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March 19, 2010

Auschwitz-Diebe zu Haftstrafen verurteilt

Veröffentlicht: Wolf-Dieter 17:33, 19. Mär. 2010 (CET)
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Schriftzug „Arbeit macht frei“

Krakau (Polen), 19.03.2010 – Drei der fünf Diebe des Schriftzugs „Arbeit macht frei“ von der Auschwitz-Gedenkstätte wurden vom Landgericht Krakau zu Freiheitsstrafen zwischen 18 und 30 Monaten verurteilt.

Das Geständnis ermöglichte es dem Gericht, dem Antrag der Angeklagten folgend, ohne Verhandlung zu einer Strafe zu gelangen.

Die Täter hatten im Dezember 2009 den Schriftzug zersägt und von dem ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslager gestohlen. Der mutmaßliche Auftraggeber, ein 34 Jahre alter schwedischer ehemaliger Neonazi-Anführer, befindet sich in Stockholm in Untersuchungshaft. Die polnischen Behörden haben einen Auslieferungsantrag gegen ihn gestellt. Auch zwei weitere mutmaßliche Diebe, die Kontakt zu dem 34-Jährigen hatten, werden erst nach dessen Auslieferung angeklagt werden.

Am Tatort und im benachbarten Vernichtungslager Birkenau wurden von den Nationalsozialisten zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen ermordet, wovon die meisten Opfer Juden waren. Aufgrund der schweren Zwangsarbeit, die die Opfer ausführen mussten, gilt der Schriftzug als besonders zynisches Symbol für die nationalsozialistische Menschenverachtung.

[Bearbeiten] Themenverwandte Artikel

[Bearbeiten] Quellen

  • spiegel.de: „Auschwitz-Schriftzug: Gericht verurteilt drei Diebe zu Haftstrafen“ (18.03.2010)
  • dpa via focus.de: „Kriminalität: Drei Auschwitz-Diebe zu Haftstrafen verurteilt“ (18.03.2010)
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March 3, 2010

Ryanair serviert teuerstes Flugzeugessen aller Zeiten

Ryanair serviert teuerstes Flugzeugessen aller Zeiten

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Veröffentlicht: 16:11, 3. Mär. 2010 (CET)
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Krakau (Polen), 03.03.2010 – Ryanair servierte an Bord des Fluges FR-1724 ein „Flugzeugessen“ im Wert von 10.000,- Euro, was vermutlich der teuerste, je an Bord eines Linienfluges servierte Snack aller Zeiten ist.

Das neue „Menü“ wurde erstmalig am 25. Februar 2010 an Bord des Fluges FR-1724 von Krakau (Polen) nach East Midlands (Vereinigtes Königreich) serviert: Ein Passagier hatte mit einem der Ryanair-Rubbellose 10.000,- Euro in Bar gewonnen. Die Flugbegleiter gratulierten dem Gewinner und erklärten ihm die notwendigen Formalitäten zur Einlösung seines Gewinnes. Der Passagier war jedoch sehr verärgert darüber, den Gewinn nicht umgehend ausbezahlt zu bekommen. Er beschloss daher seinen Gewinn sofort zu konsumieren und verspeiste das Gewinnlos.

Da der Gewinn jetzt nicht mehr eingelöst werden kann, beschlossen Ryanair und die Rubbellosfirma, den Preis einer Hilfsorganisation zukommen zu lassen. Passagiere von Ryanair sind aufgerufen darüber abzustimmen, für welchen Bereich das Geld gespendet werden soll.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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May 26, 2006

Papst Benedikt XVI. beginnt Polen-Reise

Papst Benedikt XVI. beginnt Polen-Reise – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Papst Benedikt XVI. beginnt Polen-Reise

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Artikelstatus: Fertig 16:37, 26. Mai 2006 (CEST)
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Warschau (Polen), 26.05.2006 – Papst Benedikt XVI. hat gestern seine viertägige Reise nach Polen begonnen. Der Papst traf gestern in Warschau ein, wo er von Staatspräsident Lech Kaczynski mit militärischen Ehren empfangen wurde. Tausende Menschen hießen den Papst willkommen.

Als eine bedeutsame Geste wurde der Besuch des Papstes am Denkmal für den Aufstand im Warschauer Ghetto im Jahre 1943 gewertet.

