Grafikkarte und deren Treiber, HD-DVD- oder Blu-ray-Laufwerk, der Softwareplayer und HDCP-fähiges Display überprüft und ausgewertet. Ein Blu-ray- oder HD-DVD-Laufwerk sollte bei den meisten Computerbesitzern noch nicht vorhanden sein, als Softwareplayer wird nach Cyberlinks PowerDVD Version gesucht, und HDCP-fähiges Display wird auch bei den meisten nicht gefunden werden, da Grafikkarten mit HDCP-Verschlüsselung noch nicht im Massenmarkt erhältlich sind. Die Ergebnisse werden schnell und verständlich in „Ampelfarben“ angezeigt.

Dennoch handelt es sich um ein Werkzeug, das einen groben Überblick ermöglicht, ob Teile der Hardware ausgetauscht werden müssen oder ob der HD-Filmgenuss von den DVD-Nachfolgermedien schon jetzt ungestört möglich wäre, sofern das passende Laufwerk und Filme vorhanden wären.

Das Programm ist kostenlos, allerdings noch mit einem BETA-Status versehen, und Verbesserungen und Erweiterungen werden in Zukunft sicherlich eingebunden.

Weblinks

Themenverwandte Artikel

Quellen

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January 8, 2006

Consumer Electronics Show 2006: Filmstudios kündigen Blu-ray Disc und HD-DVD Spielfilmtitel an

Consumer Electronics Show 2006: Filmstudios kündigen Blu-ray Disc und HD-DVD Spielfilmtitel an

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Artikelstatus: Fertig 12:59, 8. Jan. 2006 (CET)
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Las Vegas (Vereinigte Staaten), 08.01.2006 – Auf der am Donnerstag in Las Vegas gestarteten Consumer Electronics Show (CES) gaben die großen Filmstudios ihre Vorstellungen für das Nachfolgemedium der DVD bekannt. Genaue Angaben zum tatsächlichem Starttermin und Preise der vorbespielten Kaufmedien der Blu-ray Disc und HD-DVD wurden noch nicht genannt. Als Verkaufstart der Filme und Abspielgeräte wird von beiden konkurrierenden Lagern das Ende des ersten Quartals 2006 angegeben.

Von Sony wurde bekannt, zum Blu-ray-Start 20 Titel der hauseigenen Filmfirma Sony Pictures und der in 2005 erworbenen MGM Studios anbieten zu wollen. Darunter werden sich Neuveröffentlichungen sowie ältere, schon auf DVD veröffentlichte Filme befinden. Es wird angedacht, jede Neuveröffentlichung ab diesem Zeitpunkt parallel zur DVD auch auf Blu-ray herauszubringen und pro Monat ebenfalls vier Katalogtitel für das neue Medium neu aufzulegen.

Das Startkontingent besteht aus „Bram Stoker’s Dracula“, „Desperado“, „Das Fünfte Element“, „Für ein paar Dollar mehr“, „Hitch – Der Date Doktor“, „House of Flying Daggers“, „Die Kanonen von Navarone“, „Kung Fu Hustle“, „The Last Waltz“, „Legenden der Leidenschaft“, „Resident Evil 2: Apocalypse“, „Ritter aus Leidenschaft“, „Robocop“, „Sinn und Sinnlichkeit“, „Species“, „Stealth – Unter dem Radar“, „S.W.A.T – Die Spezialeinheit“ und „xXx – Triple X“. Ebenfalls wird mit „Stargate: Atlantis“ eine TV-Serie auf Blu-ray veröffentlicht werden. Ob es sich dabei um eine Zusammenfassung aller Folgen in Standardauflösung auf einer Blu-ray Disc oder um eine Box mit mehreren Blu-ray Discs mit den Folgen als hochauflösende Version handelt, ist noch nicht bekannt.

Die Starttitel werden auf einlagigen Scheiben mit 25 Gigabyte Fassungsvermögen veröffentlicht. Für den Sommer 2006 wurden aber die Filme „Blackhawk Down“ und „Die Brücke am Kwai“ auf doppellagigen Discs mit 50 Gigabyte angekündigt, da diese Filme aufgrund von Überlänge und Bonusmaterial mehr Speicherplatz benötigen.

Außerdem sollen alle Titel ausgiebig Gebrauch von den interaktiven Fähigkeiten der BD-Java Software machen. Laut Ben Feingold, Präsident bei Sony Pictures Home Entertainment, sei es nun zu spät, um einen Rückzug von BD-Java zu machen. Dies wurde vom HD-DVD-Lager im letzten Jahr gefordert, um eine vorzeitige Einigung im Streit um einen gemeinsamen DVD-Nachfolgestandard zu erzielen. Dafür soll mit weiteren Funktionen wie unkomprimiertem digitalem Audio das Blu-ray Format attraktiver gemacht werden. Dieses soll auch direkt bei „Das Fünfte Element“ und „The Last Waltz“ zum Einsatz kommen. Weitere technische Angaben über Auflösung und Kopierschutz wurden aber noch nicht gemacht. Allerdings sollen 50.000 bis 100.000 Einheiten jedes Titels zum Start erhältlich sein.

