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October 26, 2011

Afghanistan: Opiumproduktion steigt im Jahr 2011 um 61 Prozent

Afghanistan: Opiumproduktion steigt im Jahr 2011 um 61 Prozent

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Veröffentlicht: 00:42, 16. Okt. 2011 (CEST)
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Mohnkapseln

Kabul (Afghanistan), 26.10.2011 – Nachdem die Opiumproduktion in den letzten vier Jahren wegen einer Krankheit, die den Schlafmohn befallen hatte, zurückgegangen war, steigt sie nun deutlich an, auch wegen der deutlich gestiegenen Preise.

Das UN-Büro für Drogen- und Verbrechensbekämpfung (UNDOC) teilte mit, dass im Jahr 2011 in Afghanistan voraussichtlich 5800 Tonnen Opium produziert werden. Die Anbaufläche von Schlafmohn sei um sieben Prozent auf 131.000 Hektar gestiegen. Es wird mit einem Preisanstieg von 43 Prozent auf 241 Dollar je Kilogramm Trockenopium gerechnet. Fallende Weizenpreise hätten dazu beigetragen, dass mehr Bauern auf den traditionellen Anbau der Opiumpflanze zurückgegriffen hätten.

In Afghanistan wird der Grundstoff von 90 Prozent des weltweit gehandelten Heroins hergestellt. Heroin wird aus Morphium hergestellt, einem Extrakt des Opiums.

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July 30, 2011

Ingolstadt: Vergewaltiger 14 Jahre nach seinen Taten festgenommen

Ingolstadt: Vergewaltiger 14 Jahre nach seinen Taten festgenommen

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Veröffentlicht: 22:03, 30. Jul. 2011 (CEST)
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Modell einer DNA-Helix

Ingolstadt (Deutschland), 30.07.2011 – Ein 48-jähriger Maurer war beim Transport von 70 Gramm Heroin im Raum Ulm ertappt worden. Im Zuge seiner erkennungsdienstlichen Behandlung wurde eine DNA-Probe gesichert. Der Abgleich des Genetischen Fingerabdrucks führte zu Treffern in der bundesweiten DNA-Analysedatei. Drei Vergewaltigungen und ein Vergewaltigungsversuch aus den Jahren 1997 bis 1999 dürften nun geklärt sein. Die Sexualstraftaten ereigneten sich 1997 in Geisenfeld, 1998 in Ingolstadt und Kempten und zuletzt 1999 in Ravensburg.

Das Opfer aus Kempten erkannte den Täter bei einer Lichtbildvorlage wieder. Die Staatsanwaltschaft Ingolstadt beantragte einen Haftbefehl, der erlassen wurde. Beamte der Kripo Memmingen nahmen den Vergewaltiger fest, der nach dem Drogendelikt wieder entlassen worden war.

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February 17, 2010

14-Jähriger „vertickt“ gratis Heroin auf dem Schulhof

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Veröffentlicht: 23:01, 17. Feb. 2010 (CET)
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Münsingen (Deutschland), 17.02.2010 – Ein 14-jähriger Schüler aus Münsingen hat auf dem Schulhof einer Münsinger Hauptschule gratis Heroin verteilt. Dadurch hat er drei seiner Klassenkameraden in Lebensgefahr gebracht.

Der Junge hatte die Droge seinen Freunden geschenkt, die sie daraufhin schnupften. Die drei litten darauf mehrere Wochen an Übelkeit. Erst zwei Wochen später erzählten sie ihrem Lehrer von ihrem Drogenmissbrauch.

Das Trio hatte bislang nichts mit Rauschgift zu tun gehabt und schnupfte das Heroin aus reiner Neugier. Dass die die Schüler trotz Vergiftungserscheinungen in keinen lebensbedrohlichen Zustand gerieten, war nur der von ihnen zufällig gewählten geringen Dosis zu verdanken. Sie haben inzwischen keine gesundheitlichen Probleme mehr.

Die Kriminalpolizei Reutlingen fand bei Recherchen der Umstände heraus, dass der Vater des jungen Dealers mehrfach vorbestraft ist, auch wegen Drogenmissbrauchs. Bei Durchsuchung der Wohnung fanden die Beamten 138 Gramm verkaufsfertiges Heroin.

Der zuständige Haftrichter nahm den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft Tübingen in Untersuchungshaft. Nach Zahlung einer Kaution wurde der Mann zunächst gegen Auflagen auf freien Fuß gesetzt.