Im folgenden wird der Papst Stationen besuchen, die für das Leben von Johannes Paul II. von Bedeutung waren: dessen Geburtsort Wadowice, die Bischofsstadt Krakau und eine Reihe von religiösen Stätten wie etwa den Wallfahrtsort Tschenstochau.

Der Höhepunkt der Reise dürfte am Sonntag der Besuch im ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslager Auschwitz sein. Dass der Papst Deutscher ist, fügt der ohnehin schmerzhaften Konfrontation eine besondere Dimension hinzu.

„Der Besuch eines deutschen Papstes in Auschwitz-Birkenau ist ein großes Ereignis“, sagte der israelische Botschafter in Warschau, David Peleg. „Wir sind alle auf seine Rede dort gespannt.“ Salomon Korn, Vorsitzender der jüdischen Gemeinde von Frankfurt am Main, betonte: „Das ist eine Ernst zu nehmende und vielversprechende Geste.“

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March 27, 2006

Polnischer Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem ist tot

Polnischer Science-Fiction-Autor Stanislaw Lem ist tot

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Artikelstatus: Fertig 21:21, 27. Mrz. 2006 (CEST)
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Stanisław Lem 1966

Krakau (Polen), 27.03.2006 – Der polnische Science-Fiction-Autor Stanisław Lem ist nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP heute im Alter von 84 Jahren in einer Klinik bei Krakau gestorben. Zu den bekanntesten Werken des am 12. September 1921 im heute ukrainischen Lviv (Lemberg) geborenen Stanisław Lem zählen die Romane „Solaris“ und „Sternentagebücher“. Sein erstes Werk „Der Mensch vom Mars“ erschien 1946.

Stanislaw Lem war auch Philosoph. Im Zweiten Weltkrieg musste Stanisław Lem sein Medizinstudium unterbrechen, weil die Nationalsozialisten nach dem Überfall auf Polen die Universitäten geschlossen hatten. Seit den 1950er Jahren war Lem als freier Schrifsteller tätig, nachdem er zuvor sein Medizinstudium abgeschlossen hatte und für kurze Zeit als Arzt gearbeitet hat. Stanisław Lem hat humorvolle und tragische Klassiker des Science-Fiction-Genres verfasst und gilt selbst als Kritiker dieser Gattung. Lem verfügte über tiefes Wissen in den Bereichen Kybernetik und Weltraumfahrt.

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February 27, 2006

Neue Kardinäle und geplante Veränderungen im Vatikan

Neue Kardinäle und geplante Veränderungen im Vatikan

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Artikelstatus: Fertig 16:47, 27. Feb. 2006 (CET)
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Vatikanstadt, 27.02.2006 – Papst Benedikt XVI. hat angekündigt, 15 neue Kardinäle zu ernennen. Darunter wird der Bischof von Hongkong, Joseph Zen Ze-kiun, sein, der China vor allem wegen der mangelnden Religionsfreiheit öffentlich angeklagt hat. China hatte auf Grund dessen dem Bischof verboten, in das chinesische Kernland zu reisen. Beobachter des Vatikans hatten erst gedacht, dass er der Träger eines der beiden anonym vergebenen Kardinalshüte des früheren Papstes gewesen sei.

Weiterere Kandidaten sind der ehemalige Privatsekretär Johannes Pauls II. und Krakauer Bischof, Stanisław Dziwisz, Josef Ratzingers Nachfolger in der Glaubenskongregation, William Joseph Levada, und der Bostoner Erzbischof Sean O’Malley. Letzterer wird der Kardinalshut wahrscheinlich als Ehrung für seine Verdienste bei der Aufklärung eines Missbrauchskandals bekommen. Dieser Skandal hatte seinem Vorgänger den Bischofssitz gekostet.

Insgesamt wird der Papst am 24. März 2006 einen Afrikaner, je drei Amerikaner und Asiaten sowie acht Europäer zu Kardinälen ernennen. Zwölf von ihnen sind unter 80 Jahre alt und könnten somit noch zum Papst gewählt werden. Es werden kein Deutscher und nur zwei Kurienmitglieder zum Kardinal ernannt.

Für den Tag vor der Ernennung lud Papst Benedikt XVI. alle Kardinäle in den Vatikan ein. Hierbei soll nach Angaben der englischen katholischen Wochenzeitung „The Tablet“ über die Zusammenlegung mehrerer Laienräte sowie der Kommunikationsstellen des Vatikans gesprochen werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vatikanstadt

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