Lions Gate soll ähnlich wie Sony seine zehn für Blu-ray Disc angekündigten Filme aus Katalogtiteln und Neuveröffentlichungen zusammensetzen und diese ab März/April im Laufe des Jahres weiter ausbauen. Zu den Starttiteln gehören „The Devil´s Rejects“, „Dune – Der Wüstenplanet“, „The Punisher“, „Rambo – First Blood“, „Reservoir Dogs“, „SAW“, „Terminator 2: Tag der Abrechnung“ und „Total Recall – Die Totale Erinnerung“. Die letzten beiden Titel wurden schon in den USA und in Deutschland auf der proprietären Zwischenlösung WMV-HD-DVD veröffentlicht, die eine normale DVD-ROM als Speichermedium und den Film als hochaufgelöste Version in WMV-HD nutzt.

20th Century Fox will 20 Titel zum Sommer anbieten, unter denen sich „Fantastic Four“, „Ice Age“, „Im Fadenkreuz – Allein gegen Alle“, „Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen“ und „Kiss of the Dragon“ befinden sollen. Die Filme sollen bereits zwei Wochen vor den Blu-ray Playern auf den Markt kommen und sollen nur etwa 20 Prozent der Bonusmaterialien enthalten, die auf den DVDs der selben Filme enthalten sind. Als Mehrwert sollen sie jedoch mit speziell für das neue Format erstellten Bonusmaterialien aufwarten.

Paramount Pictures wird gleichfalls zehn Film auf Blu-ray Disc herausbringen, allerdings auch parallel dazu auf HD-DVD. Die Filme „Aeon Flux“, „The Italian Job: Jagd auf Millionen“, „Lara Croft: Tomb Raider“, „Der Manchurian Kandidat“, „Sahara“, „Sleepy Hollow“, „Sky Captain and the World of Tomorrow“, „U2: Rattle and Hum“, „Vier Brüder“ und „Wir waren Helden“ sollen dabei ab dem späten Frühling erhältlich sein. Inwiefern sich die gleichzeitig auf Blu-ray und HD-DVD herausgebrachten Filme wegen inkompatibler Technik und Interaktivitätssoftware unterscheiden, ist noch nicht bekannt. Auch von diesen Filmen gibt es bereits „The Italian Job“, „Lara Croft: Tomb Raider“ und „Wir waren Helden“ auf WMV-HD-DVD in Deutschland zu kaufen.

Weitere Filmstudios werden ihre Starttitel ebenfalls noch auf der CES oder kurz danach bekannt geben. Einzig Warner gab im Vorfeld bekannt, dass diese ebenfalls wie Paramount ihre Filme auf beiden Scheibenformaten vertreiben wollen. Auf Amazon.com werden bereits die ersten Titel von Paramount unter HD-DVD gelistet und mit einer Veröffentlichung im April angegeben.

Alle Filmstudios schwiegen aber noch über detailliertere technische Informationen. Vor allem, in welchen Auflösungen sich die Filme auf den Medien befinden werden, da es bei HDTV mehrere Auflösungen und Bildaufbauarten in den Spezifikationen gibt. Die ebenfalls auf der CES vorgestellten Player unterstützen dabei die Auflösungen 1080i und 720p bei 60 Hertz und waren auch für DVD und CD vorbereitet.

Auch welches der beiden konkurrierenden Formate sich durchsetzen wird, ist ungewiss. Es wird aber davon ausgegangen, dass ein Formatkrieg wie zu „VHS gegen Beta“-Zeiten bevorsteht. Letztlich wird der Kunde entscheiden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

  • VideoBusiness.com: „As studios dish slate news at Consumer Electronics Show“ (englischsprachige Quelle) (03.01.2006, 16:03 Uhr)
  • Yahoo! News: „20TH Century Fox Announces 1ST Wave of 20 Blu-Ray Disc Titles“ (englischsprachige Quelle) (04.01.2006, 16:42 Uhr Ortszeit) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Yahoo! Finance: „Paramount Pictures Home Entertainment Announces Debut Line-up for Blu-ray Disc Format“ (englischsprachige Quelle) (04.01.2006, 03:01 Uhr ET) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Yahoo! Finance: „Paramount Pictures Home Entertainment Unveils HD DVD Launch Titles“ (englischsprachige Quelle) (04.01.2006, 03:01 Uhr ET) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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