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December 25, 2005

Menge der im Iran sichergestellten Drogen erreicht neue Dimension

Menge der im Iran sichergestellten Drogen erreicht neue Dimension

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Nord-östliche Provinz Razavi-Chorasan

Mashhad (Iran), 25.12.2005 – Wie die staatliche iranische Nachrichtenagentur IRNA Sonntagmittag bekanntgab, haben Drogenfahnder innerhalb der letzen zwei Tage 8.777 Kilogramm Opium in der nord-östlich gelegenen Provinz Razavi-Chorasan beschlagnahmt. Der Iran, der selbst über zwei Millionen Abhängige im Land hat, bildet einen der Hauptwege der Droge auf dem Weg von Afghanistan nach Europa.

In einem Haus in Torbat-e Jam konnte die Polizei 8.520 Kilogramm Opium sicherstellen, weitere 252 Kilogramm befanden sich in einem Fahrzeug auf dem Grundstück, und in der Grenzstadt Taybad fand sie acht Kilogramm der Droge bei einem afghanischen Staatsangehörigen.

Erst vor zwei Wochen berichtete die Nachrichtenagentur von einem größeren Fund in der selben Provinz an der afghanischen Grenze. In der angrenzenden Provinz Süd-Chorasan beschlagnahmte die Polizei nur Tage zuvor auch fast eine halbe Tonne Opium, Bargeld und Munition. Zwischen März und Anfang Dezember 2005 wurden allein in der Provinz Kerman 14 Tonnen sichergestellt, 24 Schmuggler erschossen und 1145 Drogenhändler verhaftet.

Roberto Arbitrio, der Koordinator zuständigen UNO-Behörde United Nations Office on Drugs and Crime im Iran, meldete schon vor mehreren Wochen einen neuen Rekord bei beschlagnahmten Drogen. Die Dimension der Drogenabhängigkeit im Land kommentierte er mit: „Wir haben den Höhepunkt noch nicht erreicht.“ Laut UN-Weltdrogenreport 2005 hat der Iran mit 2,8 Prozent der Bevölkerung seit über 15 Jahren die höchste Rate für Opiumabhängigkeit weltweit, gefolgt von der Inselrepublik Mauritius und Kirgisistan. Täglich werden landesweit etwa vier Tonnen Opium verbraucht. Azarakhsh Mokri, Direktor des Nationalen Zentrums für Studien der Drogenabhängigkeit INCAS an der Iran University of Medical Sciences and Health Services in Teheran, schätzt, dass ungefähr 20 Prozent der erwachsenen Bevölkerung irgendwie mit Drogen in Verbindung stehen.

Als die Taliban ab dem Jahr 2000 die Schlafmohn-Produktion in Afghanistan einschränkten, stiegen die Opiumpreise, und viele jugendliche Konsumenten wechselten zum billigeren Heroin. Die geschätzte Anzahl der stark Abhängigen dieser Droge beträgt über 200.000 Menschen. Die Injektion dieser Droge mit einer Spritze ist die Hauptursache für die Verbreitung des HIV-Virus im Iran. In Persepolis, der einzigen Ausgabestelle in der Hauptstadt Teheran, die von einer NGO betrieben wird, werden etwa 300 Menschen in einem Modellprojekt Methadon verabreicht.

Präsident Mahmud Ahmadinedschad hatte am 6. November bei einem Treffen der nationalen Drogenkommission IDCH sinkende Zahlen von Drogensüchtigen verkündet. Andere Quellen sprachen hingegen von falschen Zahlen. Ab April 2005 starben laut IDCH 2299 Menschen an den Folgen von Drogenmissbrauch. Dies entspricht einer Steigerung von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Nur die Monate Juli und August betrachtet, liegt die Steigerungsrate sogar bei 48 Prozent.

Hauptquelle des Rauchgiftes ist das benachbarte Afghanistan, aus dem auch synthetische Drogen in das Land kommen. Am 24. November beschlagnahmte die Polizei 66 Kilogramm Amphetamine, die in der Klimaanlage eines Busses versteckt waren, der aus der benachbahrten afghanischen Herat-Provinz kam. Angaben der UNODC zufolge verlassen 60 Prozent der im Nachbarland produzierten Drogen das Gebiet Richtung Iran. Auf einem Treffen der Außenminister beider Länder im letzten Monat war das Thema Drogenschmuggel auf der Tagesordnung. Am 23. November unterzeichneten der iranische Außenminister Manutschehr Mottaki und sein afghanischer Kollege Abdullah Abdullah eine gemeinsame Absichtserklärung, die unter anderem eine verstärkte Kontrolle der Grenze vorsieht.

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